Naja, das allgemeine Problem beim Fotografieren von Insekten ist, dass du bei einer sehr starken Vergrößerung schon mit der minimalsten Bewegung eine Verwackelung erreichen kannst.
Nun mal zur Belichtung:
Meiner Erfahrung nach ist es bei normalen Bildern bis 1/60 Sekunde durchaus auch freihändig möglich gute Bilder zu machen. In Extremfällen kann man auch noch bis auf 1/30 Sekunde runtergehen, alles was länger belichtet wird, kann man aufgrund von Herzschlag und Atmung auf keinen Fall stillhalten (meiner Erfahrung nach).
Insekten (vor allem Bienen und anderes fliegendes Getier) haben die dumme Eigenart sich viel zu bewegen. Deswegen muss man hier kürzer als 1/60 oder gar 1/30 belichten, ab 1/100 fängt das dann ungefähr an. Damit hat man bei einer ruhigen Hand dann relativ gute Chancen etwas scharf zu erwischen. Falls sich das Objekt sehr stark bewegt, kann man auch auf 1/200 Sekunde hochgehen.
Das mit den 2mm ist nur geschätzt, hat aber nichts mit Makro- oder nicht Makroobjektiv zu tun. Ein Makroobjektiv hat im Gegensatz zu einem normalen Objektiv meist eine Festbrennweite (oftmals um die 100mm) und eine relativ geringe Naheinstellgrenze. Diese bestimmt, wie weit man minimal vom Objekt der Begierde entfernt sein muss, um darauf fokussieren zu können. So kann man dann meist relativ nah an ein Objekt heran und man kann trotzdem noch scharfstellen.
Mal ein Beispiel:
Wenn du von einem Objekt 40cm entfernt bist und mit einer 100mm Makro-Festbrennweite ein Bild mit einer 5er Blende machst, dann hast du genau die gleiche Schärfentiefe, wie wenn du das gleiche Bild aus 40cm mit z.B. einem Zoomobjektiv mit 70-200mm bei 100mm mit einer 5er Blende machst.
Makroobjektive sind eben einfach für den Gebrauch für Makros optimiert, theoretisch geht das aber auch mit anderen Objektiven!
MfG Q :]