Ich kaufe eigentlich auch nur vom Metzger im Ort hier.
Der hat ne Tafel aushängen mit den Höfen die ihn mit Schlachtvieh beliefern. Das sind alles Höfe bzw. Bauern aus der Region.
Ich kenne einige Bauern und ihre "Philosphie" was die Viehzucht betrifft.
In dem Fall kann ich sagen dass ich mit dem Fleisch keine Probleme habe.
Die Tiere werden zwar auch hauptsächlich mit selbst hergestelltem Kraftfutter gefütter, aber dafür sind die Ställe und generell die Behandlung ok.
Wenn ich mir aber z.B. die Fleischindustrie in den USA anschaue, oder deutsche Betriebe die auf echter Massenproduktion basieren (und aus solchen Betrieben muss doch eigentlich das billig-Supermarkt-Fleisch kommen) weiss ich nicht ob ich dieses Fleisch so ohne weiteres ständig essen würde.
Was für mich garnicht geht ist Formfleisch. Also z.B. diesen gut und günstig Kochschinken vom Edeka. Den Schinken kann man schon so seltsam auseinanderrupfen. Wenn ich nen anderen Schinken vom Metzger "zerreisse" sehen die Stücke jedenfalls anders aus.
Das find ich einfach arbartig. Das ist eigentlich recycelter Fleischabfall den man früher jedenfalls nicht als ganze Schinken-Scheibe verkauft hätte.
Was ich auch noch bedenklich finde ist einfach die Masse an Fleisch die konsumiert wird.
Wenn man sich mal das Verhältnis anschaut was Rinderzucht an Futter+Wasser verbraucht an Abfällen entsteht und was dann an Fleisch wirklich "übrig" bleibt sieht das ziemlich mißerabel aus.
Am aller abartigsten ist aber ne Fleischkette in den USA, deren Rinder-Züchter offen zugeben tote Tiere in Form von Tiermehl wieder direkt an das Zuchtvieh zu verfüttern...