Cannabis - Ja oder Nein?

  • für mich ist die schlimmste droge die politik
    ich hasse es, in deutschland herrschen echt scheiss gesetze, bzw sie werden zu ernst genommen

    Warum ist Politik eine Droge? Warum die schlimmste Droge? Inwiefern setzt du Politik und Gesetze gleich? Herrschen in Deutschland wirklich so scheiss Gesetze? Wieso werden Gesetze zu ernst genommen und von wem?


    Fragen über Fragen.

  • jo seh ich auch so.
    deutsche sind im internationalen vergleich ja echt arme schweine, obdachlosigkeit, massenarbeitslosigkeit, totaler mangel an konsumgütern, nahrungsmittel sind mangelware, keinerlei absicherungen von einem sozialen netz und vorallem immer diese bürgerkriege...

    So raise your horns to those who died
    Let's drink to fallen friends tonight
    Let's celebrate their glory life
    We'll meet again in Valhall when we die
    When we die!

  • Na, als irgendwen würde ich Leute jetzt nicht bezeichnen. War schließlich die erste wissenschaftliche Studie...


    1.wissenschaftlichde Studie? lol sorry, es gab bereits schon in den 70ern wissenschaftliche Studien über Cannabis und die Reaktionen auf den Körper. Wenn nicht sogar früher.


    Und die Studie von David Nutt ist auch nicht das gelbe vom Ei, da man nicht einfach so verschiedene Substanzen mit komplett unterschiedlicher Wirkung auf den Körper in einen Top schmeißen sollte und es dann noch als "Das Drogen ABC" vermarkten sollte mmn.


    Lg

    ~No one is free, even the bird's are chained to the sky.~

  • Was viel interessanter ist sind langzeitliche Auswirkungen auf die Psyche, Motivationsverhalten und soziale Kompetenz.
    Durfte da leider in meinem Bekanntenkreis schon das ein oder andere Negativbeispiel mitansehen.

  • Ich sag nur > http://www.youtube.com/watch?v=h3iiKIcM31s


    Des weiteren kann ich der Legalisierung nur zustimmen, halt bis zu einer begrenzten Menge so wie in Amsterdam.


    In meinen Erfahrung in Amsterdam kann ich nur gutes sagen, sind alle sehr freundlich und Hilfsbereit.
    Aus meinem Freundeskreis gibt´s es auch einige.. ich sage mal "kiffer" die eigentlich nie Stress machen und ehr über alles lachen als sich zu schlagen einfach nur geil son haufen :ugly:

  • Was viel interessanter ist sind langzeitliche Auswirkungen auf die Psyche, Motivationsverhalten und soziale Kompetenz.
    Durfte da leider in meinem Bekanntenkreis schon das ein oder andere Negativbeispiel mitansehen.


    Soziale Kompetenz.. jetzt überforderst du aber gerade unsere Pro-Cannabis Freunde, der Begriff taucht nämlich auf den super Pro-Cannabis Seiten nicht auf.

  • Soziale Kompetenz.. jetzt überforderst du aber gerade unsere Pro-Cannabis Freunde, der Begriff taucht nämlich auf den super Pro-Cannabis Seiten nicht auf.


    Kann man selbst bei täglichem Konsum haben, es wird bloss immer schwieriger und viele (die meißten?) schaffen das auf Dauer eben nicht. Es ist eben bei dieser Droge zu einfach sie jeden Tag zu konsumieren und am Ende nichts anderes zu machen. Am Anfang kann man sich das nicht vorstellen, aber es kommt schneller als man denkt. Deswegen hat man noch lang keine Probleme, aber bei vielen Leuten besteht die Gefahr, dass sie spätestens dann welche bekommen. Habs selber bei "uns" gesehen. Im Endeffekt hat einer von uns genau deswegen die Schule verkackt und das ist es auf keinen Fall wert. Nichts desto trotz, kann man mit dieser Droge einen riesen Spaß haben, solange man sich unter Kontrolle hat und nur unregelmäßig konsumiert.

  • Ich möchte mal wissen wer von euch schonmal normales Cannabis wie es in der Natur wächst geraucht hat :D da passiert bei mir garnix...


    Ich persönlich, auf mich bezogen, finde Cannabis harmloser. harmloser als Alkohol oder Zigaretten. Warum?
    Weil ich wesentlich leichter von Zigaretten und Alkohol süchtig werde als von Cannabis. Mir fällts iwie schwerer 'ne Zigarette abzulehnen, als 'ne Joint :D

  • Ich möchte mal wissen wer von euch schonmal normales Cannabis wie es in der Natur wächst geraucht hat :D da passiert bei mir garnix...


