Eure Gesinnung...

  • Weit Links ...


    Ich persönlich bin Basisdemokratisch eingestellt, überzeugter Antifaschist und vertrete eine antikapitallistische Meinung.


    Zum Thema Meinungsfreiheit: Das Wahlkampfmaterial und auch diverse Aussagen von hohen Tieren der NPD weisen für mich daraufhin, dass die NPD allesandere als freundlich ggüb. der Demokratie eingestimmt sind. Für mich sind Faschismus & Rassismus keine Meinungen sondern Verbrechen.


    Was noch bleibt: don't hate the media - become the media ... de.indymedia.org - kann man ned oftgenug sagen.


    Megges

    Die Gräber beben!

    Einmal editiert, zuletzt von Megges ()

  • Ich bin links und nicht nur eher links, sondern schon sehr links.
    Radikal nicht, aber doch schon links.


    Ebenfalls überzeugter Antifaschist.

    Genie ist zu 10% Inspiration und zu 90% Transpiration 8)
    Schwitzen bis der Arzt kommt!!!

  • Zitat

    Original von Metalhead
    Ich bin links und nicht nur eher links, sondern schon sehr links.
    Radikal nicht, aber doch schon links.


    Ebenfalls überzeugter Antifaschist.


    schonmal überlegt, warum partein wie SPD und Die Linke den begriff "faschisten" benutzen und nicht nationalSOZIALSISTEN ? - dann würde man ja auf das SOZIAL in SOZIALdemokratische partei deutschlands der SPD kommen..


    haste denn schonmal die ziele/parteiprogramme der NPD und der linken verglichen? anscheinend nicht, sonst würde dir auffallen, dass sie sich in 90% der punkte übereinstimmen. nur bei den ausländern sind sie sich nicht ganz einig. vielleicht solltest du deine "gesinnung" mal überdenken.




    ich hab mich für eher rechts entschieden, aber nicht weil es meine gesinnung ist, sondern weil ich für die FDP bin und das liberale steht im krassen gegensatz zum sozialistischem, von daher eher rechts als links.

    Einmal editiert, zuletzt von JSS ()

  • Zitat

    Original von JSS


    haste denn schonmal die ziele/parteiprogramme der NPD und der linken verglichen? anscheinend nicht, sonst würde dir auffallen, dass sie sich in 90% der punkte übereinstimmen. nur bei den ausländern sind sie sich nicht ganz einig. vielleicht solltest du deine "gesinnung" mal überdenken.


    90% ist wirklich total übertrieben ! Glaub eher Du hast die nicht wirklich gelesen ! Schnittmengen gibt es natürlch ! Aber gibts im Vergleich bei allen Parteien.


    Zudem ist der Begriff "Faschisten" hier in Deutschland auch weniger verbreitet und wird sicher weniger oft benutzt als "Nazis", "Neonazis" etc.
    Der Begriff "Faschist" ist auch weit breiter anwendbar....


  • Radikal und extrem sind lediglich gewählte Begriffe um im Politischem Spektrum nochmal eine Unterscheidung in der Position ausgehend von der Mitte festzulegen.
    Von mir aus hätte man das auch andersrum machen können, aber man einigte sich eben auf diese Reihenfolge.
    Wie schon öfters gesagt gilt diese Form einer graden oder eines Hufeisens aber als veraltet / nicht mehr zeitgemäß und ungeeignet um eine Position zu markieren.


    Warum "liberal'" dort nichts zu suchen haben soll hat ist mir schleierhaft, denn Parteien(programme) und politische Ansichten/Anschauungen drehen sich um Belange der Gesellschaft und der Wirschaftspolitik.

  • Zitat

    Original von WuaccaWuacca
    Diese Schnittmenge ist zwischen den ganz linken und ganz rechten aber weit größer, als bei anderen.


    Extrema sind eben scheiße.


    Das magst Du so sehen....


    Das die Schnittmenge größer ist, halte ich für schwer beurteilbar.
    Wieviel Themen und Ziele werden jeweils gar nicht erst groß angesprochen oder gar hervorgehoben ?
    Kann man nicht einfach aufrechnen imho.

  • Zitat

    Original von OldBoy


    Das magst Du so sehen....


    Das die Schnittmenge größer ist, halte ich für schwer beurteilbar.
    Wieviel Themen und Ziele werden jeweils gar nicht erst groß angesprochen oder gar hervorgehoben ?
    Kann man nicht einfach aufrechnen imho.


    Inhaltlich schwierig, in den Methoden aber schon.


