Antifa?

  • Zitat

    Rassismus lässt sich von niemanden und gar nichts unmöglich machen :rolleyes:

    In manchen Prinzipien wäre, wenn sie denn konsequent gelebt würden, Rassismus nicht denkbar. Lebt man einen Nationalismus konkret, muss es nicht unbedingt nicht zum Rassismus kommen, aber er ist genauso wenig unmöglich.

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • In manchen Prinzipien wäre, wenn sie denn konsequent gelebt würden, Rassismus nicht denkbar. Lebt man einen Nationalismus konkret, muss es nicht unbedingt nicht zum Rassismus kommen, aber er ist genauso wenig unmöglich.



    Ich hätte, würde, könnte....



    Was theoretisch seien kann, das brauchen wir nicht bereden, faktisch ist rassistisches denken etwas was im Kopf entsteht, das läßt sich nicht verbieten oder unmöglich machen und hat auch rein gar nichts mit Nationalem Denken zu tun, von daher ist das für mich schlicht weg kein Argument.

    09.09.2011 - First Blind Whisky Tasting by cippolino
    06.01.2012 - Second Blind Whisky Tasting by cippolino
    25.05.2012 - Third Blind Whisky Tasting by cippolino

  • solange es unterschiedliche menschen gibt (herkunft, aufwachsen, religion) und zwischen arm und reich unterschieden werden kann wird es immer unterschiedliche meinungen geben und daher konflikte.
    selbst wenn alles gleich ist wird es immer menschen geben die versuchen sich zu bereichern oder sonst einen vorteil zu ziehen und so das gleichgewicht stören.
    und solange wird es nötig sein dass eine staatliche institution den rahmen für's zusammenleben stellt.
    und ich finde den rahmen den uns dieser staat vorgibt nicht den schlechtesten, im gegenteil wenn ich mir andere länder anschaue.

    So raise your horns to those who died
    Let's drink to fallen friends tonight
    Let's celebrate their glory life
    We'll meet again in Valhall when we die
    When we die!

  • hehe, sehr geil, du hast es verstanden ! Und ich erträume mir genau das. Deutschland Einig Vaterland, auch ohne Suff und Fußball, sondern ein gesundes Deutsches Volk das fest zusammen steht. Dann kann kommen was immer will und es wird zerschellen !


    Ein gesundes Deutsches Volk das fest zusammen steht... warum nicht eine Menschheit ohne Gebietsunterteilung die fest zusammensteht?
    Ich seh immernoch nicht ein warum ich mich mit nur einer bestimmten Bevölkerungsgruppe verbunden fühlen sollte, warum nicht mit allen? Nur weil ich hier geboren wurde? So ein Schwachsinn. Dann kommt es zu einem Einheitsgefühl und endet so wie in Amerika, dass die Bevölkerung sich einen Dreck um den Rest der Welt schert, juhu! Dann warten wir noch 50 Jahre, dann denkt sich die Bevölkerung Frankreich hat das Gebiet aber gar nicht verdient, also holen wir uns das jetzt.


    Und jetzt nochmal meine Frage, die du noch nicht beantwortet hast: Wo hast Nationalstolz und Nationalismus jeweils zu was gutem geführt?
    No love for one Country, wir sind alle alle Menschen, keiner ist besser als ein anderer!


    Zum Thema das Nationalismus in jedem Staatssystem gibt:
    Faktisch würde es dies bei einem Sozialismus und bei einer Anarchie nicht geben, weil die Grundpfeiler dieser Staatsformen jegdlichem Nationalismus widersprechen. Das es immernoch Leute gibt die so denken ist klar, aber die würden doch rapide abnehmen wenn die Menschen vie Vorteile sehen.
    Und zum Thema Anarchie hätte nie geklappt, stimmt nicht. Sowohl in Spanien als auch in der Ukraine (glaube ich) hatt eine Anarchie für mehrere Jahre wunderbar funktioniert, ohne Gewaltmonopol, nur sind diese von benachbarten Staaten einfach überrant worden, also müsste die Anarchie weltweit gelten, dann würde sie auch funktionieren, wenn man die nächsten 3-4 Generationen umdenken lässt. Der Mensch ist meiner Meinung nach an sich nicht böse oder gut, sondern das, was die Gesselschaft und Umfeld aus ihnen macht.

  • Ich hätte, würde, könnte....



    Was theoretisch seien kann, das brauchen wir nicht bereden, faktisch ist rassistisches denken etwas was im Kopf entsteht, das läßt sich nicht verbieten oder unmöglich machen und hat auch rein gar nichts mit Nationalem Denken zu tun, von daher ist das für mich schlicht weg kein Argument.

    Gut hab mich ein wenig unklar ausgedrückt.
    Was mir einfach beim Nationalismus aufstößt ist, dass er keine moralische Instanz in sich verankert hat (Soll heißen, dass es nicht klar ist, mit welchen Mitteln eine Nation gegründet werden kann, denn Unterdrückung ist auf jeden Fall ein Mittel welches oft eingesetzt wurde, um einen Nationalstaat zu gründen bzw. aufrecht zu erhalten.) Dies liegt einfach mit daran, dass die Gruppe über dem Menschen steht (wird auch immer deutlich in deiner Argumentation, dass es das höchste Ziel zu sein scheint, dass eine Gruppe entsteht, über die Mittel wird sich erst einmal schön aus geschwiegen)

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  • Wer mit 20 kein Kommunist war hat kein Herz, wer es mit 40 immer noch ist hat kein Verstand. So viel zu dem Thema. War auch mal bei der ANTIFA. War ne coole Zeit und hat Spass gemacht, die Linken sind einfach nette Leute die rücksichtsvoll miteinander umgehen. Meine politische Einstellung hat sich zwar inzwischen geändert, aber menschlich finde ich diese Leute immer noch angenehm.

  • Zitat

    Und jetzt nochmal meine Frage, die du noch nicht beantwortet hast: Wo hast Nationalstolz und Nationalismus jeweils zu was gutem geführt?
    No love for one Country, wir sind alle alle Menschen, keiner ist besser als ein anderer!


