Großes Shishatutorial

  • Hier mal für alle Neuen und Alten Shisharaucher meine Facharbeit von 2007 die wie ich finde sehr informativ, das wichtigste beinhaltet und so in solch einer Form hier im Forum nicht zu finden ist. Viel Spaß beim Lesen. Bin mal gespannt auf eure
    Kritik :D


    by Chris




    I.Einleitung


    Es riecht gut, schmeckt lecker und es macht Spaß. Besonders Jugendliche sind fasziniert von dem neuen Trend.


    Die Rede ist vom Wasserpfeife-Rauchen.


    Das Rauchen der so genannten Shishas ist eigentlich typisch für die arabische Welt.
    Doch in den letzten Jahren haben es vor allem Jugendliche in Europa für sich ent-
    deckt.


    Nach aktuellen Umfragen hat bereits jeder zweite der 16- bis 17 jährigen schon einmal Wasserpfeife geraucht.


    Ist denn nun das Rauchen einer Wasserpfeife nur entspannend
    oder bringt es auch Risiken für die Gesundheit mit sich?





    II. Haupteil


    1. Was ist eine Shisha ?


    Die Shisha ist eine aus dem Orient stammende Tabakspfeife, die oft auch als Wasser-
    pfeife bezeichnet wird. Die arabische Bezeichnung hierfür ist Nargile, der englische
    Ausdruck „Hookah“.


    Der Unterschied zu anderen Pfeifen ist der, dass der Rauch auf dem Weg durch
    das Wasser gekühlt und gefiltert wird und dem Tabak Fruchtaromen oder andere
    Geschmacksrichtungen beigemischt sind.


    Man unterscheidet zwischen ägyptischen und türkischen Wasserpfeifen.
    Die ägyptischen Wasserpfeifen haben unser Bild von einer Shisha geprägt.
    Meistens mit einer vernickelten Rauchsäule und einem Glasbehälter für das Wasser
    zeichnet sich diese Pfeife durch ihre Schönheit aus. Sie hat einen Glasfuß, da in
    diesem Land Sand und damit der Rohstoff für Glas unbegrenzt und kostengünstig
    bis umsonst zur Verfügung steht.


    Die türkische Wasserpfeife hingegen besteht meistens komplett aus Metall, meistens
    aus Messing.


    Die Raucheigenschaften ähneln sich sehr. Auf dem Deutschen Markt findet man jedoch
    nur selten Türkische Wasserpfeifen, da dieser Markt von den Ägyptern beherrscht wird.



    1.2Aufbau


    Wenn auch die Ausführung einer Shisha in Größe und Aussehen sehr verschieden sein
    kann, so ist deren Aufbau jedoch immer gleich und besteht aus mindestens
    vier Teilen:


    - einem Gefäß (Wasserbehälter) ,- auch Bowl oder Vase genannt
    je nach Typ aus Glas oder Metall
    - einer Rauchsäule (auch Nargile genannt)
    - einem Topf (Tabakkopf)
    - und mindestens einem Schlauch.


    Auf das meistens verzierte Wassergefäß wird die Rauchsäule gesteckt oder geschraubt.
    Die Rauchsäule besteht im Allgemeinen aus Metall, das mit Chrom oder Messing beschichtet und ebenfalls verziert wurde.
    Auf die Rauchsäule wird der Topf bzw. Tabakkopf gesetzt. Hierbei handelt es sich um
    ein kleines Gefäß aus Ton oder Metall, das an der Unterseite einige Löcher aufweist. An
    der Rauchsäule befindet sich mindestens ein Rauchanschluss für einen Schlauch.
    Ein Druckventil an der Rauchsäule der neueren Shishas sorgt dafür, dass schlechter Rauch abgelassen werden kann.
    Der Schlauch der Shisha besteht je nach Preisklasse aus Leder, Kautschuk oder Kunst-
    stoff.



    Funktionsweise


    Um eine Shisha rauchbereit zu machen, muss zuerst das Wassergefäß zu ¾ mit kaltem Wasser
    befüllt werden. Dann steckt oder schraubt man die Wassersäule auf das Gefäß und achtet
    darauf, dass das Rohr, das sich am unteren Ende der Rauchsäule befindet, ca. 2 cm in das Wasser getaucht ist. Nun wird der Tabakkopf mit etwa 5 bis 10 Gramm des gewünschten Tabaks befüllt. Die Menge des Tabaks richtet sich nach der Größe des Kopfes und danach, wie lange das Rauchen dauern soll.
    Über den befüllten Kopf stülpt man Alufolie, in die man zuvor am besten mit einer Nadel einige Löcher gestochen hat.
    Auf die Folie wird selbstzündende oder Naturkohle gelegt. Die Folie dient somit als Abstandshalter zwischen Tabak und Kohle um zu vermeiden, dass der Tabak nicht ver-
    brennt. Dabei ist zu beachten, dass der Abstand zwischen Kohle und Tabak mindestens ½ Zentimeter beträgt. Nun wird die Kohle entzündet.
    Durch die glühende Kohle wird die im Tabak enthaltene Feuchtigkeit mit den Aromastoffen
    erhitzt und verdampft. Durch das Saugen am Mundstück entsteht in der Flasche ein Unter-
    druck, der durch den blubbernden Rauch aus dem Rohr ausgeglichen wird. Der Wasserpfei-
    fentabak wird also, nicht wie bei herkömmlichen Pfeifen verbrannt, sondern eher ausge-
    dünstet.


    2. Die Geschichte der Wasserpfeife



    Unzählige Mythen ranken sich um die Herkunft der Shisha¸ die in ihrer historischen Form noch „Nargileh“ genannt wird und damit auf ihren Ursprung hindeutet. Es ist das persische Wort für „Kokosnuss“, des von Indien überlieferten Urmaterials der Wasserpfeife. Seit dem 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wurde die Nargileh in Persien aus Kokosnussschalen und Bambusrohr hergestellt. Später verbreitete sich die Wasserpfeife über den Iran bis in die restlichen arabischen Länder. Zu guter letzt war es die Türkei, die das heutige Aussehen der Wasserpfeife geprägt hat. In der Aufbauweise gibt es natürlich individuelle Unterschiede zwischen den Nationen, die Funktionsweise ist
    trotzdem gleich. Nachdem im 19. Jahrhundert die Zigarette immer populärer wurde, ver-
    schwand die Wasserpfeife immer mehr und mehr im Hintergrund. Früher hatten die Raucher noch Zeit, sich genüsslich dem blauen Dunst im Männer dominierenden Teehaus hinzugeben, denn früher war der Stress nicht so hektisch wie heute. Wem tagtäglich in der Hektik des Alltags die Zeit davon läuft, der greift in der modernen Türkei inzwischen schnell mal zur Zigarette, um sich zu beruhigen. Wasserpfeife? – Keine Zeit.
    Dennoch ist sie an keinem Tag des orientalischen Lebens weg zu denken.


    Inzwischen ist die Wasserpfeife auch bei jüngeren Menschen sehr beliebt. Der mit Früchten angereichterte Wasserpfeifentabak sorgt für Entspannung und Gemütlichkeit. Man setzt sich gemütlich mit Freunden und Bekannten zusammen um zu erzählen oder Neuigkeiten auszutauschen.




    3.Wasserpfeifentabak

    Nach dem Kauf einer Wasserpfeife braucht man unbedingt noch eins, bevor es endlich losgehen kann. Es geht natürlich um den Shisha Tabak.
    Der Tabak muss zahlreichen Ansprüchen genügen. Er soll gut schmecken, nicht verbrennen, möglichst lange und viel rauchen. Für das gelingen einer Wasserpfeife, ist eine Kombination aus gutem Tabak und eine gehörige Portion an Know-how von Nöten! Es gibt verschiedene Wege, an Shisha-Tabak zu kommen.


    1. Man kann es in Läden, wie z.B. Tabakläden und ähnliches kaufen.
    2. Es gibt im Internet viele Online-Shops. Dort kann man ebenfalls leicht Shisha Tabak kaufen.
    3. In verschiedenen Shisha Foren gibt es private An- und Verkaufsmöglichkeiten. Dort wird auch viel ausländischer, feuchter verkauft.
    4. Wenn man im Ausland (vor allem im Orient) ist, dann kann man dort auf Basaren guten Tabak kaufen. Man kann von dem günstigen Tabak bis 250g pro Person zollfrei importieren.



    3.1Worin unterscheidet sich deutscher Tabak vom ausländischen?


    Bis Anfang 2004 gab es noch keine Unterschiede. Der Tabak wurde schon seit Jahren importiert und keiner hatte sich daran gestoßen.
    Da vermutlich die Wasserpfeife immer beliebter wurde und die Importquoten stark anstiegen, fiel es auf, dass der Tabak der deutschen Tabakverordnung widersprach. Somit gab es ein Importstopp und der Tabak konnte seit dem nicht mehr legal nach Deutschland eingeführt werden.
    Bestehende inländische Reserven wurden noch verkauft, aber ein Ersatz musste beschafft werden.
    In der Tabakverordnung steht festgeschrieben, dass bestimmte Feuchthaltemittel nur bis zu einem Höchstgehalt von 5% enthalten sein dürfen. Dies sind das Glycerin und die Melasse. Wie im Artikel Inhaltsstoffe beschrieben, ist dadurch die Rauchmenge beeinträchtigt. Aber auch der Geschmack, also schlicht das gesamte Gefühl der Entspanntheit und Ruhe ist dahin.
    Man kann Glycerin auch in der Apotheke und Melasse im Reformhaus kaufen, um wieder ein angemessenes Raucherlebnis zu schaffen. Dennoch ist dies nicht zu 100% zu erreichen.
    Es gibt auch andere Möglichkeiten, den Tabak bequemer zu verbessern. Schon vorgefertigte Mischungen feuchten den Tabak an.
    Mehr dazu im Artikel Tabak anfeuchten
    Der ausländische Tabak war früher noch in Deutschland erhältlich und heißt deshalb alter Tabak. Der speziell für Deutschland hergestellte Tabak wird neuer Tabak genannt.
    Anstatt neuen Tabak zu befeuchten, gibt es auch die Möglichkeit, alten Tabak über Umwege zu erwerben.




    3.2Das spezielle am Shisha Tabak:


    Im Gegensatz zu den Zigarettentabaken enthält der Shisha Tabak ganz andere Stoffe. Der Tabak ist nämlich eher klebrig und nicht staubtrocken. Manche Sorten triefen sogar im eigenen Saft. Dies ist sogar ein gutes Qualitätszeichen, auch wenn man zunächst nicht erwarten sollte, dass ein solcher Tabak rauchen kann.
    Natürlich besteht der Hauptteil der Gesamtheit des Tabaks aus dem Nachtschattengewächs. Es können natürlich verschiedene Sorten sein und die Stärke des Tabaks (Nikotingehalt) hängt auch davon ab, welche Tabaksorten gewählt worden.
    Erheblich zum Feuchtigkeitsgehalt trägt die so genannte Melasse bei. Dieses Gemisch setzt sich wieder aus einem Zuckerrohrsirup zusammen. Oft steht auch auf den Verpackungen "Honey", also Honig. Allerdings ist es schwer vorstellbar, dass echter Bienenhonig verwendet wird, weil er einfach zu teuer ist. Dieser Zuckerrohrsirup ist eher ein Abfallprodukt und wird im arabischen Raum auch als Brotaufstrich verwendet (d.h. eher ein Honig-Ersatz). Die Melasse gibt es auch in Reformhäusern zu kaufen. Diese Melasse ist dafür verantwortlich, dass der Rauch milder und etwas süßer als beim Zigarettentabak ist.
    Der Melasse wird das Glycerin hinzugefügt. Jedoch verursacht das Glycerin den Hauptteil des Rauches, der durch die Rauchsäule und den Schlauch aus der Wasserpfeife gelangt. Glycerin kann man in jeder guten Apotheke erwerben.
    Schließlich enthält fast jeder Shisha Tabak auch bestimmte Aromastoffe. Ohne dem Aroma würde es nur etwas süß nach der Melasse schmecken, aber das Aroma verleiht dem Tabak eine individuelle Note. Somit werden die ganzen Sorten möglich. Je nach Qualität des Tabaks werden die Geschmacksstoffe aus Früchten extrahiert oder ausschließlich chemisch gewonnen.
    Natürlich hat jeder Hersteller eine eigene und geheime Rezeptur. Nicht nur die Anteile der Stoffe schwanken, die Tabaksorte, die Herkunft der Melasse und die speziellen Aromastoffe machen jeden Tabak einzigartig.
    Es gibt auch völlige Ausnahmen. So ist der aus Indien stammende Soex-Tabak komplett tabakfrei! Zuckerrohrfasern ersetzen den Tabak völlig.



