Antifa?

  • Der Polizist der den Mann/Frau getretten hat, hat sich laut Aussage der Polizei übrigens inzwischen gestellt. Ein Verfahren wegen schwerer Körperverletzung wurde eingeleitet. Wenigstens ein Trost. Obwohl ich bezweifel das da was bei rumkommt, in 2 Monaten interesiert es die Öffentlichkeit eh nicht mehr.


    Was mich bis jetzt doch sehr verwundert, ist, dass bei einer weiteren Aktion, von dem es mehrer Zeugen gegeben hat und sogar hochauflösende Kameras verschiedener Medien, noch keien Videos und Fotoas aufgetaucht sind. Dort lag ein Demonstrant angeblich verletzt am Boden und ein Demonstrationsarzt (kein richtiger wohlgemerkt) wurde dort dann von einem Polzisten mit dem SChlagstock bearbeitet. Danach hat er wohl den verletzten nochmal geschlagen und dann weggeschleppt. Naja da wird man in den nächsten tagen noch rauskommt, und hoffentlich kommen noch mehr Videos auf, die die Polizeigewalt zeigen.


    Sonst wird es wieder als Einzeltat abgestempelt...

  • 2. Wie beispielsweise ShishaJunky schon gesagt hat, gibt es auch viele Linke die sich sozial engagieren.


    -Man sollte als vernünftiger, vollends entwickelter Mensch unterscheiden können. Nicht jeder Linksextremist zündet Autos an und raubt Läden aus.
    -Mittlerweile haben sich unter die politischen Demonstranten viele Chaoten gemischt und wenn die dann auch noch schwarze Kleidung tragen ist der Fall für viele schon klar. Es gibt natürlich auch Chaoten mit linker Gesinnung, aber es gestaltet sich schwierig diese auseinander zu halten. Deswegen sollte man sich vielleicht auch etwas vorsichtiger sein, was man über wen sagt.

    auch wenn ich mich hier derbe unbeliebt mache aber wenn man so wie du argumentiert muss man auch fairerweise in die andere richtung schauen:


    -nicht jeder Träger nationalen gedankenguts (=ungefähr nazi) schlägt ausländer zusammen


    sich gibt es sehr viele nazis die gewaltbereit sind aber auch ein großer teil ist nicht so



    @all: ich bin kein nazi


    ich hasse hitler ( war das ein beweis?? xD)

    Zitat

    (22:31:22) daze.: dorfking hat echte klasse

    Einmal editiert, zuletzt von shisha-dorfkind () aus folgendem Grund: da hab ich doch tatsächlich nen rechtschreibfehler gefunden

  • Nicht jeder Nazi schlägt Ausländer zusammen aber viele ;)
    Aber jeder Nazi sympatisiert mit den Taten Hitlers und brüstet sich mit Ausländerfeindlichkeit



    .. und nicht jeder Nationaler ist ein Neo Nazi....so wie jeder Linke net nur ein Wochenendchaot ist.... das Schwert hat 2 scharfe Seiten

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  • Hat hier ja auch niemand das Gegenteil behauptet oder?^^


    Ich kann die Ansichten der Nazis oder der "Träger nationalen Gedankenguts" trotzdem nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

  • Man muss zwei unterschiedliche Sichtweisen voneinander trennen, was hier bei dem ein oder anderen nicht geschieht:
    Einerseits: Gibt es ggf. bestimmte Gründe, die zu einem moralisch guten/schlechten Handeln führen und inwieweit kann man solche Gründe annehmen?
    Andererseits: Ist diese Tat an sich gut/schlecht bzw. Darf man so handeln?


    Auch wenn ich eine tat ggf. unter bestimmten Umständen nachvollziehen kann, so heißt es nicht automatisch, dass sie gut ist.
    Beispiel: €nur weil ich die Rachegelüste eines Elternpaares verstehe, die für den Vergewaltiger und Mörder ihres Kindes die Todesstrafe fordern (oder auch die Zangskastration), heißt es nicht, dass ich diese Tat als allgemein gute Handlung ansehe. Die Forderung nach der Tötung ist moralisch schlecht, obwohl sie unter Berücksichtigung bestimmter Umstände erklärbar sind.