    In jeder Gesellschaft die bis heute existiert hatte der national stolz seinen Beiutrag geleistet, Gegenfrage: Zeig mir mal bitte ein Kommunistisches/sozialistisches Traum Land.. na... merkst was ?
    "No one Love" nun werden wir aber sehr amerikanisch, ist keine Liebe für kein land noch nicht auf Sticker gedruckt wurden und desshalb für dich nicht Spruchreif ? Das Nachplappern von Antifa Aufklebern hebt gewisse Risiken. Man könnte in die Situation geraten sich dafür zu rechtfertigen ;)


    Und noch einmal, das ein Mensch besser als ein anderer oder nicht, darum geht es hier nicht, ich habe dir das mittlerweile 3 mal gesagt. Jetzt zum 4 mal, es geht hier nicht um Rassendenken, du schiebst das immer ein weil du Nationalstolz damit assoziierst weil du nicht weiß was das überhaupt ist ;)


    Zitat

    Und zum Thema Anarchie hätte nie geklappt, stimmt nicht.


    Stimmt wohl. :rolleyes: Wie gesagt, Menschen wie du wären die ersten die in einem Rechtsfreien Raum am lautesten heulen würden, ich wäre da sehr vorsichtig...


    Zitat

    also müsste die Anarchie weltweit gelten, dann würde sie auch funktionieren,


    Also wenn du das wirklich ernst meinst dann kann ich dir einfach nicht helfen, wenn du wirklich denkst das weltweiter Anarchismus Weltfrieden und Nächsten Liebe gebärt dann bist du so weit weg von der Realität das ich auch eigentlich nicht mehr mit dir sprechen möchte. Mir fehlen dazu einfach die Kompetenzen eines Lehrers und Psychologen um dir den Irrweg dieser Aussage zu erläutern. Das entbehrt jeglicher Realitätsnaher Weltanschauung, mehr kann ich dazu einfach nicht sagen.


    Zitat

    Was mir einfach beim Nationalismus aufstößt ist, dass er keine moralische Instanz in sich verankert hat (Soll heißen, dass es nicht klar ist, mit welchen Mitteln eine Nation gegründet werden kann, denn Unterdrückung ist auf jeden Fall ein Mittel welches oft eingesetzt wurde, um einen Nationalstaat zu gründen bzw. aufrecht zu erhalten.) Dies liegt einfach mit daran, dass die Gruppe über dem Menschen steht (wird auch immer deutlich in deiner Argumentation, dass es das höchste Ziel zu sein scheint, dass eine Gruppe entsteht, über die Mittel wird sich erst einmal schön aus geschwiegen)


    Die Wahl der Mittel zum Sozialistischen "Paradies" waren bis heute die Gewalt. Das du rdir über die Wahl der Mittel Gedanken machst ist nicht verkehrt nur kann ich dir darauf keine Pauschale Antwort geben, ich habe keinen Masterplan in der Hand, aber das ist immer so und kein Problem das sich speziell aufs Nationale Denken bezieht, ich habe für meine Überzeugungen bis her nie Gewalt gebraucht, höchstens um mich selbst zu verteidigen.





    Zitat

    Wer mit 20 kein Kommunist war hat kein Herz, wer es mit 40 immer noch ist hat kein Verstand.


    Einer, so schlagfertigen Argumentation kann ich einfach nichts Entgegen setzen, genau wer kein Kommunist mit spät. 40 ist, ist dumm, denn ihr habt recht, alle anderen liegen Unrecht (etc...) ja, ich verstehe... :rofl:

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  • Zeig mir welchen Beitrag Nationalismus zur Gesellschaft beiträgt?
    Komminsmus/Sozialismus hat in den Anfängen der Kubanischen Revolution gegeben, Stichwort: Che Guevara. Bis sie dann unter den Druck der USA geraten sind, und dadurch gezwungen waren sich dem möchtegern kommunistischen, stalinistischen Russland anzunähern. Und selbst heute hat die Revolution in Kuba auswirkungen auf das Sozialwesen Kubas. Beste Schulbildung in dem Gebiet und vor allem für jederman die gleiche Bildung (ist nichtmal in Ländern wie Deutschland der Fall). Jedes noch so kleine Dorf hat einen eigenen Arzt, jeder bekommt die gleiche Mediziniches Behandlung, auch das ist in Deutschland nicht der Fall. Heißt: Obwohl dort heute die Parteibonzen (die durch die Einwirkungen des Kapitalismus so geworden sind) regieren und teils auch unterdrücken, geht es den Leuten dort besser als vor der sozialistischen Revolution. Soviel dazu.
    Das Problem, warum die meisten sozialitischen Revolutionen nicht geklappt haben und letztendlich in Diktatur geendet ist, ist die Tatsache, dass Kapitalistische Länder Druck (militärisch oder wirtschaftlich) auf diese ausgeübt haben, bis sie zugrunde gegangen sind.
    Und ich assoziere Nationalismus nicht mit Rassendenken, aber wie du selbst gesagt hast fühlt man sich dann seinen Landsleuten mehr verbunden, und hier stellt sich mal wieder die Frage: Warum zum Teufel?


    Dann zu "No love for one country": Du kannst dir sicher sein, dass ich nicht irgendwelche Parolen nachplappere, geht gegen meine Einstellung. Aber ich bin der Meinung das Länder nur die Ausbeutung vieler Menschen fördern, und ich keinen Sinn sehe in geographischer Unterteilung weil wir alle Menschen sind und deshalb die gleichen Rechte haben sollten. Und das Liebe zu einem Land letztendlich zu Krieg und Unterdrückung führt, dieser festen Überzeugung bin ich, die. Warum ich so denke? Weil viele der Konflikte seit 4000 Jahren bis heute auf unterteilte Länder und Liebe zu einem einzigen Land (und nicht der Menschheit) zurückzuführen ist. Aktuelles Beispiel, USA, Iseal etc.


