Beiträge von ramajunky


    Mir ist keine Gegend auf der Welt bekannt, in denen deutsche wie hier beispielsweise die Türken ganze Stadtteile förmlich besetzen und Kriminalität und nur die eigene Sprache an der Tagesordnung stehen.


    Gut, dass sich die türkischen Gastarbeiter früher nur in bestimmten Bezirken ansiedeln durften. Da haben die Leute natürlich selber schuld, und nicht die verfehlte Politik. ;)
    Ich kann jedem empfehlen, der Migranten und nicht die Armut für die Probleme in unserem Land verantwortliche macht, mal in eine Stadt zu gehen, die wenig Ausländer hat. Da gibts in Ostdeutschland ne Menge von. Geht mal in ein heruntergekommenes Plattenbauviertel eurer Wahl und schaut euch die Probleme an, die die Leute dort haben. Das sind haargenau die gleichen, die hier angesprochen werden. Nur, dass die Übeltäter keine Türken oder wasweißichwas sind, sondern Deutsche - eben weils dort fast nur Deutsche gibt.


    Ich habe in meinem Studium mal den Zusammenhang zwischen Armut und Kriminalität für Berlin untersucht. Das Ergebnis war, dass mit stiegender Armut und Urbanität die Krininalitätsrate steigt. Unabhängig vom Ausländeranteil.


    Ich halte es für unverantwortlich, wenn Minderheiten für gesellschaftliche Probleme den Kopf hinhalten müssen. Jetzt fangen wir sogar schon an Menschengruppen nach ihrer Wirtschaftlichkeit aufzuwiegen und tun so als ob das ganz normal wäre. Das ist wie früher, als man Menschen nach ihrer Stellung in der Religion bewertet hat. Damals hat man die Leute auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Besser geworden ist davon aber auch nichts. Aber wozu Probleme angehen, wenn es auch so geht?



    Klar mag das damit zusammenhängen, dass wir hier einen relativen hohen Lebensstandard besitzen, jedoch ist der Grund hier herzukommen, um der Ungust des eigenen Landes zu entkommen, noch lange nicht genug, um sich dann hier auf die Couch zu legen und einmal im Monat zum Arbeitsamt zu wackeln und die Deutschen zu verfluchen.


    Klischee ahoi! :D
    Ich habe, was das ganze Sarrazin-Gedöns angeht erst einen Menschen getroffen, der das Buch gelesen hat und sachlich darüber berichten konnte. Mir scheint die ganze Debatte viel zu hitzig und ich glaube auch nicht, dass es dabei um konkrete Besserungen in der Integrationspolitik geht. Es geht eher darum, dass man die ganzen Ausländer ja sowieso noch nie leiden konnte und jetzt nur ein Buch gekommen ist, mit dem man auf dieses eigentlich empfindliche Thema nochmal so richtig draufhauen kann. Eine andere Erfahrung konnte ich leider bis jetzt noch nicht machen.


    Schön wärs, wenn man das Leuten überlassen würde, die etwas von ihrem Fach verstehen: ;)


    Deutsches Institut für Urbanistik - Integration und sozialräumliche Segregation sind kein Widerspruch!

    Ja, den Verdacht habe ich auch sehr oft.


    Ich bin der Meinung, dass das nicht der Fall sein darf. Du anscheinend auch, wenn ich das richtig rauslese.
    Also dürfen bestimmte Kulturkreise nicht bevorzugt abgeschoben werden, habe ich Recht? ;)


    Da gebe ich dir noch recht bei, aber es ist für mich kein Gegenargument um die Polizei Präsenz zu erhöhen, der Rechtsstaat muss sich durch setzen oder er scheitert, wir können keine rechts freien Räume dulden wollen wir diesen Demokratischen Staat am leben halten.


    Das ist richtig, wenn es aber nur um die Polizeipräsenz geht, dann schafft sie noch keine Sicherheit im Großen. Vielleicht an einem kleinen Ort oder Platz, aber noch lange nicht in einer gesamten Stadt. Eine solche Verbesserung wäre nur temporär. Man darf auch nicht vergessen, dass eine hohe Polizeipräsenz von manchen Gruppen als Provokation aufgefasst werden kann. Erst Recht, wenn sich diese Gruppe von Hause aus benachteiligt sieht (und das geht schnell, wenn man in einem sozialen Brennpunkt lebt).


    Ich habe eines was sich Tag Täglich bestätigt.


    ...also eher subjektiv?


    Genau in den Großstadt Gettos leben alle Kulturen und Religionen friedlich nebeneinander. :rofl:


    Das habe ich nicht behauptet. Die homogene Masse bezog sich auf den "Abfall" und die Leute, die den Staat nicht respektieren. Auch dort gibt es Anwälte, Arbeitslose und Bauarbeiter, Engagierte und Nicht-engagierte, wie überall. Nur sind die Menschen zu einem Großteil ein Prudukt ihres Umfeldes. Das hat nämlich einen größeren Einfluss auf einen, als man glauben möchte. Gerade deshalb kann man nicht mit der Brechstange durch solche Quartiere gehen.


    Richtig, und wieso gehen sie ? Weil sie keine Lust haben Kuklturell bereichert zu werden und wer kann ihnen das übel nehmen, nur die MÜßEN bleiben, die MÜßEN, NICHT WOLLEN. Das der Knackpunkt. Das nennt sich in Amerika glaube ich White Flight.


    Meinst du, dass es die Kulturen sind, die ein Bezirk verkommen lassen? Ist es nicht vielmehr das fehlende Geld?
    Meinst du Migranten kommen nach Deutschland weil sie nicht kulturell bereichert werden wollen, wie du es sagst? Ich denke die Kultur ist nebensächlich. Finanzielle Sicherheiten und (politische) Stabilität sind da wichtiger. Das gleiche gilt bei Bevölkerungsbewegungen innerhalb einer Stadt oder eines Landes.


    1) Es geht nicht um den Ausländer an sich, da gibt es viele verschiedene und viele von denen schaffen es, an denen stört sich auch keiner.
    2) Weil der Deutsche andere Dinge kritisiert als der Migrant, zu mindest in den meisten Fällen. Außerdem kann jeder sagen und denken was er will (solang es mit dem mainstream ist und links konform ist, versteht sich) viel wichtiger ist was derjenige tut.


    Richtig. Es gibt genug, die es geschafft haben. Das hat aber noch keinen Einfluss auf die besagten Wohngebiete. An manchen Orten sind die Missstände unübersehbar, gerade für Migranten, die einen guten Lebensstil führen. Aber wenn ein Sarrazin die Situation von außen kritisiert, hat doch sein Urteil keinen Mehrwert, nur weil er ein paar Generationen länger deutsch ist.


    In Europa zeichnet sich immer mehr ab das es von allen Ausländeranteilen eben jene die aus muslimisch geprägten Länder es scheinbar deutlich schwerer haben sich zurecht finden wie Ausländer aus anderen kulturellen Kreisen, man muss sich fragen warum dem so ist.


    Richtig. Aber doch bitte nicht, indem man in der Herkunft die Ursache allen Übels sieht.

    Härters durchgreifen, keine Duldung von rechtsfreien Räumen, schnellere Abschiebung von unerwünschten Kultur Bereichern, Migranten bei denen die Nationalität ungewiss ist nicht einwandern lassen.


    Ich stoße mich an den unerwünschten Kulturbereichen. Was meinst du damit? Das klingt so als würde die Herkunft das Maß einer Strafe angeben. Überhaupt hat das Strafmaß ansich noch keine Präventivwirkung. Wenn es darum geht, Kriminalität einzudämmen muss man doch vielmehr die Ursachen von Kriminalität bekämpfen. Nicht, dass ich Kriminalität schön reden will, aber nur der Einsatz der Polizei schafft noch keine Abhilfe, lediglich Verlagerung. Der Zusammenhang zwischen Armut und Kriminalität betrifft schließlich alle Bevölkerungsgruppen. Um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten muss man also eine gruppenübergreifende Lösung finden, und keine, die nur Migranten betrifft.



    Entschuldige bitte aber ich habe keinerlei Interesse an einem Ghetto zu leben, wieso auch ? Ich habe mir besseres erarbeitet und will nicht mit Deutschlands Abfall in einer Straße wohnen. Ich muss keinerlei Toleranz haben für Menschen die von diesem Staat leben ihn aber nicht respektieren, wieso auch ?


    Damit scherst du die gesamten Bewohner eines Bezirks über einen Kamm. Wieso respektieren die Menschen in manchen Bezirken den Staat nicht? Kann es sein, dass du ein ziemlich festgefahrenes Feindbild von bestimmten Bevölkerungsgruppen hast? (kriminell, faul, arbeitslos, ausländische Wurzeln, etc.) Das würde nämlich meine Theorie bestätigen, dass sich die, die sich am meisten über Sarrazins Äußerungen freuen, die Situation nur aus der Distanz betrachten.


    Sicherlich können diejenigen, die über die gegebenen finanziellen Mittel verfügen, gewisse Bezirke meiden. Es gibt aber auch genug denen das nicht gelingt und die sich wirklich mit den dortigen Problemen auseinandersetzen müssen. Die Bewohner eines sozialen Brennpunktes sind ja schließlich keine homogene Masse.


