• Zitat

    weil die Lösch-Leitungen nicht feuer-fest verbaut waren und Schaden nahmen


    Und da das ja bekanntlich die Norm ist und auf jedes Kraftwerk übertragbar, ist dein Vergleich spitze!

  • Wie so vieles hat Kernenergie (mMn) positive und negative Seiten und Eigenschaften.


    Was viele nicht wissen: Ein Atomkraftwerk erzeugt keinerlei CO2. Was aus den Kühltürmen kommt ist nämlich Wasserdampf ;) Das ist im Vergleich zu Kohlekraftwerken auf jeden Fall positiv.


    Aber natürlich gibt es auch viele negative Seiten. Zum einen natürlich der Müll bzw. die Endlagerung, welche natürlich das größte Problem darstellt. Ein anderer negativer Punkt ist, dass Kernkraftwerke durch ihren hohen Wasserbedarf das Leben in und um Flüsse stark beeinträchtigen (wobei das natürlich auch bei anderen Kraftwerken der Fall ist).


    Letztlich muss man entscheiden wie man seine Prioritäten setzt. Meiner Meinung nach sollte die Kernenergie noch so lange genutzt werden, bis sie durch regenerative Engergien vollständig ersetzt werden kann. Würde ja wenig Sinn machen (zumindest klimapolitisch), von heute auf morgen alle AKWs abzuschalten und dafür neue Kohlekraftwerke zu bauen.

  • Zitat

    Letztlich muss man entscheiden wie man seine Prioritäten setzt. Meiner Meinung nach sollte die Kernenergie noch so lange genutzt werden, bis sie durch regenerative Engergien vollständig ersetzt werden kann. Würde ja wenig Sinn machen (zumindest klimapolitisch), von heute auf morgen alle AKWs abzuschalten und dafür neue Kohlekraftwerke zu bauen.


    Man sollte sich aber auch fragen, wie lange es braucht, bis das Klima sich regeniert hat durch den erhöhten CO²-Austoß und wie lange eine Gefahr vom A-Müll ausgeht?
    Deutschland hat ja jetzt schon Probleme mit dem Müll. Man sollte nicht immer die Alternativen gleich gewichten. Wenn ein erhöhter CO²-Austoß weit schneller wieder regneiert ist, als dass der Müll in den Endlagern eine potenzielle Gefahr für die Umwelt, Menschen und Tiere bedeutet, würde ich sagen, dass es ggf. doch Sinn macht.
    Aber da ich mich in der Materie nicht auskenne, unterlasse ich eine Stellungsnahme.

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • Zitat

    Müll in den Endlagern

    Haben wir nicht nur Zwischenlager? Gorleben und die Asse sollten ja als Endlager genutzt werden aber beides wurde meiner Meinung nach wieder verworfen.

    Gesegnet ist der Mann, der zahlreiche Feinde hat, denn sie werden ihn zum Helden machen - Verflucht ist derjenige, der anderen Gutes tut, die ihn dafür verspotten, denn man wird ihn verachten!

  • Haben wir nicht nur Zwischenlager? Gorleben und die Asse sollten ja als Endlager genutzt werden aber beides wurde meiner Meinung nach wieder verworfen.


    Gut hätte genauer mögilche Endlager schreiben sollen, egal wo sie hinkommen etc. Gorleben wird aber wieder diskutiert mMn, da Asse ja jetzt so umstritten ist.

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • Zitat

    Gut hätte genauer mögilche Endlager schreiben sollen, egal wo sie hinkommen etc. Gorleben wird aber wieder diskutiert mMn, da Asse ja jetzt so umstritten ist.


    Wollts ja nur sagen, war halt mein Infostand^^
    Aber mit Endlagern haben wir ja auch nicht viel gewonnen. Wer garantiert, dass die Fässer/Container mit dem Abfall dort auch unbeschädigt bleiben, schließlich stehen sie da länger als ein paar Jahre, genau genommen werden unsere Nachkommen bis in die was weiß ich wie vielte Generation noch was davon haben. Was sind die Halbwertzeiten so? Habe i was mit um die 10.000 Jahre im Kopf, kann mich jetzt aber auch irren, habe grad eine Menge Zahlen im Kopf:)

    Gesegnet ist der Mann, der zahlreiche Feinde hat, denn sie werden ihn zum Helden machen - Verflucht ist derjenige, der anderen Gutes tut, die ihn dafür verspotten, denn man wird ihn verachten!