    Schön das du über mich urteilst das ich bei Anarchie der erste sein würde der heulen würde. Gut das du mich kennst. Allein schon der Begriff "rechtsfreier Raum" ist Blödsinn, mal wieder jemand bei dem sich Anarchie als Chaos und Verwüstung ins GEhirn gebrannt hab. Aber ich hab jetzt keine Lust dir die Anarchie genau zu erklären, guck dich im Internet oder in diversen literischen Werken um. Die Anarchie frödert sozialen Umgang, zumindest in der Form wie ihn Linke fordern.
    Wenn du dich dann auch infomiert hast über die Anarchie, wirst du auch merken das weltweite Anarchie genau den Weltfrieden und nächsten Liebe fördert. Und wenn du weiter mit Begriffen um dich wirfst die du nicht genau kennst, hab ich auch keine Lust mit dir weiter zu diskutieren.
    Ob Anarchie jemals klappen würde, ist eine Frage mit der sich Philosphen seit Hoobes beschäftigen. Geht nämlich auf die uralte Frage zurück ob der Mensch von Natur aus Böse ist oder eben nicht. Wäre er nicht böse, so würde die Anarchie klappen, es wäre zwar ein radikales Umdenken nötig das mehrere Generationen anhält, weil zuviele Menschen egoistisch aufgezogen werden. Aber wie gesagt wenn ich das hier weiter erörtern würde, würde das mehrere Seiten andauern, wozu mir die Lust fehlt.


    Schönen Tag noch

  • Zitat

    dass Kapitalistische Länder Druck (militärisch oder wirtschaftlich) auf diese ausgeübt haben, bis sie zugrunde gegangen sind.

    schon mal gefragt warum ? Che war auch nur ein Mörder, so wie all die anderen auch, das wo für er stand ist tot. Schau dir Kuba an und erzähl mir noch mal was vom Sozialtischen Traum damit ich lächeln kann ;)


    Zitat

    Warum zum Teufel?


    Weil du diesen Menschen, diesem Gefüge innerhalb eines Landes zu verdanken hast wer du heute bist, kein Mensch handelt und Entwickelt sich autonom, wir sind alle nur Produkte im weiteren Sinne von direkten und indirekten Einflüssen, die Sicherheit die dir dein Vaterland während deiner Entwicklung gegeben hat hat es erst ermöglicht das du der bist, der du heute bist. Und anstatt ein Hauch von Anstand zu haben und beim Klang der Nationalhymne aufzustehen deine Hand auf dein Herz zu legen von und voller stolz unsere Hymne Singst, die Hymne von deinem Vaterland, wühlst du im Dreck der verkürzten Geschichte um eine Ausrede für deine Unzufriedenheit zu finden. Finde ich wie gesagt bedauerlich und nicht nach nachvollziehbar.


    Zitat

    Warum ich so denke? Weil viele der Konflikte seit 4000 Jahren bis heute auf unterteilte Länder und Liebe zu einem einzigen Land (und nicht der Menschheit) zurückzuführen ist. Aktuelles Beispiel, USA, Iseal etc.


    Also erst einmal, Israel und USA au fzu führen sind wohl die denkbar schlechtesten Beispiele zum mir zu zeigen das Nationales denken etwas schlechtes ist.. Die USA ist der kleine Bruder Europas Geistes und Blutes, Israel ein künstlicher Staat, ein Zufluchtsort und nun wirklich vieles, aber kein Vaterland..
    Europa erschuf sich aus über 4.000 Jahre lang Blut vergeisen und es hatte lange gebraucht um den Frieden zu finden denn es heute gefunden hat, deshalb wäre ich auch vorsichtig mit Kritik an Staaten wie Israel (aber das gehört hier nicht hin). Aber denkst du wirklich dadran ist Nationales denken schuld ? als viel mehr Aggressoren, Machtansprüche, wirtschaftliches Interesse ? Machst du es dir hier nicht etwas zu einfach ?


    Zitat

    Aber wie gesagt wenn ich das hier weiter erörtern würde


    Danke das du mich davon verschonst. Ich weiß was Anarchie Bedeutet und ich weiß wie deren Versuche geendet sind, die Geschichte gibt mir recht das diese philosophische Grundidee ist, niedlich wie ein kleines Kind, aber halt nicht mehr. Das liegt nicht in der Natur des Menschen, wie gesagt, wir sind auch nur Tiere und ich glaube das niemand mit etwas Realitätssinn ERNSTHAFT glaubt das eine weltweite Anarchie in Liebe und Harmonie möglich ist. :)

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  • Zitat

    Weil du diesen Menschen, diesem Gefüge innerhalb eines Landes zu verdanken hast wer du heute bist, kein Mensch handelt und Entwickelt sich autonom, wir sind alle nur Produkte im weiteren Sinne von direkten und indirekten Einflüssen, die Sicherheit die dir dein Vaterland während deiner Entwicklung gegeben hat hat es erst ermöglicht das du der bist, der du heute bist. Und anstatt ein Hauch von Anstand zu haben und beim Klang der Nationalhymne aufzustehen deine Hand auf dein Herz zu legen von und voller stolz unsere Hymne Singst, die Hymne von deinem Vaterland, wühlst du im Dreck der verkürzten Geschichte um eine Ausrede für deine Unzufriedenheit zu finden. Finde ich wie gesagt bedauerlich und nicht nach nachvollziehbar.


    Da liegt der knack Punkt, es ermöglicht nur mir der zu sein der ich heute bin, dafür beuten Deutschland wie alle westlichen Länder die Afrikanischen Länder aus. Kein Grund für so ein Land auch nur aufzustehn.