    Wie sieht es deiner Meinung nach aus, wenn ein Migrant nach Deutschland kommt und sich über das Lebensumfeld seiner Nachbarschaft beschwert? Ich höre oft, dass dieser Migrant ja Deutschland verlassen könne, wenn es ihm nicht passt. Wenn dem aber so ist, wieso kann sich ein "Deutscher" über ghettoähnliche Zustände beschweren (in dem Fall du), der Migrant aber nicht. Die Kritik wäre ja die gleiche.



    Armut ? Wie erklärst du dir dann das musl. Einwandere es deutlich schwerer haben als europ-christ. oder Menschen mit anderen Kulturellen Hintergrund ? Zufall ? Es gibt auch sehr viele arme deutsche Familien/Kinder, also irgendwas stimmt da an deiner Theorie nicht.


    Sorry, die Frage verstehe ich nicht ganz. Inwiefern haben es muslimische Einwanderer schwerer?

    Sarrazin hat mit seinem jüngsten Medienrummel den größten Vogel überhaupt abgeschossen. Nicht nur, dass er von Soziologie absolut keine Ahnung hat, er schreibt auch noch ein Buch über seine hetzerischen Theorien und wird vom rechten Spektrum dafür mit offenen Armen empfangen. Wie so oft kommen keinerlei Lösungsvorschläge für die Missstände in der Integrationspolitik, weder von Sarrazin selbst, noch von seinen Anhängern. Stattdessen macht man eine komplette Bevölkerungsgruppe für diese Missstände verantwortlich. Dabei verdreht er Tatsachen und muss sich zurecht mit dem Vorwurf rassistisch zu sein auseinandersetzen.


    Dass Migranten beispielsweise in der Kriminalitätsstatistik hervorstechen, ist das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zunächst einmal gibt es einen Zusammenhang zwischen Armut und Kriminalität. Je mehr Armut, desto mehr Kriminalität - so die Faustregel. Dann neigen Migranten grundsätzlich dazu, ihre soziale Stellung beizubehalten. Kommen also viele arme oder bildungsferne Einwanderer nach Deutschland, bleiben sie in der Regel arm. Mit gezielten Bildungsmaßnahmen und einem gesetzlichen Mindestlohn könnte man dem mit Sicherheit ein Stückweit entgegenwirken. Ich kenne in meinem persönlichen Umfeld mehrere Akademiker, die nach Deutschland gekommen sind und deren Abschluss nicht anerkannt wird. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es keine und diejenigen müssen für einen Hungerlohn unterqualifizierten Arbeiten nachgehen. Also sind bessere Bildungsmaßnahmen (Anerkennung ausländischer Hochschulabschlüsse ggf. durch Weiterbildungen, kein dreigliedriges Schulsystem) und ein gesetzlicher Mindestlohn, um der Armut entgegenzuwirken für mich unumgänglich um die Kriminalität einzudämmen.


    Ein weiteres Problem, das wir haben, ist, dass Migranten, weil sie in der Regel nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, oft in den weniger gut gestellten Stadtbezirken unterkommen. Kommen jetzt viele Nationalitäten aufeinander, tendieren die einzelnen Gruppen dazu, bevorzugt unter sich zu bleiben. Dass das bei jeder Nationalität so ist, kann man in jedem x-beliebigem Urlaubshotel nachvollziehen. Da bleiben die Nationalitäten in der Regel auch unter sich. Dieser Häufung kann man durch eine bessere Stadtplanung entgegenwirken, indem man billigen Wohnraum gleichmäßiger verteilt und die Durchmischung der sozialen und ethnischen Gruppen gleichmäßiger und nicht konzentriert ist.
    Ich wage zu behaupten, dass Sarrazin und seine Anhänger sich nicht in den sozialen Brennpunkten einer Stadt aufhalten, sondern sich das "Spaktakel" aus der Distanz anschauen und so zu pauschalen Behauptungen kommen. Mein Tip: EInfach mal mit den Leuten dort reden oder gleich hinziehen. Man glaubt gar nicht wie einfach man Sarrazins Äußerungen dann widerlegen kann.


    Das wären meine Ansätze zu einer besseren Integrationspolitik. Wie stellen sich eigentlich die Anhänger Sarrazins eine bessere Integrationspolitik vor?


    Integration ist schließlich keine Sache der Nationalitäten, sondern eher eine Sache der sozialen Schichtungen. Da gilt es Ansätze zu finden und nicht den Zeigefinger auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zu zeigen. Leider reagieren viele Menschen, die sich mit sozialen Problemen nicht richtig auseinandersetzen bevorzugt mit Ausgrenzung. Dass das keine Probleme löst, hat die Geschichte schon oft eindrucksvoll bewiesen. Erst recht nicht, wenn man sich für einen der letzten verbleibenden Realisten hält, der es sich traut in einer von Gutmenschen beherrschten Welt eine unangenehme Wahrheit auszusprechen. So einfach kann man Tatsachen verdrehen und den "Gegner" ohne sachliche Argumente als dämlich darstellen. Tolle Show!

