Beiträge von hoernchen

    Gewalt gegen Gegenstände ist der größte Beweis das du einen vollkommenen Idioten vor dir hast, natürlich ist es nicht so schlimm wie jemanden zu verletzen, aber es zeichnet den betroffenen schon als Idioten aus.


    komische verallgemeinerung, das Zerstören von (bspw.) Waffen ist also idiotisch? Und jeder Schrottplatzbesitzer ist ein Idiot?

    Ich find es ja immerwieder erschreckend das es tatsächlich Menschen gibt für die zwischen dem (dierekten, körperlichen) Angriff auf Menschen und dem anzünden von ein paar Autos kein qulitativer Unterschied besteht.

    also es gibt ja ziemlich große dächer/dachabschnitte die aus glas gefertigt sind. Da wird halt afaik kein simples fensterglas sondern glas in entsprechender dicke im verbund mit anderen materialien genuzt... wenn du da nen groben preis wissen möchtest such dir doch mal ne firma die solche dächer herstellt und stell mal ne anfrage, meist helfen so firmen bei schulprojekten doch weiter.

    Du willst jetzt nicht ernsthaft systematische Ermordung von Milionen mit dem tragischen Tod durch eine Fehlinterpretation vergleichen....


    wenn man in der Vergangenheit nur bei der Shoa wegeschaut und die Klappe gehalten hätte wäre wohl einige andere Scheisse nicht passiert, aber nein, ich Vergleiche grundsätzlich nichts mit der Shoa, das kann nur zu einer Relativierung führen.

    Abgesehen davon dass das für mich auf dem Video auch Waffen sind, finde ich es, trotz dieser krassen Fehlentscheidung einfach nur pervers in mehreren 1000km das Maul groß auf zu machen und so ein Video zu beurteilen. Wie könnt ihr euch sowas anmaßen? Ich hab auch meine Meinung zu dem Video aber halte meine Klappe weil ich das von hier aus absolut nich einschätzen kann! Wisst ihr ob vil der Bruder / beste Kumpel oder whatever von einem der Besatzungsmitglieder am Tag zuvor bei einem Attentat ums Leben kam? Und das man sich gegenseitig zu Treffern beglückwünscht, egal wie einfach sie waren is in Kriegsgebieten normal.


    Die Aufgabe das Video auszuwerten und Konsequenzen zu ziehen liegt einzig und allein bei einem militärischen Untersuchungsauschuss der die nötige Verständnis und Ausbildung mitbringt, aber sicher nicht bei Laien von denen 95% wahrscheinlich selber nie in so ein Gebiet gehen würden.


    Oh man.... :dum:


    Na du hast das Problem ja komplett erkannt... Achja, und das mit dem Klappe halten hat in der Vergangenheit immer super geklappt...

    Und auf die Falschaussagen müsstest du nochmal genauer eingehen, ich weiß gerade nicht, worauf du damit hinaus möchtest, bin nicht sehr gut vertraut mit dem Fall, kenne hauptsächlich das Video.


    Hochranige US-Militärs haben gegenüber der Presse u.a. behauptet sie wüssten nicht wie die Kinder verletzt wurden.
    Alleine diese Lügen und die Tatsache das versucht wurde das Video geheim zu halten zeigen ja auf das sich das Militär und/oder die Regierung der USA einedeutig darüber im Klaren sind das man dort Fehler gemacht hat.

    hab vor ein paar Tagen das in den wärmeren Staaten der USA de Dinger Reihenweise den Geist aufgeben, weil hnen zu warm ist

    Hallo hab bei meiner Überweisung an World of Shisha bei dem namen ausversehen "wold of shisha" eingegeben.
    Kontodaten usw. aber alles richtig, wird das Geld dann trotzdem überwiesen?


    Soweit ich weiß müssen die Banken seit kruzem nicht mehr überprüfen ob Name un Kontonummer zusammenpassen (ne ziemlich blöde Sache wie ich finde), die werden sich den Namen also wohl garnicht angucken sondern nur mit übermitteln.

