Genau das ist ja der Punkt. Die Daten, die ich aktiv preisgebe, sind eine Sache. Die Daten, die ich passiv preisgebe, wenn ich mich im Internet bewege und dabei bei Dings angemeldet bleibe oder History/bestimmte Cookies nicht zulasse, sind eine andere Sache (natürlich vorrausgesetzt, dass Facebook/google+/whatever auch...).
Ich finde, dass man aus "Dummheit/Unvorsichtigkeit schützt vor Strafe/Konsequenz nicht" keinen Freibrief für unmoralisches Handeln der Wissenden und Raffinierten herleiten sollte, sondern Verantwortung in gewisser Weise eben auch für seine Mitmenschen trägt. Wo nun die Grenze zu ziehen ist, ist schwierig.
Ich stimme dir prinzipel zu.
Allerdings gilt hierbei zu beachten, dass nur durch die Medien der Kram überhaupt gehyped wird.
In unsrer derzeitigen Staatsform, Kapitalismus, gibts den Kram den Google, Facebook und Co. "abzieht" an jeder Ecke und keiner kümmerts nen scheiß.
Ja, die Dienste mögen andere Daten nehmen um Geld zu verdienen als eine herkömmliche Firma, aber das ist letzten Endes egal, solange es bei einer "unmoralischen Handlung" bleibt. Anders könnten sie sonst auch kein Geld verdienen.
Und genau das ist es, was mich tierrisch nervt. Die scheiße um social networks dermaßen zu hypen und dabei nicht im Auge zu haben, dass so seit Jahrzehnten unsre Wirtschaft funktioniert..