Antifa?

  • Zitat

    Original von Newbubble


    Ist das erste mal das ich helium nur beipflichten kann. Und hier zeigt sich nämlich auch recht schnell wie selten dämlich dieses Shirt ist, gelobt sei der Herr wir haben eine Erkenntnis.


    [...]


    Da machst du es dir ein bisschen zu einfach. Ein Shirt/Flyer/Plakat/was auch immer muss plakativ (ich glaube, das Adjektiv kommt auch vom "Plakat", vielleicht wars aber auch andersrum) sein, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das kann in politischen Dingen hier und da heikel werden, aber das ist dann für mich noch lange kein Grund die dahinter steckenden Erkenntnisse als "dämlich" abzutun.
    Das ist es nämlich nicht und man könnte sicherlich auf hohem Niveau diskutieren, ob einem als Demokrat ein politisch motivierter Steinewerfer oder ein apathischer Gammler lieber sein müsste. Aber das ist hier wohl nicht der richtige Ort.


  • Ja, aber das Civil Rights movement hat trotzdem ihr Ziel erreicht.


    Was hat die RAF gebracht? Nix und die wichtigsten Leute von denen sind auch alle Tot.


    In einem Staat wie Deutschland, kann man mit Gewalt fast nix mehr anfangen. Che und seine Armee hatte nur Erfolg weil er den Dschungel hatte in dem er sich verstecken konnte.
    Wo willste dich in Deutschland denn bitte vor dem BKA oder der Polizei verstecken? Irgendwann kriegen sie dich, vor allem wenn die Masse dich nicht unterstuetzt.



    Zitat

    Original von Sasp97
    DaSebsch.
    Problem an deinem Lösungsansatz mit der Veränderung innerhalb der parlamentarischen Ordnung ist, dass man dazu erstens verstehen muss, wie Politik in (aber auch außerhalb zwischen den 'Türschwellen') der ganzen Gremien und Tagungen funktioniert. Das ist immens wichtig, um sich selbst überhaupt in 'mächtigere' Bereiche positionieren zu können. Das ist nicht jedermanns Sache,- es muss einem selbst Spaß machen, nur der Wille, seine Ziele am Ende durchzusetzen kann gefährlich werden (im Sinne von, es macht einen selbst kaputt)
    Zweitens haben wir immer noch eine demokratische Grundordnung. Und um genügend Stimmen aus der Bevölkerung zu ziehen, muss man auch (am Besten nicht nur) rhetorisch ein bißchen was drauf haben und auf die Massen zumindest in irgendeiner Weise wirken können.


    Klar, aber wenn du was veraendern willst musst du nun mal wissen was du machst. Die RAF waren gut im Bomben bauen, Kidnappen, umbringen, und andre Stadt Guerilla aktionen. Viel hats ihnen aber nicht gebracht.
    Du kannt nicht einfach keinen Plan haben und denken das du was aendern kannst, das geht einfach nicht. Und ob die Politik lernst oder wie man einen Stadt Guerilla krieg fuehrt, das is wurscht. Lernen musst du's.


    Klar die Masse ist in einem Demokratischen Staat der Schluessel zum Erfolg. Aber wem hoert die Masse lieber zu? Einem Politiker der der Masse verspricht ihren willen durchzusetzen anstatt den Willen der Gross-Konzerne, oder einem Terrorist der Polizisten umbringt, Autos anzuendent, etc.?
    Fuer mich ist die Antwort ganz klar. Ich bin zwar gegen die Ausbeutung der Dritten Welt und die Geldgier des Kapitalismus, aber deswegen zuend ich bestimmt keine Mercedes oder BMW an, nur weil die Leute evtl. reich sind.
    Mein Onkel arbeitet schon seit ueber 25 Jahren bei Mannesman als Schweisser und er hat sein Leben lang auf einen Mercedes gespart. Heisst das jetzt das ich seinen Mercedes anzuenden darf nur weil er seinen Kindheitstraum verwirklicht hat?

  • Zitat

    Original von helium


    Da machst du es dir ein bisschen zu einfach. Ein Shirt/Flyer/Plakat/was auch immer muss plakativ (ich glaube, das Adjektiv kommt auch vom "Plakat", vielleicht wars aber auch andersrum) sein, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das kann in politischen Dingen hier und da heikel werden, aber das ist dann für mich noch lange kein Grund die dahinter steckenden Erkenntnisse als "dämlich" abzutun.
    Das ist es nämlich nicht und man könnte sicherlich auf hohem Niveau diskutieren, ob einem als Demokrat ein politisch motivierter Steinewerfer oder ein apathischer Gammler lieber sein müsste. Aber das ist hier wohl nicht der richtige Ort.


    mag schon sein, ich persönlich sehe in dem Shirt nur das Motto " Wir werfen Steine weil wir keine Schusswaffen haben".
    Das für mich eher ein Zeichen von einem geistigen Defizit als eine Provokation.

    09.09.2011 - First Blind Whisky Tasting by cippolino
    06.01.2012 - Second Blind Whisky Tasting by cippolino
    25.05.2012 - Third Blind Whisky Tasting by cippolino

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    Original von DaSebsch
    Ja, aber das Civil Rights movement hat trotzdem ihr Ziel erreicht.


    Was hat die RAF gebracht? Nix und die wichtigsten Leute von denen sind auch alle Tot.


    In einem Staat wie Deutschland, kann man mit Gewalt fast nix mehr anfangen. Che und seine Armee hatte nur Erfolg weil er den Dschungel hatte in dem er sich verstecken konnte.
    Wo willste dich in Deutschland denn bitte vor dem BKA oder der Polizei verstecken? Irgendwann kriegen sie dich, vor allem wenn die Masse dich nicht unterstuetzt.


    Das man als 5-Mann-Gruppe nicht einen Staat wie Deutschland stürzen kann, versteht sich von selbst. Aber wir sprachen ja über Revolutionen und Bewegungen mit vielen Anhängern. Wenn ein ganzes Volk etwas versuchen würde, könnte auch das BKA nichts machen.


    Zitat

    Original von DaSebsch
    Klar, aber wenn du was veraendern willst musst du nun mal wissen was du machst. Die RAF waren gut im Bomben bauen, Kidnappen, umbringen, und andre Stadt Guerilla aktionen. Viel hats ihnen aber nicht gebracht.
    Du kannt nicht einfach keinen Plan haben und denken das du was aendern kannst, das geht einfach nicht. Und ob die Politik lernst oder wie man einen Stadt Guerilla krieg fuehrt, das is wurscht. Lernen musst du's.


