Hallo!
Ich würde gerne mit euch ein Thema diskutieren, welches mir in letzter Zeit wieder übel aufstößt.
Und zwar geht es um den Tabakschnitt, der beispielsweise im Hookahmag oder auch hier bei vielen User, zu einer Abwertung des Tabaks führt, wenn er zu grob ist.
Ich persönlich bin anderer Meinung. Tabak ist nicht schlecht, wenn der Schnitt grob ist. Alle leidenschaftlichen Tangiersraucher werden mir recht geben. Tangiers hat den gröbsten Schnitt und die Fans beschweren sich nie! Wie kommt das?
Zum einen ist festzuhalten, dass ein feiner Schnitt eher dazu neigt, die Löcher des Topfes zu verstopfen. Ein grober Schnitt ermöglicht es auf einfache Weise, ein Töpfchen locker und mit gutem Durchzug zu bauen. Man nimmt nur den Tabak aus der Dose und legt ihn in den Topf. Fertig!
Natürlich beeinflußt der Schnitt auch die Raucheigenschaften. So braucht ein Tabak mit grobem Schnitt in der Regel etwas mehr Hitze, um die volle Rauchentwicklung zu entfalten. Feiner Schnitt benötigt weniger Hitze und die feinen Sorten sind auch hitzeempfindlicher.
Ist der Tabak schlecht, weil der Schnitt soundso ist? Nein! Man muß nur wissen, wie man damit umzugehen hat.
Hintergrund ist auch, dass die aktuelle Produktion von Serbetli unrauchbar war, was viele hier auf den gröberen Schnitt zurückgeführt haben. Dass dem nicht so ist, habe ich gesagt, da auch in der ersten Produktion Packungen mit grobem Schnitt dabei waren, diese jedoch absolut rauchbar waren. Des weiteren waren Versuche von User, die den Schnitt nachträglich verkleinert haben, nicht von Erfolg gekrönt. Trotzdem wollte mir niemand recht geben.
Wie seht ihr die Sache? Was sind eure Favouriten vom Schnitt und wieso? Würdet ihr sagen, dass Tabak mit grobem Schnitt schlecht ist?
Von der Diskussion ausgenommen sind die großen Holzstückchen, die man z.B. in Nakhla häufig findet. Die sortiere ich auch aus und die will niemand haben!