    Der normale Tabak besteht also aus:
    • Tabakblättern (Trägersubstanz)
    • Melassessirup (Milde, Süße)
    • Glycerin (Rauch)
    • Aromen (Geschmack)










    Der Shishakult in Deutschland


    Vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt, hat sich die Shisha in der deutschen
    Jugendkultur fest etabliert und wird immer beliebter. Sie wird oft zur gemütlichen
    Sozialisation („Chillen) zusätzlich zur Konversation verwendet und wird dank
    ihrer transportablen Struktur auch gerne zu Partys oder Picknicks mitgenommen.


    In den größeren und sogar kleineren Städten finden sich sogenannte Shisha-
    Bars, die neben normalen Getränken eben auch rauchfertige Shishas in den ver-
    schiedenen Geschmacksrichtungen von Apfel bis Zitrone zum Preis von vier
    bis sieben € bereit stellen.



    Wo wird geraucht ?


    Neben dem Flair ist der Rauchgenuss schon ein tolles Erlebnis. Die Shisha
    wird beim gemütlichen Zusammensitzen mit Freunden oder alleine zur Ent-
    spannung geraucht.


    Zum Flair einer Shisha_Bar gehört eine Einrichtung im orientalischen Stil mit
    Wandbehängen aus Teppichen, umlaufenden, gemauerten Sitzgelegenheiten
    und bunten Kissen. Im Hintergrund läuft orientalische Musik, was eine an-
    genehme Atmosphäre schafft.


    Das alles zusammen mit einer Shisha, leckerem Chai Tee und Freunden
    ist Entspannung pur. Manche Lokale verfügen sogar über eine orientalische
    Küche.



    Derzeit ist es jedoch nicht sicher, ob diese Bars und Cafés in Zukunft noch
    betrieben werden dürfen, da die Gesetze zum Rauchverbot in der Öffentlichkeit
    immer strenger werden.


    Die Sisha und das Drogenimage


    Eigentlich kam die orientalisch Wasserpfeife mit dem Auftrag nach Deutschland
    und in den restlichen Westen, der Bevölkerung das Rauchen von aromatisiertem,
    teerfreien und nikotinarmen Tabak näher zu bringen.


    Dennoch sind nicht selten jemandem böse Blicke, dumme Kommentare und
    Hausverbote gewiss, der öffentlich Shisha raucht oder es nur versucht.


    Warum ist das so?


    Es liegt wahrscheinlich daran, dass die Shisha immer wieder zum Konsum von
    Drogen wie Marihuana oder Haschisch missbraucht wird. Wer sich jedoch etwas
    näher mit dem Thema befasst hat der weiß, dass das Rauchen der o. g. Drogen
    in einer orientalischen Wasserpfeife für den sogenannten Kiffer Verschwendung
    ist, da die meist zwischen 25 und 120 cm lange Rauchsäule, das Wasser im Glas und
    der oftmals zwei Meter lange Schlauch die meisten Stoffe gründlich filtern, indem sie kondensieren oder sich im Wasser lösen.


    Auch im Fernsehprogramm und in den Printmedien werden Shishas gerne einmal als „Sündenbock“ verwendet. Will man den Anschein erwecken, es würden Drogen
    konsumiert werden, wird einfach eine orientalische Wasserpfeife als Requisite verwendet. Und nachdem man ja sowieso alles glaubt, was im TV zu sehen ist, ist die Shisha somit
    leider nur eines der vielen Utensilien zum Gebrauch von Marihuana oder Haschisch.