    Klar die Masse ist in einem Demokratischen Staat der Schluessel zum Erfolg. Aber wem hoert die Masse lieber zu? Einem Politiker der der Masse verspricht ihren willen durchzusetzen anstatt den Willen der Gross-Konzerne, oder einem Terrorist der Polizisten umbringt, Autos anzuendent, etc.?
    Fuer mich ist die Antwort ganz klar. Ich bin zwar gegen die Ausbeutung der Dritten Welt und die Geldgier des Kapitalismus, aber deswegen zuend ich bestimmt keine Mercedes oder BMW an, nur weil die Leute evtl. reich sind.
    Mein Onkel arbeitet schon seit ueber 25 Jahren bei Mannesman als Schweisser und er hat sein Leben lang auf einen Mercedes gespart. Heisst das jetzt das ich seinen Mercedes anzuenden darf nur weil er seinen Kindheitstraum verwirklicht hat?


    Joa... Daran ist die RAF ja letztlich auch zerbrochen bzw. sie wurde einfach weggesperrt. Zu ungeplant und natürlich auch zu schlecht vernetzt etc.


    Also wenn es einem Volk richtig dreckig geht, dann hört es eindeutig eher den Terroristen zu. Könnte auch heute schon so sein, gibt halt nur keine Terroristen in Deutschland ;)


    Das Mercedes anzünden ist denke ich auch viel mehr ein Symbol dafür, dass diese Leute eben gegen Kapitalismus und Reichtum auf Kosten anderer sind. Ob man dafür Autos anzünden muss, sollte man für sich selbst entscheiden. Mit solchen Aktionen erregt man jedenfalls mehr Aufsehen wie mit einem Button am Rucksack, was ja auch das Ziel dieser Leute sein wird.


    Zu deinem Freund... Naja, ich will niemanden beleidigen, aber warum zur hölle sollte ich mein Leben lang auf einen Benz sparen? Rest "spar" ich mir jetzt mal *haha*


    lg ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Cpt.Chaos ()

  • Zitat

    Original von Newbubble


    mag schon sein, ich persönlich sehe in dem Shirt nur das Motto " Wir werfen Steine weil wir keine Schusswaffen haben".
    Das für mich eher ein Zeichen von einem geistigen Defizit als eine Provokation.


    Das Shirt hat sol leher aussagen, dass Steine nicht unbedingt angebracht/DAS Mittel sind, aber halt die einzige Sprache, die "sie" verstehen.


    Du könntest auch schreiben:
    "Steine sind erst zögernde Versuche und zu artikulieren, denn diese Sprache ist die einzige, die sie verstehen."


    Der Spruch auf dem T-Shirt ist allerdings grammatikalisch schöner/besser.

    Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht!
    Rosa Luxemburg

  • Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    Das man als 5-Mann-Gruppe nicht einen Staat wie Deutschland stürzen kann, versteht sich von selbst. Aber wir sprachen ja über Revolutionen und Bewegungen mit vielen Anhängern. Wenn ein ganzes Volk etwas versuchen würde, könnte auch das BKA nichts machen.


    Und wie soll man das ganze Volk bitte bewaffnen?
    Wenn das ganze Volk hinter dir steht, dann kannst du die Sache auch politisch regeln. Das Volk macht immerhin die entscheidung in nem Demokratischen Staat.


    Aber jetzt geh mal davon aus Antifa Gruppen wuerden den Bundestag uebernehmen. Was machen sie dann? Die Gross-Konzerne nach Romaenien ziehen lassen damit tausende Deutsche keine arbeit mehr haben? Oder wollen sie die Wirtschaft nationalisieren so wie's in der USSR war oder so in Cuba ist? Wollen sie den Leuten hier die Freiheit wegnehmen ihren eigenen Job zu suchen und zu kaufen und herzustellen was sie wollen?


    Es ist ja schoen und gut wenn man was in der Welt veraendern will, aber man muss auch einen Plan haben wenn man Erfolg hat.


    Und mit Gewalt kriegst du die Masse eh nicht hinter dich. Sobald du Polizisten toetest, Richter toetest, oder sonstige Berufe, werden die schon mal ein grosser Teil der Bevoelkerung den Ruecken zu drehen.
    Meine Cousine macht grade eine Ausbildung bei der Polizei und die ist bestimmt keine "Faschistin" sondern will einfach nur darauf achten das alle Gesetze eingehalten werden. Wenn du sie in die Luft sprengen wuerdest, haettest du ganz bestimmt keinen Support mehr.



    Zitat

    Original von Cpt.Chaos



    Joa... Daran ist die RAF ja letztlich auch zerbrochen bzw. sie wurde einfach weggesperrt. Zu ungeplant und natürlich auch zu schlecht vernetzt etc.


    Wie soll man sich denn heutzutage besser vernetzen? Mit Kuba? Nord Korea? Welcher Staat liefert denn einer deutschen Terroristen Gruppe Waffen? Noch nich mal Al Qaida wuerde das machen.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    Also wenn es einem Volk richtig dreckig geht, dann hört es eindeutig eher den Terroristen zu. Könnte auch heute schon so sein, gibt halt nur keine Terroristen in Deutschland ;)


    Wenn es einem Volk dreckig geht, dann waehlen sie jemand anderen. Wem geht's denn in Deutschland bitte richtig dreckig? Klar, die Finanzkriese is hart, aber damit hat jeder zu kaempfen, nicht nur Deutschland.
    Deutschland geht's bestens. Vergleich Deutschland mal mit dem Sudan, Kuba oder Nord Korea. Da wirds mal Zeit fuer ne Revolution, nicht in Deutschland.


    Und wenn die Terroristen unschuldige LEute umbringen, dann hoert ihnen bestimmt keiner zu, genauso wie keiner der 2. und 3. Generation der RAF zugehoert hat. Al Qaida und die Taliban haben auch keinen Erfolg mit ihren Revolutionsversuchen.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    Das Mercedes anzünden ist denke ich auch viel mehr ein Symbol dafür, dass diese Leute eben gegen Kapitalismus und Reichtum auf Kosten anderer sind. Ob man dafür Autos anzünden muss, sollte man für sich selbst entscheiden. Mit solchen Aktionen erregt man jedenfalls mehr Aufsehen wie mit einem Button am Rucksack, was ja auch das Ziel dieser Leute sein wird.


    Was hat ein Mercedes bitte mit Reichtum auf Kosten anderer zu tun? Wenn's kein Kapitalismus gaeb, dann gaebs auch bestimmt keine von den Klamotten die 90% der Leute hier auf dem Forum haben. Geschweigedenn Autos, Chinesische Shishas, Shisha Tabak, Alkohol, Zigaretten, Delikatessen, und die Liste geht endlos weiter.
    Frag die Leute die frueher in der DDR gewohnt haben wie die Suessigkeiten da geschmeckt haben.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    Zu deinem Freund... Naja, ich will niemanden beleidigen, aber warum zur hölle sollte ich mein Leben lang auf einen Benz sparen? Rest "spar" ich mir jetzt mal *haha*


    lg ;)


    Warum gibt man 50-70 Euro fuer ne Shisha aus? Warum bestellt man sich in Amerika Tabak, selbst wenn man das fuenf fache zahlen muss?
    Weil mein sich den Luxus halt leisten will, deswegen.