  • Die Halbwertszeit von Uran geht in die Milliarden Jahre, Plutonium nur knapp 25.000 Jahre - weitere Zahlen hier: Halbwertszeit – Wikipedia


    Auf jeden Fall haben wir das Zeug länger an der Backe kleben als jeder Atombunker stehen und jeder Container halten wird.


    Bei einer unterirdischen Lagerung erhebt sich noch zusätzlich die Frage, dass in solchen Zeiträumen ganze Naturräume sich ändern können, z. B. Stollen können zusammenbrechen und den darin gelagerten Atommüll freisetzen...

    bb, Solitaire


    "All forms of monism - whether in political dictatorships, trade
    monopolies, or monotheistic spiritualities - are detrimental within all
    of nature, body and soul. They are born of a need for control and power,
    and they are sustained by force, oppression and fear. Diversity is
    crucial to health and sustainability." - Emma Restall Orr

  • Man sollte sich aber auch fragen, wie lange es braucht, bis das Klima sich regeniert hat durch den erhöhten CO²-Austoß und wie lange eine Gefahr vom A-Müll ausgeht?
    Deutschland hat ja jetzt schon Probleme mit dem Müll. Man sollte nicht immer die Alternativen gleich gewichten. Wenn ein erhöhter CO²-Austoß weit schneller wieder regneiert ist, als dass der Müll in den Endlagern eine potenzielle Gefahr für die Umwelt, Menschen und Tiere bedeutet, würde ich sagen, dass es ggf. doch Sinn macht.
    Aber da ich mich in der Materie nicht auskenne, unterlasse ich eine Stellungsnahme.

    Wie sollte sich das Klima denn regenerieren? Es gibt immer mehr Menschen und damit wird auch immer mehr Benzin, Kohle, etc. verbrannt, wodurch bekanntermaßen CO2 entsteht. Wenn immer mehr dazu kommt (und momentan sieht es, global betrachtet, nicht gerade nach einer CO2 Dezimierung aus), kann sich das Klima auch nicht erholen. Schon gar nicht, wenn wir wieder verstärkt auf Kohlekraftwerke setzen würden.


    Die Frage ist eben, was das kleinere Übel darstellt - Atommüll (den prozentual nur relativ wenige Weltbewohner stört) oder Klimaerwärmung, die weltweite Auswirkungen hat...

  • Zitat

    Die Frage ist eben, was das kleinere Übel darstellt - Atommüll (den prozentual nur relativ wenige Weltbewohner stört) oder Klimaerwärmung, die weltweite Auswirkungen hat...


    Diese Frage wollte ich auch stellen, nichts weiter, ich hab sie ja auch (erstmal) extra unbeantwortet gelassen. Es scheint mir dennoch zu kurz gedacht, einfach den CO²-Austoss vorzuschieben, um längere Laufzeiten der AKWs zu rechtfertigen, da solche Fragen, wie Endlagerung und der Rattenschwanz der da noch dranhängt, einfach nicht beantwortet sind. Selbst wenn wir ein sicheres Endlager finden, bleibt auch noch die Frage, wie kennzeichnet man Fässer bitte, damit die Leute in vielleicht 500.000 Jahren (vorausgesetzt es gibt die Menschheit dann noch) genau wissen, was in den Fässern ist. Da sich Sprache, Schrift und Zeichen im Laufe der Zeit ändern, ist das nicht einmal eine unwichtige Frage. (Neben der Frage, aus welchem Material die Fässer bitte sein sollen, damit die solange halten.)


    Ich will hier auch nicht die Probleme durch erhöhten CO²-Ausstoss klein Reden, da wir da das globale Problem damit haben, was wir ja auch abbekommen, aber frage ist, ob das Klima sich nicht um einiges schneller regenerien würde als die Probleme die im Untergrund schlummern (die neuen Titanen sozusagen ;))

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • Auch das sind alles wichtige Punkte.


    MMn wurde die CO2-Problematik auch bewußt mit in Kauf genommen, um Bodenschätze zugänglich zu machen, die jahrhundertelang unter dem Packeis lagen.


    Auch die vielbeschworenen regerativen Energien bergen Risiken in sich, die nur zu gerne von ihren Befürwortern unter den Tisch gekehrt werden.


    Letztendlich sind aber gerade wir in den Industrienationen gefordert, über den Umgang mit Ressourcen nachzudenken und auch unser eigenes Konsumverhalten mit zu überdenken.

    bb, Solitaire


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  • nuja, Atomkraft durch Kernspaltung wird doch selbst von dem Wirtschaftsflügel der CDU/FDP als Brückentechnologie bezeichnet.
    Das Einzige über was man in der Hinsicht streitet ist die Länge der Brücke.