    Zitat

    Also erst einmal, Israel und USA au fzu führen sind wohl die denkbar schlechtesten Beispiele zum mir zu zeigen das Nationales denken etwas schlechtes ist.. Die USA ist der kleine Bruder Europas Geistes und Blutes, Israel ein künstlicher Staat, ein Zufluchtsort und nun wirklich vieles, aber kein Vaterland..
    Europa erschuf sich aus über 4.000 Jahre lang Blut vergeisen und es hatte lange gebraucht um den Frieden zu finden denn es heute gefunden hat, deshalb wäre ich auch vorsichtig mit Kritik an Staaten wie Israel (aber das gehört hier nicht hin). Aber denkst du wirklich dadran ist Nationales denken schuld ? als viel mehr Aggressoren, Machtansprüche, wirtschaftliches Interesse ? Machst du es dir hier nicht etwas zu einfach ?


    wirklich lustig, bei Deutschland willst du die Vergangenheit vergessen, bei der USA beziehst du dich aber darauf. Lustig, niedlich.
    Und USA hat heute wohl ein sehr ausgeprägtes Nationalgefühl und genau das führt dazu, dass eine überdurchschnittliche hohe Menge der Bevölkerung hinter dem Golf Krieg und vielen anderen steht. Denk mal drüber nach.
    Und isreal als Zufluchtsort zu bezeichnen ist absoluter Schwachsinn. Jeder der sich näher mit dem Land beschäftigt wird sehen, dass auch dort das Wir Gefühl (solange man Israeli und kein Palästinenser ist) sehr stark ausgeprägt ist und schau da, auch dort wird der Krieg ungewöhnlich stark unterstützt.
    Heute nicht anders als vor 200 Jahren. Man könnt aber auch Serbien,Jugoslawien etc. als Beispiel nennen wo Nationalstolz zu blutigen Brügerkrieg geführt hat.


    Zitat

    Danke das du mich davon verschonst. Ich weiß was Anarchie Bedeutet und ich weiß wie deren Versuche geendet sind, die Geschichte gibt mir recht das diese philosophische Grundidee ist, niedlich wie ein kleines Kind, aber halt nicht mehr. Das liegt nicht in der Natur des Menschen, wie gesagt, wir sind auch nur Tiere und ich glaube das niemand mit etwas Realitätssinn ERNSTHAFT glaubt das eine weltweite Anarchie in Liebe und Harmonie möglich ist. :)


    So arg kannst du dich mit der Geschichte nicht beschäftigt haben, denn alle Anarchien (soviele gabs da leider nicht) sind unter dem Sperrfeuer benachbarter Länder untergegangen. Das warum ist auch klar, solltest du kennen wenn du ich ernsthaft damit beschäftigen wirst.
    Unmöglich ist es nicht, aber das ist eben eine Philosophische Frage die bis heute nicht geklärt ist und auch nie geklärt werden wird. Leider.
    Aber lustig wiederrum, vorhin hast du gesagt, dass du nicht die benötigsten Kenntnisse besitzt um mir aufgrund meiner Überzeugung zu helfen, jetzt bezeichnest du aber mit die größten Philosophen (und heute noch anerkanntesten) aller zeiten als Leute ohen Realitätssinn. ... lustig



    achja, zum Thema das Sozialistische Staaten immer nur mit blutigen Mitteln aufgebaut wurden... Amerikanische Revolution die zur Unabhängigkeit und Demokratie führte wurd bekanntlich mit Blumen gewonnen :huh: Französische Revolution die ebenfalls kurzfristig zur Demokratie führte aber im Prinzip die Grundlage für das heutige Frankreich ist, lief ja auch völlig Gewaltfrei ab.
    Wenn du wirklich so in Geschichte bewanderst bist, sind blutige Revolutionen weit häufiger der Fall als unblutige. Der Mauerfall war da eine Ausnahme. Sollte eigentlich auch logisch sein, wenn sich die Bevölkerung unterdrückt fühlt, die mächtigen aber nicht ihre Macht abgeben wollen. Da ist eine blutige Konfrontation leider fast immer unausweichlich gewesen.


    Zum Thema Kuba: Ich hab ja gesagt, das heutige Kuba ist nicht mehr das, was es mal war. Erklärung für das warum hab ich auch geliefert ABER trotz allem hat es noch mit die beste soziale Versorgung und es geht ihnen dort eindeutig besser als unter der kapitalistischen und ausbeuterischen Herrschaft vor der Revolution.
    Und Che Guevara war kein Mörder, sondern ein Volksheld der dort heutige noch von der kompletten Bevölkerung fanatisch gefeiert wird. Nicht ohne GRund. Und als Fidel Castro mehr und mehr zum Diktator wurde, ist Che Guevara weiter gezogen und versucht das nächste Land von Unterdrückung zu befreien wobei er leider ermodet wurde. Anstatt damals ein Leben in Reichtum (was ihm möglich gewesen wäre) zu führen, hatt er sich entschieden der Bevölkerung anderer Länder zu helfen. Bisschen lesen hilft hier. Er hat auch die friedliche Lösung der gewaltbereiten vorgezogen, aber das klappt halt nicht immer.


    Außerdem wäre ich dir sehr verbunden wenn du versuchen würdest mich mit richtigen Argumenten zu widerlegen, anstand zu versuchen mich zu provozieren.

  • Zitat

    es ermöglicht nur mir der zu sein der ich heute bin


    hehe, ok, wenn du glauben möchtest du dich völlig autonom selbst entwickelt hast, dann glaube das halt, ich sehe das halt anders, aber darüber müssen wir nicht streiten. Ist ja dein Recht das so zu sehen wie du das möchtest.



    Zitat

    bei Deutschland willst du die Vergangenheit vergessen


    Habe ich WO gesagt ? Beleg das mal mit einer Quelle, ganz im Gegenteil ich habe mich dafür ausgesprochen eben NICHTS zu vergessen. Aber Deutschlands Nachwuchs weiß doch eh nichts mehr über den Werdegang ihrer Heimat, Ausnahme Hitler. Das solche Leute dan völligst verkorkst und mit Unlust aufs eigene Land reagieren ist ja sogar verständlich... Aber es ist anerzogen und erzogenes kann man verlernen.



    Zitat

    Denk mal drüber nach.


    Tue, ich, das Problem an Amerika ist aber nicht das Nationalgefühl sondern das Zwei Parteien System. Welches nur wenig Identifikationsmöglichkeiten bietet.


    Zitat

    Und isreal als Zufluchtsort zu bezeichnen ist absoluter Schwachsinn.


    Schwachsinn ? Ein Staat gezogen von damaligen Mächtigen um sich eines Problems zu entledigen ohne auf die Möglichen Volgeursachen zu achten, dass ist Schwachsinn...



    Zitat

    sind unter dem Sperrfeuer benachbarter Länder untergegangen


    Aus Angst vor Unruhen, Gewalt und Chaos... ?


