Ich muss hier mal intervenieren. Gesundheitskosten lassen sich nicht aufrechnen. Es gibt auch viele Leute, die Krebs bekommen, ohne zu Rauchen. Auch hier könnte der Gesetzgeber was tun, gegen SUVs, Ruß aus Dieselabgasen, Atomkraft, Industrie, etc.
Auch gesunde Menschen verursachen hohe Kosten im Gesundheitswesen. Wenn Menschen nicht mehr 70 Jahre alt werden, sondern 100, gehen sie 30Jahre lang fast täglich zum Arzt und müssen 3x täglich 10 verschiedene Pillen schlucken, gepflegt werden und Renten bezahlt werden.
Ich will hier keine Rentner schlecht machen, sondern nur aufzeigen, dass die Rechnung nicht so einfach ist, wie gerne in den Medien dargestellt. Zum Anderen ist die Aufrechnung von Gesundheit so ziemlich das Groteskeste, was unser "freie" Marktwirtschaft hervorgebracht hat.
Ich für meinen Teil würde bei der Diagnose Lungenkrebs heimgehen, alles regeln, was zu regeln ist, Tschüss sagen und einfach das Schicksal akzeptieren, dass ich mir ausgesucht habe.
Daran, dass Menschen nicht verstehen, dass der Tod eine Folge des Lebens ist, kann auch eine Bevormundung des Staates nicht helfen, sondern höchstens noch die Illusion aufrecht erhalten, dass dem nicht so ist.
Durchaus sorgen auch "gesunde" Menschen für Kosten, allerdings sind Kosten die z.B. für eine Chemotherapie entstehen, weit aus Höher, als bei einem der "nur"
Blutdrucksenkende Medikamente benötigt. Wobei man in diesem Sinne schon wieder sagen muss, dass man ab diesem Zeitpunkt im Grunde genommen
nicht mehr völlig gesund ist. Aber auch diese Aussage ist sehr wage, denn es gibt zwar eine klare via Gesetz festgehaltene Definition was "Gesundheit"
eigentlich bedeutet - aber man kann auch sagen, das Gesund ist, wer sich gesund fühlt.
Und verzeih mir das ich das so sage pinky, aber woher weisst du, wie du handeln wirst, wenn dich eine Diagnose erreicht, die den Tod mit sich bringt?
Denn ich wage mal zu behaupten, dass die Wenigstenm, dann wirklich so denken/handeln wie du es beschrieben hast.
Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte dich keinesfalls, in irgendeiner Form angreifen, aber wenn es um den "Tod" geht, sollte man mit Aussagen
wie diesen sparsam sein.
Mal davon ab - stimmt es. Es erkranken auch Menschen an Lungenkrebs, die in ihrem Leben nicht eine einzige Zigarette geraucht haben, das wurde
belegt, allerdings ist das Risiko an Krebs zu erkranken durch das Rauchen stark erhöht. Ich möchte als Shisharaucher, keinesfalls den Moralapostel
herraushängen lassen (wie denn auch?) es sollte lediglich mal ein kleiner Denkanstoss sein - welcher einen veranlassen soll, das ganze mal von
der anderen Seite aus zu betrachten!
Und auch die Tatsache stimmt - das man in vieler Form präventiv-Maßnahmen oder im Fachjargon "Prophylaxe" betreiben sollte - allerdings
gelangen wir dann an einem Punkt, in der das Leben vorgelebt wird und mit Demokratie gar nichts mehr zu tun hat.
Alles hat seine Vor-& Nachteile, aber wem erzähle ich das 
In diesem Sinne, einen angenehmen Abend, eine Gute Nacht und bis denne 