    Ich sehe das auch so, dass die Industrienationen verpflichtet sind sich um Alternativen zu bemühen, da sie halt einfach die einzigen auf dem Planeten sind die den dafür benötigen großen Aufwand (Geld, Ressourcen) treiben können.


    Im moment halte ich die Atomkraft für ein notwendiges Übel (auch wenn ich Kernkraft unheilmich faszinierend finde).
    Kohle und Gas sind seit je her ein Übel, wenn auch in anderer Form.
    Man muss von beidem wegkommen.
    Aber solange das nicht sinnvoll zu machen ist halte ich es für Blödsinn mit Gewalt alles abzuschalten, nur damit abgeschalten ist.


    Was den CO² Ausstoß betrifft kann Deutschland höchstens mit Gutem Beispiel vorangehen.
    Solange sich aber Länder wie China / USA nicht wesentlich daran beteiligen ist das deutsche CO² ein Tropfen auf den heißen Stein.
    Und ich sehs das einfach nicht dass sich in beiden Ländern so bald was tut.
    Dass sich Ammis in ihren Way Of Life nicht reinreden lassen und jede Auflage/Beschränkung sofort auf Angriff auf ihre persönliche Freiheit sehen kennt man ja.
    Und dass China als Boom-Nation mit imens wachsender Industrie sich an irgendwelche Abkommen hält oder diese mitbeschließt glaub ich auch nicht.


    Umweltschutz heißt halt leider zusätzlichen Aufwand. Die Umwelt verpesten geht leider relativ einfach...

    So raise your horns to those who died
    Let's drink to fallen friends tonight
    Let's celebrate their glory life
    We'll meet again in Valhall when we die
    When we die!

  • China hat da eine meiner Meinung nach noch nicht mal so tragende Rolle. Natürlich sind deren CO2 Ausstöße gewaltig, aber man muss auch bedenken, wie viele Menschen (+1Mrd) in diesem Land leben. Schaut man sich eine Tabelle der pro Kopf Emission an [ Klimaschutz weltweit ], sehen wir, welche Länder an ihrem Verhalten eher was ändern sollten ;)
    Und dass Atomenergie ein gutes Mittel ist, den CO2 Ausstoß zu verringern, ist eine Sache, die jeder wissen sollte. Es ist keine schmutzige Energie, wie es nunmal Kohle und Gas als Grundstoff sind. Und solange erneuerbare Energien nicht flächendeckend und 100%ige Energieversorgung gewährleisten, sind wir auf Atomkraft angewiesen.
    Letztlich haben wir Deutsche die sichersten und besten AKWs der Welt, die Frage ist halt nur, wohin mit dem Müll. Diese Frage sollte schleunigst beantwortet werden. Außerdem ist es wichtig autark zu handeln; was bringt es uns, komplett auszusteigen, nur damit dann Atomenergie aus Frankreich importiert werden muss, damit die Versorgung gedeckt ist o_O?

  • China hat da eine meiner Meinung nach noch nicht mal so tragende Rolle. Natürlich sind deren CO2 Ausstöße gewaltig, aber man muss auch bedenken, wie viele Menschen (+1Mrd) in diesem Land leben. Schaut man sich eine Tabelle der pro Kopf Emission an [ Klimaschutz weltweit ], sehen wir, welche Länder an ihrem Verhalten eher was ändern sollten ;)
    Und dass Atomenergie ein gutes Mittel ist, den CO2 Ausstoß zu verringern, ist eine Sache, die jeder wissen sollte. Es ist keine schmutzige Energie, wie es nunmal Kohle und Gas als Grundstoff sind. Und solange erneuerbare Energien nicht flächendeckend und 100%ige Energieversorgung gewährleisten, sind wir auf Atomkraft angewiesen.
    Letztlich haben wir Deutsche die sichersten und besten AKWs der Welt, die Frage ist halt nur, wohin mit dem Müll. Diese Frage sollte schleunigst beantwortet werden. Außerdem ist es wichtig autark zu handeln; was bringt es uns, komplett auszusteigen, nur damit dann Atomenergie aus Frankreich importiert werden muss, damit die Versorgung gedeckt ist o_O?


    ich habe noch nie verstanden was der sinn dahinter ist den CO² Ausstoß eines Landes auf "Pro Kopf" runterzurechnen.
    Der Umwelt ist es relativ egal welchen Anteil das pro Person ausmacht.
    Nach der Statistik ist China unumstritten auf #2 was den absoluten Schadstoffaustoß betrifft.
    Demnach hat China das 2t größte Einsparpotential.