    Warum erfuellt sich mein Onkel einen Kindheitstraum und kauft sich ein Mercedes? Weil er sich das bischen Luxus in seinem Leben leisten will, deswegen.
    Wer bist du denn bitte um ihm das zu untersagen?


    So ne sinnlose Scheisse kann ich echt nicht haben. Wenn ihr den Kapitalismus nicht leiden koennt, dann zieht doch nach Kuba oder N. Korea, vielleicht geht's euch da besser.
    Als ob Sozialismus so ne gute Alternative zur Sozialen Marktwirtschaft ist.


    Schau dir doch mal die sozialistischen und kommunistischen Staaten an.


    Willst du echt jemandem die Freiheit verbieten, das Auto zu fahren das er fahren will? Das Essen zu essen das er essen will? Die Klamotten zu tragen die er tragen will?


    Und wie kann man bitte als sozialistischer oder kommunistischer Staat der 3. Welt helfen? Ist ja nicht so als ob man da irgendwie Jobs createn kann. Man kann noch nicht mal mit irgendeiner ekonomischen Sanktion drohen, weil man ja eh nix Exportiert.



    Bevor man Leute umbringt und Steine wirft sollte man doch lieber mal nachdenken was man will und was fuer einen Eindruck solche Aktionen auf die Bevoelkerung haben weil wenn du Erfolg in deiner Revolution haben willst, dann braucht du die hinter dir.


  • 1. Deine Ansicht ist teilweise etwas naiv. "Das Volk entscheidet in einem demokratischen Staat". Ich weiß nicht, wie lange du schon in den USA lebst, aber ich sehe die Lage in Deutschland etwas anders. Klar kann man wählen welche Partei/Politiker an der Macht sind, das wars dann aber auch. Dass die Politiker alle Entscheidungen treffen, ist mit Sicherheit nicht nur negativ zu sehen, aber dass "das Volk bestimmt" ist einfach nicht wahr.


    2. Die meisten Antifa-Mitglieder sind, meines Wissens, keine Kommunisten und die Antifa ist auch keine Partei, will und kann also nicht in den Bundestag gewählt werden.


    EDIT: Sie würden sich vornehmen, für das Volk zu entscheiden und sich nicht von Konzernen beeinflussen zu lassen. Für genaueres, solltest du dazu ein Mitglied der Antifa fragen.


    3. Ich habe ja nicht von "Normalzuständen" gesprochen. In der momentan herrschenden Situation hätte man wahrscheinlich keinen Erfolg mit Gewalt. Aber in bestimmten Fällen, wäre das mit Sicherheit erfolgreich. Dazu müsste es einem Volk aber schon sehr schlecht ergehen.


    4. Zur Info: Ich bin weder Linksextremist noch Kommunist und will niemanden "in die Luft sprengen". Wenn man alle Gesetze einhalten möchte, warum nicht. Polizist ist nicht gerade mein Traumberuf, aber jedem das seine.


    Zitat

    Original von DaSebsch
    Wie soll man sich denn heutzutage besser vernetzen? Mit Kuba? Nord Korea? Welcher Staat liefert denn einer deutschen Terroristen Gruppe Waffen? Noch nich mal Al Qaida wuerde das machen.


    Wenn es einem Volk dreckig geht, dann waehlen sie jemand anderen. Wem geht's denn in Deutschland bitte richtig dreckig? Klar, die Finanzkriese is hart, aber damit hat jeder zu kaempfen, nicht nur Deutschland.
    Deutschland geht's bestens. Vergleich Deutschland mal mit dem Sudan, Kuba oder Nord Korea. Da wirds mal Zeit fuer ne Revolution, nicht in Deutschland.


    Und wenn die Terroristen unschuldige LEute umbringen, dann hoert ihnen bestimmt keiner zu, genauso wie keiner der 2. und 3. Generation der RAF zugehoert hat. Al Qaida und die Taliban haben auch keinen Erfolg mit ihren Revolutionsversuchen.


    1. Mit vernetzen war nicht unbedingt gemeint, wie man an Waffen und sonstige Güter herankommt, sondern dass man sich besser organisiert und auch mehr zivile Anhänger hat, die einen unterstützen.


    2. Dass es Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten gut geht, ist logisch. Aber auch hier gibt es mittlerweile Leute denen es sehr schlecht geht. Du kommst scheinbar aus Bayern, einer eher reichen Gegend Deutschlands, im Osten sieht das ganz anders aus. Das eine Revolution im Vergleich zu anderen Staaten unnötig erscheint, ist ebenfalls logisch. Dennoch könnte es einigen Leuten besser gehen, wenn die Politiker mal wirklich für das Volk entscheiden würden.



    1. Habe ich ihm nicht untersagt einen Mercedes zu kaufen. Ich habe die Sache lediglich kritisiert bzw. in Frage gestellt, weil ich mir eben andere Dinge unter einem "Kindheitstraum" vorstelle. Jeder wie er will und ich gönne ihm ja auch seinen Mercedes, aber für mich ist das halt unverständlich. Außerdem ist es ja auch ein Unterschied zwischen einer Shisha oder gutem Shishatabak (50-70€ sind mittlerweile übrigens fast günstig und das fünffache für Amitabak stark übertrieben. 50g Al Fakher ~4€, 50g Fantasia ~7,50€) Für guten Durchzug/Rauch/Geschmack brauche ich guten Tabak und eine gute Shisha. Um comfortabel von A nach B zu kommen würde es auch ein Renault tun. Aber wie gesagt, jedem das seine.


    2. Ich habe nie behauptet, dass ich mir den Sozialismus wünsche. Allerdings ist der Kapitalismus eben einfach "nicht das gelbe vom Ei". Klar genießt man auch die Vorzüge, aber es gibt viele schlechte Seiten am Kapitalismus, das lässt sich nicht leugnen.


    3. Ich habe nie behauptet einen sozialistischen Staat aufbauen zu wollen o.ä. Was du in diesem Abschnitt erzählst, hat nichts mit meiner Aussage zu tun.