    Die Tat des Polizisten kann man unter bestimmten Umständen bestimmt erklären, aber dennoch ist sie schlecht und darf nicht passieren.
    Problem ist das in unserer Gesellschaft der Mensch zu funktionieren hat und das immer (er hat ja einen Vertrag unterzeichnet, der ihn an den Arbeitgeber bindet und zusagt, dass die Arbeitskraft erhalten bleibt). Dass ein Polizist nicht sagen kann, dass er zu dem Zeitpunkt emotional/physisch/psychisch nicht in der Lage ist, in gewisser Art zu handeln, ist das eigentliche Problem, was man in dem Video sieht (man könnte noch weiter ausholen, würde aber dann zu weit gehen und ist auch nicht das Thema)


    Zitat

    ich hasse hitler ( war das ein beweis?? xD)

    Nein, weil wir nicht nachprüfen können ob du das wirklich meinst ;)
    Zudem würde ich es nicht unbedingt ausschließen, dass es Faschos gibt, die Hitler nicht mögen. (Soll nicht heißen, dass ich dich dazu zählen will)

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • Hat hier ja auch niemand das Gegenteil behauptet oder?^^


    Ich kann die Ansichten der Nazis oder der "Träger nationalen Gedankenguts" trotzdem nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.


    Ach, dass liebe ich immer.. Ja, natürlich kannst du das sehen wie du willst. Aber allein schon die Tatsache Nationales denken und Nazi in einen Satz zu benutzen, das für mich wie Kommunisten mit Kinderschänder auf eine Stufe zu stellen. Für ne Propaganda Rede eventuell nützlich, aber faktisch absoluter Quark. Nationales denken ist die Liebe zu seinesgleichen. Da geht es nicht um Hass, töten, Krieg, es ist ein gesundes Gefühl welches für ein gutes miteinander Beiträgt. Die Zwangstoleranz in unserer Gesellschaft ist ungefähr so real wie der Begriff Weltfrieden. Da sprechen Leute von Toleranz und meinen Akzeptanz und verstehen nicht einmal den Unterschied. Selbstaufgabe hat nichts mit Welt offen zu tun also viel mehr mit Selbstzerstörung. Ich bin aber auch so unfassbar müde das immer zu Wiederholen wir leben halt mit einem Zeitgeist der es die Selbstgeißelung feiert und das Aufkeimen von einem "Wir" Gefühl nur dann zulässt wenn es um Sport geht und auch nur dann wenn man schon so viel Bier gesoffen hat das so wieso alles geil ist. ( Wo sind denn die ganzen Fahnen von der letztem WM hin, mh ? würdet ihr die jetzt noch voller Freude tragen ? nein ? Wieso nicht ? würde man euch komisch anschauen ? Und falls ja, wieso ? denkt mal drüber nach und wer JETZT an Hitler denkt, der sollte sich ernsthaft Gedanken machen um seine geschichtliche Bildung, ein Buch nehmen und lesen könnte helfen..)



    Zitat

    nationalen gedankenguts (=ungefähr nazi)


    :dum:


    Bei solchen Verallgemeinerungen SAGT KEINER HIER ETWAS, KEIN MENSCH SAGT HIER JETZT - HALT !



    Aber wenn es um Krawalle, Gewalt und Körperverletzung geht ja dann, dann hat man ja zu unterschieden... denn das sind ja LINKE ! Und ja, ihr habt recht da muss man unterschieden, aber Leute, das gilt für alle Gruppierungen, Ideologien, politische Perspektiven..
    Ich frage mich manchmal ernsthaft wann dieser Quatsch mal aufhört oder viel eher: wo werden wir enden, wenn er es nicht tut....




    nachdenkliche Grüße..

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  • Nationales denken ist die Liebe zu seinesgleichen.


    Zu "seinesgleichen"? Allein dieser Begriff birgt Rassismus. Was ist denn bitte an Familie Meier von nebenan mehr gleich mit dir als mit ner Inuitfamile? Die trinken eher Bier und essen eher selten Robbenfleisch? Sie beten den selben Gott an? Sie sprechen auch Deutsch? Alles sozialisierte, künstlich geschaffene Verhältnisse, man könnte es auch genau andersrum machen. Und genau ist er Punkt mit Nationen und sämtlicher daraus resultierender Identität, sie sind ein künstliches Konstrukt, von Menschen geschaffen. Sie führen zur Diskriminierung und Benachteiligung bestimmter Menschen. Freilich sie führen auch dazu das du dich bestimmten Menschen verbundener fühlst als anderen, aber komischerweise wird dies nicht mehr rational daran fest gemacht mit wem du am meisten zu tun hast, wer deine Famile und Freunde sind sondern an dem Flecken auf der Erde auf dem du geboren wurdest bzw. welchen Pass du besitzt. Oder warum fühlt man sich als Nordeutscher eher noch mit Bayern verbunden als mit Dänemark? Die Dänen sind nen Katzensprung entfernt, die Bayern ne Tagesreise HÄ???? Nationen und die daraus resultierenden Grenzen schränken Menschen ein. Warum soll es einem Afrikaner nicht gewährt sein in Deutschland zu leben wenn er das möchte? Warum darf er sich nicht einfach in ein Flugzeug setzten und hierherkommen? Sich ein Haus bauen und hier leben? Warum muss er dafür ellenlange Behördenwege auf sich nehmen die sowieso meistens kein positives Ende nehmen, das ihm nur noch die Illegalität bleibt wenn er es doch verwirklichen möchte in Deutschland zu leben? Weil er dummerweise auf dem falschen Flecken Land geboren wurde? Oder noch viel perverser, weil seine Eltern den falschen Pass besitzen, dann hat er nämlich auch kein dauerhaftes Recht hier zu leben auch wenn er in Frankfurt a. M. das Licht der Welt erblickt hat. Warum nehmen sich Menschen das Recht anderen Menschen das Leben in bestimmten Teilen der Welt zu verwähren? Und warum fühlen sich Menschen manchen Menschen mehr verbunden als anderen (ich betone ausserhalb von familären und freundschaftlichen Banden)? Warum wird wenn irgendwo auf der Welt ein Unglück geschieht gesagt "Es gab X Tote und Verletzte, darunter Y Deutsche."? Wir wurden so sozialisiert, uns wurden die künstlichen Ansichten anerzogen. Sie haben nichts natürliches und es gibt absolut keine Notwendikeit für sie. Sie existieren zwar seit Generation von Generationen aber sie begrenzen auch schon genauso lange Menschen in ihrer Freiheit.

  • Sehr guter Post ,dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
    Den Schwachsinn der Grenzen ,sieht man doch relativ deutlich anhand des Bsp's Afrika... England hat damals zu Kolonialzeiten ,die Grenzen mit dem Lineal gezogen ,ohne auf ethnische Gruppen oder sonstiges zu achten.
    Sagen wir mal mal lebt an der Grenze zur Schweiz oder zu Polen , was bringt einem da National Stolz?
    Du wohnst 5cm von der Grenze weg und bist Stolz darauf , Deutscher zu sein na super.
    Die Sache mit dem National Stolz fördert meiner Meinung nach nur Rassismus oder zumindest die Differenzierung zwischen den Staatsbürgern unterschiedlicher Länder.
    Und der National Stolz ist auch genau der Punkt , der in unserem Land,genau wie in anderen Ländern Rassismus auslöst.
    1 Ist der Stolz aufs eigene Land die Abgrenzung zu Leuten die nicht aus diesem Land stammen und 2 kann sich durch diesen ne gewisse Ablehnung gegenüber Individuen aus anderen Ländern entwickeln ,da diese wie schon gesgat aus einem anderen Land kommen.
    Letzendlich sind alle Menschen gleich ,egal woher sie kommen, inwiefern bringt uns ein gewisser Patriotismus deiner Meinung nach vorran,außer das er die Abgrenzung zu Personen aus anderen Ländern fördert?

  • Genauso kann ich jedem der mit Kommunismus sympathisiert vorwerfen die Augen davor zu verschließen in welchen Ländern dieses System kläglich gescheitert ist, mit all den Konsequenzen.
    Genauso kann ich jedem vorwerfen mit Stalin zu sympathisieren.
    Jedem Steinchenwerfer, Molotowcocktailwerfer, Anti-Staat-Anti-Kapitalismus-Pro-Kommunismus Aktivisten kann ich ideelle Nähe zur RAF unterstellen.
    Trifft in einigen Fällen sicherlich zu, genauso wie bei rechts. Aber wtf nehmt ihr euch das Recht raus das zu verallgemeinern?
    Diese Vergleiche liegen alle nahe, sind aber genauso Schwachsinnig wie jemanden ideologische Nähe zu Hitler zu unterstellen weil er national ist.


    Die Fußballweltmeisterschaft fördert alle 4 Jahre ein gewisses Nationalgefühl und ein Besser-Sein-Wollen-Als-Andere-Länder. Ist das jetzt eine von rechts organisierte Naziveranstaltung?
    Laut eurer verqueren Ansicht ja, weil alles das in irgenteiner Form pro-National ist gleich Hitler-Nahe ist...
    Eure Argumentation grenzt natürlich garnichts aus und stellt euch auch garnicht als was besseres hin.


    Extrem Rechts und Links sind in diesem Land zum Glück Randgruppen und werden es hoffentlich auch immer bleiben. Beide Weltanschauungen sind in der Praxis absolut kläglich gescheitert, mehrfach.
    Noch einen Praxistest wirds hoffentlich nie geben...

    So raise your horns to those who died
    Let's drink to fallen friends tonight
    Let's celebrate their glory life
    We'll meet again in Valhall when we die
    When we die!

    2 Mal editiert, zuletzt von SonOfOdin ()

  • Zitat

    Nationen und die daraus resultierenden Grenzen schränken Menschen ein


    Ganz im Gegenteil, sie erschaffen erst die Option auf eine Gesellschaftliche Entwicklung, seit Anbeginn der Zeit Rotten sich Menschen zusammen, das kann man Clans nennen, Dörfer, Länder, Nationen, nenne es wie du willst. Aber ist eine vollkommen normale Entwicklung. Erst die Verbundenheit zu deinem Nachbar macht uns als Gesellschaft stark. Und ermöglicht so erst überhaupt ein miteinander.


    Zitat

    Sie haben nichts natürliches und es gibt absolut keine Notwendikeit für sie.


    Ohne diese künstliche Konstruktion gäbe es keinen Staat, kein Recht und kein Miteinander sondern nur Anarchie und Gewalt, der Mensch ist kein friedlicher sozialisiertes Wesen. Sondern ein Intelligentes Tier was ohne Moralische Erziehung komplett verwahrlost und durchdreht.


    Kann deinen Post überhaupt gar nichts abgewinnen für mich ist das weltfremdes Geschwafel, belegen kann man das in allen Teilen der Welt, auch in Afrika, schau dir doch die Länder an die geschaffen wurden um ehemalige Sklaven eine Heimat zu geben, schau dir doch die Gegenden an wo früher die Engländer, Holländer etc.. waren und wie es da heute aussieht.... friedliches Miteinander ? Bürgerkrieg trifft es wohl eher...



    Zitat

    Die Sache mit dem National Stolz fördert meiner Meinung nach nur Rassismus


    Nationalstolz, Heimatliebe etc.. macht Rassismus erst unmöglich. Ein gesundes Wir Gefühl hilft viel mehr als gesetzlich gezwungene Integration. Aber das verstehst du noch nicht.


    Zitat

    Letzendlich sind alle Menschen gleich


    Nein, sind wir Gott sei Dank nicht. Unser Erziehung unsere Kultur unser Weltanschauung unser soziale Umfeld prägt uns Maßgeblich.

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  • Nationalstolz. Wir Gefühl. Stolz auf sein Land.


    Wenn ich sowas schon wieder höre kommt mir die Gülle hoch. Worauf zum Teufel seid ihr stolz? Auf ein Land das aktuell einen der besten Lebenstandard hat, sich aber ein scheiß um die dritte Welt kümmert und die lieber ausbeutet? Auf ein Land indem Politiker nur Mist erzählen?


    Und wenn ihr auf das deutsche Bier stolz seid, das seit 100 jahren zu den besten gehört, hier zwei Fragen: [hiermit unterstelle ich euch nicht das es so ist, ist auch mehr ein Beispiel welches aber oft genannt wird]


    1. Was habt ihr geleistet das es so gut ist?


    2. Und wenn ihr auf was stolz seid das vor 100 jahren gemacht wurde, dann dürft ihr das dritte Reicht auch nicht verdrängen. Wenn schon stolz auf ein Land, dann muss man aber auch mit den Fehlern leben, die bei Deutschland ganz klar überwiegen.


    Und zu was führt Nationalstolz? Was kann der Afrikaner dafür, dass er in Afrika geboren wurde?!? Was kannst du dafür, dass du Deutscher bist? Letztendlich führt Nationalstolz zu Krieg, und zwar immer (man guckt sich mal die Geschichte der Menschheit an). Denn Nationalstolz heißt doch letztendlich, dass du dein Land anderen vorziehst. Jetzt ein bisschen weiter denken, und hey viertes Reich. Gegen ein Wir-Gefühl habe ich nichts, ist sogar bestrebenswert ABER dann doch bitte für ALLE Menschen, weil wir sind alle Menschen! Egal ob groß,klein,schwarz weiß. Deshalb, weg mit Ländern, kein Land darf sich über ein anderes stellen!


    Also jungs erklärt mir worauf ihr stolz seid... und wo Nationalstolz nicht zu Krieg, Leid und Unterdrückung geführt hat.


    Newbubble: Anarchie ist nicht gleich Chaos, sondern ein bestrebenswertes Ziel was leider nie klappen wird. An sich find ich Anarchie das sinnvollste, nur das es leider nie klappen kann, deshalb für den Sozialismus aber ist ein anderes Thema ;)

  • Zitat

    Nationalstolz, Heimatliebe etc.. macht Rassismus erst unmöglich. Ein gesundes Wir Gefühl hilft viel mehr als gesetzlich gezwungene Integration. Aber das verstehst du noch nicht.

    Gewagte These...
    Meiner Meinung aber falsch, da Nationalismus nicht unbedingt zum Rassismus führen muss, aber ihn nicht unmöglich macht.
    Man muss zwar festhalten, dass der Nationalismus in seinen Anfängen nicht die Unterscheidung von besser/schlechter hatte, was sich aber dann auch entwickelt hat auf Grund geschichtlicher Ereignisse. Irgendwann kommt dann auch der rassische Aspekt rein, wenn es darum geht Nationalstaaten zu bilden (geschah ja auch).

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  • Nationales denken ist die Liebe zu seinesgleichen[...]es ist ein gesundes Gefühl welches für ein gutes miteinander Beiträgt.


    Erst die Verbundenheit zu deinem Nachbar macht uns als Gesellschaft stark.


    Ich kann meinen Nachbarn im nationalistischsten Miteinander hassen und in der, deiner Meinung nach, gewalttätigsten Anarchie lieben. Das ganze ist meine persönliche Entscheidung. Ob ich jetzt die Nation an sich preise oder nicht, hat nichts damit zu tun, ob ich individuell meinem Nachbarn wohlgesinnt bin. Der Satz "Ich liebe Deutschland" impliziert nicht "Ich liebe meinen Nachbarn". Das eine ist abstrakt, dass andere konkret. Und wenn ich eine politische Ideologie anstrebe, die das Individuum nur in der Gemeinschaft als stark betrachtet, verliert man die Sensibilität für das Individuelle. Das Kollektiv entscheidet dann nämlich, wer zu seinesgleichen gehört. Der Begriff seinesgleichen birgt des weiteren Selbstaufgabe, welche du so fürchtest. Dann nicht auf dieser abstrakten Ebene, dass ich meine Kultur o.ä. verliere, sondern dass ich meine Identität am Willen des Kollektivs ausrichten muss. Falls ich mich diesem Willen nicht unterordne, wird dies, wenn ich ganz viel Glück habe, als feindliche Absicht interpretiert, da ich ja der moralischen Erziehung zu wieder handle, was mich als verwahrlosten darstellen lässt. Um nun vorzubeugen, dass ich durchdrehe, wird das zweifelsfrei sehr starke Kollektiv alles mögliche oder nötige versuchen, um dies zu verhindern. Denn ein derartiges Feindbild lässt den homogenen Klumpen noch enger zusammenrücken und beugt vor, dass nicht noch jemand auf die Idee kommt die schützende Herde zu verlassen.


    und das Aufkeimen von einem "Wir" Gefühl nur dann zulässt


    Das ist meine Entscheidung wann ich das bei mir zulasse.


    das kann man Clans nennen, Dörfer, Länder, Nationen, nenne es wie du willst.


    Das kann man eben nicht nennen wie man will. Es gibt eine Zeit vor und nach der französischen Revolution.


    Aber ist eine vollkommen normale Entwicklung.


    Nö, eine Ideologie.


    schau dir doch die Länder an die geschaffen wurden um ehemalige Sklaven eine Heimat zu geben, schau dir doch die Gegenden an wo früher die Engländer, Holländer etc.. waren und wie es da heute aussieht.... friedliches Miteinander ? Bürgerkrieg trifft es wohl eher...


    Man betrachte deren Situation bevor der weisse Mann die Zivilisation brachte.

    In der Ewigkeit aber, siehst du, gibt es keine Zeit; die Ewigkeit ist bloß ein Augenblick, gerade lange genug für einen Spaß.

  • Wenn ich sowas schon wieder höre kommt mir die Gülle hoch.


    Jo, ich weiß, finde ich auch sehr bedauernswert.



    Zitat

    Politiker nur Mist erzählen?


    Ja, Bullen, Panzer, Alle Politiker lügen ! Verallgemeinerungen, Bild Zeitung Niveau, Willkommen im Linken Spektrum der Gesellschaft... Kein Deut besser als das wo gegen ihr vorgebt zu kämpfen :)



    Man betrachte die Zeit in der es noch gar keine Menschen gab...Was geschehen ist kann man nicht ungeschehen machen. Und was wäre wenn.. sind sinnlose Fragen da diese niemand beantworten kann.

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  • Ja, Bullen, Panzer, Alle Politiker lügen ! Verallgemeinerungen, Bild Zeitung Niveau, Willkommen im Linken Spektrum der Gesellschaft... Kein Deut besser als das wo gegen ihr vorgebt zu kämpfen :)


    Das mit den Bullen hab ich dir schonmal erklärt, das du das wieder verallgemeinerst, da kann ich nichts dafür, dass dann aber dem linken Spektrum zu unterstellen ist doch ziemlich dreist. Panzer, hab ich nie was von gesagt, aber ja die sind alle scheiße. Oder verherlichst du hier Mittel um andere Menschen zu töten? Bild Zeitung Niveau ist hier nur dein Beitrag, siehe oben was du geschrieben hast. Ich kann selber denken und brauch daher keine Bild ;) Hab nicht gesagt alle, sondern Politiker, aber man könnt wohl fast alle sagen. Haben sich doch selbst lächerlich gemacht, die Parteien.