    Wenn der Vatikanstaat nur 1 Braunkohlekraftwerk am Laufen hätte wäre sein CO² Wert pro Kopf vermutlich höher als der von China bei den 1000 Leuten wo da wohnen.
    Daher ist die Aussagekraft von der Statistik nicht grade überwältigend (Es sei denn das ausgestoßene CO² wird von den Einwohnern rückstandslos wieder eingeatmet, dann macht das eher Sinn)

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  • Sehe das ähnlich wie SonOfOdin und Yarox und das wollte ich auch mit meinen vorigen posts zum Ausdruck bringen. So lange es keine bessere Alternative gibt, können wir nicht darauf verzichten.


    Natürlich wäre es auch nur ein "Tropfen auf den heißen Stein" wenn Deutschland nur noch erneuerbare Energien verwenden würde, aber irgendjemand muss ja mal beginnen ^^ Vielleicht würden sich andere Staaten ein Beispiel daran nehmen o.ä.


    Das Länder wie China oder Indien zukünftig für große (umwelttechnische) Probleme sorgen werden, ist leider auch richtig. Aber letztlich kann ihnen das (leider) niemand verbieten. Schließlich will jedes Land möglichst großen wirtschaftlichen Erfolg erzielen.

  • Das Thema polarisiert nach wie vor, wie man aktuell der Berichterstattung entnehmen kann.
    Gehen/gingen eurer Meinung nach die Proteste (Castor) zu weit?

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  • Ich finde das ganze ist und bleibt ein sehr schweres Thema.


    Ich kann diese Proteste durchaus nachvollziehen, wer von uns lebt schon gerne über einer tickenden Zeitbombe?


    Aber mir gehen diese teilweise viel zu weit. Gerade diese ganzen komplett vermummten Herrschaften sind in meinen Augen nur bei diesen Protesten um sich mit der Polizei rumzuprügeln. Hier werden Millionen von Steuergeldern verschwendet mit denen man sehr viel sinnvollere Sachen anstellen könnte.

    I still believe in paradise. But now, at least, I know it's not some place you can look for. Because it's not where you go. It's how you feel for a moment in your life and if you find that moment, it will last forever...


  • Auch wenn ich die Meinung der Anti-Atomkraft-Demonstranten nur bedingt teile, kann ich sie absolut verstehen und finde auch, dass die Proteste nicht zu weit gingen/gehen. Wenn man die Meinung der Regierung nicht teilt, darf man das ruhig zeigen. Aber ich muss auch Silo zustimmen; Leute die nur auf Krawall aus sind, braucht man dabei sicher nicht.


    Das sich so viele an diesen Demos (auch in Stuttgart) beteiligen, liegt vermutlich auch einfach an der derzeitigen Politik der Bundesregierung. Viele fühlen sich übergangen und gehen deswegen auf die Straße, und das finde ich äußerst positiv.


    Dennoch finde ich den Protest speziell gegen Kernenergie nur mäßig sinnvoll, da ich der Meinung bin, wir können momentan noch nicht darauf verzichten und das sollte eigentlich auch jeder Realist einsehen. Natürlich ist die Entsorgungsfrage (noch) ungelöst, aber wenn jemand eine bessere Alternative kennt, die sich unsere Republik leisten kann, darf er das gerne publik machen. Daher bleibt uns (mMn) momentan nichts anderes übrig, als die Atomkraft als notwendiges Übel hinzunehmen. Zumindest bis eine Lösung gefunden wurde.

  • Also ich finde jeder sollte ne Meinung zu dem Thema haben und diese auch ausdrücken dürfen, das ist nunmal das Prinzip in einer Demokratie.
    Allerdings gehen die Kastor Demonstrationen teilweise schon zu weit, auch wenn es jetzt etwas krass klingt, so glaube ich das einige der Demonstranten keine fundierte Meinung zu dem Thema haben und einfach mitmachen um ihren Kinder sagen zu können "Euer Vater hat auch gegen Atomkraft demonstriert".


    Besonders die zunehmende Gewalt von Jahr zu Jahr ist eindeutig zu erkennen und schon etwas beänstigend und geht in die Richtung Demonstrationstourismus (siehe Schanzen"fest", 1.Mai).


