So, hab mir mal das Video angeschaut.
Zuerst einmal sage ich, dass ich Friedmann für nen ziemlich schlechten Moderator halte. Man erkennt eindeutig dass er parteiisch ist, dazu redet er sich auch noch alles so zu recht wie er das braucht.
Ich gehöre zu der Sorte von Bürgern, denen es eigentlich egal ist ob neben mir in der Kneipe geraucht wird oder nicht. Jedoch muss ich sagen, dass Frankenberger recht, wenn er sagt, dass die aktuellen Raucherschutzbestimmungen nicht eingehalten werden. Sobald das "strengste" Raucherschutzgesetz Deutschlands hier in Bayern wieder gelockert wurde hat es faktisch nicht mehr existiert und es wurde munter aufgeraucht.
Ein weiter Punkt der mich an der ganzen Sache nervt: Ich bin wöchentlich mindestens einmal mit einer geselligen Runde von ca. 10 Männern im Alter von 22 - 26 Jahren in meiner Stammkneipe. Von den 10 Jungs rauchen gerade mal 3. Diese rauchen aber sowas von dermaßen die Bude voll, dass es nicht mehr feierlich ist. Mittlerweile ist es so, dass ich bevor ich losgehe meine Klamotten wechsle und was "Altes" anziehe, da es zu schade ist die anderen jeden zweiten Abend in die Wäsche zu schmeißen.
Komisch finde ich das Argument von Hrn. Friedmann und dieser Dame, in dem behauptet wird, dass 1/3 der Gesellschaft durch das neuere, strenge Rauchverbot stigmatisiert wird...
Demnach bedeutet das also, das beim aktuell noch gültigen die restlichen 2/3 der Gesellschaft stigmatisiert werden, oder wie ist das zu sehen?
Edit:
Was können die Raucher in Bayern, dass es nicht funktioniert hat, die bisherige Regelung einzuhalten? Was fällt dem Frankenberger nun ein, das auf die ganze Bundesrepublik auszuweiten?
Sehr bedenklich finde ich die Zerstörung von Existenzen, eine Ausnahmeregelung für Shisha-Bars muss es meiner Meinung nach geben.
Das finde ich ja auch mal eine komische Denkweise... Was können die Nichtraucher in Bayern denn dafür, wenn sich die Raucher und auch die Gastwirte nicht an die geltenden Regelungen (die sich auch noch an sie richten) halten.