Moment, also solltest du beide Beine verlieren, würdest du dich weigern Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen? Ich mag das jetzt einfach mal bezweifeln. Klar, ist ein wenig überzogen - aber zu sagen, dass man aufgrund seiner Moral keine Sozialleistung in Anspruch nehmen würde, ist leicht gesagt.. Wenn man dann doch mal muss, siehts schnell anders aus.
Davon mal ab, seh ich in seinem ersten Beitrag - und das war bevor die Hexenjagd anfing - keinerlei Hinweis darauf das er mehr will, als er braucht. Er wollte wissen, was er haben kann und wie er aus der Lage wieder heraus kommt. Stattdessen hieß es nur "ohhhh, der hat ein Iphone" oder "warum nimmst du einen Kredit auf" wtf, ich hab auch nen Kredit aufgenommen. Und jetzt?
Sozialität bedeutet übrigens auch, dass man für die Schwächeren eintritt und nicht nur sein eigenes Geld sieht.
lg
Du hast offenbar entweder nicht genau gelesen, was ich geschrieben habe, oder ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich stelle dir hier gern nochmal heraus, was ich meine:
"Weiterhin hat die Aussage, dass es den Leuten, die hier "rumhacken", im
Moment gut geht, sie aber Sozialleistungen ebenfalls beanspruchen
würden, wenn sie es müssten, hier überhaupt keinen Platz. Denn wie
bereits gesagt: Es geht nicht um das Beanspruchen per se, sondern um den
Umfang der Beanspruchung über Bedarf hinaus."
Um auf dein Bein-Beispiel zurück zu kommen: Sicher würde ich Sozialhilfe annehmen, aber eben nur soviel, wie ich benötige und nicht jeden Topf angraben, in den ich mich eventuell schmeissen könnte. Hoffe das ist damit klarer geworden (dachte eigentlich das wäre verständlich, war es aber wohl nicht).
Weiterhin geht es hier auch nicht um seinen ersten Beitrag, sondern um sein "Ich nehm alles, Ätschbätsch, weil ichs kann, daran sind Pappi und das System schuld und ihr seid selbst schuld wenn ihr das System nicht auch ausnutzt" - Statement (rephrasiert, deshalb nicht als Zitat ausgeschrieben).
[Edit]Mit deiner Aussage:
"Sozialität bedeutet übrigens auch, dass man für die Schwächeren eintritt und nicht nur sein eigenes Geld sieht."
stimme ich übrigens vollkommen überein. Hier gehts aber nicht um einen "Schwächeren", sondern um einen dreisten, sich selbst als "Arschloch" und "Egoist" bezeichnenden Mitbürger der seine Finanzen selbst gegen die Wand gefahren hat. Das hat mit "Schwächeren helfen" nichts mehr am Hut, sorry.
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