Beiträge von chillhead

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    Original von Rauchsignal
    Ich finde es auch nicht gerade vorteilhaft dort etwas aufzuziehen, obwohl schon von vorneherein klar war das es nicht auf Dauer bestehen kann....nehmt die das Angebot an und seid froh das ihr überhaupt was bekommt oder lasst es sein.


    Nicht jeder in Deutschland gibt immer klein bei wenn der Stadt es sagt, so wie du und viele andere. Einige hier kämpfen noch dafür, ihre Träume zu verwirklichen, aber so wie es aussieht lassen sich immer mehr Leute vom Staat einlullen und geben klein bei...


    Warum sollte mal ohne Kampf aufgeben? Warum die 8 Jahre lang abgelegte Hierarchie so plötzlich wieder akzeptieren, nur weil irgendein verkappter Kapitalist das gerne so hätte? Warum dabei zusehen, wie noch ein Naziladen aufmacht, während die linke Subkultur abgeschoben wird? Warum sich die ständige Bullengewalt gefallen lassen? Warum auf Demos grundlos von Bullen verprügeln lassen?


    one solution - revolution.



    Wir bleiben alle. Die verquere Einstellung einiger hier ist echt traurig... :rolleyes:


    Ach nochmal was zu der Entführung von Bernd das Brot: Ist irgendwer überhaupt mal auf die Idee gekommen, dass das ganze garnicht von den Besetzern ausgeht? Hier geht es um das (129)A-Team - Menschen die das B-Haus unterstützen wollen. Dabei geht es nicht darum, die Bürger auf ihre Seite zu bringen, sondern auf die ganze Sache aufmerksam zu machen und Widerstand zu zeigen.


    chillhead 8)

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    Original von dut3
    ... finde das Benehmen einiger Deutscher peinlicher als das Verhalten des Großteils der Ausländer.


    word! Ich weiß auch bei besten willen nicht warum die Leute stolz auf Deutschland sind!?! Auf was denn bitte?



    chillhead 8)

    Richtig, es werden weit mehr Angebote gestaltet, als Konzerte. Das Besetzte Haus dient als Anlaufstelle für Leute ohne Bleibe, für Leute mit Interesse und viele mehr. Speziell, was du jetzt meintest, mit den Ausreisern, ist ein recht interessantees Thema. Generell bietet das haus jedem Platz, allerdings ist es ja ein Unterschied ob Personen nun nur ein paar Tage da bleiben oder dort wohnen wollen. Das hängt auch davon ab, wie sich der "neue" verhält.


    Andere Angebote sind der Preislos-Laden, Der Sabotnik Infoladen, Rundgänge über das Gelände, Konzerte, Diskussionsrunden, das offene Antifa-cafe, workshops zu verschiedenen Themen, Vorträge, Partys, Kino, bandproberäume und viele andere Sachen.


    chillhead 8)

    Ist noch nichts passiert, wir sind aber auf (leider) alles vorbereitet. Es ist aber gut zu sehen, dass sich so viele hier bereit erklrären die Sachen zu unterstützen: Das Haus hat mehr Besucher und Support denn je erhalten=)


    adventzkranz: Schön wäre es, aber die Stadt nimmt uns doch garnicht für voll. Wir werdem wie auch von einigen im Forum hier als saufendes, pöbelndes, arbeitsverweigerndes Volk dargestellt und das nur weil diese Leute nicht mal hinter die Fassade schauen können...


    chillhead 8)


    richtig, wie auch ich erst heute früh erfahren habe, wurde dieses "Brot" geklaut - von Leuten des besetztes hauses. Und da finde ich deine Kritik absolut verständlich, ich bin sogar deiner Meinung. Dieser Diebstahl hat nichts mit den geforderten kreativen Protestaktionen zu tun, das war einfach nur dumm. Über ein evtl. bestehendes Verhältnis zwischen Tätern und mir werde ich hier natürlich nicht reden, aber soviel steht fest: Wenn diese Leute mal darüber nachdenken, warum viele gegen das haus sind, dann sollten sie sich an die eigene Nase fassen...Sowas ist einfach nur kontraproduktiv.


    Zu der Alternative habe ich bereits geschrieben. Es ging um ein Objekt, welches die weiterführung der sozialen Arbeit für unmöglich macht, da es schlicht und ergreifend zu klein ist( ich kenne das Gebäude). Der ganz entscheidende Fakt ist aber, dass die Bedingung der Stadt war, dass ein Verein gegründet wird. Das von Hausbesetzern zu verlangen, ist natürlich absolut schwachsinnig, und zudem auch total unnotwendig. Übrigens wurde diese Bedingung beschlossen, damit die Besetzter rechtsgreifbar werden.


    chillhead 8)

    So, ich zitier jetzt mal nicht, wäre zu umfangreich, ich schreib aber die an an die es gerichtet ist.


