Also ich habe demletzt in Geschichte einen Arbeitsauftrag mit eben jenem Thema (aber nicht nur, es geht auch um Konfessionskriege), angefertigt.
Ich habe nicht alle Seiten dieses Threads gelesen und poste einfach mal meine Arbeit und damit auch meine Meinung!:
c.
Zuerst einmal möchte ich ein Zitat des Papstes nenne, welches die islamische Welt in hellen Aufruhr versetzte: „Dem Islam ist die Gewalt in die Wiege gelegt.“
Diese Aussage des Papstes ist keine Erfindung, sondern findet sich in Wort und Schrift. Trotzdem protestierten Muslime dagegen. Der Grund dafür ist, dass sich viele noch nicht genau mit dem Islam auseinandergesetzt haben (Wie auch der junge Mann, der sich in die Luft sprengen wollte, im Theaterstück „Jihad, mon amour“).
Außerdem führte die fehlgeschlagene Verwestlichung der Muslime dazu, dass sie nur noch ein Schattenwissen über ihre Tradition haben.
Ehrlicherweise muss man aber noch sagen, dass nicht alle Muslime fundamentalistisch denken, aber die Seite die man von den Muslime sieht ist eben immer die radikale.
Die Muslime könnten aus den europäischen Konfessionskriegen lernen, dass nur Toleranz zu lang anhaltendem Frieden führt. Toleranz aber benötigt, wie Scholl schon genannt hat, Kenntnis über die Konfession anderer. Wenn man aber selbst nicht einmal seine eigene Konfession diskutiert und analysiert hat, dann fällt dieser Punkt entsprechend schwer.
Des Weiteren fällt einem gewaltfreien Zusammenleben zwischen Muslimen und Christen der Universalanspruch des Islams in den Nacken. Eine friedliche Koexistenz ist nur dann möglich wenn man diesen Anspruch ablegt, ansonsten flammen Konflikte immer wieder auf. