@bad santa: wenn du angreifend wirst macht dich das nicht seriöser 
auf den armenischen völkermord geh ich nicht ein, meine kenntnisse sind da einfach nicht aureichend...
Zitat
Neurotischer Stolz ist es, wenn man stolz auf etwas ist, was man nicht selber geschaffen hat, [...] Gesunder Stolz liegt jedoch vor, wenn man etwas für sich (beispielsweise Ablegen einer Dissertation, Abitur) oder für die Gemeinschaft geleistet hat.
man darf also nicht auf den zufall stolz sein das man in (relativ willkürlichen) grenzen geboren wurden, aber darauf, dass andere menschen die in den selben, z.T. doch riesigen, grenzen geboren sind etwas großes geschaffen haben? wo ist denn da bitte der unterschied? ich hab für menschen die großes geschaffen haben bewunderung, aber stolz...
und wenn jetzt wieder das beispiel mit auf kinder/eltern stolz sein kommt: wenn man seine kinder/eltern unterstützt, egal in welcher form, hat man ein recht stolz zu sein und wenn nicht, dann eben auch nicht.
das problem an dieser diskussion ist m.M.n., dass man über ein gefühl, wie stolz nunmal eins ist, schlecht diskutieren kann. die rationalen ansätze die hier angebracht werden sind die richtigen, die, die auf ihr land aber stolz sind fühlen sich dann attackiert, und rechtfertigen sich mit nicht rationalen bzw. nicht direkt aufs thema bezogenen äußerungen oder "entschuldigungen" wie "aber nationalstolz gibt mir das und das" oder "die sind doch auch stolz auf ihr land" oder "nur weil unsere vorfahren nazis waren dürfen wir nicht auf unser land stolz sein, das ist doch nicht gerecht".
ich denke nationalstolz bezieht sich auf das vereinfachende gefühl das ein land eine homogene gruppe ist, um ein gemeinschafts-, vll sogar instinktives rudelgefühl zu erzeugen, dass ein grundbedürfnis jedes menschen ist, denn hat man eine gruppe, man hat feindbilder, kann sich besser fühlen als andere, was m.M.n. ebenfalls ein grundbedürfnis des menschen ist.