    Dabei lässt du aber andere Aspekte außer aucht. 1.) Wie sieht es mit der Zukunft des Soldaten aus? Will er Karriere machen oder ist es ihm egal? Wenn er Karriere machen will (was ich bei einem Hubschrauberpilot schon irgendwie sehe, dass man das will), dann macht es sich nicht gut, sowas zu machen. 2.) Auch wenn es nicht mehr die Hinrichtung gibt, so wird doch der betreffende Soldat ggf. mit sozialen Folgen rechnen müssen. Erstmal wird er unehrenhaft entlassen und in den USA kann ich mir schon vorstellen, dass da dann immer wieder Fragen kommen werden, wieso weshalb warum. Und die Ausrede, dass man sich nicht sicher war und dann am Besten gar nicht entschieden hat, kommt bestimmt nicht sehr gut an(auch wenn sie im betreffenden Fall ggf. sogar die richtige war). Neben der beruflichen Perspektive kommt dann noch die Frage, nach dem Umfeld des Soldaten. Wenn man weiß, dass die Familie sowas nicht verstehen wird (sei es aus patriotischen Gründen oder anderen), dann steht man auch nochmal unter Druck. Wenn dann noch das restliche Umfeld militärisch geprägt ist und dann auch nichts vesrsteht, weiß man, dass man alleine dastehen wird.


    Auch wenn die Entscheidung getroffen wurde aus rationalen Gründen, dass man nicht unbedingt entscheidungsfähig ist, kommen immer noch emotionale Gründe hinzu, die mit reinspielen und dann geht die Entscheidung nicht mehr so leicht von statten.


    Alles keine Gründe zu riskieren ungerechtfertigt Menschen zu erschiessen oder auch gar nur zu verletzten. In anderen Jobs, in denen man maximal materiellen Schaden anrichten kann kann man wegen mir ein, zwie, dreimal so eine Fehleinschätzung begehen, aber bei Soldaten, Polizisten, etc. die über Leben und Tot bzw. das Wohlergehen anderer Menschen entscheiden ist das ein No-Go!


    Man mimt den starken Mann vor dem Anderen und sich selber. Man hat keine Probleme und zeigt das halt dadurch, dass man die ganze Situation runterspielt und auch ein wenig lächerlich macht.


    Und genau dieses Rambo- und Mackertum sorgt dafür das man erst schiesst und dann denkt, bzw. schneller der Meinung ist schiessen ist die beste und einzige Lösung. Das passiert nicht wenn man einmal merkt wie simpel es ist mit der Tötung umzugehen indem man drüber lacht, aber wenn man es immer und immerwieder erlebt dann sinken die eigenen Skrupel immer mehr. Und selbst wenn das nicht der Fall wäre, über Menschen denen man gerade das Leben genommen hat auch noch zu spotten und diese so zu verachten ist absolut wiederwärtig und erbärmlich.


    Ich würde meinen Gunner auch loben (Good Shot) und Witze über die Gefallenen machen, immerhin will man persönlich so wenig emotional wie möglich an sich ranlassen und ich denke, da helfen solche Sprüche. Was soll man denn sonst sagen nachdem man 8 Leute erschossen hat (egal ob gerechtfertig oder nicht)? Wie fandest du das Fußballspiel? Betroffenes Schweigen? Heulen?
    Kommt mal wieder klar in eurer Pinken Welt, imho sind die Sprüche danach okay, für die Aktion ansich nehm ich mir nicht das Recht heraus die Sache zu evaluieren.


    Dann hast du ne ziemlich miese Moralvorstellung wie ich finde.
    1. Wird hier nicht versucht etwas emotional auf Distanz zu halten sondern es wird ganz bewusst als prositives Erlebnis verarbeitet. Kein Wunder das man irgendwann nichts schlimmes mehr daran erkennt (bestimmte) Menschen zu töten.
    2. Jeder Mensch hat meiner Meinung nach die Tötung von anderen Menschen als letzte Möglichkeit anzusehen und zu nutzen, das schaffe ich nur wenn ich immer im Kopf behalte was ich da eigentlich gerade mache und was das bedeutet und keine Witze drüber mache als hätte ich nem guten Kumpel gerade ein Bein gestellt.

    ihr habt euch richtig hübsch was einreden lassen, wenn man das video mit der vorgeschichte und den bildern der opfer sieht ist es natürlich schlimm anzusehen, wenn man aber ungeduldig ist, so wie ich und bis zum eigentlichen video vor spult, und man wirklich nur das sieht das die soldaten auch gesehen haben, (ohne näher hin zu zoomen, wie es bei der nachträglichen bearbeitung des videos gemacht wurde) sieht die aktion gerechtfertigt aus. Nur die bearbeitung des videos, einbringung von namen, hinzoomen um zu sehen dass es nicht nicht um waffen handelt, usw. macht diesen unfall so persönlich und stellt die aktion als von den soldaten beabsichtigt dar.


    Ja, das macht natürlich einen Unterschied ob da über "dead basterds" mit oder ohne Name gelacht wird.