    Rus: Oh doch, würden andere Leute, mit vertretbarem Verhalten sich auf einem unbenutzten Teil aufhalten würden, würde keiner damit ein Problem haben. Dies würde erst geschehen, wenn z.B. rechtsradikale dort antanzen würden. Oder wenn es zu krawallen kommt und wir unschuldig mit reingeraten bzw angegriffen werden...


    d0GarTeX: Ich denke zu deinen Aussagen wurde genug gesagt, es ist völlig schwachsinnig und kleinkariert so zu denken. Um es mal zu veranschaulichen: Das wäre das selbe wenn ich sagen würde, jede Glatze ist ein nazi, jeder rechter ist ein nazi und so weiter...und das ist einfach quatsch. Darum sollte man solche Aussagen über die POP/APPD und sowas lassen.


    Viele habens ja gesagt, es geht darum, dass viele nicht den sozialen Punkt in der ganzen Sachen sehen. Ich finde schon das die Angebote für eine "Allgemeinheit" bestimmt sind und auch von dieser genutzt werden sollte.


    Und wie ramajunky schon sagte: wen stört ein besetztes haus? Wo wird der Bürger da belästigt? Und meint ihr nicht, pöbelnde Punks sind den Bürger eher ein Dorn im Auge als die Leute im Haus?


    chillhead 8)


    absolut lächerliche und dumme Aussage. Wusste garnicht dass DU bestimmt hast das "die zeiten des punk" vorbei sind...



    chillhead 8)

    Ich glaube wenn ich eine Straftat planen würde und wüsste dass ich zur bestrafung in solch eine haftanstalt komme, würde ich mich freuen...


    so gut leben viele freie Menschen nicht.



    chillhead 8)

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    Original von HawaiiToad



    Jemanden daraus nen Strick zu drehen, daß man vorher geduldet wurde, wird doch nur dazu führen, daß künftig eher geräumt/bzw. gleich gegenan gegangen wird, weil man den Ärger jetzt sieht, hinterher solche Leute wieder loszuwerden.


    Es geht nicht darum zu sagen dass wir ja vorher auch geduldet wurde sind, sondern dass auch versprechen gemacht wurden! Es kamen mehrere Ansagen der Stadt, das Projekt teilweise zu unterstützen. Aber hey, es war glaube ich damals schon klar, dass solche Versprechen eh nie eingelöst werden...guter hoffen hin und her...



    chillhead 8)

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    Original von Negro


    Kannst du mir bitte erzählen was ihr am Gebäude gemacht habt, damit ich mir was darunter vorstellen kann? Habt ihr ein Gutachten, daß euer Teil des Hauses Sicher ist(sowas kostet auch Geld)? Und habt ihr wirklich geglaubt, daß ihr Ewig da drinne bleiben könnt, obwohl es jederzeit ohne eure Zustimmung verkauft werden konnte?


    Die Stadt oder besser der neue Besitzer hat natürlich Gutachten anfertigen lassen, was den Besetzern auch offen gelegt wurde. Die genauen Ergebnisse sind vertraulich, aber fest steht, dass der besetzte Teil nicht so gefährdet ist wie andere Teile. Restauration zum Museeum ist leider nicht mehr möglich, da das der Stadt viel zu viel Geld kosten würde. Da hätte man schon vor jahren auf die Forderungen eingehen müssen, das Gebiet unter Denkmalschutz zu stellen.


    Zudem hat die Stadt gefordert einen Verein zu gründen, was aber sinnlos ist da es bereits einen Verein gibt, der das Projekt unterstützt.


    chillhead 8)


    In Erfurt hat die Besetzung explizip dazu geführt dass der besetzte Teil nicht vermodert ist und von Einsturtzgefahr betroffen ist, wie die leerstehenden Häuser.
    Ich bin der Meinung das die Stadt von Anfanf an etwas in das Projekt investieren hätte sollen( ich meine nicht umbedingt nur Geld usw.), dann gäbe es heutige Probleme nicht.


    chillhead 8)

    Es geht nicht darum, diesen geschichtlichen Teil als Vorhalt zu nutzen, um einfach im haus zu bleiben, es geht darum dass hier soziale Arbeit geleistet wird, die man als Stadt doch unterstützen sollte. Auf der einen Seite wird ständig von perspektivlosigkeit der Jugend gefaselt und dann werden den Jugendlichen solche Perspektiven weggenommen, in denen ihnen kein Freiraum gewährleistet wird.