    Zitat

    merikanische Revolution die zur Unabhängigkeit und Demokratie führte wurd bekanntlich mit Blumen gewonnen :huh: Französische Revolution die ebenfalls kurzfristig zur Demokratie führte aber im Prinzip die Grundlage für das heutige Frankreich ist, lief ja auch völlig Gewaltfrei ab.


    Das es den friedlichen Putsch eines ganzen Systems nicht gibt brauchen wir nicht zu erörtern, ich wollte nur darauf verweisen das dies auf beiden Seiten so ist.



    Zu dem Kuba Thema nochmal:


    Ja er ist dort ein Volksheld, aber halt auch ein Mörder, seine Ideale sind alle gescheitert, genau wie sein traum sein Gedankengut zu verbreiten. Es ist Geschichte und was heute davon noch besteht ist ein trauriger Anblick. Oder willst du in Naher Zukunft nach Kuba ziehen ?

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  • Zitat

    Habe ich WO gesagt ? Beleg das mal mit einer Quelle, ganz im Gegenteil ich habe mich dafür ausgesprochen eben NICHTS zu vergessen. Aber Deutschlands Nachwuchs weiß doch eh nichts mehr über den Werdegang ihrer Heimat, Ausnahme Hitler. Das solche Leute dan völligst verkorkst und mit Unlust aufs eigene Land reagieren ist ja sogar verständlich... Aber es ist anerzogen und erzogenes kann man verlernen.


    Sry dann hab ich das wohl falsch gelesen/verstanden. Nur um das nochmal festzuhalten, ich hab nichts gegen Deutschland weil es Deutschland ist, ich habe was gegen Länder, vor allem gegen welche die andere ausbeuten.
    Und mit dem Nachwuchs, da geb ich dir völlig Recht. Ein Großtteil des Nachwuchses kann Deutschland nur mit Hitler in Verbindung bringen, allerdings weiß er nicht über Adenauer oder andere. Allerdings wissen bei den Linken, zumidest die mit dennen ich näher zu tun hab, alle sehr wohl über die Vergangenheit Bescheid ;) Die Leute die nicht über die Vergangenheit Bescheid wissen beschäftigen sich zu 95% aber auch nicht mit Politik, oder sind selbst in irgendeiner Form aktiv.



    Zitat

    Tue, ich, das Problem an Amerika ist aber nicht das Nationalgefühl sondern das Zwei Parteien System. Welches nur wenig Identifikationsmöglichkeiten bietet.


    Stimmt auch, allerdings halt ich dort den Nationalstolz führ einen weitaus größeren Faktor. Den die alternative wären zu Zeiten des Golf Krieges und davor immer die Demokraten gewesen, aber trozdem wurde der Sohn gewählt, der Republikaner ist.


    Zitat

    Schwachsinn ? Ein Staat gezogen von damaligen Mächtigen um sich eines Problems zu entledigen ohne auf die Möglichen Volgeursachen zu achten, dass ist Schwachsinn...


    Nicht desotrotz ist dort inzwischen, unter den Israelis untereinander, ein extrem großes Nationalgefühl vorhanden, was meiner Meinung nach wiederrum dazu führt, dass die Regierung es dort sehr einfach hat die Palästinenser zu unterdrücken. DU kannst natürlich anderer Meinung sein, die respektiere ich auch.


    Zitat

    Aus Angst vor Unruhen, Gewalt und Chaos... ?


    Sicher nicht. Die Anarchie wurde da jeweils von den benachbarten Länder niedergeschlagen, obwohl sie in den Ländern mehrere Jahre ohne Krawalle bestanden hat. Der Grund ist relativ simpel, in ein Land einzumarschieren das die Anarchie als Staatsform hat bedeutet dieses Land ohne großen Widerstand zu erobern. Außerdem ist es eine Gefährdung für die umliegenden Staaten gewesen, weil wenn die Bevölkerung dort sieht, dass es klappt könnten sie es ebenfalls fordern.


    Zitat

    Das es den friedlichen Putsch eines ganzen Systems nicht gibt brauchen wir nicht zu erörtern, ich wollte nur darauf verweisen das dies auf beiden Seiten so ist.


    Da hast du natürlich Recht, eine Revolution führt, egal von welcher politischen Seite, fast immer zu Blutvergießen.


    Zitat

    Zu dem Kuba Thema nochmal:


    Ja er ist dort ein Volksheld, aber halt auch ein Mörder, seine Ideale sind alle gescheitert, genau wie sein traum sein Gedankengut zu verbreiten. Es ist Geschichte und was heute davon noch besteht ist ein trauriger Anblick. Oder willst du in Naher Zukunft nach Kuba ziehen


    Naja sein Traum, sein Gedankengut zu verbreiten ist nicht gescheitert. Wird heute weltweit weiter verbreitet.
    Und Mörder,genau wie jeder Soldat auch ein Mörder ist. Genau wie die Bürger in der Französischen und Amerikanischen Revolution auch Mörder waren.
    Und das es heute nicht mehr so existiert wie es mal existiert hat, hab ich ja nicht bestritten. Aber die Gründe für das Scheitern war nunmal der Druck von Staaten wie die USA, deshalb war Kuba gezwungen sich Russland bzw. der damaligen Sowjetunion anzunähern, was der Anfang vom Ende war. Genau um diesen Zeitpunkt hat Che Guevara auch Kuba verlassen. Wäre dieser Druck nicht da gewesen, wer weiß wie Kuba heute aussehen würde bzw. die ganze Welt.
    Und obwohl der Sozialismus dort inwzischen gescheitert ist, wirkt es sich bis heute positiv auf das Land aus.


  • das man mit zumindest etwas Respekt gegenüber tritt


    Warum dann einen Umweg suchen und nicht beim Menschen an sich anfangen. Dann bliebe gar kein Raum dafür übrig, jemanden auszuschließen indem man sagt, das ist ein Deutscher, das ist ein Türke etc. Das kann dann alles zweitrangig werden, wenn man zunächst sagt, das ist ein Mensch...auch wenn das furchtbar romantisch klingt. Aber ich bin Fan des Humanismus.



    sondern auch eine Motivationskraft.