    Zur Entlastung der Gesellschaft muss man nun aber such sagen, dass sich die
    Ansichtsweisen der Menschen in den letzten Jahren gebessert haben. Durch den
    Siegeszug der Shisha im Westen und dem damit verbundenen Boom der Shisha-
    Cafés und –Läden und auch dem Anstieg positiver Beiträge in Printmedien und dem
    Fernsehen wird auch immer mehr von seriöser Seite für einen besseren Ruf der
    Shisha getan.


    Unzureichende Aufklärung der Ottonormalverbraucher und das falsche Verhalten einflussreicher Stellen sind also der Hauptgrund dafür, dass viele Menschen noch immer glauben, dass es sich beim Rauchen einer Shisha um illegalen Drogenkonsum handelt.






    Wie schädlich ist der orientalische Trend?


    Immer mehr Jugendliche in Deutschland rauchen regelmäßig Wasserpfeife. An eventuelle Gefahren denken dabei die wenigsten. Grund genug, diese genauer unter die Lupe zu nehmen.


    Oftmals werden die Risiken, die beim Rauchen ohne Zweifel bestehen, von Freunden des
    „Blubberns“ verharmlost oder einfach außer acht gelassen. „Kannste ruhig rauchen, ist ja nur
    Fruchttabak. Und das Wasser filtert eh alles.“


    Leider gibt es zu diesem Thema kaum umfassende Studien – nur einige wenige. Diese sind je-
    doch aufgrund nicht-standardisierter Testverfahren und einiger Fehler im Versuchsaufbau nur
    teilweise verwertbar. Ein Beispiel hierfür ist die Aussage, dass der Raucher einer Wasserpfei-
    fe im Vergleich zur Zigarette mehr Kohlenmonoxyd und fast die 20fache Menge an Teer auf-
    nehmen würde. Hier wurde jedoch der Rauch einer filterlosen Zigarette mit dem Rauch einer
    gesamten Shishasitzung mit 100 bis 170 Zügen verglichen!


    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gab im April 2005 eine Studie heraus, in dem
    es die Gesundheits- und Suchtgefahren durch Wasserpfeifen bewertete.
    Es wurde u. a. herausgefunden, dass die gemeinsame Benutzung von Wasserpfeifen das Risiko berge, Infektionskrankheiten zu übertragen. Dieses Risiko lässt sich jedoch vermeiden,
    wenn jeder Raucher sein eigenes Plastikmundstück benutzt, welche in den meisten Shishacafes auch angeboten werden. Wenn man genau hinsieht, kann man dann jedoch auch
    die Benutzung von öffentlichen Toiletten, einen einfachen Händedruck oder einen Schluck aus einem benutzten Wasserglas als riskant bewerten. Hier besteht schließlich auch die Mög-
    lichkeit Infektionskrankheiten zu übertragen.


    Die BfR-Studie bezieht sich weiterhin auf eine indische Studie, die einen Tabakkonsum von
    90 bis 225 Gramm pro Tag ansetzt. Dies entspräche im Mittel rund 31 Pfeifen pro Tag, bei
    einer normalen Füllmenge mit 5 Gramm. So müsste man 24 Stunden lang durchrauchen um das zu bewältigen: Auch das lässt sich schwer umsetzen.


    Als weitere Risiken wurden genannt: - Verschlechterung der Lungenfunktion,
    ein erhöhtes Risiko fürTumorerkrankungen Schadstoffe wie Arsen, Chrom und Nickel, Beryllium, Cobald und Blei entstehender Feinstaub im Nanobereich könne bis in
    die letzten Winkel der Lunge vordringen.


    Das größte Problem bei der Nutzung von Wasserpfeifen stellt nach heutigen Kenntnissen
    jedoch der Inhaltsstoff „Nikotin“ dar, den wir als Auslöser für die Suchtwirkung des Tabaks
    kennen. Der wassergekühlte Rauch lässt sich leichter inhalieren und kann daher besonders
    für Kinder und Jugendliche eine Gefahr darstellen. Die Shisha kann hier also zum Einstiegs-
    mittel in den Nikotinkonsum sein.