    Ach ja. Die alte Debatte wieder. :D


    Eigentlich ist es leicht zu erklären, dass Nichtwähler eben nicht rechts wählen und dass Nichtwählen absolut in Ordnung ist (Nichtwählen = Stimmenenthaltung).


    Die Unterschiede im Wahlverhalten zwischen Wählern und Nichtwählern sind minimal. Das betrifft die großen, wie die kleinen Parteien. Heißt: rechte Parteien profitieren nicht vom Nichtwählen. Die Stammwähler jeder Partei gehen zur Wahl, nicht nur die NPD'ler! Die restlichen Stimmen verteilen sich.


    Sehr guter Artikel dazu (Bitte lesen, wer der Meinung ist, dass Nichtwählen schlimm ist):


    Allensbach-Umfrage - Die unverdrossenen Nichtwähler - FAZ


    Hier kann man erkennen, dass die Wahlbeteiligung und die Stimmenanteil der rechten Parteien in keinem Zusammenhang stehen:


    Ergebnisse der Bundestagswahlen 1949 - 2009


    Das Problem, das ich mit dem Bericht habe, ist, dass er absolut dogmatisch geschrieben ist. Da werden nur kurz einzelne Situationen geschildert, ohne sie weiter zu hinterfragen. Zum Beispiel der Ladenbesitzer in Kreuzberg: in Berlin gibt es schon seit einer Weile große Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt. Die Gentrifizierung, die ja nichts schlechtes sein muss, hat einen sehr schlechten Ruf in Berlin bekommen, weil die Mieten im Umfeld teurer Wohnobjekte so schnell steigen, dass einige Bewohner regelmäßig umziehen müssen. Aus Stadtsoziologischer Sicht ist das "Carloft" ohnehin eine Katastrophe aber das sind so viele Faktoren, die speziell in diesem Fall mit reinspielen, dass es absout kontraproduktiv ist, in diesem Fall die Gegner als linksextrem darzustellen. So kriegt man schnell einen falschen Eindruck. Besonders wenn man Leute befragt, die nicht unbedingt die hellsten sind.
    Ich bin da schon ein bisschen stutzig und unterstelle dem Autor des Textes absolute Voreingenommenheit.


    Ich finde es falsch zu behaupten, dass man die heutigen Verhältnisse (politisch, sozial, wasauchimmer) als endgültig und nicht hinterfragbar darstellt. Viele der potentiell linken Ansichten halte ich für gut. Demokratie und Rechtstaatlichkeit sind mit deren Vorstellungen absolut vereinbar. Müssen sie meiner Meinung nach auch sein, wenn sie einen Gegenpol zu Lobbyismus und Fremdenfeindlichkeit (nur 2 Beispiele) sein wollen.
    ...aber ein paar Spinner gibts immer. Nur bitte nicht dogmatisch urteilen. Das mag ich nicht. :P


    Das mit Waffennarr war eine dogmatische Unterstellung. ^^

    Wie hält es “Die Linke” mit den Extremisten? « Report München
    Ich lass das einfach mal unkommentiert hier stehen. Aber wahrscheinlich wird man mir jetzt eifrig erklären das so was ja keine Linken seien, das waren Neo Nazis die sich als Linke ausgegeben haben. WAHRSCHEINLICH ! :D


    Sehr einseitig der Bericht. Da werden lauter Einzelsituationen rausgepickt und ohne wirklichen Zusammenhang als linker Extremismus dargestellt (den gibt es wirklich, hat aber mit Paco und dem Car-Loft in Kreuzberg nichts zu tun). So was liest sich wahrscheinlich sehr gut wenn man konservativ ist. Andererseits möchte man als konservativer sicher nicht mit Waffennarren und Nationalisten in eine Reihe gestellt werden. :D


    Nochmal zu dem Fahnenklauen: Ich glaube, dass viele dabei übertreiben. Da ist auf einmal von Extremismus und Integration die Rede, weil ausgerechnet einem arabischen Kneipenbesitzer (oder was auch immer) in Neukölln die Deutschlandfahne bei der WM geklaut wurde. Für mich ist das eigentlich nichts, was die Welt bewegt. Es sei denn, Herr Sarrazin findet noch ein paar Worte dazu. :D


    Die Soldaten wurden angegriffen und teilweiße über Bord geworfen, da gibt es Videos davon. Dass sich die Soldaten wehren und es dabei Tote gibt ist ne logische Konsequenz davon.


