Eure Gesinnung...



  • Haha, ja sehr typisch. Die bösen Anarchisten die wolln alle nur Chaos und so wa. Sowas wolln wir hier im schönen Deutschland gar nicht haben...


    Oh man Leute.


    Und zu "dns" :


    Anarchisten bekämpfen den Kapitalismus, die Ausbeutung, das patriachische system in dem wir leben. Sie richten sich gegen Sexismus, Homophobie, Faschismus und autoritäre Strukturen. Sie setzen sich für die Freiheit und freie Vereinbarung ein, für Gleichberechtigung und die Organisation in Räten. Ansonsten befragt doch einfach auch mal Wikipedia ;).


    Die Mittel sind im Prinzip die gleichen wie bei anderen auch: Demos, Aktionen, Aufklärung, Propaganda...


    So und nun zünd ich ne Bank an und werf n paar steine. ^^

  • Als Sowi LKler regen einen die Antwortmölichkeiten auf, aber auch wenn es ein Mitte gegeben hätte...

    Nargilem NP-620 Crystal Floral


  • Und wieso genau bekämpft ihr den Kapitalismus? Und schreib jetzt bitte nichts wie "Kapitalismus beutet die Menschen aus", ich bitte um eine etwas differenziertere Antwort.

  • Man bemerke den dicken Smiley den ich unter meiner Aussage gemacht habe ;)
    Dachte du verstehst das aber ich erkläre es nochmal :)


    "Ich bin eher rechts als links und bin deswegen gegen Ausländer?
    [...] Geht mal Staatseigentum zerstören und Banken in die Luft sprengen."


    Hier habe ich 2 Klischees genannt, erst eins das den Leuten die politisch eher rechts sind zugeordnet ist, bzw das eigentlich nur hier von euch verbreitet wurde und einmal eins das eher linksgerichteten zugeordnet ist.
    Obwohl das schon sehr auffälig ist war mir klar dass es einige Leute geben würde die das mal wieder nicht verstehen, deswegen dier Smiley " :ironie: "
    Damit wollte ich klar machen das die Aussage nicht ernst gemeint ist.


    Übrigens sind nicht Anarchisten für die Organisation in Räten, sondern Kommunisten.
    Anarchismus ist keine Staatsform, sondern Chaos (und das ist kein Klischee).
    Das ganz extreme gegen Kapitalismus hat in der Formen auch nichtmehr viel mit Politik zu tun, sondern ist nur ne Jugenderscheinung, da gibts natürlich auch Ältere die immer jung bleiben ;)

    SUCHE FAKHUR PISTAZIE OVP!


    "Ich tue dies weil ich ein ABSOLUT reines gewissen hab "
    ( christoph daum vor seiner haarprobe )


    "Ich mag Rauch lieber als Luft! Wenn ich könnte würde ich auch im Schlaf rauchen. Ich würd sogar im Sarg weiterrauchen."

  • Zitat

    Original von flxx
    Als Sowi LKler regen einen die Antwortmölichkeiten auf, aber auch wenn es ein Mitte gegeben hätte...


    Das habe ich mir auch eben gedacht. Hätte auch Mitte angekreuzt. Aber denke, dass es gut ist das es diese Antwortmöglichkeit nicht gibt, da ich glaube das viele Leute die sonst Mitte angekreuzt haben jetzt eher rechts angekreuzt haben. Denke so ist es Aussagekräftiger.


    €: Sry für den Doppelpost!