    Für was? Für den Wirtschaftsstandort Deutschland? Dann doch für ein Überlegenheitsgefühl am Ende?
    Goethe hat nicht für Deutschland geschrieben und Kant hat nicht für Deutschland über Transzendentalphilosophie nachgedacht. Zu deren Zeit gab es noch nicht mal einen Nationalstaat. Woher nahmen die jetzt ihre Motivation?
    Oder denkst du an einen "durchschnittlichen" Arbeiter, der seine Motivation in erster Linie daher zieht, dass er seine Familie oder sich selbst ernähren kann? Jetzt kann man sich darüber streite, ob vllt. die Arbeit für Deutschland ein edleres Motiv wäre. Ist aber im Prinzip egal, so lang das Ergebnis stimmt. Und des weiteren: warum nicht auch hier humanistisch ansetzen? Ich arbeite, damit der Sozialstaat funktioniert und es ist mir gleichgültig, wer davon Gebrauch machen muss.




    Dann kann kommen was immer will und es wird zerschellen !


    Grenzwertige Rhetorik.



    in Rom zur späten Stunde ein ausgeprägter Nationalismus.


    Das ist mir egal, was im weströmischen Reich abging, ich sprach vom heiligen römischen Reich deutscher Nation: http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich
    Und auch das weströmische Reich war keine Nation.



    Aber Deutschlands Nachwuchs weiß doch eh nichts mehr über den Werdegang ihrer Heimat, Ausnahme Hitler.


    Vor Hitler schien auch nicht jeden Tag die Sonne. Man kann sich ja mal die Hunnenrede anhören oder dergleichen. Vor 1871 wird man keine deutsche Nation finden. Die Karolinger waren Franken, die Liudolfinger Sachsen, Friedrich II. ein Preuße etc.



    in der Natur des Menschen


    Die Natur des Menschen ist ein Gedankenexperiment, eine Fiktion, niemals eine empirische Tatsache.

    In der Ewigkeit aber, siehst du, gibt es keine Zeit; die Ewigkeit ist bloß ein Augenblick, gerade lange genug für einen Spaß.

  • Zitat

    zumidest die mit dennen ich näher zu tun hab, alle sehr wohl über die Vergangenheit Bescheid ;)


    Nun, das freut mich zu hören. Dieses Land hat schließlich große Söhne in die Welt gebracht und sie mit gestaltet, auch dass sollte man einfach nicht vergessen. Natürlich bringt das klammern an ehemalige Helden nun nichts mehr, aber man muss sie ja auch nicht zwingend vergessen, ihr Handeln kann uns ein Wegweiser sein.


    Zitat

    Sohn gewählt, der Republikaner ist.


    Nun, faktisch richtig, ich will mich auch gar nicht so sehr über die Innenpolitik der Amerikaner auslassen, ich befasse mich zu wenig mit denen, aber so weit ich mich Erinnere wurde damals auch nur das Nationale Denken missbraucht um sein handeln zu rechtfertigen, in zeiten der Not haben die Rechten IMMER die besten Karten, schau dir unsere europäischen Nachbarländer an. Gab dazu auch letztens einen Artikel im Kölner Stadtanzeiger über den Rechtsdruck in Europa darunter wurde unter anderem erwähnt das Deutschland fast so etwas wie eine Oase steht (aus uns beiden bekannten Gründen, der Mann mit dem kleinen Bart..), aber zurück zum Thema: Ja, Nationale kann man leicht missbrauchen, aber wenn man jegliches Nationales denken als rechtsextrem darstellt wird das auch NIE aufhören. Ein Deutscher der heute Öffentlich sagt er sei stolz Deutscher zu sein wird als Nazi gebrandmarkt und medienwirksam zerrissen. Und da ist Unfug, somit schürt man nur Hass und die Extremen Rechten. Wir müssen uns endlich weiter entwickeln und ein gesundes Mittelmaß aus Heimatliebe, einer globalisierten Welt und wirtschaftlichen Faktoren finden, da reicht kein Fahnen schwenken, da gebe ich dir absolut Recht.
    Aber ich halte halt daran fest das ein Gemeinde, Gebunden an etwas woran man glaubt, bedeutend stärker ist als ein zusammengewürfelter Haufen von Leuten die nur an sich selbst denken.


    Zitat

    ein extrem großes Nationalgefühl vorhanden, was meiner Meinung nach wiederrum dazu führt, dass die Regierung es dort sehr einfach hat die Palästinenser zu unterdrücken.


    Israels Extrem Rechte ist stark, gar kein Zweifel, aber das ist auch normal, ein Land aufgebaut aus Hass, Ablehnung und ausländischen Panzern und Munition, die haben noch einen langen Weg zu einem richtigen Staat, wie gesagt, Europa hat über 4.000 Jahre gebraucht hoffen wir das sie zu einem friedlichen Miteinander finden und nicht zu nem neuen Holocaust. (Gegenliebe kann man halt nicht erzwingen, so was muss sich entwickeln, aber ich bin nun wirklich kein nah Ost Experte oder so was.)



    Zitat

    weil wenn die Bevölkerung dort sieht, dass es klappt könnten sie es ebenfalls fordern.


    na ja, wie gesagt daran Zweifel ich absolut. Jegliche Autonome Gesellschaft ist bis heute gescheitert und gerade heutzutage wird das immer unmöglicher. Aber gut, du glaubst daran das muss ich tolerieren und gut ist.



    Zitat

    Sozialismus dort inwzischen gescheitert ist


    Was uns beweist das sogar Innenpolitik, Weltpolitik werden kann, genau deshalb glaube ich nicht an diese Staatsform. Sich zu isolieren, führt zum scheitern, zu nichts anderen, immer wieder, immer wieder.. Ich will ja gar nicht sagen das die Grundgedanken falsch sind oder sonst so etwas ich sehe halt nur keinen greifbaren Ergebnisse, keinen wirklichen Weg, vielleicht bin ich auch einfach zu pessimistisch. Aber natürlich will ich auch das jeder von seinem Job leben kann, eine gute Schulbildung genießen kann, einen Arzt zur Hand hat wenn er einen braucht und sich ein zu Hause leisten kann. Wieso sollte ich mich dagegen aussprechen, ich bin doch nicht irre.