    Dass die ganze Aktion nicht mit rechten DIngen zugegangen ist, kann man schon an dem Viedo erkennen. Man stelle sich mal vor, dass die israelische Armee ein Video bei Youtube (!!) reinstellt, um ihre Hände in Unschuld zu waschen. Das riecht doch verdächtig nach Propaganda. Zumal auf dem Video nur zu sehen ist, wie die Armee angegriffen wird, nicht wie sie von den Schusswaffen gebrauch macht. Immerhin hat sie mindestens 9 Menschen bei dem Einsatz getötet.


    Ich persönlich hoffe auf Konsequenzen für die Israelische Regierung von Seiten der EU. Es ist doch im Interesse aller, dass sich die Lage im Nahen Osten entspannt. Israel trägt selber dazu wenig bei (die Hamas genauso wenig). Im Gegenteil. Es scheint, als würde die Regierung eine weitere Eskalation der Lage provozieren. Immerhin hat sie ausländische Schiffe in internationalen Gewässern angegriffen und es sich damit mit der Türkei, die eine nicht unwichtige Rolle in den Nahost Verhandlungen führt, verscherzt.


    Aber man sieht in den ersten Reaktionen wie zurückhaltend der Westen darauf reagiert. Man stelle sich mal vor, die Hamas (die genau so nationalistisch wie die derzeitige Israelische Regierung handelt) hätte den Angriff verübt. Was da wohl losgewesen wäre.


    Zitat

    Manchmal bedauer ich echt das Hitler sein Werk nicht zu Ende gebracht hat. Das "einzige Volk Gottes" denkt wohl die dürfen sich alles erlauben.


    Juden sind nicht gleich das Israelische Militär. Genauso wie der Moslems nicht Islamisten sind. Was du da von dir gibst, ist absolut daneben.

    Politische Meinung wäre bei, wie ich es oben geschrieben habe, Makierung von z.B. 2 Feldern auch nicht von nöten.
    Diejenigen die es dann lieber vorziehen, ihren Arsch Sonntags vorm TV zu halten, könnten sogar bequem die Briefwahl in Anspruch nehmen. (Und bitte, wo zur Hölle habe ich was zu Bestrafung geschrieben - DU stellst den direkt Vergleich zu anderen Ländern, ich maße mir nicht an über das Strafmaß zu urteilen)
    Ich sehe es nicht als massiven Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte wenn man ein paar mal im Jahr einer Verpflichtung nachgeht, die dem Staat zu Gute kommt.
    Denn die Vorzüge dieses Landes (die im Vergleich zu anderen Nationen enorm sind), werden auch gerne von jedem in Kauf genommen, wenn es dann gilt, den eigentlichen Konditionen und Grundvorrausetzungen eines Systems wie der Demokratie, nämlich der Wahl, nachzugehen, ist das ein Einschitt in Persönlichkeitsrechte?


    Diejenigen, die sich dafür nicht Interessieren, zu einer Meinung zu zwingen (von Politik interessiert mich nicht zu Politik hat mich zu interessieren), bringt ja die Demokratie nicht weiter. Welche Vorzüge hätten wir dadurch? Eine höhere Wahlbeteiligung, die auf keinen Fall für ein gestiegenes politisches Interesse steht?
    Auf jeden Fall schränkt eine Wahlpflicht die Persönlichkeitsrechte ein. Eine Wahlpflicht käme ja einem autokratischen System gleich, da so dem Bürger vermittelt wird, die Staatsform zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen. Ich denke nicht, dass das der eigentliche Sinn der Sache ist. Soweit ich weiß ist diese Klausel im Grundgesetz auch gar nicht so leicht zu ändern. Gott sei Dank.


    In den meisten Ländern, in denen eine Wahlpflicht herrscht, gibt es Strafen bei Nicht-Wählen. Ansonsten wäre die Pflicht ja auch sinnlos. Ich kenne auch kein Land, bei dem diese Pflicht irgendetwas bewirkt hätte.


    Zitat

    Man hat Monate Zeit ab und an Zeitung zu lesen, von RTL und co. auf ARD evtl mal zu schalten


    Warum wird der Nicht-Wähler eigentlich so oft als dumm dargestellt? Es gab vor der Bundestagswahl viele Intellektuelle, die sich öffentlich "geoutet" haben, nicht wählen zu gehen, weil sie in den bestehenden Parteien keine wählbare Alternative sehen. Einige Seiten vorher habe ich was zur Ausgrenzung von Nicht-Wählern geschrieben.
    Anstatt sich also damit zu beschäftigen, warum ein Bürger nicht wählen geht, drücken wir ihm lieber einen Stempel auf die Stirn, der ihn automatisch eine Stufe tiefer stellt. Klingt logisch.