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    Einmal editiert, zuletzt von RDk ()

  • Moin,
    ich hab für eher rechts gestimmt. Ich möcht mich aber ganz klar von extremen Sichtweisen, links oder Rechts, distanzieren. extreme Denkweisen halte ich nicht für sinnvoll. Ich befinde mich im normalen Parteienspektrum in DE, also natürlich nicht die Linke oder gar die NPD. Eher rechts habe ich gewählt, da ich mich politisch denkend als eher konservativ bezeichnen würde.
    Ich glaube allerdings, und steinigt mich ruhig dafür, (Ich möchte mich von jeglichen Richtungen in dieser folgenden Argumentation distanzieren, beide sind falsch und shclecht meiner Meinung nach) dass Nationalsozialismus so wie er unter Hitler ausgeführt wurde noch die Praktikablere Denkweise ist. Kommunismus funktioniert in der Realität schlichtweg nicht. Da kann man drüber babbeln soviel man will, es wird nicht besser. Und das die Kommunisten, als solche bezeichne ich jetzt mal die DDR, die Sowjetunion bzw Russland und China, Nordkorea und derartige, WESENTlich mehr Tote(auch aus den eigenen Reihen) auf dem Gewissen als die Nazis ist wohl unumstritten. Für mich ist natürlich die Demokratie der einzig richtige Weg, Kommunismus/Marxismus oder Nationalsozialismus sowie andere rechte Staatsformen sind für mich absolut inakzeptabel.


    Mal hoffen, dass mein Standpunkt klar geworden ist und mich nicht irgendwer als Nazi bezeichnet. BTW: Kommunist ist für mich ebenso ein Schimpfwort.


    Kai

    Positiv gehandelt mit:
    38


    Negative Erfahrungen:
    0


    Bester Handel mit:


    sIght


  • Bitte befass dich mit der grundlegenden Theorie eines systems wie dem anarchismus, bevor du redest. Auch im Anarchismus sind die Menschen in Räten organisiert, nicht nur im Kommunismus. In beiden Systemen gibt es viele überschneidungen, ein gewaltiger Unterschied ist allerdings, das der Staat als Machtfunktion im Kommunismus weiterbesteht, im Anarchismus allerdings abgeschafft wird, um die Freiheit zu gewährleisten.
    Auch ist Anarchie natürlich nicht Chaos, du musst nich alles glauben was dir die BILD erzählt :) Denn Anarchismus bedeutet ja nicht regellosigkeit, wie weitläufig angenommen, sondern nur die abwesenheit eines bürgerlichen gesetztes. Trotzdem bestimmen die Menschen in Räten (!) über ihre regeln und strafen.


    Wieder zu dns:


    Der Kapitalismus bedeutet Egoismus, Selbstsucht und Autoritären gehabe. Es ist ein ungerechtes system, in dem einzelne auf kosten der allgemeinheit reich werden, manipulieren und versuchen ihre macht über andere zu halten und zu erweitern. Das Lohnarbeitssystem macht die Menschen zu Sklaven von wenigen Herrschenden.
    Es ist einfach nicht zu rechtfertigen, nicht in ordnung, wenn irgendwelche manager immer reicher werden, gelder unterschlagen und mit arrogantem gehabe von gerechtigkeit sprechen, wenn gleichzeitig andere leute für 600 euro im monat arbeiten, leute auf der strasse verrecken, oder einfach auf grund von chancenlosigkeit resignieren.
    Ausserdem ist dieses kapitalistische system der gegensatz von selbstverwaltung und organisation. es presst die leute in das muster von maschinen, die nur existieren um arbeit für sie zu verrichten. es spricht den menschen den individualcharakter ab, freies leben und entfaltung ist kaum möglich.


    das es auch anders geht, zeigte Machno in der freien ukraine 1917 - 1921, die CNT wie schon erwähnt 1936 -1939 in Spanien / Katalonien, die Kronstädter Matrosen 1921, und, auch heute noch menschen in Mexiko, Chiapas, in form der EZLN!


    So das sollte zur erklärung vorerst genügen, interessante diskussion übringens :)


    eine frage hab ich noch an dich dns, wieso hast du als symbol eine israel flagge, ist reines interesse ;)? verrat doch mal was über deine gesinnung ;)


    li(e)bertäre grüsse

  • Zitat

    Original von FL0...