    4. Wer bringt hier Leute um?
    ------


    Abschluss-Wort: Du bringst teilweise Dinge durcheinander und erzählst hier von Sachen die ich noch nie erwähnt habe. Wenn du das einfach hier in den Raum werfen wolltest, solltest du mich nicht darüber zitieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Cpt.Chaos ()

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    Original von Cpt.Chaos


    1. Deine Ansicht ist teilweise etwas naiv. "Das Volk entscheidet in einem demokratischen Staat". Ich weiß nicht, wie lange du schon in den USA lebst, aber ich sehe die Lage in Deutschland etwas anders. Klar kann man wählen welche Partei/Politiker an der Macht sind, das wars dann aber auch. Dass die Politiker alle Entscheidungen treffen, ist mit Sicherheit nicht nur negativ zu sehen, aber dass "das Volk bestimmt" ist einfach nicht wahr.


    Deswegen sagte ich ja, falls eine Antifa Gruppe in den Bundestag kommt. Klar kann man jetzt nur zwischen Krebs und AIDS waehlen, aber wenn jemand mal genuegend supporter und waehler haette, dann wuerde man das ganze auch politisch regeln koennen.
    Das wird zwar nich einfach, aber ich will damit eigentlich nur sagen das die Moeglichkeit besteht.


    ps: Ich wohn jetzt schon seit 6 Jahren hier, bin aber jedes Jahr fuer 1-2 Monate in Deutschland, also nicht komplett isoliert. ;D


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    Original von Cpt.Chaos


    2. Die meisten Antifa-Mitglieder sind, meines Wissens, keine Kommunisten und die Antifa ist auch keine Partei, will und kann also nicht in den Bundestag gewählt werden.


    Aber daran liegt meiner Meinung nach das Problem. Wenn sie mal eine Partei gruenden wuerden und die Masse positiv anspricht, dann kriegt man das ganze auch ins Rollen.
    Aber wie gesagt, wenn man nur Steine wirft und Demonstriert, dann passiert schonmal gar nix.


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    Original von Cpt.Chaos


    EDIT: Sie würden sich vornehmen, für das Volk zu entscheiden und sich nicht von Konzernen beeinflussen zu lassen. Für genaueres, solltest du dazu ein Mitglied der Antifa fragen.


    Klar, aber ich wunder mich nur wie man sich nicht von Konzernen beeinflussen laesst. Lassen die den Konzern dann wirklich einpacken und nach Osteuropa ziehen? Weil dann wird die Arbeitlosenquote sehr hoch, denk ich.


    Ich bin ja auch gegen diese Power die diese Konzerne hier in Deutschland haben, aber wenn ich mir die Alternative anschau, d.h. mehr Arbeitslose, denk ich mir das ist schon besser wie es jetzt ist.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    3. Ich habe ja nicht von "Normalzuständen" gesprochen. In der momentan herrschenden Situation hätte man wahrscheinlich keinen Erfolg mit Gewalt. Aber in bestimmten Fällen, wäre das mit Sicherheit erfolgreich. Dazu müsste es einem Volk aber schon sehr schlecht ergehen.


    Klar, so wie's in Kuba oder Suedamerika war. Oder wie es jetzt im Iran ist.


    Dann hab ich dich falsch verstanden, sorry. Wenn in Deutschland wirklich der Notstand ausbricht, dann ist es wohl sehr moeglich mit Gewalt was zu tun, aber ich kann mir nicht vorstellen das in Deutschland dieser Notstand je ausbrechen wird, es sein denn die Arbeitlosenquote schiesst drastisch in die hoehe.
    Amerika steht zur Zeit vor einer moeglichen politischen Revolution, die evtl. auch blutig enden koennte.
    Aber wenn ich seh was Amerika fuer Probleme hat, da lob ich mir echt die deutsche Regierung.
    Bin nur mal gespannt was die jetzige denn so anstellen wird.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    4. Zur Info: Ich bin weder Linksextremist noch Kommunist und will niemanden "in die Luft sprengen". Wenn man alle Gesetze einhalten möchte, warum nicht. Polizist ist nicht gerade mein Traumberuf, aber jedem das seine.


    Glaub ich auch nicht, ich hab da mehr die anderen User hier angesprochen. Sorry das ich das nicht besser geteilt hab.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos



    1. Mit vernetzen war nicht unbedingt gemeint, wie man an Waffen und sonstige Güter herankommt, sondern dass man sich besser organisiert und auch mehr zivile Anhänger hat, die einen unterstützen.


    Ja, aber das genau ist ja was ich versuche zu sagen. Wenn man genuegend zivile Anhaenger hat, dann schafft man's auch in der Politik. Klar verstehen manche Leute nur Gewalt, aber wenn man die zivile Bevoelkerung hinter sich haben will, dann ist Gewalt nicht die Loesung, denk ich mal.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    2. Dass es Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten gut geht, ist logisch. Aber auch hier gibt es mittlerweile Leute denen es sehr schlecht geht. Du kommst scheinbar aus Bayern, einer eher reichen Gegend Deutschlands, im Osten sieht das ganz anders aus. Das eine Revolution im Vergleich zu anderen Staaten unnötig erscheint, ist ebenfalls logisch. Dennoch könnte es einigen Leuten besser gehen, wenn die Politiker mal wirklich für das Volk entscheiden würden.


    Stimmt. Meine Mutter kommt aus Duisburg was auch nicht grad die reicheste Stadt Deutschland's ist, aber du hast recht das es manchen Leuten im Osten richtig schlecht geht.
    Ja, Politiker entscheiden fuer denjenigen der fuer sie waehlt, und da ist der Osten halt nich immer dabei. Das sollte man auch mal unbedingt aendern, aber wie will man das machen ohne politisch aktiv zu werden? Demonstrieren ist ja schoen und gut, aber wenn sich die Leute da oben echt nicht um dich kuemmern, dann ist ihnen die Demonstration auch egal. Und wenn du mit Gewalt kommst, dann stehst du gleich als Terrorist da, und bevor du's weisst, bist du der Boese und der Staat der Held.



    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    1. Habe ich ihm nicht untersagt einen Mercedes zu kaufen. Ich habe die Sache lediglich kritisiert bzw. in Frage gestellt, weil ich mir eben andere Dinge unter einem "Kindheitstraum" vorstelle. Jeder wie er will und ich gönne ihm ja auch seinen Mercedes, aber für mich ist das halt unverständlich. Außerdem ist es ja auch ein Unterschied zwischen einer Shisha oder gutem Shishatabak (50-70€ sind mittlerweile übrigens fast günstig und das fünffache für Amitabak stark übertrieben. 50g Al Fakher ~4€, 50g Fantasia ~7,50€) Für guten Durchzug/Rauch/Geschmack brauche ich guten Tabak und eine gute Shisha. Um comfortabel von A nach B zu kommen würde es auch ein Renault tun. Aber wie gesagt, jedem das seine.