    Ob das mit dem Zoomen wirklich so sehr zur genaueren Aufklärung geholfen hätte, ich gehe davon aus da der Bildschirm in so nem Apachie bisschen größer als so nen Youtube-Format. Und dann stellt sich grundsätzlich noch die Frage warum können die Soldaten vor Ort nciht direkt Zoomen um sich besser vergewissern zu können?

    Ich kenne mich mit der Militär Ausrüstung nicht aus, dachte die Videoüberwachung wäre vielleicht von der Drohne oder dem Helikopter, das weiß ich nicht. Ändert aber auch nichts


    Zitat von http://collateralmurder.com/

    The video, shot from an Apache helicopter gun-site,


    Nur zur Klarstellung

    Die Leute die da die Drohnen steuern sind keine Pressesprecher das sind Soldaten. Noch einmal, wir WISSEN doch gar nicht was genau da abgegangen ist, vielleicht flog die Drohne genau in dem BEreich herum und alles war ein Zufall, vielleicht hatten sie einen Tipp das dort Terroristen seien sollten, vielleicht wurde kurz vorher ein Angriff ausgeführt...


    Wer von uns beiden hat jetzt as nicht mitbekommen? Wo war denn ne Drone im Spiel?

    Das ist das Problem an der ganzen Sache. Eine dreiste Lüge ist ans Licht gekommen und das ist ganz sicher nicht die erste gewesen. Das Video (mit dem genannte Zusammenhang) besitzt also insofern Sprengkraft, als dass es die ewige Mär vom humanitären, friedensstiftenden Einsatz im Irak (und auch im Afghanistan), die man dem Volk erzählt, um es bei Laune zu halten, beschädigen kann. Ein möglicher Schritt in Richtung "2. Vietnam" wie Tob es nennt.


    Du nennst es dreiste Lüge, ich denke ein Militä wird es als Angriff werten wenn Menschen bewaffnet sind, egal ob sie auf einen schiessen oder nicht. So kann sich jeder seine Wahrheit zurechtbiegen wie er möchte.

    Zitat

    Das doch einfach Unfug, im Krieg herrschen ganz andere Regeln als im Frieden, du kannst doch nicht die selben Maßstäbe wie hier nehmen un dsie auf ein land wie den Irak übertragen das sich im Ausnahmezustand befindet. :dum:

    Grundsätzlich gelten die Regelen wie in unseren behüteten westlichen Vorstadt-Einfamilienhaus-Siedlungen. Eine davon ist: Wenn ich eine Bedrohung erkenn darf ich / kann ich / soll ich intervenieren um Gefahr von mir oder anderen abzuwenden. Wenn ich mit der Einschätzung der Bedrohung falsch lag muss ich die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen tragen. Das gilt genauso im Irak wenn ich der Meinung bin da laufen Menschen mit AK47 und Raketengeschossen durch die Gegend und ich kann die unschädlich machen weil sie sonst andere oder mich schädgen würden. wie es in HH-Blankenese gilt wenn ich glaube da läuft ein Bewaffneter Einrbecher durch meinen Garten und ich kann den jetzt niederschiessen, weil er sonst mich erschiessen könnte und meine Tochter vergewaltigt. In beiden Fällen muss nachträglich geklärt werden ob meine Entschidung so richtig und der Situation angemessen war. Das im Irak gesagt wird hier darf man ein bisschen schneller Schiessen als in Blankenese, da die Wahrscheinlichkeit das es sich um eine wirkliche Bedrohung und nicht um Missverständniss handelt ist hinterher eine Frage der Beurteilung der Situation.


    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen, auch das ist Quatsch. Du weißt doch gar nicht was vorher passiert ist oder nachher oder was die Leute schon erlebt haben so da sie eh schon angespannt waren, die sitzen da mit Pulsschlag mit 180 und müssen Entscheidungen fällen. Natürlich kannst du das jetzt genüsslich verteufeln weil man sich so wie der bessere" Mensch fühlen kann, aber ihr Urteilt über Dinge von denen ihr/wir keinerlei Ahnung haben.

