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Das doch einfach Unfug, im Krieg herrschen ganz andere Regeln als im Frieden, du kannst doch nicht die selben Maßstäbe wie hier nehmen un dsie auf ein land wie den Irak übertragen das sich im Ausnahmezustand befindet. 
Grundsätzlich gelten die Regelen wie in unseren behüteten westlichen Vorstadt-Einfamilienhaus-Siedlungen. Eine davon ist: Wenn ich eine Bedrohung erkenn darf ich / kann ich / soll ich intervenieren um Gefahr von mir oder anderen abzuwenden. Wenn ich mit der Einschätzung der Bedrohung falsch lag muss ich die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen tragen. Das gilt genauso im Irak wenn ich der Meinung bin da laufen Menschen mit AK47 und Raketengeschossen durch die Gegend und ich kann die unschädlich machen weil sie sonst andere oder mich schädgen würden. wie es in HH-Blankenese gilt wenn ich glaube da läuft ein Bewaffneter Einrbecher durch meinen Garten und ich kann den jetzt niederschiessen, weil er sonst mich erschiessen könnte und meine Tochter vergewaltigt. In beiden Fällen muss nachträglich geklärt werden ob meine Entschidung so richtig und der Situation angemessen war. Das im Irak gesagt wird hier darf man ein bisschen schneller Schiessen als in Blankenese, da die Wahrscheinlichkeit das es sich um eine wirkliche Bedrohung und nicht um Missverständniss handelt ist hinterher eine Frage der Beurteilung der Situation.
Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen, auch das ist Quatsch. Du weißt doch gar nicht was vorher passiert ist oder nachher oder was die Leute schon erlebt haben so da sie eh schon angespannt waren, die sitzen da mit Pulsschlag mit 180 und müssen Entscheidungen fällen. Natürlich kannst du das jetzt genüsslich verteufeln weil man sich so wie der bessere" Mensch fühlen kann, aber ihr Urteilt über Dinge von denen ihr/wir keinerlei Ahnung haben.
Ich weiß nicht ob ich mich so undeutlich ausgedrückt habe, aber auch wenn ich Soldat bin und im Kriegseinsatz stehe, morgens aufstehe und der Meinung bin "Ich kann heute nicht mehr auf alle Eventualitäten objektiv und vernünftig reagieren." dann sage ich mir nicht "Das wird schon werden" und setzte mich zum Patroullienflug in meinen Heli sondern gehe zu meinem Vorgesetzten und sage "Ich kann nicht mehr, einmal das Heimflugticket bitte.". Natürlich wird der Amerikanische Staat mich dafür zur Verantwortung ziehen, schliesslich habe ich mit dem Amerikanischen Staat einen Vertrag das ich ihm für X-Jahre für den Kriegsdienst zur Verfügung stehe, aber das sind die Konsequenzen für meine Unterschrift vor einiger Zeit bei der ich die Folgen nicht richtig eingeschäzt habe. Aber egal mit was für Konsequenzen ich rechnen muss, mein Vorgesetzter wird nicht die Knarre ziehen, sie mir an den Kopf halten und sagen "Du steigst jetzt in diesen Helikopter." Sollte während des Einsatzes eine Situation entstehen in der ich nicht mehr objektiv handeln kann, ich aber handeln muss weil sonst mein eigenes Leben gefährdet sein könnte (was ich ja garnicht mehr so genau beurteilen kann) dann habe ich am morgen wohl die flasche Entscheidung getroffen in den Heli zu steigen und die Macht über Leben und Tod anzunehmen, auch dann muss ich wieder mit den Konsequenzen rechnen und leben.
Die Zeiten wo Leute um ihr eigenes Leben Angst haben mussten weil sie nicht in den Krieg ziehen wollten sind in den USA, genauso wie in Deutschland, vorbei. Es wird keiner mehr erschossen oder aufgehängt weil er sich weigert auf andere Menschen zu schiessen.
So das sind aber sowieso alles nur rechtliche Einschätzungen meinerseits und keine moralischen. Desweitern hatte ich schon in meinem Ausgangspost deutlich gemacht das ich die Situation militärisch und rechtlich nicht einschätzen kann und möchte, da ich die Vorgeschichte nicht kenne und so ein Video auch immer nur nen Ausschnitt aus einem komplexen Geschehen zeigt. Deswegen vertaufel ich hier auch keine Handlung weil ich, wie gesagt, garnicht weiß ob da jemand richig oder falsch gehandellt hat.
Mir ging es, wie im Eingangspost auch gesagt, primär um die menschenverachtenen Äusserungen über tote und verletzte Menschen.