    Deswegen die schon viel zitierte Hufeisenform des Politischen Spektrums, die u.a. auch zeigen soll, das sich Parteien des Randes schon wieder näher stehen als welche ausgehend von der Mitte.

  • Zitat

    Original von HawaiiToad



    Deswegen die schon viel zitierte Hufeisenform des Politischen Spektrums, die u.a. auch zeigen soll, das sich Parteien des Randes schon wieder näher stehen als welche ausgehend von der Mitte.


    Das ist sicher nicht falsch.
    Aber nur durch die erstarkende Rechte und gerade aufgrund der Linken bemühen sich momentan die bürgerlichen Parteien wieder ein klareres Profils auszuarbeiten. Besinnung auf "alte Partei-Werte" - Koch fischt rechts/bürgerlich und die SPD kommt "plötzlich" auch wieder mit seit einigen Jahren aufgegebenen Sprüchen und Vorstellungen um die Ecke.


    Vorher gabs weit weniger Unterscheidungsmerkmale für SPD, CDU und FDP - war doch eher ein verschwommener Quark....

  • Geht wohl nicht wenigen so.


    Eigentlich haben wir doch auch in Deutschland schon nur ein 2 Parteien-System.
    So wie in den USA es nur auf die Demokraten oder Republikaner ankommt, so läuft das doch hier mit SPD und CDU.


    OK, die haben endlich mal einen auf den Deckel bekommen und mußten deswegen eine große Koalition bilden, was auch nicht grade optimal ist (außer man will wirklich mal was reißen in der Politik), aber im Grunde läuft es doch immer auf die Beiden hinaus.
    Nichtwählen stärkt die Extrem-Parteien des Linken und Rechten Flügels. Alternativen Wählen bedeutet daß der kleine Koalitionspartner untergebuttert wird. Ist es zu gemischt (5x 20% oder so) bekommt man auch nichts Vernünftiges bei raus.


    Kann man dann noch keine wirkliche Unterscheidung / Linie mehr im Parteiprogramm ausmachen wird es schwer.
    Ich wähle nach wie vor SPD, aber das ich das auch Überzeugung tue kann ich wirklich nicht von mir behaupten.

  • Zitat

    Original von OldBoy


    90% ist wirklich total übertrieben ! Glaub eher Du hast die nicht wirklich gelesen ! Schnittmengen gibt es natürlch ! Aber gibts im Vergleich bei allen Parteien.


    Zudem ist der Begriff "Faschisten" hier in Deutschland auch weniger verbreitet und wird sicher weniger oft benutzt als "Nazis", "Neonazis" etc.
    Der Begriff "Faschist" ist auch weit breiter anwendbar....


    natürlich gibt es übereinstimmungen bei allen parteien. wenn man sich mal ein kreisdiagramm der 3 ausrichtungen (konservativ, liberal, sozialistisch) anschaut, bemerkt man, dass alle irgendetwas miteinander zu tun haben.
    wenn man sich aber mal die gemeinsamkeiten der NPD und linken anguckt, fällt auf dass es mehr als nur 1-2 punkte gibt in denen sie übereinstimmen :


    1. sozialismus bei der NPD eher kommunismus bei der linken, was sich aber nichts nimmt, denn ob man nun das geld den reichen nimmt und den armen gibt, um alle auf ein level zu bekommen, oder gleich sagt : "euch gehört alles" (und nichts...) läuft aufs gleiche hinaus
    2. beide parteien sind _meiner meinung nach_ extrem demokratiefern
    3. kommunisten haben auch das ziel den kommunismus zu verbreiten, was irgendwie an das 3. reich erinnert und die "rassenlehre" der nazis. beide parteien denken sie würden die wahrheit kennen.
    4. unterstützung der arbeiterschaft
    5. ein starker staat ist für die extremparteien das a und o



    gib noch ein paar dinge... hab aber keine zeit mehr ^^

  • Diese Punkte sind ziemlich fragwürdig, vor Allem diese Verallgemeinerung von Kommunismus und Sozialismus und der Vergleich vom Bestreben den Kommunismus auszubreiten (ein völlig normales Bestreben, welches auch bei unserer Demokratie der Fall ist) mit der Rassenlehre des Nationalsozialismus.


    Was du damit gemeint haben könntest, ist, dass sowohl dem Nationalsozialismus, als auch dem Kommunismus Minderheiten weichen müssen. Aber SO kann man das nicht sagen.