    Ja, mir geht's ja jetzt auch mehr ums Prinzip. Klar, dass du jemandem das Seine goennst, ist ja auch recht so, aber es gibt halt echt Leute die es einem nicht goennen, egal wie hart man dafuer gearbeitet hat.
    Mir geht's um die Moeglichkeit sich was gutes zu kaufen. Jetzt beschweren wir uns ueber das 5% Feuchtigkeits gesetz, spaeter wuerden wir uns darueber beschweren das wir uns noch nich mal das Auto kaufen koennen das wir gerne haetten.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    2. Ich habe nie behauptet, dass ich mir den Sozialismus wünsche. Allerdings ist der Kapitalismus eben einfach "nicht das gelbe vom Ei". Klar genießt man auch die Vorzüge, aber es gibt viele schlechte Seiten am Kapitalismus, das lässt sich nicht leugnen.


    Da haste Recht. Das Gelbe vom Ei isses zwar nicht, aber ich finde das es schonmal der richtige Schritt in die richtige Richtung ist.
    Klar bin ich gegen Arbeiter in Indien die vllt nen Euro am Tag verdienen waehrend sich die Chefs Millionen Profite reinziehen.
    Aber denk mal drueber nach wie Europa frueher mal war. Da war's genau so hier wie's da jetzt auch ist, und wir haben's auch geschafft. Und mit ein bischen Hilfe von Leuten wie uns, schafft die 3. Welt es noch schneller als wir es geschafft haben die Armut zu ueberkommen.


    Ich persoenlich find es abartig und frag mich wie solche Firmenchefs Nachts schlafen wenn sie genau wissen das ihre Produkte von Kindern oder sonstjemandem hergestellt wurde, ohne auch mal gescheit dafuer bezahlt zu werden.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    3. Ich habe nie behauptet einen sozialistischen Staat aufbauen zu wollen o.ä. Was du in diesem Abschnitt erzählst, hat nichts mit meiner Aussage zu tun.


    Nein, sorry, da hab ich auch nicht dich gemeint sondern Leute die sagen das die RAF vollkommen im Recht war, etc.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos


    4. Wer bringt hier Leute um?


    Das war jetzt auch an die User gerechnet die sagen das Gewalt der einzigste Ausweg ist.


    Zitat

    Original von Cpt.Chaos
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    Abschluss-Wort: Du bringst teilweise Dinge durcheinander und erzählst hier von Sachen die ich noch nie erwähnt habe. Wenn du das einfach hier in den Raum werfen wolltest, solltest du mich nicht darüber zitieren.


    Das tut mir Leid, da hab ich wohl ein bischen ueberreagiert. Ich mein natuerlich nicht dich, sondern, wie schon gesagt, diese Leute die die RAF unterstuetzen und Gewalt verherrlichen.


  • Gar nicht von Konzernen beeinflussen lassen geht natürlich nicht. Dafür sind Wirtschaft und Staat wechselseitig viel zu stark voneinander abhängig.


    Das Problem was wir heutzutage in allen Ländern der Welt haben ist folgendes: Während sich die nationalen Märkte im Zuge der Globalisierung (ausgelöst durch die rasante technologische Entwicklung in der Kommunikationstechnik und im Transportwesen) ab den 70ern extrem stark vernetzt haben, hat die internationale Zusammenarbeit der Staaten wesentlich langsamer zugenommen.


    Somit stehen wir jetzt vor der Problematik, dass wir ein überaus flexibles, in großen Teilen von nationalstaatlichen Grenzen (und damit Gesetzen) losgelöstes Wirtschaftssystem haben. Demgegenüber fehlen einheitliche Regulierungen und (Steuer-)Gesetzgebungen.


    Das ist der Hauptunterschied zu der Vor-Globalisierten-Welt der letzten Jahrhunderte. In unserem Zeitalter sind Staat und Wirtschaft aufgrund ihrer unterschiedlichen Abhängigkeiten und damit Verwundbarkeiten (der Staat ist mittlerweile viel stärker von der Wirtschaft abhängig als umgekehrt) in einer völlig neuen (asymmetrischen) Machtverteilung angekommen. Der Staat ist mehr oder weniger erpressbar geworden gegenüber den global agierenden Unternehmen. Der Staat ist verwundbarer, die Wirtschaft unabhängiger als zuvor.


    Der Ausweg liegt einzig und allein in einer verstärkten internationalen Kooperation. Das betrifft zwischen den post-industriellen Staaten einheitlichere Unternehmenssteuern, einheitlichere Arbeitgeber-Sozialabgaben sowie einheitlichere Arbeitnehmerrechte und -löhne.


    Bekommen wir das nicht hin, sind wir bis zum (zwangsläufigen) Untergang dieses Systems in einem race-to-the-bottom gefangen. Beispiel:


    Staat A senkt Unternehmenssteuern (und kürzt zum Ausgleich Sozialleistungen) --> in der Folge strömen globale Unternehmen in dieses Land


    Staat B senkt daraufhin auch die Unternehmenssteuern und lockert die Arbeitnehmerrechte, um die abgewanderten Unternehmen zurück zu locken (und kürzt ebenfalls zum Ausgleich des Steuerdefizits die Sozialleistungen) --> in der Folge strömen wieder Unternehmen zurück


    .... und das geht immer so weiter bis folgender Punkt erreicht ist:


    1. es befindet sich immer weniger Geld im Kreislauf, während sich bei wenigen Menschen diese Differenz anhäuft --> das führt zu einer gesunkenen globalen Nachfrage nach Konsumgütern
    2. die Arbeitnehmer sind wieder rechtelose Sklaven der Kapitalbesitzer und die sozialen Sicherungssysteme sowie sonstige "Annehmlichkeiten" wie flächendeckende, einigermaßen chancengerechte (Aus)Bildung sind auf Sparflamme


    In der Folge des gesunkenen Konsums (Rückgang der Gesamtnachfrage), der extremen Ungleichverteilung von Kapital und dem Mangel an genügend entsprechend ausgebildeter Menschen wird die ganze Welt- und Wirtschaftsordnung kollabieren. Entweder wir landen alle in totalitären Herrschaftssystemen und es kommt zu Massenaufständen und es kommt letztlich zu einem Neubeginn oder die Massenaufstände lassen totalitäre Systeme gar nicht erst entstehen. Ein Neubeginn wird nach dem großen Kollaps aber unausweichlich sein.


    So oder so sieht unsere Zukunft -soweit sie von hier aus absehbar ist- nicht rosig aus. Die fetten Jahre sind bald vorbei.




