Ich verstehe nicht ganz warum ich hier so abgeht. Polizisten sind auch nur Menschen mit normalem Verhalten und Emotionen. Stellt euch doch mal bitte vor, ihr seid Polizist und müsst beispielsweise bei einer Demo für Sicherheit sorgen. Ihr werdet stundenlang beleidigt, bespuckt, beworfen und dürft nicht handeln, erst wenn es wirklich zu direkten Gewaltausübungen gegen Euch kommt. Natürlich wird man innerlich total aggressiv und würde nur zu gerne handeln und solchen Leuten einfach mal die Fresse einhauen, was aber nicht möglich ist da man Polizist ist.
Viele hier stellen die Polizisten so hin, als seien Sie die jenigen, die mit dem Stress anfangen weil sie mit Pfefferspray o.Ä. handeln, was aber schlicht und einfach nicht so ist. Andererseits kann viele von Euch auch verstehen. Bei uns hier (Vorort von Wiesbaden mit ~20k Einwohnern) gibt's z.B. so einen ich sag mal "Ortssheriff", der einfach nichts zu tun hat und den ganzen Tag rumfährt und guckt ob es irgendwas gibt, was nicht erlaubt ist. Er nimmt z.B. Leuten die <18 sind Zigaretten weg und raucht sie dann selber und sowas, was einfach total arm ist. Dann wenn es mal zu Gewaltsachen kommt ist er aber der Letzte der Kollegschaft, der sich etwas traut zu sagen.
Naja dieses Thema wird immer geteilte Meinungen haben, welche auf Erfahrungen beruht, trotzdem finde ich müsste man, bevor man überhaupt anfängt zu urteilen, sich erstmal in die Lage des jeweiligen Polizisten versetzen.