    Ich persönlich, auf mich bezogen, finde Cannabis harmloser. harmloser als Alkohol oder Zigaretten. Warum?
    Weil ich wesentlich leichter von Zigaretten und Alkohol süchtig werde als von Cannabis. Mir fällts iwie schwerer 'ne Zigarette abzulehnen, als 'ne Joint :D


    Die Frage ist, ob es das jetzt harmloser macht.


    Die Dimensionen die ihr für "weniger" schädlich und süchtig machend bezeichnet sind doch sowieso lachhaft. Ich mein, beides wird geraucht, dadurch entstehen giftige Gase, ob jetzt das ein oder andere davon in Cannabis weniger vorkommt naja, die wenigstens hier werden das Zeug sowieso pur rauchen und die Mischung aus beidem müsste folglich ja die negativen Auswirkungen von beiden Seiten haben, oder irre ich mich?


    Ob die Auswirkungen auf die Sucht im exakt selben Umfang sind, kann ich nicht beurteilen, da ich weder Raucher des einen, noch des anderen bin. Jedoch kenne ich beide Extreme, sowohl diejenigen, die sich nur hin und wieder der Lust nach Cannabis hingeben und diejenigen die keinen Schritt ohne Joint in der Hand machen. Mir stellt sich dabei die Frage, wie es wäre, wenn nun jeder legal soviel rauchen könnte, wie es ihm gerade passt. Das es unverweigerlich viel mehr suchtkranke Cannabisraucher geben wird, ist denke ich ohne Zweifel. Und die Tatsache, dass die steuerlichen Einnahmen die Krankheits- und Therapiefälle auch nur im Ansatz ausgleichen könnten, ist sowieso pure Einbildung.
    Daher kommt man als logischer Mensch nur zum Entschluss, dass das Öffnen der Tore für weitere Drogen ein fataler Fehler wäre und man eher daran denken sollte, die anderen bereits bestehenden Drogen besser in den Griff zu bekommen.
    Weil wieso dort wieder ein Loch schießen, wenn die anderen noch nichteinmal geflickt wurden?


    Und das man einem Cannabisraucher nicht sagen kann, dass es eine Droge ist und daher nie legalisiert werden sollte, ist genauso Schwachsinnig, wie die momentane Diskussion um Sarrazin. Die angesprochenen fühlen sich immer im Unrecht und beharren wie die türkischen (erfolgreich eingebürgerten/integrierten) Mitbürger auf die erfolgreiche Integration, ohne jedoch die ganzen asozialen anzusprechen, während ihr hier auf die Tatsache ansprecht, dass es unfair ist, Alkohol und Tabak zu erlauben, Cannabis jedoch außen vor zu lassen.


    Schaut euch nurmal die ewig andauernden Diskussionen hier im Forum an, wie sie bereits seit sicher 7 Jahren kursieren, bei denen immer die Betroffenen versuchen, ihre Droge schönzureden.

  • Zitat


    Und das man einem Cannabisraucher nicht sagen kann, dass es eine Droge ist und daher nie legalisiert werden sollte, ist genauso Schwachsinnig, wie die momentane Diskussion um Sarrazin. Die angesprochenen fühlen sich immer im Unrecht und beharren wie die türkischen (erfolgreich eingebürgerten/integrierten) Mitbürger auf die erfolgreiche Integration, ohne jedoch die ganzen asozialen anzusprechen, während ihr hier auf die Tatsache ansprecht, dass es unfair ist, Alkohol und Tabak zu erlauben, Cannabis jedoch außen vor zu lassen


    Geht aber in beide Richtung. Leute die gegen cannabis argumentieren führen immer die Negativbeispiele an und verschweigen genauso die Negativbeispiele bei Zigaretten und besonders Alkohol. Das wiegt zwar die Negativbeispiele des Cannabiskonsums nicht auf, aber da diese Leute nicht auch dafür plädieren Alkohol- und zigarettenkonsum zu verbieten ist es eine Doppelmoral. Zwar wird immer angeführt, dass diese beiden halt eher kulturell begründet sind in unserem Land, aber Kultur als Norm anzusehen ist mMn nicht der richtige Weg, da sich Kultur ändert und daher irgendeine Norm abzuleiten, die immer gelten soll, ist einfach nicht möglich
    Und um mal dein "als logischer Mensch" aufzunehmen: Da Alkohol und Zigaretten auch schädlich sind und im Endeffekt mehr Kosten verursachen (durch Therapien, Werbeaktionen gegen Alkohol und Zigaretten etc.) als sie einnehmen, wäre der nahliegenste Schluss, den man ziehen müsste: Verbot von alkohol- und nikotinhaltigen Präparaten.
    Der wird aber auch von der Gegenseite nicht gezogen, sondern abgewehrt. (meistens mit dem Verweis der Kultur)


    Und dass durch ein Verbot die Zahl von Süchtigen ansteigt, ist halt stark umsritten. (Wobei ich selber anerkennen würde, dass die Zahl von Konsumenten [nicht von Süchtigen] zwar kurzzeitig ansteigen wird, sich aber bald das alte Niveau bzw. sogar auf ein niedrigerem Niveau einpendeln wird)

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • Zivi,
    was du sagst, stimmt so nicht. Durch eine Legalisierung wird es nicht zwingend mehr Konsumenten und Abhängige geben.