    Ich weiß nicht ob ich mich so undeutlich ausgedrückt habe, aber auch wenn ich Soldat bin und im Kriegseinsatz stehe, morgens aufstehe und der Meinung bin "Ich kann heute nicht mehr auf alle Eventualitäten objektiv und vernünftig reagieren." dann sage ich mir nicht "Das wird schon werden" und setzte mich zum Patroullienflug in meinen Heli sondern gehe zu meinem Vorgesetzten und sage "Ich kann nicht mehr, einmal das Heimflugticket bitte.". Natürlich wird der Amerikanische Staat mich dafür zur Verantwortung ziehen, schliesslich habe ich mit dem Amerikanischen Staat einen Vertrag das ich ihm für X-Jahre für den Kriegsdienst zur Verfügung stehe, aber das sind die Konsequenzen für meine Unterschrift vor einiger Zeit bei der ich die Folgen nicht richtig eingeschäzt habe. Aber egal mit was für Konsequenzen ich rechnen muss, mein Vorgesetzter wird nicht die Knarre ziehen, sie mir an den Kopf halten und sagen "Du steigst jetzt in diesen Helikopter." Sollte während des Einsatzes eine Situation entstehen in der ich nicht mehr objektiv handeln kann, ich aber handeln muss weil sonst mein eigenes Leben gefährdet sein könnte (was ich ja garnicht mehr so genau beurteilen kann) dann habe ich am morgen wohl die flasche Entscheidung getroffen in den Heli zu steigen und die Macht über Leben und Tod anzunehmen, auch dann muss ich wieder mit den Konsequenzen rechnen und leben.
    Die Zeiten wo Leute um ihr eigenes Leben Angst haben mussten weil sie nicht in den Krieg ziehen wollten sind in den USA, genauso wie in Deutschland, vorbei. Es wird keiner mehr erschossen oder aufgehängt weil er sich weigert auf andere Menschen zu schiessen.



    So das sind aber sowieso alles nur rechtliche Einschätzungen meinerseits und keine moralischen. Desweitern hatte ich schon in meinem Ausgangspost deutlich gemacht das ich die Situation militärisch und rechtlich nicht einschätzen kann und möchte, da ich die Vorgeschichte nicht kenne und so ein Video auch immer nur nen Ausschnitt aus einem komplexen Geschehen zeigt. Deswegen vertaufel ich hier auch keine Handlung weil ich, wie gesagt, garnicht weiß ob da jemand richig oder falsch gehandellt hat.


    Mir ging es, wie im Eingangspost auch gesagt, primär um die menschenverachtenen Äusserungen über tote und verletzte Menschen.

    Woher nimmst du dir das Recht darüber zu urteilen was menschlich ist oder nicht innerhalb einer Kriegshandlung ?


    Ich bin ein mündiger Bürger. Wenn ich keine Meinung dazu hätte was richtig ist und was nicht bräuchte ich nicht zu Wahl gehen oder an eiem Rechtstsaat mitwirken. und innerhalb einer Kriegshandlung ist alles das genauso richtig wie ausserhalb von Kriegshandlungen.


    Wir haben keine Ahnung davon was diese Leute jeden tag sehen und Entscheiden müssen, wir sitzen zu Hause in unseren Wohnungen mit unseren Computern und Tv Geräten, also seit mal bitte nicht zu Selbstgerecht. Im Nachhinein über Menschen zu urteilen anhand eines Videos, dass kann jeder.... aber diese Leute konnten nicht vor- oder zurückspulen denk mal drüber nach, das gilt aber nicht nur für dich.


    Auch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole: Es muss dort keiner Entscheidungen treffen wenn er der Meinung ist er ist dessen nicht gut genug befähigt. Keiner wird gezwungen zur Armee zu gehen und selbst wenn man schon drin ist und dann merkt ich kann nicht mehr in jeder Situation richtig entscheiden oder handeln kann man sich wieder verabschieden. Diese Soldaten sind freiwillig Soldaten also haben sie für ihre Handlungen auch die volle Verantwortung zu übernehmen.
    Ich könnte in solch einer Situation nicht mehr objektiv denken, also was ist meine Schlußvolgerung? Ich werde kein Soldat.

    Das man als Soldat deswegen in der dieser Situation die Gegner zu beschimpfen ist denke ich nichts außergewöhnliches oder neues.


    Also die Soldaten beschimpfen keinen Gegner mehr sondern Leichen. Wenn man da auf beiden Seiten noch leben würde und die sich gerade nen heisses Feuergefecht leisten würden fänd ich gegenseitiges Beschimpfen völlig menschlich aber nicht wenn man gerade aus mehreren hundert Metern Entfernung nen paar Leute mit ner Boardkanone weggepustet hat.


    naja man muss echt die soldaten da unten respektieren...


    die nervliche belastung ist nicht zu verachten denn falls die gruppe wirklich bewaffnet wäre (was sehr oft der fall ist) dann würden sie abgeschossen werden..


    Wieso respektieren, wenn man der nervichen Belastung nicht geachsen ist muss man sich nen anderen Job suchen, es wir ja keiner gezwungen zur Armee zu gehen und andere Menschen umzibringen. Ich habe ja auch keinen Respekt vor dem Briefträger der seinem Job ncht mehr gewachsen ist und deswegen reelmäßig meine Post falsch verteilt, dem würde ich ja auch nahe egen sich nen anderen Beruf zu suchen.


    ich habe mindestens 2 männer mit waffen gesehen


    kannst du das genauer angeben?


    mMn auch richtig, er wär so oder so gestorben.