    Es ist gut und richtig zu Demonstrieren, aber mann muss immer wissen warum, alles andere ist keine Demokratie sondern blinder Aktionismus.

  • Weil schon wieder das Argument mit dem "kleineren Übel" kam;


    Ich weiß nicht was das kleinere Übel daran sein soll, einen Stoff zu produzieren den man weder abbauen/unschädlich machen noch lagern kann?
    So was dummes hör ich leider oft, das machts aber nicht besser.


    Klar, oberflächlich betrachtet bzw. aus CDU Augen ist das Problem sehr leicht zu lösen:


    Kohlekraftwerke und ähnliches:
    Große schwarze Wolken, Gestank, CO2 fast greifbar zu erkennen, da motzen die Leute und wollen was Neues/Anderes bzw. gibts zu viele böse Ökos, die diese eigentlich Tolle Sache schlecht reden. Gabs doch schon seit Gedenken, was ist daran so schlimm?


    Wind/Solar/Gezeitenkraftwerke:
    Müsste man noch mehr erforschen, dass es sich wirklich rentiert und andere Kraftwerke ablösen kann=> gefällt der Stammtisch/Freibier-Wählerschaft natürlich garnicht, kommt also nicht in Frage, rentiert sich erst nach der Legislaturperiode, lässt sich kein Schwarzgeld machen.


    Atomenergie:
    Mächtige Lobby (wenn man den Stromkonzernen zu viel Macht/das Monopol gibt => was der Fall ist), Große moderne Anlagen (da staunt der Stammtisch anerkennend) mit einer Technik die dem Mensch zwar noch viel zu hoch ist, dafür wird der unliebsame Müll einfach irgendwo verbuddelt, solange keiner fragt... am besten die nächsten 50.000 Jahre... ist alles top! Energieerzeugung ohne (sichtbaren) Müll! Klasse.
    Dass sich die Erde in 25-100.000 Jahren mal geologisch verändert kommt natürlich nicht in Frage und weil man schonmal mit dem Mist angefangen hat ist Aufhören auch überhaupt nicht drin. Schiebt man den Müll halt ab und zu mal von Staat zu Staat, dann gibts auch kein "Endlager".
    Wenn dann mal so ein AKW hochgeht oder ein Zwischen/Endlager einstürzt krepieren halt ein paar Millionen Menschen elendig und es leiden ein paar Generationen schlimmste Qualen ab Geburt, aber wenigstens haben die Verantwortlichen einen Benz und ruhigen Schlaf!


    So dumm wie die Ukrainer sind wir ja eh nicht, Unfälle gibts in Deutschland nicht, hier bei uns gibts sogar 100%ige Sicherheit, natürlich nur unter CDU/FDP-Regierung!


    Tja für unsere Regierung war das Problem mit dem Atommüll ab dem Bau der ersten Wiederaufbereitungs-Anlage erledigt :rofl:



    :ironie: :kotz:
    Prost...

    Das ist nicht meine Katze auf dem Bild :blubber:

  • Jo... Alles schön und gut, aber eine Alternative konntest du auch nicht nennen.


    Man kann nicht von heute auf morgen alle AKW's abschalten. Wo soll der Strom dann herkommen? Natürlich wäre es mir auch lieber, wenn wir unsere gesamte benötigte Energie durch Wasser, Wind und Sonne gewinnen könnten, dies ist aber leider noch nicht möglich bzw. wird von der Regierung nicht möglich gemacht. Was sollen wir also tun? Neue Kohlekraftwerke bauen?


    Was man auch beachten sollte: Durch Kernenergie wird kein CO2 erzeugt. In Zeiten von globaler Erwärmung mMn ein wichtiger Faktor. Außerdem ist "Atom-Strom" relativ günstig.


    Ich will ja nicht behaupten, dass Kernenergie die Lösung aller Probleme sei oder man auch zukünftig darauf bauen sollte, aber momentan gibt es in meinen Augen noch keine bessere Alternative. Sobald wir darauf vezichten und unseren Bedarf durch "Öko-Strom" decken können, weg damit, da stimme ich dir zu. Meiner Meinung nach sollte man jedoch noch solange auf Kernenergie setzen, wie es nötig ist.


    Das kleinere Übel ist Atomkraft also mMn, weil man ohne sie entweder zu wenig Strom hätte oder man auf Öl, Gas, Kohle setzen und so wiederum die Umwelt belasten müsste.