    Einsturtzgefahr herrscht auf dem Gelände nur in wenigen unbesetzten teilen, das wurde in den Medien( leider auch Indymedia etc.) ziemlich hochgepusht um das als Argument gegen das haus nu nennen.


    Mit einem Altrnativhaus wären alle einverstanden, doch sollte diese auch gewisse Ansprüche erfüllen, um den bisherigen Akivitäten weiterhin ihren Bestand zu ermöglichen. Ich und viele andere auch( nicht nur Leute aus der Szene) halten diese Arbeit für wichtig, bei manchen ist es ihr ganze lebensernergie die sie da reinstecken.


    Das B-Haus bietet ja seit jehher für alle möglichen Leute schutz, Unkerkunft und solche Sachen. man denke dabei nur an den vorhandenne Preislosladen, in dem alle Klamotten und alles was es dort gibt umnsonst ist. Das ganze beruht auf einem System des nehmens und gebens.


    Man sieht auch dass es ein Schritt gegen die Szene sein soll. Das Gelände wurde ja verkauft. Nun hat der neue Besitzer schon von vornherein seine Pläne offengelegt. Und diese schienen der Stadt wohl gewinnbringender-> weil Geld, als "sozial schwachen" oder engagierten Menschen entgegenzukommen und etwas für sie zu tun.



    chillhead 8)

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    Original von Silo


    Das mag ja sein das diese Besetzung jahrelang geduldet wurde, wenn aber nunmal der neue Besitzer sagt, "Raus aus meinem Eigentum", dann habt ihr zu gehen.


    das mag ja sein, aber hast du mal daran gedacht was für Kosten entstehen die der Stadt( Abriss des einen Teils) bzw. dem Staat da zur Last fallen?!? Ich mein, mir ist es egal wie weit sich der Staat da Geldtechnisch aus dem Fenster lehnt, aber warum nicht einfach einen Kompromiss finden und den beesetzten teil lassen( zumal das ganze ja nun bewiesenermaßen friedlich abläuft) und mit dem anderen können sie machen was sie wollen. Das Gelände ist nun wirklich groß genug! Vielen der Besetzer/innen geht es auch darum, den Leuten auch mal einen nicht so schönen Flleck der Stadt zu zeigen.


    chillhead 8)



    Diese Besetzung wurde jahrelang geduldet, bis das gelände verkauft wurde und der neue Besitzer nun neben einem großen Einkaufszentrum( T.E.C. wems was sagt) einen Supermarkt auf machen will...sinn??


    Es ist ja auch nicht so dass das gesamte Gebiet besetzt ist! Nicht ganz ein drittel vielleicht.


    Ich mein, schon richtig das er seinen Anspruch geltent machen will, die Frage ist nur aus welchen Zweck er dies tut...


    Und was die von dir anpöbelnden Punks etc. angeht: Bei uns ist es so, dass es immer gewisse Bereiche gab, die "uns gehörten". Da wohnt niemand, da kommt selten jemand vorbei, da wird nicht randaliert. Alles gut. Und jetzt kommt die Polizei, gibt Platzverweise und nimmt Leute fest. Zudem werden wir/die leute da behandelt wie Dreck und das finde ich nicht in Ordnung. Aber das ist ja auch nicht das Thema hier.



    chillhead 8)

    Fakt ist aber auch, dass die Stadt es anscheinend nicht nötig hat etwas für diese Szene zu tun. Erst darf man sich in der Innenstadt nicht mehr in Gruppen aufhalten und keinen Alkohol mehr trinken - was die subkulturellen Treffpunkte der Jugendlichen( Punks etc.) zerstört hat und jetzt wird der nächste wichtige Ort zerstört. Die Besetzter sind ja bereit in ein anderes Objekt auszuweichen, aber was die Stadt da anbietet, ist echt unter aller Sau - einfach nicht brauchbar.



    chillhead 8)

    Es geht darum was von hausbesetzungen gehalten wird und meinung zur Räumung.



    Ich sehe es nämlich garnicht so, dass die Leute einfach raus sollten. Immerhin wird dort Aufklärung betrieben, es gibt Infoveranstaltungen, Konzerte und viele andere Möglichkeiten. Es geht darum, einer sozialen Gruppe einen Anlaufpunkt zu geben. Und was haben wir von noch einem unsinnigen Supermarkt oder was auch immer, das dann dort hin kommen soll!?! Ich mein, dieses Gelände hat immerhin auch zusammenhang mit dem 3. Reich, welcher Zwar gering aber trotzdem vorhanden ist.


    chillhead 8)