oh leute, informiert euch bitte vorher mal.
Hurz: ein kumpel von mir ist bei den Gebirgsjägern und der musste das machen. Und ich kenn genug Leute die beim Bund waren und viele davon sagen das nach der aga wirklich nix mehr geht und man schon aus frust anfängt sich ständig einen reinzuleeren.
Shinichi1990: naja, muskelbepackt würd ich das net nennen wie manche da wiederkommen. Ich würde das eher Fürstenbergspoiler nennen oder Waschbärbauch statt Waschbrettbauch :wink:
wer sich natürlich nicht um seine Zivistelle kümmert kann eine assistelle kriegen. Wer sich aber drum kümmert und beim freunden und bekannten die schon zivi gemacht haben rumfragt der findet auch eine gute und interessante stelle und auch eine wo man sich nicht überarbeitet und nicht der DVD ist.
T3 und T4 gibts übrigens nicht mehr, es gibt nur noch T1,2,5 und 7.
T1 und T2 werden noch gezogen, ab T5 ist man raus.
Bund und Zivi dauern heute übrigens gleich lang, beide 9 Monate.
hier mal ein Teil meiner Verweigerung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit verweigere ich den Kriegsdienst unter Berufung auf das Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung nach Artikel 4, Absatz 3, Satz 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
Diesem Antrag ist beigefügt:
Persönliche Darlegung der Beweggründe meiner Kriegsdienstverweigerung
Lebenslauf
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland legt in Artikel 4, Absatz 3, Satz 1 fest: „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“ Von diesem Grundrecht möchte ich Gebrauch machen und ihnen hier meine Beweggründe aufführen.
Da ich katholisch erzogen wurde brachten mir meine Eltern schon im Kindesalter bei, dass Gewalt Konflikte oft nicht löst sondern sie nur verschlimmert. Sie brachten mir bei, dass man Konflikte auch ohne Anwendung von Gewalt lösen kann. Ich habe gelernt, dass das Menschliche Leben unbezahlbar ist und niemand das Recht hat, über ein anderes Leben zu bestimmen oder es zu verletzen. Man brachte mir bei jeden Menschen zu achten und seine Würde zu schätzen. Dies ist auch als Erstes, als Wichtigstes Grundrecht in unserer Verfassung, dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verankert; Artikel 1, Absatz 1 lautet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Diese Aussage über die Menschenwürde gilt als Basis für alle weiteren Grundrechte, wie sie im Grundgesetz aufgeführt werden.
Die Pflicht Wehrdienst und somit einen Dienst an der Waffe zu leisten macht mir aufgrund dessen sehr große Sorgen. Der Dienst an der Waffe dient nämlich dazu, den Einsatz dieser Waffe gegen Menschen vorzubereiten. Doch gerade dies erscheint mir als ein Handeln gegen das Grundgesetz, welches die Menschenwürde als unantastbar bezeichnet. Es wäre mir nicht möglich im Ernstfall meiner Pflicht als Wehrdienstleistender und Soldat nachzukommen, da für mich das Töten eines Menschen nicht in Frage kommt, da es im krassen Gegensatz zu allem steht was mir vermittelt wurde und was ich zu meinen eigenen Lebensgrundsätzen gemacht habe.
Der Wehrdienst steht für mich im Gegensatz zur Bibel und den 10 Geboten, den Grundlagen meines Glaubens. Im 6. Gebot ist festgelegt „Du sollst nicht töten (morden)“Ex 20,13. Daher kommt für mich der Dienst an der Waffe nicht in Frage.
Ich besuche bis zu meinem Abitur in diesem Sommer ein humanistisches Gymnasium. Dort lernte ich dass Gewalt für vieles keine Lösung ist und ein Krieg vielen humanistischen Grundsätzen widerspricht. Unsere Lehrer legten großen Wert darauf, uns zu sozialem und tolerantem Handeln zu erziehen.
In vielen Diskussionen, gerade in den Fächern Religion, Gemeinschaftskunde und Geschichte (das ich als Neigungsfach belegt habe) zum Thema Krieg, Gewalt und Töten kam ich zu dem Schluss das ein Krieg und die Anwendung von Gewalt in der heutigen Welt, in der schon so viel Elend, Schmerz und Trauer herrscht keine Lösung sein kann.
so in etwa kann das aussehen, hab jetzt einen teil weggelassen weil der persönlich war.
gruß
sushi