    Zitat

    man kann ja auch so stolz auf deutschland sein, die einigung von oben, den ersten weltkrieg und die weimarer republik. newbubble du hast recht, deutschland hat schon eine klasse geschichte vor hitler hingelegt


    zerreiß ich jegliche geschichtliche Kette in "Hot Spots" müsste jeder Mensch, jedes Land hassen. Dann müssten wir uns alle eine Kugel durch den Kopf jagen, das wäre dann die humanste und konsequenteste Handlung wenn man das so sieht. Also, bist du Konsequent ? :) Geschichte entwickelt sich man kann so etwas nie getrennt von einander betrachten sondern immer nur in Verbindung miteinander, so was lernt man in der 5. Klasse.



    Zitat

    Das kann dann alles zweitrangig werden, wenn man zunächst sagt, das ist ein Mensch...auch wenn das furchtbar romantisch klingt. Aber ich bin Fan des Humanismus.


    Hey, wenn es so einfach wäre,wäre es schön. Aber ich ein Fan vom Realismus.



    Zitat

    Für was?


    Für eine funktionierende, gesunde Gesellschaft.


    Zitat

    Und des weiteren: warum nicht auch hier humanistisch ansetzen? Ich arbeite, damit der Sozialstaat funktioniert und es ist mir gleichgültig, wer davon Gebrauch machen muss.


    Überträgt man das grenzenlos, so in die wirkliche Welt würde jeder Staat sofort pleite gehen. Aber grundsätzlich tust du das ja in dem du Steuern zahlst. Und was Goethe angeht, nun ich weiß nicht wie er empfand, und du auch nicht.


    Zitat

    Die Karolinger waren Franken, die Liudolfinger Sachsen, Friedrich II. ein Preuße etc.


    Richtig, und jetzt schau dir an was man gemeinsam geleistet hat, es hat sich entwickelt wie es sich entwickelt hat und was heute davon übrig ist heißt nun mal Deutschland.


    Zitat

    Vor Hitler schien auch nicht jeden Tag die Sonne.


    Hat wer wo gesagt ?


    Zitat

    Die Natur des Menschen ist ein Gedankenexperiment, eine Fiktion, niemals eine empirische Tatsache.


    Der Herr der Fliegen, es würde doch eh immer das selbe passieren. Wie gesagt ich glaube nicht an die friedlichen Weltbevölkerung mit der Heimat Erde.

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  • Hey, wenn es so einfach wäre,wäre es schön. Aber ich ein Fan vom Realismus.


    Nö, von Nationalismus. Realismus bleibt das so lange, bis du deine nationalen Grenzen nicht überwindest. Sich Nationalismus her zu wünschen hat mit Realismus auch wenig zu tun. Dein Glaube an einen Naturzustand macht das ganze nicht realistischer.
    Niemand hat behauptet das es einfach ist. Das ganze ist ein Prozess zu einem vollkommen anderem Denken. Statt sich reaktionär auch irgendetwas, was im 19. Jhrdt. mal entwickelt worden ist, seinen Zenit im 20. Jhrdt. erreichte und gnadenlos gescheitert ist, müsste man sich auf etwas neues einlassen. Wobei das ganze nicht mal neu ist, sondern eher eine Reneissance-Reneissance. Genauso wenig, wie du anscheinend behauptest, dass in Deutschland vor Hitler jeden Tag die Sonne schien, was du allerdings auch gar nicht zu wissen scheinst, wenn dir der Begriff Heiliges römisches Reich deutscher Nation fremd ist, behaupte ich, dass es einfach ist, sich von dem Erbe des nationalistischen Denkens zu befreien. Wenn du behauptest, Nationalismus wäre eine natürliche Entwicklung, kann ich auch behaupten die Überwindung dessen ist eine natürliche Entwicklung. Sie wird nämlich schon vollzogen. Globalisierung, Internet, UN etc. sind alles Indizien dafür. Wenn man sich dagegen wehrt und lieber Deutscher, Franzose, Engländer, Türke etc. bleibt, dann ist es klar, dass das für einen selbst unrealistisch bleibt.
    Beim Nationalismus handelt es sich nicht um eine natürliche Entwicklung, sondern um eine Ideologie. Das hat sich irgendjemand nach dem Absolutismus mal ausgedacht und wurde dann in aller Länder verbreitet. Ganz aktuell sieht man, dass sich in Afghanistan eben niemals eine nation gegründet hat und man mit seinem (beschränkten) westlichen Denken an die Grenzen stößt, weil man sich gar nicht mehr vorstellen kann, dass es auch anders geht und es fast 4000 (!) Jahre anders gegangen ist.



    Für eine funktionierende, gesunde Gesellschaft.


    Bin ich ungesund für die Gesellschaft?



    was man gemeinsam geleistet hat


    Warum denn jetzt schon wieder gemeinsam? Der deutsche Staat wurde vornehmlich "von oben" gegründet. Mit großer Hilfe der Fürsten Bismarcks und mit viel Sorge Wilhelm des I., der Angst hatte, als deutscher Kaiser sein geliebtes Preußen zu vernachlässigen. Geschichte ist nicht finalistisch. Es wurde nicht auf Nationalismus hin gearbeitet. Der Begriff der Neuzeit konstituiert sih dadurch, dass man sich von einer finalistischen Geschichtsschreibung (Sprichwort: Heilsgeschichte) abgewandt hat. Wie viele Rückschritte willst du einer Gesellschaft für ihre Gesundheit denn noch zumuten. Wenn ich bei dieser (furchtbaren, weil nichtssagenden) Metaphorik bleibe, wird das ganze immer ungesünder.



    Und was Goethe angeht, nun ich weiß nicht wie er empfand, und du auch nicht.


    Ich weiss mehr darüber, als dir möglicherweise lieb ist.

    In der Ewigkeit aber, siehst du, gibt es keine Zeit; die Ewigkeit ist bloß ein Augenblick, gerade lange genug für einen Spaß.