    Ich erinnere mich an ein Referat, das ich in der Zwölften mal gemacht habe, in dem es um Auswirkungen der Drogenpolitik auf das Konsumverhalten der Bevölkerung ging, an den Beispielen Schweden und Niederlande. Beide änderten in den 70ern ihre Drogenpolitik (Schweden repressiv, Niederlande liberal) und beide konnten einen Rückgang des Konsums verzeichnen.


    Wenn jemand heutzutage in Deutschland Gras haben will, dann kommt er auch dran, nur, dass er das auf nicht-legalem Wege ersteht und keine Sicherheit hat, dass das, was er da kauft, "gut" ist. Meinem Referat zu Folge (ich prüf das jetzt nicht nach, sondern verlasse mich darauf, auch, wenn's schon ein paar jahre her ist), sind die Lebenszeit-Prävalenzwerte (Prozentuale Einheit, die angibt, wie viele Individueen einer Menge von einer Krankheit, in diesem Fall lebenslangem Cannabis-Konsum, betroffen sind) in Deutschland und der Niederlande derzeit ähnlich hoch.


    Beides sind Indizien, die dafür sprechen, dass eine Liberalisierung nicht zur Folge hätte, dass es mehr Konsumenten und Abhängige gibt. Natürlich sind sie als Beweise völlig unzulänglich, aber zumindet geben sie einen Hinweis darauf, dass nicht alles so klar ist, wie du meinst. Ich weiß auch nicht, wie hoch die Belastung des Gesundheitssystemes durch Cannabis-Konsum ist bzw. bei Legalisierung wäre (denn Folgen von schädlichen Strecksubstanzen u.ä. fallen ja dann raus), jedoch wage ich mal in Zweifel zu setzen, dass es die Einnahmen, die bei einer Legalisierung winken, übersteigt.


    Wenn jemand gegen eine Legalisierung von Cannabis, aber gleichzeitig nicht für ein Verbot von Alkohol und Nikotin ist oder sich zumindest nicht dafür einsetzt, so ist das keine Doppelmoral, da die Auswirkungen völlig unterschiedliche sind, zumal letzteres auch kaum möglich sein dürfte.


    Übrigens sind "diejenigen, die sich nur hin und wieder der Lust nach Cannabis hingeben", kein Extrem. Das andere Extrem wären diejenigen, die gar nicht rauchen und das ggf. verurteilen.



    Sarrazin gehört nicht hierher.

  • Rattig, ich glaube du hast meinen Beitrag teilweise falsch interpretiert, ich spreche mich deutlich GEGEN alle Arten von Drogen aus und bin strikt gegen eine Legalisierung, da ich auf der anderen Seite aber auch auf jedenfall GEGEN Tabakkonsum allgemein bin, beim Alkohol sieht das schon wieder anders aus, da dieser ja wissenschaftlich bewiesen eine positive Wirkung auf die Gesundheit hat.


    Auch wenn hier wieder einige argumentieren werden, dass auch der Cannabis-Kosum in gemäßigtem Stil nicht schädlich ist, denke ich doch, dass wir uns alle einig sind, dass ein paar Gläser Rotwein/Bier die Woche sich nicht negativ auf die Gesundheit auswirken, wobei hingegen das Rauchen von ein paar Zigaretten NUR negative Effekte mit sich bringt und meines Wissens noch nie in einer Studie positive Effekte zugesprochen bekommen hat.


    @Wuacca, ich denke dass sich letztendlich die absoluten Zahlen im Bezug auf Kosten durch Kranke und Einnahmen seitens des Staats nur erahnen lassen, das Ganze wäre dann abzuwarten.
    Und Okay, die Nichtraucher mögen das andere Extrem sein, ich wollte das jedoch nur auf die Gruppe beziehen, die mit Cannabis Kontakt hat und die Nichtraucher vollständig außen vor lassen.


    Und wie Wuacca auch sagt, ich sehe darin zumindest im Hinblick auf Alkohol keine Doppelmoral. Ich hoffe das wird aus meinen bisherigen Beiträgen ersichtlich.