    Bitte befass dich mit der grundlegenden Theorie eines systems wie dem anarchismus, bevor du redest. Auch im Anarchismus sind die Menschen in Räten organisiert, nicht nur im Kommunismus. In beiden Systemen gibt es viele überschneidungen, ein gewaltiger Unterschied ist allerdings, das der Staat als Machtfunktion im Kommunismus weiterbesteht, im Anarchismus allerdings abgeschafft wird, um die Freiheit zu gewährleisten.
    Auch ist Anarchie natürlich nicht Chaos, du musst nich alles glauben was dir die BILD erzählt :) Denn Anarchismus bedeutet ja nicht regellosigkeit, wie weitläufig angenommen, sondern nur die abwesenheit eines bürgerlichen gesetztes. Trotzdem bestimmen die Menschen in Räten (!) über ihre regeln und strafen.


    Du hast zuvor beschrieben, dass die Gesellschaft in Räten organisiert ist, die wiederum eine "Führungperson" wählt, welche wiederum in einem Rat ist und wieder dort wählt etc.
    Daraus entwickelt sich ganz eindeutig wieder eine Herrschaft und das passt zur Anarchie nicht! Die Anarchie geht gewissermaßen von freien Räten aus, meiner Meinung nach eher zur Steinzeit passend als zu einer entwickelten Gesellschaft.
    Natürlich gibt es in der Anarchie regeln, aber wieweit dürften diese Regeln gehen damit es noch als Anarchie gilt und inwiefern greifen Sanktionen?! :ugly:
    Anarchie will den Menschen eine Freiheit anbieten, ohne ausgeklügeltes System. Im Endeffekt würde es aufs Recht des Stärkeren hinauslaufen(Wenn die Gesellschaft überhaupt bei der Anarchie bleibt und sich nicht direkt ne neue Form sucht...)

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    "Ich mag Rauch lieber als Luft! Wenn ich könnte würde ich auch im Schlaf rauchen. Ich würd sogar im Sarg weiterrauchen."


  • Nein, Kapitalismus bedeutet eben nicht Egoismus, Selbstsucht und autoritäres Gehabe. Leider ist es heutzutage oft so, das ist aber nicht dem Kapitalismus selbst, sondern dem Problemfaktor Mensch zuzuschreiben. Jedes (bisher bekannte) System geht irgendwann am Faktor Mensch kaputt.


    Der Kapitalismus ist in seinen Ansätzen ein ebenso faires System wie der Kommunismus, der Anarchismus oder der Libertarismus. Das, wozu er heute verkommen ist, ist die Schuld von menschlichen Verhaltensweisen wie Gier und Egoismus.
    Auf lange Sicht hat der Kommunismus ebensowenig funktioniert, man siehe Sowjetunion und DDR. Aber auch der Marxismus in seiner Reinform, wie in den Kibbutzim in Israel, musste aufgrund wachsender Bevölkerungszahlen irgendwann abgeschafft werden.


    Wieso ich eine Israelflagge als Avatar hab? Ich bin Jude und Zionist. Ganz einfach.


    Meine Gesinnung? Ich halte nicht viel von Schubladendenken wie "links" und "rechts". Ich hab einige Ansichten die man rechts einordnen könnte, genauso wie ich welche hab, die man links nennen könnte.


    Müsste ich ein Wort finden würde es liberal am ehesten treffen, denke ich, in Ansätzen vielleicht auch libertär-minarchistisch.

    Einmal editiert, zuletzt von dns ()

  • Zitat

    Original von FL0...
    So und nun zünd ich ne Bank an und werf n paar steine. ^^


    Nimm runde Steine, die liegen besser in der Hand und lassen sich leichter werfen. Schonmal Cocktails geworfen? Damit kann man Sachen anfackeln und gleichzeit Scheiben einwerfen. :D
    Spaß beiseite. Anarchie heißt für mich aber auch generelle Abneigung gegen Autoritäten. Problem ist aber, daß es überall welche gibt(z.B. bei der Polizei, in Unternehmen usw.)

    Zitat

    Original von FL0...
    Den Slogan find ich grade gut, Autoritäten, Bosse und Chefs schränken die Freiheit der Menschen nur ein.


    Du hast geschrieben, daß du keine Bosse, Chefs haben möchtest. Soll jetzt jedes Unternehmen aufhören zu existieren(da es immer mindestens einen Chef oder Manager gibt). Vllt noch die Unternehmen zu Volkseigentum machen(DDR lässt grüßen)?

    Zitat

    Original von FL0...
    Nein nicht der stärkere regiert, es gibt keine regierung mehr! das volk tut sich in räten zusammen, und entscheidet so über seine belange. jeder kann einen rat bilden, der sich dann um einen bestimmten bereich kümmert. dann wählen die menschen im rat einen delegierten mit IMPERATIVEN MANDAT, das heisst, das er NUR die meinung des rates wiedergibt, auch wenn er eine andere hat, was direkte demokratie gewährleistet. diese delegierten treffen sich dann wieder im nächst höheren rat, und so setzt sich die reihe dann fort.


    Jetzt mal ehrlich, du schreibst du willst keine Regierung und gibst gleichzeitig eine weitere, wenn auch andere Regierungsform an? Die wahrscheinlich nicht mal funktioniert, da es einfach sehr schwer sein wird 80 Millionen unter einen Hut zu bringen, die vllt auch noch völlig anders denken und von denen viele keine Ahnung über die Auswikrungen ihres Handelns/ihrer Interessen haben(bei kleineren Bevölungszahlen kann ich es mir ja noch vorstellen)?

    Zitat

    Original von FL0...
    Denn Anarchismus bedeutet ja nicht regellosigkeit, wie weitläufig angenommen, sondern nur die abwesenheit eines bürgerlichen gesetztes. Trotzdem bestimmen die Menschen in Räten (!) über ihre regeln und strafen.


    Und du willst wirklich kein einheitliches Grundgesetz mehr, wie es jetzt existiert?


    So, das wollte ich mal loswerden!
    Ich selber bin einer dieser "kapitalischen Ärsche", der sich als neutral einstuft. Gleichzeitig bin ich aber Stolz auf mein Land(damit meine ich nicht nur die Erde, sondern auch Regierungform, Rechtssystem usw.) und auf die Leute, die es zu dem gemacht haben was es ist(Ja, ich schreibe bewusst Stolz, da man auch auf andere Menschen/Sachen stolz sein kann und nicht nur auf sein eigenen Aa-Haufen, auch wenn es nicht so auf Wikipedia steht, den Stolz sein ist für mich ein Gefühl.) Warum ich stolz auf dieses Land bin? Weil es mir ermöglicht, daß ich mich jeden Tag satt essen kann, daß ich ohne Kriege leben muß, daß ich meine Meinung offen kund tun kann ohne gleich am Pranger zu stehen oder als "Ketzer" verbrannt zu werden, und das ich mir ein Leben in Wohlstand aufbauen kann. Es gibt aber noch weiter gute Gründe.
    Im übrigen bin ich Kapitalist, da ich der Meinug bin, daß nur diese Form langfristig Wohlstand bring. Nicht für alle, aber für die die sich anstrengen und etwas leisten wollen(das fängt schon in der Grundschule an). Und es ist auch die einzige Form die sich alleine aus einer Krise befreien kann(zwar bleiben viele Menschen/Unternehmen dabei auf der Strecke, dafür werden andere wachsen, aber auch die die auf der Strecke bleiben können sich nach einer gewissen Zeit wieder erholen oder es kommen Andere die aufsteigen, das würde z.B. beim reinen Sozialismus nicht funktionieren). Und Kapitalismus heißt nicht, daß man Menschen ausbeuten soll oder mit der Peitsche vorantreibt. Ob Leute egoistisch oder selbstsüchtig handeln, liegt aber nicht am Kapitalismus. Das Unternehmen aber langfristig Gewinne machen müssen, um am Markt zu bestehen sollte jedem klar sein, der auch nur einen Hauch Ahnung von Unternehmensführung hat.

    Zitat

    Original von FL0...
    Es ist einfach nicht zu rechtfertigen, nicht in ordnung, wenn irgendwelche manager immer reicher werden, gelder unterschlagen und mit arrogantem gehabe von gerechtigkeit sprechen, wenn gleichzeitig andere leute für 600 euro im monat arbeiten, leute auf der strasse verrecken, oder einfach auf grund von chancenlosigkeit resignieren.


    Und was ist bitte so schlimm daran mehr als der Durchschnitt zu verdienen, wenn man ausreichende Qualifikationen erlangt hat. Wenn ich 10-15 Jahre lange Studiert und Promoviert habe, dazu noch mit Menschen umgehen kann und mehrere Sprachen spreche, vllt noch ein gut laufendes Unternehmen besitze oder als Manager das Unternehmen zum Wachstum verhelfe, warum sollte ich dann mit einem Gehalt der Unterschichten abfinden? Unterschlagungen und Steuerhinterziehung sind verboten. Die Leute die sowas machen werden auch dementsprechend zur Verantwortung gezogen.


    Desweiter ist durch die Form des Kapitalimus Deutschland und auch andere Länder erst gewachsen. Darum fänd ich es schade, wenn es ein paar Knallköppe diese Wirtschaftsordnung, die auf Privateigentum und Marktwirtschaft beruht(hihi, ist von wikipedia geklaut), abschaffen wollen. Das hier soll aber nicht heißen, daß ich gegen Gewerkschaften und sozialen "Hilfen" sowie der sozialen Marktwirtschaft bin.
    So genug über den Kapitalismus geschrieben(es gibt schon Threads darüber und bitte nicht alles so ernst nehmen). Die Frage ist nun welche Richtung ich wählen soll, da ich mich nicht entscheiden kann. Vllt kann ja einer von euch sagen, wo ich genau hinpasse. Bin weder für den Nationalsozialismus noch für Anarchie. Hab auch nichts gegen Ausländer, sofern sie etwas drauf haben und Deutschland voranbringen.

    erfolgreich gehandelt mit: SANDsturm, Shadow_rob

    Einmal editiert, zuletzt von Negro ()

  • Zitat

    Original von RDk


    Du hast zuvor beschrieben, dass die Gesellschaft in Räten organisiert ist, die wiederum eine "Führungperson" wählt, welche wiederum in einem Rat ist und wieder dort wählt etc.
    Daraus entwickelt sich ganz eindeutig wieder eine Herrschaft und das passt zur Anarchie nicht! Die Anarchie geht gewissermaßen von freien Räten aus, meiner Meinung nach eher zur Steinzeit passend als zu einer entwickelten Gesellschaft.
    Natürlich gibt es in der Anarchie regeln, aber wieweit dürften diese Regeln gehen damit es noch als Anarchie gilt und inwiefern greifen Sanktionen?! :ugly:
    Anarchie will den Menschen eine Freiheit anbieten, ohne ausgeklügeltes System. Im Endeffekt würde es aufs Recht des Stärkeren hinauslaufen(Wenn die Gesellschaft überhaupt bei der Anarchie bleibt und sich nicht direkt ne neue Form sucht...)


    Wie gesagt, informier dich bevor du redest, denn das ist einfach vom theoretischen Grundsatz blödsinn. Wie schon in ein paar Beiträgen gesagt, handelt es sich bei den Deligierten um ein "Imperatives Mandat", dass heisst der Delegierte bringt seine Meinung nicht ein, sonder gibt nur die Meinung der Masse, des Rates wieder. Das ist demokratisch! Propagiert der Delegierte allerdings seine eigene Meinung, entgegen der Meinung der Masse, wird er abgesetzt und kann sich wieder normal in den Rat einbringen, jemand anders wird dann neugewählt für seinen Posten.
    Diese ganz Sache hat einfach den grund, das sich einfach nicht die Bevölkerung einer ganzen Stadt treffen kann, allerdings kann sie Einzelne wählen die sich dann treffen und einen weiteren Rat bilden.


    Und wie gesagt, Regellossigkeit hat mit Anarchie nichts zu tun! Die Menschen tuen sich zusammen, und bestimmen die Regeln des freien zusammenlebens und führen auch die bestrafungen durch, die vorher bestimmt wurden. ein unabhängiges schiedsgericht wird berufen, und es gibt einen fairen prozess...


    es ist ein ausgeklügeltes system, und grade in einer anarchie wird nicht der stärkere/mächtigere regieren. das ist ja das schöne daran.

  • Das was du da bschreibst ist eine Demokratie.
    Der einzige Unterschied den ich feststelle ist der, dass du so sehr darauf beharrst das der Deligierte seine eigene Meinung nicht wiedergibt, sondern die des Rates. In der Demokratie ist es jedoch genau das selbe, wenn der Abgeordnetet eines Wahlkreises vor der Wahl sagt er will sich für A einsetzen, nachher aber doch eher zu B tendiert, so wird er nicht wiedergewählt.
    Ich weiß zwar nicht wo du dich informierst, aber anscheinend wirft deine Quelle die Begriffe ein bisschen durcheinander.


    Wenn ich die Regeln die im Grundgesetz festgehalten wurden verletze, so wird ein unabhängiges Schiedsgericht einberufen, welches mich bestraft.


    Ich möchte mal gerne hören was konkret du überhaupt ändern willst :rolleyes:

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    "Ich mag Rauch lieber als Luft! Wenn ich könnte würde ich auch im Schlaf rauchen. Ich würd sogar im Sarg weiterrauchen."

  • zu Negro und dns:


    Doch, natürlich bedeutet der Kapitalismus egoismus und selbstsucht und autorität. Ein einzelner Mensch, ein Boss kann über die Gehälter von tausenden Arbeitern entscheiden, er kann sie feuern und über sie entscheiden. Warum können nicht die tausenden arbeiter den betrieb leiten (räte!). Hat in Spanien zB auch funktioniert, die Arbeit wurde verteilt, die einen produzierten, die anderen verwalteten und alle verdienten gleich viel. Solidarität und Selbstverwaltung sollte doch unser ziel sein!


    so der erste punkt von negro sollte damit geklärt sein. der betrieb soll weder kapitalistisch verwaltet, noch wie in der ddr in staatseigentum übergehen, denn beides sorgt eben nciht für die selbstverwaltung. die arbeiter sollten den betrieb übernehmen.


    Darum wird ja in Räten beraten, wie Probleme gelöst werden. Natürlich wird immer der Konsens angestrebt, aber aber in einem rat können sich natürlich pro und kontra fraktionen bilden, ist doch klar. trotzdem ist diese form der organisation einfach die wesentlich demokratischere.


    ein grundgesetz wird überflüssig, denn jede straftat hat ein unrecht vorraus. ausbeutung, perspektivlosigkeit und rassismus existieren nciht mehr, weshalb sollte ein freier mensch dem es an nichts fehlt straftaten begehen? trotzdem gibt es natürlich auch regeln, und mensch kann auch aus der gesellschaft ausgeschlossen werden. bestrafungen gibts natürlich auch, wie schon gesagt, schiedsgericht usw.


    jaja der kapitalismus bringt natürlich wohlstand, aber leider nur für ganz, ganz wenige! auch echt schön das wir alle so friedlich sind, krieg gibts ja auch nicht mehr, zumindest bekommen wir davon wenig mit, denn die grenzen der deutschen demokratie werden ja auch am hindukusch verteidigt ne?
    friede freude eierkuchen, alles super in deutschland. jo du wirst mit son ner meinung bestimmt nciht als "ketzer verbrannt", leute die alternativ denken haben schon regelmäßig repression durch den staat zu spüren. aber das sind ja eh alles autonome gewaltpsychopaten und kinderfresser.


    zu rDK:


    das ist mir echt zu blöd. hab doch schon ganz oft gesagt welche form von gesellschaftsordnung ich anstrebe und was ich an der bestehenden kritisiere, und was ich beschreibe ist auch keine demokratie wie wir sie nun haben.


    aber mal ganz von vorne :


    http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentarische_Demokratie


    und


    http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie

  • Zitat

    Original von RDk
    Das was du da bschreibst ist eine Demokratie.
    Der einzige Unterschied den ich feststelle ist der, dass du so sehr darauf beharrst das der Deligierte seine eigene Meinung nicht wiedergibt, sondern die des Rates. In der Demokratie ist es jedoch genau das selbe, wenn der Abgeordnetet eines Wahlkreises vor der Wahl sagt er will sich für A einsetzen, nachher aber doch eher zu B tendiert, so wird er nicht wiedergewählt.
    Ich weiß zwar nicht wo du dich informierst, aber anscheinend wirft deine Quelle die Begriffe ein bisschen durcheinander.


    Wenn ich die Regeln die im Grundgesetz festgehalten wurden verletze, so wird ein unabhängiges Schiedsgericht einberufen, welches mich bestraft.


    Ich möchte mal gerne hören was konkret du überhaupt ändern willst :rolleyes:


    RDk, bei "uns" sind die Gewählten Vertreter ihrem Gewissen (oder in der Realität bis zu ner gewissen Grenze dem Parteibuch) verantwortlich und eben nicht(!) seinen Wählern.
    Großer Unterschied: Imperatives Mandat vs. freies Mandat.


    Wobei FLOs Aussagen eher in Richtung Rätesystem, welches auch demokratische Grundzüge besitzt, da geb ich RDk ja völlig Recht ;) (und welches grundsätzlich geschickter und "basisdemokratischer" ist, imo) abzielt, als Anarchie. Oder ich verstehe ihn bißchen falsch.


    edit: Stichwort 'Syndikalismus'

    Einmal editiert, zuletzt von Sasp97 ()

  • Zitat

    Original von Sasp97


    RDk, bei "uns" sind die Gewählten Vertreter ihrem Gewissen (oder in der Realität bis zu ner gewissen Grenze dem Parteibuch) verantwortlich und eben nicht(!) seinen Wählern.
    Großer Unterschied: Imperatives Mandat vs. freies Mandat.


    Wobei FLOs Aussagen eher in Richtung Rätesystem, welches auch demokratische Grundzüge besitzt, da geb ich RDk ja völlig Recht ;) (und welches grundsätzlich geschickter und "basisdemokratischer" ist, imo) abzielt, als Anarchie. Oder ich verstehe ihn bißchen falsch.


    sehr gut zusammengefasst, danke. nun fehlt nur noch die eigene wertung^^

  • Vielleicht ist eien Anarchie in der Theorie ja toll Flo, aber Menschen waren schon immer korrpupt, geldgeil & machtbesessen und werden es auch immer bleiben. Punkt. Und eben jene Menschen wüden es schon wissen, wie man aus einer Anarchie ganz ganz schnell eine Diktatur schafft.


    Zum Threadtopic: Ich bin eher rechts orientiert, wobei dieses "eher rechts" sehr nah an der pol. Mitte steht.

    Zitat

    shishacool
    von euch hat bestimmt auch jemand mal beim shsiha rauchen gewichst und ich habe das erste mal gemacht und mir wurde halt schlecht! heut werde ic hes wiedser probiern und wenn mir schlecht wird lasse ich das shisha rauchen!
    Wenn meine eltern mich erwischen dann bin ich tod, aber es geheim zu machen törnt einfach an!


  • Der Boss kann nicht frei über Gehälter entscheiden und kann auch nicht nach Belieben Arbeiter feuern. Dafür gibt es staatliche Regelungen, die sowas unterbinden.


    Und natürlich haben die Arbeiter ein Mitbestimmungsrecht. In einer AG oder großen GmbH beispielsweise gibt es einen Aufsichtsrat, in dem zu gleichen Teilen Vertreter der Gesellschafter und Vertreter der Arbeiter sitzen.


    Wieso sollten die Arbeiter überhaupt den Betrieb übernehmen? Meinst du ein Stahlschweißer bei BMW hätte die nötigen Qualifikationen, das ganze Unternehmen zu leiten? Ich glaube nicht.


    Außerdem ist eine Welt ohne Verbrechen utopisch. Sowas kann und wird es niemals geben. Auch Menschen denen es(materiell) an nichts fehlt begehen Verbrechen.


    Leuten, die alternativ denken, werden gerade heutzutage gerne gehört, aber nicht wenn ihre Vorstellungen utopisch und undurchsetzbar sind.


    So gut eine Idee auch ist, sobald man sie nicht umsetzen kann ist sie wertlos.


  • wie alt bist du eig wenn man ma fragen darf? und in welcher traumwelt lebst du?


    "anarchisten setzen sich für die freiheit ein und blaaaa"


    anscheinend hast du wikipedia selber nicht ganz gelesen was anarchisten usw angeht :D


    und das du steine schmeissen gehst hat keiner gesagt aber zu behaupten konservativ sein is traurig und gleichzeitig anarchist sein... weise dazu sag ich nur...


    du hast dich noch nich gefunden ;)


    :blubber: Immer offen für Tabak Angebote ab Al Fakher Qualität. :blubber:


  • Ich geh darauf inhaltlich nun mal weniger ein, da du meine meinung kennst, nur soviel:


    Diese staatlichen regelungen sind nichtig, die gehaltsunterschiede zwischen unternehmern sind gewaltig.
    zu den stahlarbeitern: ich hab doch gesagt die arbeit würde aufgeteilt, ein teil würde verwalten, sich darin bilden, der andere produzieren.


    ich habe nicht gesagt das keine verbrechen mehr begangen werden. ich habe gesagt, das davon ausgegangen wird, dass es deutlich weniger werden. und wie mit den übringen verfahren wird habe ich auch beschrieben.


    zum rest: nein, leute die antistaatlich kämpfen werden mit repression zurückgedrängt. das mag sich euch nciht so offenbaren, aber ich kann das aus eigener erfahrung einfach so behaupten. sogar leute die komplett gewaltlos kämpfen stehn im verfassungsbericht (ebenso wie die vorhin beschriebene FAU übringes), werden überwacht und bekämpft. aber so ist das halt, und es ist ja auch nachvollziehbar das die mächtigen versuchen ihre macht zu wahren.


    zum thema utopie. utopie bedeutet genau übersetzt "nichtort", also ein ort der (noch) nicht existiert. dies ist zum einen falsch denn es gibt einige, wenn auch wenige anarchistische gebiete. zB die freistadt Christiana , Chiapas in mexiko (EZLN!) und autonome freiräume. all diese werden nach anarchistischem prinzip verwaltet.


    aber klar ist anarchismus eine utopie, aber keine atopie. also ein ort, der im ganzen noch nicht existiert, aber dessen bestehen auch nicht unmöglich ist.


    hab doch vorhin ein paar verweise auf die geschichte gegeben, schaut euch die mal an wenn ihr mögt.


  • ähm kannst du auch eine begründete kritik abgeben oder willst du einfach so ein bisschen reden? ich bin 15, was mit politischer ausrichtung weniger viel zu tun hat. und so pseudopädagogisches geredet ist auch nicht cool :(