    Bin auch für eine Wahlpflicht


    Das wäre doch ein massiver Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte. Man kann doch von niemandem eine politische Meinung erzwingen. Womit rechtfertigst du das?
    In vielen Ländern, in denen es eine Wahlpflicht gibt, droht bei Verstoß eine Gefängnisstrafe. So etwas kann man doch moralisch nicht wirklich vertreten.


    schön das du dabei warst, in Berlin wars nicht so und nach ShishaJunky und was ich von da gehört habe war es da auch nicht der Fall.


    So schlimm wars auch nicht. Ich war letzte Nacht auch am Kottbusser Tor in Berlin und die Polizei hat sich (mit Ausnahme des aufgetauchten Videos) im Großen und Ganzen anständig verhalten. Die Provokationen gingen oft von Leuten aus, die gezielt die Konfrontation gesucht haben, bis schließlich im Schutze der Dunkelheit Flaschen und Böller geflogen sind. Das hört sich vermutlich spektakulärer an, als es tatsächlich war. Viele Leute fühlten sich allerdings von dem massiven Aufgebot an Polizisten provoziert.
    Was mir allerdings sauer aufgestoßen ist, waren die vielen Touristen und die Massen an Spiegelreflexkameras. Das sagt eigentlich schon alles.


    Es gab in Berlin gestern viele Demonstrationen, die friedlich verlaufen sind. Viele Medien geilen sich aber so dermaßen an den Szenen am Kotti auf, dass ich ehrlich gesagt das Kotzen kriege. Gerade so schaukelt sich das Ganze hoch und verkommt zu einem Teufelskreis, der immer mehr Touristen anlockt, die dann noch mehr spektakuläre Bilder machen können.


    Zitat

    Da man ja immer wieder von den linken Randelemachern hört, finde ich es auch mal beruhigend, dass es mal öffentlich gemacht wird, dass nicht alles, was mit Anzünden, Barrikaden bauen und Polizei vermöbeln mit der linken Szenen zu tun hat.


    Schöner Textabschnitt, den du gepostet hast. Genau das konnte ich in Berlin gestern auch beobachten.
    So passiert es, dass eine ganze politische Einstellung in Verruf kommt.

    ramajunky, deiner Logik folgend gäbe es dann eine Elite, die sich für Politik interessiert und das Recht/die Pflicht hat, die Abgeordneten zu wählen - der Rest (die Mehrheit) sollte lieber zu Hause bleiben. Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun, schließlich ist es doch gerade die Stärke der Demokratie, dass das ganze Volk das Parlament wählt, dieses somit die Interessen des ganzen Volkes vertritt. Daher ist es keine Entschuldigung, zu sagen, man ist mit den existierenden Parteien nicht einverstanden. Es gibt generell viele Alternativen, wenn man den Wahlzettel anschaut findet man einige kleine Parteien und ggf sogar Einzelkandidaten, über die man sich im Voraus entsprechend informieren kann. Darüber hinaus gibt es
    Völlig idiotisch (sry) ist für mich aber die Ansicht, aus Trotz nicht wählen zu gehen, und zu warten, bis es keiner mehr tut. Nichts für ungut, aber Drittes Reich und die vielen Diktaturen weltweit sind wohl genug oder?
    Gruß


    Ich stoße mich sehr an dem Wort "Elite". Ich bezeichne mich ja auch nicht als Elite, weil ich mich für Politik interessiere und zur Wahl gegangen bin. Politik ist ja nicht elitätres - darf es auch in einem nicht autokraten Staat nicht sein. Wenn Politik allerdings mit Schmeicheleien, Werbegeschenken und Sprüchen, wie "Geh doch zur Wahl, weil sonst darfst du dich nicht beschweren" weniger eine politische Meinung Vertritt, sondern eher versucht Stimmenanteile "einzukaufen", hat das Endergebnis nicht zwangsläufig etwas mit dem wirklichen Willen der Bevölkerung zu tun. Ich schreibe das etwas überspitzt und denke nicht, dass sich das Wahlergebnis massiv ändern würde. Wer sich aber im Sinne der Demokratie nicht für Politik interessiert, der ist mit einer Stimmenenthaltung besser beraten, als wenn er auf gut Glück irgendwo ein Kreuz machen würde, möglicherweise aus unterschwelliger Angst doch ausgegrenzt zu werden. Immerhin hat er die Sünde begangen, nicht wählen gegangen zu sein. Das ist die Ausgrenzung, die ich meine und ich oft höre. Das hat nicht mit Trotz zu tun.
    Das Dritte Reich wurde im Übrigen auch gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 1933 88,7 % (Quelle).


    sich enthalten und dann meckern, weil eine regierende Koalition nicht so arbeitet wies einem gefällt?
    das is definitiv nicht Sinn der Sache. Klar gibts Leute die sich enthalten wollen - die brauchen ja nicht zwangsweise zu wählen - allerdings denken die meisten "is ja eh nix für mich dabei" und beschwern sich dann trotz Enthaltung


    Wer keine Partei wählt und auch kB hat, politisch selbst aktiv zu werden hat auch kein Recht sich dann über irgendwas zu beschweren...