  • ich glaube bei meiner formulierung ist nicht ganz rausgekommen, was ich genau meine.
    das mit der verbreitung ist klar auch ein ziel der demokraten, jedoch gehen kommunisten und rechtsradikale meist anders dabei vor.


    und die gemeinsamkeit von sozialismus und kommunismus (was für mich ehrlich gesagt das gleiche ist), lässt sich schwer ausdrücken.
    entweder nimmt der staat das geld den reichen und gibt es den armen oder verstaatlicht halt alles, es kommt imho aufs gleiche raus, da das leistungsprinzip einfach wegfällt und das ist sowohl der hauptgedanke des kommunismus als auch des sozialismus.

  • Das ist schwachsinn. Ich bin sicher kein Kommunismus-Experte, aber bei'm Kommunismus bleibt das Leistungsprinzip bestehen, es bekommt nicht jeder gleichviel Geld für unterschiedliche Arbeit und auch der Sozialismus strebt nicht nach Einheitsbrei. Das sind die typischen Vorurteile, die gerne rausgehauen werden, in einer Diskussion mit jemanden, der sich dabei nur halbwegs auskennt, würdest du vermutlich jämmerlich untergehen.


    Ich kann dir nur empfehlen die Wikipedia-Artikel (Wobei ich nicht weiß, wie die sind, als ich sie mir das letzte Mal ansah waren sie nicht ganz so gut) oder besser ein entsprechendes Buch dazu durchliest.


    Und ich weiß ja nicht, ob du dich bei Kommunisten jetzt einfach auf die alte SU stützt, aber das ist nicht Schuld des Kommunismus an sich und heutige Kommunisten würden das auch ganz anders machen, Demokratie wird meist auch nicht wirklich friedlich zur Staatsform...

  • Zitat

    Original von HawaiiToad
    Warum "liberal'" dort nichts zu suchen haben soll hat ist mir schleierhaft, denn Parteien(programme) und politische Ansichten/Anschauungen drehen sich um Belange der Gesellschaft und der Wirschaftspolitik.


    Das klassische rechts-links-Schema basiert nunmal auf der Nationalversammlung, und da waren rechts und links vor allem durch das Gesellschaftsmodell zu unterscheiden (auch wenn die wirtschaftlichen Ansichten daraus resultierend auch unterschiedlich waren).


    Liberal passt nichts ins Schema weil liberal im klassischen Bild links ist.


    Das heutige Verständnis von Liberalität hat damit aber nicht mehr viel zu tun, da sich dies meist auf Wirtschaftspolitik bezieht. Die FDP als liberale Partei hat mMn kein liberales Gesellschaftsbild sondern ganz klar ein konservatives (was aus ihrer Wirtschaftspolitik und damit den Besitzverhältnissen resultiert), auch wenn diverse Aspekte sicher nicht konservativ sind.
    Daher wohl auch diese wunderschöne Beschreibung neoliberal.


    Zitat

    Original von JSS
    1. sozialismus bei der NPD


    Wo hast du denn den Blödsinn her?

    Zitat

    eher kommunismus bei der linken,


    Genauso wenig sind die Linken, wenn du darunter die Linkspartei verstehst, kommunistisch.
    Eine Partei kann für den Sozialismus eintreten, wenn es dann Kommunismus gibt, ist die Partei an sich ohne Existenzberechtigung.

    Zitat


    3. kommunisten haben auch das ziel den kommunismus zu verbreiten, was irgendwie an das 3. reich erinnert und die "rassenlehre" der nazis. beide parteien denken sie würden die wahrheit kennen.


    Äh, jeder, der irgendetwas verbreitet erinnert dich an den NS? Leidest du an Verfolgungswahn?

    Zitat


    4. unterstützung der arbeiterschaft


    Die NSDAP hatte mit der Arbeiterschaft nicht viel zu tun, die wurde gestützt durch Großunternehmen.
    Bei der NPD kann man da nicht so viel zu sagen, deren Parteiprogramm besteht aus hohlen Phrasen und latentem Fremdenhass. Politik machen sie - zum Glück- ja recht wenig.

    Zitat


    5. ein starker staat ist für die extremparteien das a und o


    Jetzt widersprichst du dir ja auch noch.
    Ich dachte die Linken seien kommunistisch? Kommunismus und starker Staat?


    Kann es sein, das du alles, was sich mal als kommunistisch bezeichnet hat, auch als kommunistisch ansiehst?
    Stalinismus ist kein Kommunismus.
    Kommunismus ist die Vision von Marx und Engels, nicht anderes. Kommunismus hat es bisher nicht gegeben.

    So kommt's natürlich immer wieder zu den Unfällen, wenn man erst den ganzen Abend trinkt und sich dann bei Tempo 120 entsinnt: Mensch, eigentlich Hände weg vom Steuer.
    Olaf Schubert

    3 Mal editiert, zuletzt von BadSanta ()