    Und das hast du dank deiner medizinischen Ausbildung per Videodiagnose herausbekommen? Oder wie bist du zu dem Schluß gekommen das der Mensch tödlich verletzt ist?


    Stellt euch mal vor die haben einen Raketenwerfer an die Hauswand gelehnt und sehen den Heli ... die Amis denken: ach die haben ja gerade keine Waffe und zack bekommen se ne ordentliche Rakete ab.


    Ich möchte mir aber nix vorstellen sondern den konkreten Fall hier bewerten.

    Hi,
    wikileaks hat ein Video veröffentlicht. Das Video wurde von US Militärhubschraubern aus aufgenommen und zeigt wie von diesen Hubschraubern aus auf eine Gruppe Menschen geschossen wird und wie sich die Situation weiter entwickelt.
    !!!ACHTUNG!!!Das Video ist also kein leichter Stoff und jeder sollte für sich selber entscheiden ob er sich das anschauen möchte oder nicht. Es sind Aufnahmen aus der Distanz aber dennoch bekommt man mit wie Menschen erschossen werden. Ein Videozusammenschnitt und div. zusätzliches Material findet ihr unter


    http://collateralmurder.com/



    Ich vermag die Situation militärisch nicht einzuschätzen. Ich halte Krieg grundsätzlich für Menschen verachtent und unverzeihlich, ja ich halte es mit Tucholskys "Soldaten sind Mörder". Dennoch möchte ich nicht beurteilen ob die Handlungen der Soldaten aus militärischer und rechtlicher Sicht richtig oder falsch waren. Mir ist sehr bewusst das nicht nur arme unschuldige irakische Zivilisten durch die Strassen des Irak laufen und das man als Soldat jederzeit damit rechnen muss selber ermordet zu werden. Damit das nicht geschieht schießt man lieber zuerst anstatt jedes mal abzuwarten ob der Gegener schiesst. Desweiteren kenne ich den Kontext der Situation nicht. Ich kann auch nicht sagen ob die Soldaten hätten erkennen müssen das es sich bei den Menschen die sie da erschiessen unter anderem um Journalisten handelt oder ob durch diese Menschen das Leben anderer Menschen in Gefahr war, was einen solchen Angriff (aus rechtlicher Sicht) gerechtfertigt hätte. Den Einsatz als solchen werde ich also so nicht diskutieren (zumindest hier nicht).



    Mir geht es eher um die Art und Weise wie Menschen mit dem töten anderer Menschen umgehen. Zitate aus dem Transkript des Funkverkehrs (unter Downloads gibt es das Transkript unter anderem auch in Deutsch) lassen mir fast das Essen wieder hochkommen. Da heisst es unter anderem:

    Zitat

    04:31Oh, yeah, look at those dead bastards.
    04:36Nice.
    [...]
    04:44Nice.
    04:47Good shoot.
    04:48Thank you.


    Zitat

    06:38All you gotta do is pick up a weapon.


    (damit ein Grund zum erneuten schießen besteht)



    Zitat

    10:11Oh yeah, look at that. Right through the windshield!
    10:14Ha ha!


    Es finden sich noch andere solcher Aussagen im Transkript wieder.


    Diese Äusserungen zeigen meines erachtens deutlich mit welcher Einstellung die (einige) Soldaten handeln und wie sie anderes Leben achten. Da beglückwünscht man sich gegenseitig zu "guter" und effektiver Tötung, man wünscht sich das der (klar unterlegene) angebliche Feind einem eine Legitimation liefert weitere Leben zu nehmen und man lacht über "Kollateralschäden".
    Wie steht ihr dazu? Seit ihr der Meinung das es ganz normal und natürlich ist das man mit der Zeit abstumpft und den Tod anderer nicht nur akzeptiert sondern begrüßt? Ist diese offensichtliche Feindseligkeit der (angeblichen) "Befreier" gegenüber mutmaßlichen Feinden in Ordnung? Dürfen sich Soldaten darüber freuen wenn sie Menschen erschossen haben, schliesslich haben sie nur ihren Job gemacht? Oder wie steht ihr dazu?



    Was ich mir für diesen Thread nicht wünsche:
    - Rumgeheule wie "solche Videos sollte man nicht zeigen un nicht verbreiten"
    - eine Diskusion über meine (und eure) Einstellung zu Krieg/Soldaten/Geselschaftsformen