    Es gibt durchaus Leute, denen es egal ist, wer regiert. Da sehe ich kein Problem. Eine Demokratie schließt ja auch solche Leute mit ein, indem sie sich der Stimme enthalten können, ohne gleichzeitig dabei ausgegrenzt zu werden. Das Prinzip der Gleichheit in jeder Hinsicht ist ja eine moralische Grundlage, die im Grundgesetz festgelegt ist und in der Demokratie ganz gut greift. An dieser Stelle eine Linie zwischen denen zu ziehen, die das Recht haben eine Regierung zu kritisieren und denen, den du das Recht absprichst, halte ich für falsch.
    Man kann auch nicht verlangen, dass jeder, der sich von keiner Partei repräsentiert fühlt, automatisch eine neue gründet. So viel Engargement für Politik hat nicht jeder. Selbst wenn es dazu käme und wir viele Parteien in den Regierungen sitzen hätten, würde es vermutlich die Arbeit eher erschweren als erleichtern. Viele Parteien würden in einer Koalition vermutlich nicht gut miteinander arbeiten können. Dass das schon mit 2 Parteien schwierig ist, haben die jetzige und vorherige Bundesregierung eindrucksvoll bewiesen.


    Mir persönlich ist jedenfalls lieber, wenn Leute, die sich nicht für Politik interessieren, nicht zur Wahl gehen. Das würde dem Wahlergebnis wesentlich mehr Aussagekraft geben.


    Vor was ich allerdings ein bisschen Angst habe ist, dass sich rechtspolulistische Parteien, wie in einigen anderen Ländern Europas, auch in Deutschland entwickeln können. Ich habe vor einiger Zeit einen guten Zeitungsartikel gelesen (weiß aber nicht mehr wo), nach dem nicht mehr sozialdemokratische, sondern rechtspopulistische Parteien die neuen Arbeiterparteien in Europa werden könnten.


    ich frag mich zwar, ob die ganzen Nicht-Wähler das System Demokratie verstanden haben


    Hast du denn das System verstanden? Wie sonst soll man sich denn, außer mit Nicht-Wählen, der Stimme enthalten?
    Die Stimmenthaltung ist doch ein wesentlicher Bestandteil einer Abstimmung. Und mehr als eine Abstimmung ist Wählen gehen nicht.


    Mann muss es ja nicht automatisch tolerieren, wenn man es hinterfragt. Die eingreifenden Länder hätten ja ihren Einfluss auch einbringen können, ohne sich selber die Finger schmutzig zu machen.


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    Die offiziellen Versuche solche Bilder nicht durch die Medien geistern zu lassen gab es bei fast jeden Krieg ausser wenn es den eigenen Zwecken dienlich war/ist, das keine US Amerikanische Erfindung. Das passiert auch bei Bürgerunruhen o.ä.
    Seit dem zeit alter des Internets und der Massenkommunikation ist das aber eh fast unmöglich durch zu setzen.


    Dass im Krieg schon immer gelogen und vertuscht wurde, macht es ja nicht besser. Da lobe ich mir die Veröffentlichung des Videos und hoffe auf Konsequenzen und einer öffentlichen Stellungnahme der Beteiligten. Wahrscheinlich wird es dazu aber nicht kommen, da Krieg und Kriegsverbrechen viel zu oft aus der Distanz betrachtet und als natürlich angesehen werden. Es sei denn, sie werden vom vermeintlichen Gegner begangen.

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    Die Frage ist doch, welche Zustände herrschen würden, überließe man das Land sich selbst und seinem schwachen, geschädigten Militärsystem. Klar kann man nicht jedem Land auf der Welt seine Sichtweisen von einer Regierung aufsetzen, jedoch sind westliche Ansichten sicherlich nicht verkehrt. Ich bin doch der Meinung das die im Inland lebenden Menschen bei weitem schlechter dran wären, würden Zustände ohne die momentane quasi "Belagerung" herrschen.
    Man muss sich ja nurmal an unsere eigene Vergangenheit erinnern, was denkst du wäre mit Deutschland passiert, wenn sämtliche Länder gleich wieder abgezogen wären?


    Und auf die Falschaussagen müsstest du nochmal genauer eingehen, ich weiß gerade nicht, worauf du damit hinaus möchtest, bin nicht sehr gut vertraut mit dem Fall, kenne hauptsächlich das Video.


