Photographie-Thread

  • Was mir gerade noch zu den Postings oben einfällt..


    Dem kann ich größtenteils so zustimmen. Jedoch sind mir die Kameras etwas zu klein und fummlig.. die D7000 ist so an der Grenze was ich komfortabel finde.. (bzw. D80).. Hatte vor vorkurzem eine D750 bzw. D810 in der Hand.. so eine Gehäusegröße.. das wäre was..


    Wenn ich einen Wunschfrei hätte für Kamera und Objektive:


    D810 mit 24-70/2.8 :D


    Ansonsten das 14-24 Nikkor ist "schlechter" als das Tamron 15-24.. Ebenso wie das Zeiss 15mm/2 besser als das Nikkor bei 15mm ist.


    Jedes Objektiv und alles haben vor und Nachteile.. Für die Fotos in London hätte es auch eine "Kompakte" getan.. Jedoch gefällt mir der große Dynamikumfang der Nikon (Sony) Sensoren, die man nachträglich in LR "freischalten" kann.


    Das Objektive, mit denen ich nicht warm werde: 50mm 1,8/d; und das 35mm 1,8...


    muss mir für das Nikkor mal einen Ersatz suchen.. Das Ghosting und Flaring.. die CA's etc.. sind einfach schrecklich.. wenn ich daran denke, dass es sogar deutlich besser sein soll, als die FX Varianten... muss mir wohl mal das Sigma 30mm Art oder das 35mm Art anschauen..


    Das 18-35mm wäre interessant, aber 18mm ist für mich einfach ein Graus.. trotzdem das ich Landschaften fotografiere, liebe ich einfach das ich nicht alles mögliche, bei einer riesen Verzerrung im Sucher habe...



    Nächste Anschaffungen: 2x Youngnuo Blitze und Fernsteuerung für Portrait und "Produktfotografie" mit dem 105mm

  • Die Fuji's sind mir einfach zur teuer ;) Muss alles in einem gewissen Budget sein.


    Stimmt schon, ich würde sie aber nicht teuer, sondern preiswert bezeichnen. Qualität kostet nun mal. Kameras und Objektive sind hervorragend verarbeitet, lichtstark und die Bildqualität ist super.
    Ich kaufe das Meiste aber mittlerweile gebraucht. Durch die schnelle technische Entwicklung und immer kürzere Release-Zyklen verlieren vor allem Kameras sehr schnell an Wert. Für meine erste Fuji (X-E1) habe ich 900 € (neu) bezahlt. Gebraucht kostet die mittlerweile um die 250 €. Man bekommt einfach nicht mehr Kamera für das Geld.


    Dem kann ich größtenteils so zustimmen. Jedoch sind mir die Kameras etwas zu klein und fummlig.. die D7000 ist so an der Grenze was ich komfortabel finde.. (bzw. D80).. Hatte vor vorkurzem eine D750 bzw. D810 in der Hand.. so eine Gehäusegröße.. das wäre was..


    Mit 1,84 m Körpergröße bin ich nicht der Kleinste. Obwohl meine D90 damals wesentlich griffiger war, reicht mir persönlich die Größe der Systemkameras vollkommen aus. Die D90 war schwerer, die Objektive dafür auch. Da war mehr Griffigkeit schon wichtig.
    Aber Haptik ist nun mal eine Sache, die jeder anders empfindet. Wenn ich nach langer Zeit mal wieder eine DSLR in der Hand habe, erscheint sie mir wahnsinnig riesig, klobig und schwer. Und wenn ich dann mal auslöse, hört sich das für mich wie ein Erdbeben an.


    Der optimale Body für mich wäre die Technik der X-T1 im Body einer X-E1/2. Ich mag einfach die mittig angebrachten Sucher nicht mehr. Bei elektronischen Suchern ist das auch nicht mehr notwendig, wie es bei SLRs der Fall ist. Der Body der X-T1 (und ähnlichen System-Kameras) ist nur deswegen einer kleinen SLR nachempfunden, um den Umstieg leichter zu machen. Aber wenn man mal eine messsucher-ähnliche Kamera genutzt hat, will man das Design einer SLR nicht mehr (sofern man mit dem rechten Auge durch den Sucher schaut).
    Das Gesicht wird nicht von der Kamera verdeckt, mit dem anderen Auge kann man schauen, was außerhalb des Suchers passiert und man drückt sich die Nase nicht am Display platt und verursacht so auch noch Flecken.