    Unbestritten richtig sind die Ergebnisse der Studien in jedem Fall dahingehend, dass Rauchen,
    auch von Wasserpfeifen, gesundheitliche Risiken birgt. Lediglich die Ergebnisse zum Ausmaß der Schädigung scheinen hier zweifelhaft, da aus den Studien nicht hervorgeht,
    mit welcher Versuchsmethodik jeweils gearbeitet wurde.
    Realistische Studien , die ggf. in Anwesenheit von erfahrenen Shisharauchern durchgeführt
    wurden, stehen daher noch aus und sind in naher Zukunft geplant.


    Um die Gesundheit so wenig, wie möglich zu beeinträchtigen, sollte man folgendes beachten:
    • Nur zu besonderen Anlässen/unregelmäßig rauchen
    • Rauchen, wenn nicht erkrankt (sonst Mundstück anwenden)
    • Gemeinsam rauchen
    • Nur mit einwandfreier Shisha rauchen
    • Nicht rauchen, wenn es kratzt (Tabak angebrannt)






    III Schluss


    Abschließend lässt sich also zusammenfassen, dass die vielen Fans des Shisharauchens ihrer Gesundheit ohne Frage keinen gefallen tun. Bis jetzt ist noch weitgehend offen, ob es gesünder als Zigaretten- oder Pfeifenrauchen ist. Um sich hier ein abschließendes Urteil bilden zu können, sollte man abwarten, bis fundierte, aussagekräftige Studien vorliegen.


    Meiner Meinung kann man ab und zu an Wochenenden oder zu besonderen Anlässen Shisha rauchen, aber es sollte ganz klar im rahmen bleiben .Man sollte es so hanhaben, wie mit allen anderen Genussmitteln auch- alles mit Maß und Ziel.
    Auf jeden Fall sollte man der Shisha zugute halten, dass es sich hierbei um „drogenfreies“ Rauchen handelt.

  • hey super text (hab zwar noch nit alles gelesen aber einen teil)
    hast du vll interesse das ganze auf eine internetseite mit HTML zu übertragen?
    so das das ganze übersichtlich wird also mit ihnaltsverzeichniss usw.
    wenn ja pn me

  • Respekt den Mumm zu haben darüber eine Facharbeit zu schreiben und nicht über ein "normales" Thema. Doch eigentlich ist es ja bei dir das womit du dich sehr gut auskennst.


    Welche Zensur gab es ?

  • Sehr gut und differenziert muss ich sagen.


    Hast mit deiner Meinung ja bis zum Schluss gewartet und mit allen Vorurteilen - positiv wie negativ - aufgeräumt.


    Bringt eig. alle auf den aktuellen Stand.
    Vielleicht auch - grad in der bebilderten Variante - interessant für unwissende Eltern.


    Vielleicht kannst die ja als PDF uploaden. Wenn die Mods auch Interesse ham...


    Respekt!


    €dit: Wenne die höchlädst, kannst vielleicht noch nen Abkürzungsverzeichnis beipacken und weiterführende Links, bzw. deine Quellen. Spiele v.a. auf die BfR-Studie an und deine Bemerkung zu den Tabakmengen z.B.

  • Auf jeden Fall nicht schlecht . Vor allem weil du nicht wirklich eine Partei ergreifst und distanziert schreibst . So gewinnt das ganze Glaubwürdigkeit . Für jemanden der einen Überblick bekommen will auf jeden Fall empfehlenswert .

  • Super Text ^^ Hörte sich anfangs an wie der Bericht von Galileo aber deiner is damit kaum zu vergleichen............klärt gut auf und bringt einen eigentlich auch auf den momentanen Stand der Dinge! Respekt ;)

    .............. In Arbeit ................

  • Ein wirklich sehr guter Bericht!
    Die Note ist auf Jedenfall verdient und da hat man mal einen schoenen Beitrag den man vorzeigen kann um Klarheiten zu Schaffen für leute die sich mit dem Thema nicht so auskennen.