    edit/ schade, dass du nicht auf den restlichen Beitrag eingegangen bist

  • ich bin auf deinen Beitrag doch deutlich genug eingegangen so wie ich das sehe. Ob die Formulierung von "Panzer" von dir war weiß ich gar net mehr müsste ich mal nachschauen, falls nicht nehme ich das natürlich zurück. Ich reagiere halt allergisch wenn das gesamte Demokratische Grundkonzept mit den Worten " Ja, die Politiker, alda voll Lügner, so weißte, so.." abgetan wird... da geht mir jeglicher Respekt verloren.

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  • Wohl wahr, nur das er im "anarchistischen" Sinne frei wild wäre und es keinerlei Hemmschwellen mehr gäbe. Was dich daran hindern würde mehr als nur zu hassen...


    Herrschaftslosigkeit bedeutet doch nicht automatisch Gewaltfreiheit. Ich glaube zwar nicht an Anarchie und fände es auch problematisch das Gewaltmonopol nicht bei einer Institution zu sehen, aber das ist eine staatsphilosophische Frage. Es geht hier um eine Ideologie und keinen konkreten Staatsentwurf. Auch im Nationalismus kann mein Nachbar frei wild sein. Man muss nur den Gedanke weiterführen, wenn plötzlich jemand nicht mehr dem Kollektiv angehören will und der Rest dies als Provokation/Beleidigung auffasst.
    Außerdem ist das doch des weiteren eine Frage der von dir angesprochenen Erziehung. Gewalt wirst du im Staat, sowie in der Staatenlosigkeit finden. Das Gefühl der Sicherheit ist vllt. im Staat höher in Verbindung mit der Aufgabe persönlicher Freiheit, was derzeit immer stärkere Züge annimmt, aber das ist ein anderes Thema.


    Er soll eine Grundbasis für ein gesundes Miteinander schaffen, geeinigt durch die Liebe zum Vaterland und nicht getrennt durch Kulturelle Brücken[...]eine gefestigte Gesellschaft wird viel eher den Individualismus verständlicherweise Tolerieren


    Da erwarte ich doch von meinen Untertanen zuvor eine gewisse Monogamie, eine Liebe als Basis. Eine Emotion als Basis zu wählen ist ähnlich kritisch, wie Staatenlosigkeit, wobei sich letzteres noch rational begründen ließe. Ein Gefühl dient niemals einem Zweck und man ist niemals Herr über seine Gefühle. Jetzt hört man immer wieder, dass wir doch in einer aufgeklärten Gesellschaft leben würden, in der sich jeder seines Verstandes bemächtigen würde. Das ganze über den Haufen zu werfen und wieder ein Gefühl zur Basis erklären klingt romantisch, ist aber ein Rückschritt. sapere aude.


    aber das geprägte Medienbild urteilt darüber im Masseneinklang der stumpfsinnigen Herde


    Ich werde auch in dieser WM keine Miniatur Fahne an meinem (imaginären) Auto befestigen. Da kann Pro7 noch so viele Auto Korso zeigen.
    Dazu ist mir übrigens was eingefallen: in dieser Zeit ist Deutschland etwas konkretes: 11 Mann auf einem Rasen. Ich kann mich immer noch nicht durchringen etwas abstraktes zu lieben. Das spar ich mir, so schwer es auch manchmal fällt, für meine Mitmenschen auf und beuge so dem Freiwild Argument vor. Deutschland einig Vaterland...aber ohne es groß zu lieben.


    Gut, dann zeig mir doch mal eine Gesellschaft wo sich das anders Entwickelt hat, ach... ohne diese Dinge kann sich ja erst gar keine Gesellschaft entwickeln.