    Sicherlich ist die Demokratie im Moment das Beste, was wir in unserem geografischen und kulturellen Raum haben, allerdings kann man diese Staatsform nicht auf Länder übertragen, die in ihrer Entwicklung weit hinter der der westlichen Welt liegen. Immerhin hat es bei uns auch mehrere Generationen gebraucht, um vom politischen Wirrwarr und Unterdrückern auf eine einigermaßen zivilisierte Staatsform zu kommen. Warum sollte es in diesen Ländern schneller gehen? Militärische Gewalt hat den Nachteil, dass (abgesehen von den Schrecken, die sie mit sich bringt) die theoretisch gerechtere Staatsform von zu vielen negativen Emotionen bewertet und als schlechter empfunden werden kann, als das autoritäre Regime zuvor. Fehlende Strukturen im Land erschweren, dass sich demokratische Entwicklungen dauerhaft durchsetzen können. In Afghanistan führt das ganze so weit, dass die neue Regierung Wahlfälschungen vornimmt.


    Ob es der Bevölkerung jetzt schlechter geht als unter dem Saddam Regime, kann ich nicht beurteilen, da ich selber nie im Irak war und auch niemanden von dort kenne. Schlecht geht es ihr ohnehin und gerecht geht es dort auch nicht zu, weil die Truppen nicht in der Lage sind dort für Frieden zu sorgen. Das können sie auch meiner Auffassung nach gar nicht leisten.


    Bei Deutschland zur Zeit des Zweiten Weltkrieges verhält es sich anders, da die eingreifenden Länder (mit Ausnahme der USA) von Deutschland angegriffen wurden. Im Irak gab es andere Vorwände, die sich aber bis heute nicht bestätigten. Es ging vielmehr um politische Interessen, als um Nächstenliebe. Das irakische Regime wurde ja zuvor, wie auch die Taliban, von den USA unterstützt.


    Die Umstände des Todes der Opfer wurden unter Verschluss gehalten und es wurde von einem Angriff auf den Hubschrauber gesprochen. Ich habe auf die Schnelle leider nur eine Englischsprachige Quelle mit Zitaten von zuständigen Offizieren gefunden:
    http://query.nytimes.com/gst/f…E3EF930A25754C0A9619C8B63

    Achso ja und ich bin vollkommen auf der Seite der Amerikaner, zumindest in Sachen Kriegsführung.

    Was berechtigt ein Land militärisch in die Innenpolitik eines anderen Landes einzugreifen? Auch wenn es ein autoritäres Regime hat, bringt doch ein militärischer Eingriff nicht automatisch politische Stabilität. Ganz abgesehen davon, dass das, was wir in der westlichen Welt als Staatsforn bevorzugen, nicht automatisch auf andere Staaten übertragen werden kann.
    Und womit kann das US Militär die bewussten Falschaussagen der Öffentlichkeit bzw. den betreffenden Personen und Institutionen gegenüber rechtertigen?

    Die erklären der Schweiz übrigens den Heiligen Krieg http://www.tagesschau.de/ausland/schweiz162.html

    Wer sind denn "Die"? Moslems oder Fundamentalisten? Da ist schon ein Unterschied.


    Zitat

    "Das ist kein Terrorismus", im Gegensatz zu den Aktionen der Al Kaida, die er als "eine Art Verbrechen und Geisteskrankheit"

    Er rechtfertig genau, wie die Rechtspopulisten der Schweiz. Ist ja schließlich kein Fremdenhass, sondern Meinungs- und Religionsfreiheit.
    ...andere Seite vom Zaun und so.

    Zitat

    Original von Extrapunkt
    Das wirtschaftsystem der usa ist eben liberal. Jeder der keinen job hat, hat die arschkarte gezogen. So will das westerwelle eben auch für deutschland....


    Schlimm genug, wenn man bedenkt, dass es in Deutschland mehr Arbeiter als Arbeitsplätze gibt und eine nicht unerhebliche Masse somit automatisch durch das Raster fallen würde.


    Zitat

    Original von DaSebsch
    Wenn man den Amis kommt mit irgendwas vonwegen den armen helfen mit staatlich gesponsortem Kindergarten oder sonst was, dann wird man hier gleich als Sozialist beschimpft


    Schöner Vergleich. Kann man ja im Moment an den vielen Gruppen sehen, die gegen Obama wettern.
    Westerwelle bezeichnet ja seine Kritiker auch automatisch als Linke und sieht im Sozialstaat eine sozialistische Bedrohung. Gleichzeitig fordert er aber Zwangsarbeiten für Arbeitslose - ganz nach dem Vorbild sozialistischer Regime während des kalten Krieges.
    So weit geht schon die Deutung des Begriffs "Sozialismus" auseinander. Schön, wenn man ihn sich für seine Zwecke zurechtdrehen kann. Für mich ist eindeutig, welche Deutung des Wortes Sozialismus bedrohlicher ist.