    Ich will auch keinen reinen optischen Sucher mehr. Hybridsucher, wie an meiner X100s ist ok, wobei ich da die Funktion des optischen Suchers sehr selten nutze. Die elektronischen Sucher sind sicher noch nicht perfekt, aber mittlerweile deutlich besser, die meisten optischen Sucher.

  • vllt wenn man sich mehr mit den Dingern auseinander gesetzt hat wird die Größe angenehmer :D


    Klar, dass die Fujis Qualität haben... aber insgesamt unter 1000 Euro, für Kamera, besseres Stativ, Kabelfernauslöser, drei Festbrennweiten, zweiter Akku, neue Speicherkarten etc. finde ich mehr als ausreichend. ;)


    einen EVF konnte ich bisher leider noch nicht testen.


    wie sieht es eigentlich mit dem Dynamikumfang der Fujisensoren aus? Die Canon meiner Freundin hat deutlich weniger Reserven, als meine D7000, selbst als meine D80..


    Eine Fuji, mit Leica M-Mount Objektiven... allgemein das "oldschool " fotografieren, hat schon was.. (funktioniert an der D7000 dank Fokuswaage aber auch problemlos) Muss mich mal weiter nach alten AiS Objektiven umschauen :D

  • Klar, dass die Fujis Qualität haben... aber insgesamt unter 1000 Euro, für Kamera, besseres Stativ, Kabelfernauslöser, drei Festbrennweiten, zweiter Akku, neue Speicherkarten etc. finde ich mehr als ausreichend.


    Man kann auch mit wesentlich weniger gute Bilder produzieren. Den Mehrpreis bezahlt man meist für Spaß. Gute Objektive sind allerdings teuer, egal bei welchem Hersteller. Da wollte ich kaum Kompromisse eingehen, da die das Wichtigste bei der Ausstattung sind. Lieber weniger, dafür gute Teile. Die behält man ja auch meist länger, als die Bodys und den Kleinkram drum herum.


    einen EVF konnte ich bisher leider noch nicht testen.


    Die Vorteile davon erkennt man meist erst nach einer gewissen Phase. Man muss wissen, was damit möglich ist. Und selbst dann haben DSLR-User am Anfang oft „Schwierigkeiten“ damit. Diese liegen aber meistens darin begründet, dass es am Anfang einfach ungewohnt ist.


    wie sieht es eigentlich mit dem Dynamikumfang der Fujisensoren aus? Die Canon meiner Freundin hat deutlich weniger Reserven, als meine D7000, selbst als meine D80..


    Habe jetzt keinen Link, aber ich meine das war irgendwas zwischen 9-10 Blenden. Eine D800 hat 11 Blenden. Ist also gar nicht so schlecht.
    Wobei mir persönlich das nicht so wichtig ist. Ich mag es oft, wenn Schatten absaufen, oder Lichter ausbrennen.


    Eine Fuji, mit Leica M-Mount Objektiven... allgemein das "oldschool " fotografieren, hat schon was.. (funktioniert an der D7000 dank Fokuswaage aber auch problemlos) Muss mich mal weiter nach alten AiS Objektiven umschauen


    Ich habe damals an meiner X-E1 ein Leica 35 mm f/1.4 ausprobiert. Bin kein Fachmann und habe auch keine Messgeräte dafür, aber das Bild war nicht schlechter oder besser als das des Fuji 35 mm f/1.4. Dafür ist das Fuji um Welten billiger und hat AF.
    Ich habe schon einige Objektive adaptiert (siehe mein Blog). Es ist leider nicht immer alles so toll, wie man sich das denkt. Gerade die alten manuellen Objektive liefern auf digitalen Kameras oft nicht das, was man erwarten würde. Die Vergütung ist besser geworden, bei digitalen Sensoren sollten die Lichtstrahlen senkrecht auf den Sensor treffen, usw.
    Das äußert sich dann sehr schnell in heftigen Unschärfen im Randbereich, CA’s, Randabdunklung, usw. Da hilft meistens abblenden. Was aber schade ist, wenn man lichtstarke Objektive hat, mit denen man oft bei Offenblende fotografieren möchte.
    Pauschal kann man nicht sagen, welche Objektive gut gehen, und welche nicht. Habe aber auch schon einige Bilder mit Minolta-Objektiven gesehen, die ich ganz gut fand. Im Prinzip hilft nur ausprobieren.