    Nach herrschender Meinung ist Nationalismus ein Phänomen der Moderne. Ein früher, damals zunächst voluntaristischer, moderner Nationenbegriff bildete sich in der Französischen Revolution heraus. Das Wort „Nationalismus“ war noch im 18. Jahrhundert so gut wie unbekannt.[wikipedia]
    Hatte das Heilige römische Reich deutscher Nation nie eine Gesellschaft?


    Was geschehen ist kann man nicht ungeschehen machen.


    Aber die Gründe lassen sich erkennen: im deutschen Sonderweg war es grob zusammenfassend Prestigesucht im Zuge eines aufkeimenden Nationalismus.
    Ein schönes Schlusswort wie ich finde.

    In der Ewigkeit aber, siehst du, gibt es keine Zeit; die Ewigkeit ist bloß ein Augenblick, gerade lange genug für einen Spaß.

  • Zitat

    Herrschaftslosigkeit bedeutet doch nicht automatisch Gewaltfreiheit. Ich glaube zwar nicht an Anarchie und fände es auch problematisch das Gewaltmonopol nicht bei einer Institution zu sehen, aber das ist eine staatsphilosophische Frage. Es geht hier um eine Ideologie und keinen konkreten Staatsentwurf. Auch im Nationalismus kann mein Nachbar frei wild sein. Man muss nur den Gedanke weiterführen, wenn plötzlich jemand nicht mehr dem Kollektiv angehören will und der Rest dies als Provokation/Beleidigung auffasst.
    Außerdem ist das doch des weiteren eine Frage der von dir angesprochenen Erziehung. Gewalt wirst du im Staat, sowie in der Staatenlosigkeit finden. Das Gefühl der Sicherheit ist vllt. im Staat höher in Verbindung mit der Aufgabe persönlicher Freiheit, was derzeit immer stärkere Züge annimmt, aber das ist ein anderes Thema.


    Verstehe, ja du hast recht aufzuschließen wäre das natürlich nicht, ich denke nur das Dinge die Menschen einen, zumindest dazu beitragen das man mit zumindest etwas Respekt gegenüber tritt und nicht wie heutzutage " Wer ist schon mein Nachbar ? und wieso riecht es seit 3 Tagen so komisch aus seiner Wohnung ? " Die Erziehung durch den Staat zu einer Gesellschaft die aufeinander aufpasst weil sie sich zu einander verpflichtet gehört ist denke ich ne gute Sache und Nationalstolz kann dazu ein Mittel sein, wieso nicht. ich könnte damit wunderbar leben.



    Zitat

    ist aber ein Rückschritt.


    Wie gesagt, Heimatliebe ist ja nicht nur die Liebe, also das Gefühl des " Wir stehen zusammen, wir gehören HIER hin" sondern auch eine Motivationskraft. Es wäre bedeutend besser als diese jetzt geführte "Ich" Gesellschaft, Anonymität ist der Untergang des sozialen Umgangs. Wie gesagt, ich sehe die Menschen nicht als intelligente, liebe volle Wesen.... wir sind ein Haufen Irrer die sich nur damit von einander aufhalten lassen sich gegenseitig abzuschlachten weil wir Kompromisse eingehen..



    Zitat

    Deutschland einig Vaterland...aber ohne es groß zu lieben.


    hehe, sehr geil, du hast es verstanden ! Und ich erträume mir genau das. Deutschland Einig Vaterland, auch ohne Suff und Fußball, sondern ein gesundes Deutsches Volk das fest zusammen steht. Dann kann kommen was immer will und es wird zerschellen !


    Zitat

    Hatte das Heilige römische Reich deutscher Nation nie eine Gesellschaft?


    Nun, ich will nicht über das Röm. Reich richten aber so weit ich weiß herrschte zumindest in Rom zur späten Stunde ein ausgeprägter Nationalismus.

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