    Das will ich bezweifeln. Im Unterschied zu heutigen Entwicklungsländern war Europa früher nicht so lange so arm (und zwar in den meisten Ländern über alle Schichten der Gesellschaft hinweg). Das Vermögen war nur höchst ungleich verteilt (übrigens ist das auch die Tendenz in so gut wie allen "Industriestaaten"). Im Großteil der Entwicklungsländern herrscht aber eine Art Neo-Kolonialismus. Dass durch Arbeitskraft und Ressourceneinsatz erwirtschaftete Kapital fließt zu großen Teilen in die westlichen Gesellschaften zurück. Ich sehe eine Entwicklung ähnlich der Europas unter diesen Umständen also im Großteil der Entwicklungsländer keinesfalls.


    -----------------------------------
    Noch ein Zusatz zur aktuellen Weltfinanzkrise:
    Diese ist erst durch die Ungleichverteilung von Vermögen entstanden, da die Nachfrage nicht mehr groß genug war, um das "freie Kapital" (in Form von Geld) gewinnbringend in der Realwirtschaft einzusetzen (z.B. finanzielle Beteiligung, d.h. Investition, an/in erfolgversprechende(n) Unternehmenskonzepte(n)).


    Dieses "freie Kapital" kann natürlich nicht faul auf Südsee-Inseln rumliegen, sonder muss weiteres Geld generieren. So wurde immer mehr spekuliert, d.h. man hat quasi Wetten abgeschlossen. Man hat Produkte oder Rohstoffe gekauft, von denen man annahm, sie würden im Wert steigen, sodass man sie später gewinnbringend weiterverkaufen kann.


    In der letzten Finanzkrise sind das in großen Teilen Immobilien (und die daran hängenden Kredite) gewesen. Man hat darauf gewettet, dass Immobilien im Wert steigen, sein Geld investiert (und damit Leuten ermöglicht Häuser zu kaufen, die es vorher nicht gekonnt hätten) und gehofft, dass man seine Ansprüche (die Kreditraten der Hauskäufer) gewinnbringend an jemanden anders verkaufen kann.


    Als dann rauskam, dass die Leute ihre Häuser gar nicht abbezahlen können, wurden in Panik diese Kreditpakete verkauft, um nicht den totalen Verlust zu erleiden. In der Folge wurden Menschen obdachlos und das Geld was in den Hausbau geflossen war, jetzt aber "weg" ist (da die Käufer nie zahlungsfähig waren) und den Kreditpaket-Besitzern (Banken, große Investmentfonds) fehlt.


    Jetzt musste der Staat einspringen und Kohle bereitstellen, um einen größeren Crash zu vermeiden.


    Hier kommt aber erst der Witz:
    Dadurch das versäumt wurde diese Spekulationen einzudämmen (Finanzmarktregulierungen), aber das freie Kapital (freigeworden durch die Ungleichverteilung von Vermögen) immer noch "frei" ist (und sogar mehr geworden ist, weil die Notenbanken zu Niedrigzinsen Unsummen auf den Markt gebracht haben) wird die nächste Blase schon wieder aufgepustet.


    Es werden im "Casino" wieder Wetten auf steigende (oder fallende) Preise abgeschlossen, weil die Verlierer der Krise ihre Bilanzen wieder aufbessern wollen (und das geht am schnellsten mit hohen Renditen = Spekulation) und müssen.


    Wie gesagt: die fetten Jahre sind bald vorbei!


    Guter Bericht zu Krise: YouTube


    Und zu der wachsenden Ungleichverteilung und der daraus resultierenden Krisen: YouTube [Mit dem ausdrücklichen Plädoyer für eine höhere Belastung von Spitzeneinkommen und -vermögen sowie Unternehmenssteuererhöhungen; vor diesem Hintergrund muss man unsere Regierung für vollkommen korrupt oder verblödet halten.]


  • Da geb ich dir recht. Das ist ja das Problem.



    Da geb ich dir recht. Die Welt braucht unbedingt sowas wie eine Weltregierung die die Macht hat Steuern zu verschreiben und zur Not auch Militaerische Einsaetze.


    Das Problem das du geschildert hast sieht man hier in der USA. Die USA hat schon seit Jahrzehnten ihre Firmen nach Indien, China, usw. wandern lassen, ohne das irgendwie ein FInger gehoben wird. Jetzt importieren die Amis mehr als sie Exportieren und ihre Wirtschaft ist sehr auch Firmen wie Toyota, Honda, und andere auslaendische Firmen angewiesen.
    Man findet hier kaum noch etwas das auch in der USA hergestelly wurde.


    Und ich glaube so lange es noch Armut in der Welt gibt und Leute in S. Amerika oder Asian fuer nur ein paar Cents in der Stunde arbeiten, haben wir das Problem das immer die Gefahr besteht das Konzerne einfach irgendwo hin wandern wo die Steuern billiger sind und sie den Arbeitern nicht so viel geben muessen.



    Zitat

    Original von helium


    Das will ich bezweifeln. Im Unterschied zu heutigen Entwicklungsländern war Europa früher nicht so lange so arm (und zwar in den meisten Ländern über alle Schichten der Gesellschaft hinweg). Das Vermögen war nur höchst ungleich verteilt (übrigens ist das auch die Tendenz in so gut wie allen "Industriestaaten"). Im Großteil der Entwicklungsländern herrscht aber eine Art Neo-Kolonialismus. Dass durch Arbeitskraft und Ressourceneinsatz erwirtschaftete Kapital fließt zu großen Teilen in die westlichen Gesellschaften zurück. Ich sehe eine Entwicklung ähnlich der Europas unter diesen Umständen also im Großteil der Entwicklungsländer keinesfalls.


    Das eine Art Neo-Kolonialismus herrscht, das stimmt.
    Aber vergleiche die armen Laender von heute mal mit wie sie vor 30-40 Jahren waren. Es kommt schon Geld in die Laender, das einzigste Problem ist dass das Geld oben stecken bleibt und nicht weiter in die unteren Schichten laeuft. S. Amerika und der Mittlere Osten sind dafuer gute Beispiele.
    Wenn wir aber so eine "Weltregierung" haetten, koennten wir das womoeglich auch stoppen und der 3. Welt mehr Entwicklungshilfe geben!



    Stimmt alles.
    Ich hab hier in den USA die Krise schon kommen gesehen. Die Banken haben dir einen Kredit gegeben von z.B. $350,000, selbst wenn du selber nur $40-50,000 verdienst. Als dann das Benzin so teuer wurde, konnten viele von diesen Leuten einfach nicht mehr ihre monatliche Bezahleng machen. Dadurch hat die Bank das Haus wieder eingezogen, die Leute mussten ausziehen (oft in Zelte oder Wohnwagen), und so hatten sie natuerlich auch kein geld mehr zum Ausgeben. Jetzt ham wir ne Menge Leute die bis heute kein Geld ausgeben wollen weil sie nicht wissen ob sie morgen noch ihren Job haben.
    Ein grosses Problem der Amerikanischen Finanzkriese ist einfach das die Amis ihr Geld nicht sparen und das wenn sowas passiert, sie sofort pleite sind.