  • Zitat

    Sie wird nämlich schon vollzogen. Globalisierung, Internet, UN etc. sind alles Indizien dafür. Wenn man sich dagegen wehrt und lieber Deutscher, Franzose, Engländer, Türke etc. bleibt, dann ist es klar, dass das für einen selbst unrealistisch bleibt.


    habe ich ja auch nie bezweifelt das wir uns in einem schleichenden Prozess der Verschmelzung befinden, ganz am Anfang habe ich das sogar schon erwähnt, das ist für mich aber kein Grund mein Nationales Denken aufzugeben, ist die HErausforderung einer zeit, was genau das damit zu tun hat ob ich mich selbst als Deutscher ansehe verstehe ich nicht.


    Zitat


    Bin ich ungesund für die Gesellschaft?


    Eine Gesellschaft GEFÜHRT (!) von Leuten wie du im heutigen Deutschland würde den Untergang dieses Landes bedeuten, also nein direkt ungesund bist du nicht, denke ich. Aber auch kein Wünschenswerter Volksvertreter.


    Zitat

    Wie viele Rückschritte willst du einer Gesellschaft für ihre Gesundheit denn noch zumuten. Wenn ich bei dieser (furchtbaren, weil nichtssagenden) Metaphorik bleibe, wird das ganze immer ungesünder.


    Was für ein Rückschritt, gehst du überhaupt mal aus der Uni raus und schaust dich mal um ? Denkst du wirklich DIESEM Zeitgeist würde Zusammenhalt nicht gut tun.

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  • ist die HErausforderung einer zeit


    Für wen oder was nehme ich diese Herausforderung auf? Ist das nicht eher ein Anzeichen für Dekadenz, dass man für solch Herausforderungen noch Zeit hat? :popcorn:


    Untergang dieses Landes


    und dessen Neuordnung, sofern man das Fundament gründlich abgetragen hat. Nationalismus kann ich als Angst vor dieser neuen Entwicklung, von der kein Nationalist etwas wissen kann, aber sich in seinem Heilsgeschichte ähnlichen Glauben daran festklammert, dass dies der Untergang schlechthin sei, interpretieren.



    Was für ein Rückschritt


    Der Glaube, dass Geschichte finalistisch sei, ist ein Rückschritt (direkt ins oft gefürchtete Mittelalter). Ich kann meine Zukunft frei gestalten und muss diese nicht mit einer Untergangstimmung in Verbindung bringen "Der Untergang des Abendlandes". Alte Denkmuster in einer Gesellschaft, die sich für "aufgeklärt" oder "modern" betrachtet.


    Denkst du wirklich DIESEM Zeitgeist würde Zusammenhalt nicht gut tun.


    Klar glaube ich das. Aber nicht in so begrenzten Maßen, gerichtet auf irgend einen abstrakten Gegenstand, sondern auf den Menschen selbst. Anthropozentrisch.

    In der Ewigkeit aber, siehst du, gibt es keine Zeit; die Ewigkeit ist bloß ein Augenblick, gerade lange genug für einen Spaß.

  • Zitat

    Für wen oder was nehme ich diese Herausforderung auf? Ist das nicht eher ein Anzeichen für Dekadenz, dass man für solch Herausforderungen noch Zeit hat? :popcorn:


    Hilf mir mal auf die Sprünge: Durch die größere Flexibilität (Züge, Flugzeuge, Schiffe. LKWs) wachsen Wirtschaftszweige zusammen, die Nationalen Märkte verschmelzen zu einem größeren, was neue Herausforderungen mit sich bringt und die nicht jeder stand hält bzw halten kann, daraus ergeben sich Soziale Änderungen (Auswandern-Einwanderung etc..), Kulturelle Welten prallen ohne Reibungsschutz aufeinander, das führt zu Spannungen. Die Menschen rücken sich immer näher auf die Pelle, Notgedrungen. Was genau meinst du also mit "für wen" oder "Dekadenz" es entwickelt sich halt alles weiter mit neuer Technik bzw dank neuer Technik und das hat Auswirkungen auf unser Leben, das war schon immer so. Alte Hürden fallen, neue Probleme tauchen auf und manche bleiben ungelöst. Jede Generation kämpft mit seinen ganz eigenen Problemen, das ist doch nichts neues. ?(


    Zitat

    und dessen Neuordnung


    Nimm es mir nicht übel, aber wenn Theoretiker wie du die Neuordnung eines Landes wollen dann muss ich schmunzeln.


    Zitat

    Der Glaube, dass Geschichte finalistisch sei, ist ein Rückschritt


    Der Glaube da dran das Nationales denken etwas damit zu tun hat das Geschichte ein Ende findet(bzw. der Glaube daran) ist für mich eher ein Trugschluss.



    Zitat

    f irgend einen abstrakten Gegenstand, sondern auf den Menschen selbst.


    Wie gedenkst du den die Menschen zu bündeln, ach ja ich vergaß, das Kollektiv lehnst du ja ab. Also wie gedenkst du ohne gemeinsamen Nenner, etwas von INTERNATIONALEN Ausmaß zu bewegen in einer Gesellschaft, die in deinem Gedankenmaßstab mal eben die ganze Welt abdeckt "Der Mensch"... na dann, viel Erfolg.



















    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,693752,00.html nur am Rande.

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  • Ich habe mich durchaus mit vielen Linken unterhalten und alle haben sich nach einer echten Diskussion in die Ecke gedrängt gefühlt, weshalb ich das diskutieren mit solchen Leuten eigentlich schon aufgegeben habe. Meine Meinung entstammt zum einem persöhnlichen Erfahrungen sowie auch dem Verfassungsschutzbericht.


    Achja zum Thema "friedliche Sitzblockade" : Wenn ihr damit den Weg der Polizei blockiert ist das nichts anderes als passive Gewalt! Die Polizei kann garnicht anders als die Leute wegzuscahffen um die angemeldete Demo weiter voranzubringen. Auch Nazis haben das Recht zu demonstrieren, das ist nunmal ein Grundpfeiler unseres Rechtsstaates.
    Man könnte auch, wie normale Bürger das tun, im Rahmen des erlaubten gegendemonstrieren aber als Linker(Autonomer) will man sich ja keinen Regeln beugen...
    Deshalb finde ich diese politische Einstellung einfach nur kindisch... man kann ja gegen rechts sein (sollte man auch), aber deshalb gleich das andere Extrem? Nein, danke!

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    Würde mich über eine PN Zwecks Sammelbestellung USA freuen ! ;)