  • Zitat

    uch wenn hier wieder einige argumentieren werden, dass auch der Cannabis-Kosum in gemäßigtem Stil nicht schädlich ist, denke ich doch, dass wir uns alle einig sind, dass ein paar Gläser Rotwein/Bier die Woche sich nicht negativ auf die Gesundheit auswirken, wobei hingegen das Rauchen von ein paar Zigaretten NUR negative Effekte mit sich bringt und meines Wissens noch nie in einer Studie positive Effekte zugesprochen bekommen hat.


    Und auf die positive Wirkung von Alkohol bezogen: Die Wissenschaft geht von einer positiven Wirkung bei 1-2 Gläsern Rotwein (wie es bei Bier ausschaut, weiß ich im Moment nicht, aber dort ist es wohl nicht höher) aus. Bei einer größeren Menge überwiegen die negativen Wirkungsweisen des Alkohols. Und soweit ich weiß wirkt auch nicht der Alkohol positiv, sondern andere Stoffe in den alkoholischen Getränken, die zwar höchstwahrscheinlich durch die Gährung mitentstehen, aber nicht an den Alkohol gebunden sind.
    Zudem wird ja auch nicht gesagt: Trinke 1-2 Gläser Alkohol (jetzt mal als Sammelbegriff aller möglichen alkoholischen Getränke von Rotwein - Alcopops), sondern es werden spezifische alkoholhaltige Getränke wie Rotwein und Bier genannt.



    Beim Rauchen gebe ich dir aber Recht und das fatale dabei ist, dass die Nikotinsucht gesellschaftlich vollkommen anerkannt ist (sogar Alkoholsucht wird kritischer gesehen und bei Suchtverhalten zur Therapie geraten). Und hier wird dann gesellschaftlich mit zweierlei Maß gemessen mMn. Einerseits wird der THC-Konsum von Teilen schon fast verteufelt, während Zigarettenkonsum zwar als nicht erstrebenswert angesehen wird, aber dennoch geduldet wird. Spricht man Zigarettenraucher aber in der Öffentlichkeit an, weil sie z.B. auf dem Bahnsteig stehen und außerhalb der Raucherzone rauchen, so wird man nicht nur von den Rauchern blöd angeschaut und als empfindlich abgestempelt.
    Mein Post war auch nicht nur auf dich gemünzt, sondern generell, wie häufig in der Gesellschaft mit zweierlei Maß gerechnet wird und bestimmte Argumentationen einfach in beide Richtungen geführt werden können. (Wie schon gesagt, ist das auch ein Argument an die Pro-Canabis Seite)
    Und wenn man schon anfängt hier logisch argumentieren zu wollen, müsste man halt auch das Verbot von Nikotin und Alkoholkonsum anführen, was aber selten gemacht wird, oder den Canabiskonsum erlauben (wobei das dann auch ein Regress "ad infinitum" wäre, da man dann alle Drogen erlauben müsste, weil bei sowas auch einfach die objektive Grenze fehlt)

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • Zitat

    beim Alkohol sieht das schon wieder anders aus, da dieser ja wissenschaftlich bewiesen eine positive Wirkung auf die Gesundheit hat.


    Genau das selbe kann man von Cannabis behaupten.Es gibt übrigens nicht nur die Konsumform rauchen, die wie du oben erwähnt hast alles andere als gesund ist. Aber wem sag ich das, wir sind in einem Shishaforum...
    Übrigens zu der Sache mit der Konsum würde steigen:


    ~No one is free, even the bird's are chained to the sky.~

  • Haja, aber man kann auch keine Studien von anderen Ländern (im Falle der USA auch noch von Übersee) mit dem was voraussichtlich in Deutschland passieren würde gleichsetzen. Das Kulturen und Menschen überall anders reagieren und sich verschieden verhalten, sollte ja auch klar sein, dass wäre für mich also kein schlüssiges Argument FÜR eine Legalisierung.

  • Alkohol ist Zellgift, mit positiver Wirkung auch bei moderatem Verzehr ist da nicht viel. Sätze wie "Wir sind uns sicher alle einig" solltest du dir vielleicht sparen.


    Die Aussage, dass Studien anderer Länder nicht auf das eigene Land anwendbar sind und daher kein Argument sind, ist ziemlich fragwürdig, das gleiche lässt sich nämlich auch über einzelne Menschen sagen, wodurch Statistiken und Wahrschienlichkeiten überflüssig würden.

  • Pauschalisierungen sind sicher viel besser als "Wir sind uns sicher einig..." - Aussagen :S


    Solch eine Aussage ist eine Pauschalisierung (mir fählt jetzt nicht ein wie das Stilmittel dazu heißt.)

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • PRO Legalisierung!
    - klappt in andren Ländern ja auch.
    -Steuereinnahmen+Tourismus
    -überwachter/kontrollierter Markt
    -gibt eh schon genug dies tun!

    FREE YOUR MIND AND RESPECT YOUR NATURE.