    Ich hoffe nur das staerkere Finanzregelungen u.ae. in kraft gesetzt werden. Nicht nur hier in Deutschland und Europa sonder auch in den USA. Obwohl, im Moment, schauts nicht gut aus.


    Die Republikaner sagen dass das Problem kam weil die Regierung ihre Nase da reinsteckt wo sie nicht reingehort, sprich in die Wirtschaft. Wenn als naechstes noch ein Republikaner Praesident wird, dann sehen wir wieder einen Kapitalismus a la Ronald Regaen: Die Regierung wird keine Macht ueber die Wirtschaft haben.

  • ich hab mir mal nur den aller ersten beitrag durchgelen die anderen waren mir etwas zu lange aber egal


    also ich bin selber der hinter der antifa bewegung steht bin auch auf vielen demos dabei und ich kann mal soviel sagen ja es gibt "idioten" die einfach nur auf stress aus sind und nicht dem eigentlichen zile hinterher streben, jedoch kann ich auch sagen das dieser teil nur einen geringen anteil der kompletten antifa ausmacht. Wenn es zu ausschreitungen kommt dann meist weil von ausen provoziert wird und das kann ich bezeugen z.b. durch polizei sperren die die leute einfach nicht weiter laufen lassen wollen. ich will jetzt nicht zum thema polizeigewalt kommen das were ein anderes thema jedoch ist es eine tatsache das es eben so ist, aber die provokationen kommen nicht nur von den seiten der polizei sondern auch von leuten die gegen diese einstellung sind und nicht jeder kann sich direkt beherschen bei so einer sache. die leute die bei sowas mitmachen sind schon vorher angepisst das es überhaupt soweit kommen muss. ich will jetzt kein psychater sein oder so der auf die ursachen der aggresivität dieser menschen sucht sondern möchte eig nur damit sagen das nicht jeder einfach so extrem wird.
    ich appeliere daran das in zukunft demos und sonstiges ruhiger verlaufen als in der vergangenheit

    du meinst du hättest schon mal auf ner richtigen SCHEIS shisha geraucht dann glaube ich du hast noch nie dünnschiss in die bowl gegeben ~.- xD

  • Zitat

    Original von ak47massaca
    ich hab mir mal nur den aller ersten beitrag durchgelen die anderen waren mir etwas zu lange aber egal


    also ich bin selber der hinter der antifa bewegung steht bin auch auf vielen demos dabei und ich kann mal soviel sagen ja es gibt "idioten" die einfach nur auf stress aus sind und nicht dem eigentlichen zile hinterher streben, jedoch kann ich auch sagen das dieser teil nur einen geringen anteil der kompletten antifa ausmacht. Wenn es zu ausschreitungen kommt dann meist weil von ausen provoziert wird und das kann ich bezeugen z.b. durch polizei sperren die die leute einfach nicht weiter laufen lassen wollen. ich will jetzt nicht zum thema polizeigewalt kommen das were ein anderes thema jedoch ist es eine tatsache das es eben so ist, aber die provokationen kommen nicht nur von den seiten der polizei sondern auch von leuten die gegen diese einstellung sind und nicht jeder kann sich direkt beherschen bei so einer sache. die leute die bei sowas mitmachen sind schon vorher angepisst das es überhaupt soweit kommen muss. ich will jetzt kein psychater sein oder so der auf die ursachen der aggresivität dieser menschen sucht sondern möchte eig nur damit sagen das nicht jeder einfach so extrem wird.
    ich appeliere daran das in zukunft demos und sonstiges ruhiger verlaufen als in der vergangenheit


    Radikale Gewaltverbrecher werden die Schuld immer bei anderen suchen. Und das ganze Thema der Polizeigewalt ist m.E. nach ziemlich lächerlich. Beispiel: Der Zivi-Polizist der von der Gruppe Jugendlicher letztens zusammengeschlagen wurde. Da hat er sich mit seiner Waffe lediglich verteidigt und die Antifa ruft gleich eine neue Dimension von Polizeigewalt aus.


    Wer regelmäßig am 1. Mai Steine und Molotow Cocktails auf Menschen (Polizisten sind Menschen!) wirft, wer Autos anzündet und Scheiben einschlägt, der darf sich doch nicht wundern, wenn man ihm mit Härte begegnet.

  • Zitat

    Original von eRoS


    Radikale Gewaltverbrecher werden die Schuld immer bei anderen suchen. Und das ganze Thema der Polizeigewalt ist m.E. nach ziemlich lächerlich. Beispiel: Der Zivi-Polizist der von der Gruppe Jugendlicher letztens zusammengeschlagen wurde. Da hat er sich mit seiner Waffe lediglich verteidigt und die Antifa ruft gleich eine neue Dimension von Polizeigewalt aus.


    Wer regelmäßig am 1. Mai Steine und Molotow Cocktails auf Menschen (Polizisten sind Menschen!) wirft, wer Autos anzündet und Scheiben einschlägt, der darf sich doch nicht wundern, wenn man ihm mit Härte begegnet.


    Der Zivi wurde nich verschlagen ,sondern auf der Entfernung mit iwas beworden;)
    Und btw du setzt hier schon wieder Antifa mit LInks gleich , lies dir doch erstma nen paar Seiten durch bevor du sowas postest

  • Sicher gibt es friedliche Antifa Mitglieder, genauso wie man rechts konservativ sein kann ohne mit Glatze und Springerstiefeln Migranten zu verprügeln oder die unglaublichen Verbrechen von Adolf Hitler zu verherrlichen. Nichtsdestotrotz kannst du glaube ich kaum leugnen, dass Teile der Antifa sehr gewaltbereit sind und die Eskalation auch gezielt suchen.

  • Sicher gibt es auch weniger krumme Bananen, genauso wie es auch Bananen mit braunen Stellen gibt. Nichtsdestotrotz kannst du glaube ich kaum leugnen, dass Teile der Bananenernte sehr krumm sind und gezielt krumm wachsen.


    Aber mal im Ernst. Worüber willst du eigentlich diskutieren und vertrittst du in der fiktiven Diskussion auch eine Position? Oder ist deine Position schon, dass es Teile in der Antifa gibt, die gewaltbereit sind?


    Sollte das der Fall sein bist du nämlich mit etwa 98% der Leute hier einer Meinung. Also bitte.


  • Lang nicht mehr einen so guten Text gelesen, beide Daumen hoch.