    Gute arbeit! *Daumen hoch*

    "Du selbstgerechter,menschenverachtender Mistbock. Blöder W*chser,Schw*nzlutscher,Ar***loch,F*ckgesicht!"


    -Ari Gold-

  • auf jedn fall sehr gelungen! vorallem weil du alle facetten angesprochen hast.


    wie haben denn deine lehrer reagiert als du das thema vorgeschlagen hast?

    more mint please.


    erfolgreich gekauft bei: hellrazah, volare, Belir Lifetox, Bloodclat

  • Wow, respekt, echt super text.
    Wie schon gesagt, den Mumm muss man erstmal haben dieses Thema zu wählen.


    Sehr geil gemacht.


    Mfg
    Ronny

    Suche: Starbuzz, Fantasia, Al Fakher Bitte per PN melden




    Signatur?!? Was 'n blödsinn! ^^

  • nur ne Anmerkung... Der Name Nargile kommt NICHT ausm arabischen sondern ausm türkischen...


    Super Beitrag... note 1! :D

    positiv gehandelt (70x) aktual. 27.10.12;ludwigf
    negativ gehandelt (0x)
    erfolgreiche SB (2x) rothgas, Der_Illu


    ************************************************

  • - Literatur/Quellenverzeichnis fehlt. Ganz böse.


    - paar Grafiken in der schriftlichen Ausarbeitung wären nett.


    - Formulierungen wie "Und nachdem man ja sowieso alles glaubt, was im TV zu sehen ist" oder " Unzureichende Aufklärung der Ottonormalverbraucher" wirken in einer Facharbeit (Versuch einer selbstständigen, wissenschaftlichen Arbeit) bißchen plump.


    + den Rest finde ich richtig gut.

    2 Mal editiert, zuletzt von Sasp97 ()

  • Respekt. Gefällt mir auch gut. Bekommst eine 1. Und wenn du noch Fotos reinstellst bekommste ne 1+ mit Sternchen ;)


    Wenn jemand weiß wo es ausl. Tabak in Gelsenkirchen, Oberhausen, Bochum oder Umgebung gibt > PN


    Bin aber auch an Ami-Tabak interessiert > PN z.Z. kein Interesse


    Alles was nach meinem Post kommt ist "SPAM"

  • Zitat

    Auf die Folie wird selbstzündende oder Naturkohle gelegt. Die Folie dient somit als Abstandshalter zwischen Tabak und Kohle um zu vermeiden, dass der Tabak nicht verbrennt.


    Normalerweise soll die Alufolie vermeiden, dass der Tabak verbrennt...



    Das würde ich mal als komplett falsch bewerten. Zigarettentabak enthält auch genau diese Stoffe. Unterschiedlich ist nur die Menge, in denen sie zugefügt werden.
    Auf die Besonderheit, dass Shishatabak aus gewaschenem Tabak besteht, gehst Du nicht ein. Zweck des waschens:
    Nikotinreduzierung, Entfernen des Tabakgeschmacks, Mildern des Rauches.


    Für einen wissenschaftlichen Text ist die redensweise zu flapsig. "Wenn es kratzt" würde man hier z.B. nie schreiben. Auch kann man eigene Meinungen aus dem Text herauslesen:

    Zitat

    Neben dem Flair ist der Rauchgenuss schon ein tolles Erlebnis.


    Außerdem hätte ich den Text Korrekturlesen lassen, es sind doch einige Rechtschreibfehler, Satzanfangwiederholungen und Interpunktionsfehler vorhanden.


    Auf die WHO-Studie und die Bewertung des BfR hätte man näher eingehen sollen. Zusammensetzung des Teers, Rauchmenge = Schadstoffmenge, etc.


    Für mich höchstens eine 3.

    Schaut doch mal auf meinem Youtube Kanal vorbei: KashmirHans

  • gute arbeit würd ich mal meinen :)
    hast du dafür auch quellen benutzt oder nur so frei aufgeschriebn wasde halt weißt?

    Elitärer Tangiersraucher mit Hang zur Stahllunge


    :blubber: