Kinimod SMS Test
Hallo zusammen,
wie ein einem anderen Post mal erwähnt, wollte ich meine
Erfahrung zur Kinimod SMS mitteilen, sobald ich sie habe.
Nach 4 Wochen Wartezeit (das wird bereits bei Bestellung
angekündigt, somit wurde ich auch nicht negativ überrascht) war sie endlich da.
Es gab zwar ein paar Probleme bei der Zustellung, da versehentlich eine falsche
Hausnummer DHL mitgegeben wurde und bei der Rücksendung zum Absender die Bowl
zerstört wurde. Es wurde also ein neues Gewinde geschnitten, verklebt und mir
dann zugesendet. Kann passieren, hat auch nicht weiter gestört und die
Kommunikation war offen, das war mir wichtiger, als die 4 Tage Verzögerung.
Erstmal was Grundlegendes: Der Service ist 1a. Man merkt,
dass es sich hier um nur wenige Menschen handelt, die mit Qualität und
Kundenservice sich einen Namen machen wollen. Da hier nichts vom Fließband
kommt, merkt man schon, dass sie sich hier sehr viel Mühe geben.
Nun zum wesentlichen, die Shisha selbst.
Sie wurde vernünftig verpackt versendet. Bestellt habe ich
folgendes:
Ohne Aufpreis:
- Oriental Bowl (andere Bowls möglich, wenn gewünscht auch
eigene Gläser) als Milchglas (gibt es auch in Klar, Grobgewinde aus Edelstahl)
- Die Base "Mechanic" (andere Bases möglich) mit
der Gravur des Namens meines noch ungeborenen Sohnes (soll am 08.05.17
schlüpfen, Edelstahl, also die Base, nicht mein Sohn
)
- Standardkonfig 3 Schlauchanschlüsse (Edelstahl)
- Eine Rauchsäule, die etwas an eine Nockenwelle erinnert
(Edelstahl)
- 3 Schliffadapter für die Schlauchanschlüsse (Edelstahl)
- Standard Tauchrohr ohne Löcher oder anderem
Schnickschnack, wird standardmäßig mit dem Firmennamen graviert (Edelstahl)
- Standard Kopfadapter mit Gewinde (Edelstahl)
Mit Aufpreis
- Größerer Kohleteller (mit Gravur der Firma, nicht
änderbar)
- 1x Griff (Edelstahl)mit 2x Timeless Glass Mundstücken
- 1 weiteren Griff (Edelstahl), damit das 2. Mundstück
verwendet werden kann
Gesamt knapp 360€
Was ist nicht mit dabei:
- Kopfdichtung
- Kopf
- Schlauch
Die Teile waren aber auch bereits vorhanden, somit für mich
OK.
Prinzipiell kann man wohl bei Kinimod sehr viel Einfluss auf
das Design nehmen, wenn man denn mag. Da ich hier wenig kreativ bin, habe ich
mich für Teile aus seinem kleinen Katalog bedient, da sie mir auf Anhieb
gefallen haben. Wer mag, kann sich aber auch von den Bildern der Kundenshishas
inspirieren lassen.
Kommen wir zur Bewertung
- Die Qualität
Ich habe mich intensiv mit den Edelstahl Shishas beschäftigt
und mir einige angeschaut und auch selber vorher eine gehabt. Daher vergleiche
ich hier ein wenig meine alte Kaya Inox mit meiner neuen Kinimod. MIG und co.
sind meiner Meinung nach wirklich gut, die Kinimod toppt das Ganze aber noch.
- Die Metallteile:
Die Teile sind präzise geschnitten, die Gewinde laufen
sauber und man bekommt für sein Geld viel Metall, alleine die Rauchsäule ist -
sorry - scheisseschwer. Ich mag sowas. Auch hier sieht man, dass Menschen die
Teile herstellen, draufschauen, polieren und ausliefern. Nichts ist zerkratzt
oder sonst was. Auch meine Kaya Inox war wirklich top verarbeitet, aber bei
Kinimod ist es eben besser und man bekommt wie bereits geschrieben auch mehr
Material.
Klarer Punkt für die Kinimod, obwohl die Kaya sich nicht
verstecken muss.
- Das Glas
Natürlich ist es hier Geschmackssache, daher werde ich auf
das Design nicht weiter eingehen. Nüchtern betrachtet: Das Glas ist bei beiden
einwandfrei, es gibt keine sichtbaren Fehler im Glas. Allerdings finde ich das
höhere Gewicht beim Glas meiner Kaya besser, es macht einen wertigeren
Eindruck.
Punkt für die Kaya
- Die Reinigung
Bei beiden Pfeifen kann man jeden Kram abschrauben. Bei der
Kinimod kann der Schlauchanschluss an sich noch zerlegt werden. Macht zwar mehr
Arbeit, erleichtert aber die Reinigung ungemein, was ich persönlich besser
finde. Da es aber nur eine persönliche Empfindung ist, werte ich hier einen
Gleichstand, da die leichtere Reinigung einem höheren Montageaufwand gegenübersteht
- Die Handhabung
Schlauch: Die Schliffadapter bei der Kinimod sind top, finde
ich absolut klasse. Das Glasmundstück wird per Schliff mit dem Edelstahlgriff
verbunden und wer jetzt Sorge hat, dass das Glas herausfäällt: Keine Chance,
das hält wirklich. Ich bin zwar immer noch skeptisch, aber in diversen Tests
hat sich das Glas nur mit moderater Kraft vom Metall gelöst, nicht aber durch
das Eigengewicht.
Bei meiner Kaya hatte ich 2 Anschlüsse mit dem aktuelleren
Schlauchadapter, auf dem nur eine kleine Dichtung ist. Der Adapter wird dann in
den Anschluss gesteckt, dort ist aber keine Dichtung drin. Nach dem Einstecken
klackt es leise und der Schlauch sitzt. Hier kommt der Nachteil bei der Sache.
Schlauchanschluss und Adapter sollten gut gefettet sein, sonst lässt sich das Ganze
nur schwer verbinden und wieder lösen und man erhält den Eindruck, dass die
Dichtung wesentlich stärker verschleißt. Die anderen beiden Schläuche werden
ganz normal per eingesetzter Gummidichtung und dem Standardadapter verbunden.
Das Klicksystem beim Schlauchanschluss ist bei meiner Kaya aber nicht Serie,
sondern habe ich nachgekauft.
Base: Die Kaya hat ein Klicksystem. Das finde ich einfach
nur geil. Die Kinimod hat ein Grobgewinde. Klar, eigentlich macht man nur
Wasser rein und dann muss man nicht mehr dran. Aber es ist schon toll, wenn man
nur die Viertel Drehung machen muss und man ist fertig. Es wirkt kaum Kraft aufs
Gewinde, es kann nicht verkanten, man bekommt es problemlos wieder auf. Das
Grobgewinde bei der Kinimod ist top verarbeitet, man braucht auch keine Gewalt,
da es auch ohne sauber abdichtet. Aber man muss eben etwas drehen. Das ist
meckern auf hohem Niveau und für mich kein Kaufkriterium, andere könnte es aber
interessieren.
Kohleteller: Nun werden einige denken, was an der Handhabung
eines Kohletellers besonders sein kann und warum das erwähnenswert ist. Und
jetzt kommt ein Punkt, den ich bei der Kinimod wirklich vermisse. Der
Kohleteller wird bei der Kinimod per Gewinde befestigt und ist dann fest. Dann
wird der Kopf aufgesetzt und es geht los. Bei der Kaya wird der Glaskohleteller
per Schliff mit der Glasrauchsäule verbunden. Der riesen Vorteil ist -so finde
ich-, dass ich mit dem kompletten Teller zum Kohleanzünder gehen, die Kohle in
meinen Razor legen und den Teller wieder auf die Rauchsäule setzen kann. Das
macht die Handhabung zumindest bei der Kohlebeschaffung einfacher. Da es den
Glasteller nicht in größerer Ausführung gibt, wird es auf dem Teller recht eng.
Da ist der Teller von der Größe bei der Kinimod wesentlich angenehmer. Leider
ist der Kohleteller wohl nur ein Serviertablett, das passt leider nicht zur
hochwertigen Shisha. Das ist zwar schade, aber seinen Zweck erfüllt er. Hier
werde ich mir noch einen vernünftigen nachbestellen bzw. woanders bestellen.
Insgesamt finde ich die Handhabung bei der Kaya ein wenig
besser, daher Punkt für die Kaya.
- Rauchgenuss
Jetzt komme ich zu dem Punkt, warum ich mir eine neue Shisha
zugelegt habe. Wie im Text davor nicht unschwer zu erkennen, bin ich von der
Kaya Inox schwer begeistert. Die tolle Rauchsäule der Kaya ist allerdings auch
ihre Achillesferse. Durch den sehr großen Durchmesser scheint auch sehr viel
Luft ohne Geschmack mitzukommen, was die Intensität leiden lässt. Ich denke,
die Kayas mit einer Standardedelstahlrauchsäule werden bessere Ergebnisse
erzielen.
Ich hatte bei der Kaya einen leckeren Geschmack, keine
Frage. Allerdings habe ich bei meinem Vater mit meiner alten Amy wieder
geraucht und ich habe dann über mehrere Wochen mit gleichem Tabak, Setup und
Zubehör getestet und musste feststellen, der Geschmack bei der Amy war besser.
Also habe ich dann nach langem Suchen die Kinimod gefunden. Und ich muss sagen:
Der Knaller. Der Tabak schmeckt wesentlich intensiver, die Rauchentwicklung ist
top. Der Geschmack der Amy wird nochmal übertroffen. Bei der Kaya war rauchen
immer = atmen und man musste schon was ziehen, damit die Rauchentwicklung
stimmte. Bei der Kinimod herrscht schon ein gewisser Gegendruck, dafür ist
sofort Rauch und Geschmack da.
Fazit:
Die Kinimod kostet eine Menge Geld, keine Frage. Aber meiner
Meinung nach, war es das auch Wert. Die Qualität ist überragend, das Design
edel und der Geschmack wirklich super. Wer auf der Suche nach einer tollen
Pfeife ist und das Geld aussuchen möchte, ist mit der Kinimod bestens bedient.
Warum ich mich für eine Milchglas Bowl entschieden habe und
dann noch in der Form, ist auf den Bildern vielleicht besser zu erkennen.
Wenn noch jemand Fragen hat, dann einfach schreiben, ich
antworte gerne.
Bilder sollten hier zu finden sein: https://skynetcyberdyne-my.sha…y=AYIn3Y0ofeMfrBXaZ-R_5zQ