    Zum Thema Gewaltbereitschaft: Ich denke dass muss garnicht groß diskutiert werden. In jeder (politischen) Ecke gibt es Leute die ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen wollen. Aber das Wort Antifa bedeutet nicht "Steineschmeißer"!!! Die meisten Antifa's die ich kenne sind friedfertige Menschen, nat. kennt man auch ein paar von den Steineschmeißern, aber mit denen kann man sachlich korrekt diskutieren. Bei uns in der Gegend hatte neulich ein "Steineschmeißer" eine sachliche Diskussion mit einem Neo-Nazi. Alles hat friedlich geendet..


    Antifa bedeutet Gegen Faschismus. Und nicht Kommunismus / Anarchie !!!


    Ich bin z.B. ein Verfechter der Demokratie. Und ich freue mich jedes mal auf eine gute Diskussion mit meinen Freunden aus der lokalen Antifa-Gruppierung.

    Wenn ich mir Serbetli in Person vorstelle ist das so ein muskulöser Kerl der alle wegboxt. Al Fakher is mehr so ein alter Mann mit viel Schmuck und Starbuzz so ein Jungspund mit Goldketten und Goldzähnen.
    [ by eRoS ]

  • Natürlich sind welche aus der Antifa Bewegung gewaltbereit, aber das ist doch eher ein kleiner Teil. Den ob ihrs glaubt oder nicht, nicht jeder der Antifa gehört dem schwarzen Block an und auch nicht jeder im schwarzen Block ist nur auf Gewalt aus.
    Das Problem ist vielmehr, dass in der Vergangenheit (und auch noch heute) viele Fehler auf BEIDEN Seiten begangen werden (sowohl von linksextremen als auch von Polizisten). Denn niemand kann leugnen das die Polizei immer richtig vorgeht (und an vielen Stellen Gewalt auch provoziert). Ich verweiße hier mal beispielsweiße auf den Schulstreik im November/Dezember. Dort haben Schüler beispielsweiße die Tür zum Rektorat belockiert, der wiederum die Polizei gerufen hat, die dann ein 14 jähriges Mädchen festgenohmen haben. Gab noch 2 weitere solcher Aktionen innerhalb von Schulen. Auch auf diversen Streiks kommt es immer wieder vor das die Polizei total ungerechtfertigt Pfeffer versprüht, mit Knüppeln draufhaut und ähnliches. Und wenn mehrere (wie in meinem Fall) Menschen zum Bahnhof wollen, dann von der Polizei aufgefortdert werden nach Hause zu gehen (dafür muss man nunmal zum Bahnhof) aber nicht umdrehen kann weil dort einfach von hinten vorwärts gedrückt wird (man hatts hinten nunmal nicht mitbekommen) und dann die Hände erhebt um zu signalisieren das man friedlich ist und letztendlich dann trozdem mit Pfefferspray gesprüht wird, dann ist das weder gerecht noch gerechtfertigt. Mir kann niemand erzählen das von dieser Menschenmenge Gefahr ausging. Es waren nicht mal Leute aus dem schwarzen Block dabei, trozdem wurde dort so aggressiv und rücksichtlos vorgegangen.


    Oder wenn ein "Krawallmacher" (die Gründe seien dahingestellt) von der Polizei festgenohmen wird, umd mehrmals mit dem Kopf auf den Boden gehauen wird, dann ist das nicht gerechtfertigt und dient vielmehr für die Rache der Polizisten.


    Solche Vorfälle kommen einfach viel zu oft vor, deshalb hat die Polizei auch eine große Mitschuld an dem teils sehr aggressiven Auftrettens des schwarzen Blockes (NICHT ANTIFA).


    Um aber nochmal zum Anfang zurückzukommen, nämlich Antifa nicht gleich Schwarzer Block, nicht gleich Krawallmacher.
    Das gleiche ist es doch beim FUssball. Es gibt die friedlich Fans, die eigentlich nie Aggressiv sind, sondern nur da sind um ihre Mannschaft nach vorne zu schreien (ähnlich der Antifa, die sind dort und wollen ihre Ziele mit friedlichen Blockaden/Aktionen und ähnlichem erreichen). Aber unter den Fans gibt es dann die Ultras, die wesentlich mehr für dieses Ziel geben und das teils in Krawallen ausatet (will hier auf keinen Fall alle Ultras als SChläger hinstellen ;)). Das gleiche ist es doch mit dem Schwarzen Block, die sind mit mehr Herzblut bei der Sache, eben Radikaler.
    Und unter den Ultras gibts es dann die Hooligans, die eigentlich nur auf eine Schlägerei aus sind und mit dem eigentlichen ziel, der manschaft zu helfen, nciht mehr zu tun haben. Solche Idioten gibt es dann leider auch im schwarzen Block, die Interesieren die eigentlichen Ziele nicht, die wollen ein Straßenkampf oder was auch immer.


    Ich hoffe jetzt mal, das endlich alle kapieren das Antifa nicht gleich Schwarzer Block ist und Schwarzer Block nicht gleich Krawallmacher.



    andere Frage, aus Interesse:
    Wer ist am 13.2 in Dresden bei der Gegendemo dabei?

  • Der Bruder von nem Freund von mir ist auch einer der gegen Umweltverschmutzung, Kapitalismus, etc. is. Und deswegen kritisiert er Leute die z.B. Volkswirtschaftslehre oder Luft- und Raumfahrt studieren. Er selber studiert Umweltplanung oder sowas.


    Aber er kann mir ein paar Fragen einfach nicht beantworten:


    1) Wenn keiner Luft- und Raumfahrt studiert, wie sollen die Flugzeuge bitte jemals effizienter werden und somit wenige schaedliche Gase ausscheiden?


    Solln alle Flugzeuge abgeschafft werden? Wenn ja, wie kriegt man dann sachen wie Medizing, Wasser, Equipment und Essen zu Leuten in Afrika die auf UN Spenden angewesen sind?


    2) Wenn keiner Volkswirtschaftslehre studiert, wie soll sich die 3. Welt dann je entwickeln? Ohne Konzerne im Ausland Standorte zu errichten lassen, waeren ne Menge Leute arbeitslos, grade die, die das Geld brauchen. Ohne eine Globalisierung ist es auch nie moeglich, eine "Weltregierung" zu errichten um moeglichen finanziellen oder militaeren Druck auf Staaten auszusetzen, die gegen das Gesetz verstossen.



    Also, wenn mir hier jemand das erklaeren kann, bitte tut das. Ich bin auch gegen Umweltverschutzung, gegen Rechts, gegen Ausbeutung der 3. Welt, etc. aber ich denke das man da nichts viel aendern kann wenn man z.B. sowas wie Baecker, Umweltsicherung, etc. studiert.