    Mit Fokuswaage meinst Du, dass der AF-Punkt grün wird, wenn man dort korrekt fokussiert hat? Da spielen EVFs ihre Stärken aus. Beim manuellen Fokussieren muss man keinen Fokuspunkt verschieben, damit er grün ist. Dafür gibt es Fokuspeaking und die Lupenfunktion. Meine X-T1 kann, dank dem riesigen Sucher, sogar Splitscreen (das ganze Bild, und daneben einen vergrößerten Ausschnitt). Hinzu kommt eine Entfernungsanzeige direkt im Sucher.
    Nutzt man den AF, dann ist man nicht auf die wenigen AF-Punkte eine DSLR beschränkt, sondern kann den AF-Punkt auf jeden beliebigen Punkt auf dem Bild setzen.


    Fokuspeaking und Lupe <-- So siehts auch im Sucher aus
    Splittscreen

  • So, ich habe mir die letzten Tage von ner Bekannten ihre Nikon D3100 mit Kitobjektiv 18-55mm ausgeliehen, einfach um mal wirklich zu versuchen mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Dabei sind für mich als Ahnungslosen relativ coole Bilder entstanden. Fotografiert wurde alles im M Modus, damit ich begreife wie die einzelnen Einstellungen sich auf das Bild auswirken, deshalb hab ich auch ziemliche Fehler begangen, allerdings sind die Bilder dann trotzdem brauchbar geworden.


    Rose | Flickr - Photo Sharing!


    River | Flickr - Photo Sharing!


    Berries | Flickr - Photo Sharing!


    Rock | Flickr - Photo Sharing!


    Gingerbread | Flickr - Photo Sharing!


    Rose | Flickr - Photo Sharing!


    Berries | Flickr - Photo Sharing!

  • Hab von der X-T1 das Review von Digital Rev gesehen.. aber der Preis ist abschreckend...


    Daher habe ich meine gebraucht gekauft. Und dann auch die Black Edition (nicht die Graphit). Habe damals gebraucht 950 € bezahlt. Zugegeben, ist auch nicht wenig Geld, aber mir war es das wert. Klappdisplay, wettergeschützt, WLAN-Fernsteuerung und der riesige Sucher sind schon was Feines. Dazu die ganzen manuellen Bedienelemente, die komplett aus gefrästem Metall sind.
    Ist aber natürlich alles nicht notwendig, aber es macht das Leben etwas einfacher.


    Sag mal was hälst du von der Google "Nik Collection" ?! :D


    Habe ich schon länger und nutze sie ab und zu. Hauptsächlich Silver Efex Pro für S/W-Umwandlung und Color Efex Pro für irgendwelche besonderen Farbgebungen. Wobei ich mittlerweile auch viele gute LR-Presets habe, die mir oft ausreichen.
    Dieses Modul für analoge Filme finde ich ganz nett, aber mehr als eine Spielerei ist es eigentlich nicht.


    Ich finde es eigentlich schade, dass da nicht mehr viel passiert. Diese Tools haben Potential.

  • wie sieht es eigentlich mit dem Dynamikumfang der Fujisensoren aus? Die Canon meiner Freundin hat deutlich weniger Reserven, als meine D7000, selbst als meine D80..


    Gibt aktuell einen Vergleichstest über die derzeitigen spiegellosen Top-Modelle der verschiedenen Hersteller in der aktuellen c't Fotografie. Dort steht, dass die X-T1 bei ISO 400 12 Blendenstufen hat. Im Vergleich zu den anderen Modellen ist sie auch gar nicht hochpreisig.


    Es gibt auch Gerüchte, dass demnächst eine X-T10 raus kommen soll, die zwar den gleichen Sensor bietet, aber in Ausstattung und Funktionsumfang abgespeckt ist im Vergleich zur X-T1. Wird dann natürlich auch billiger sein, als die X-T1.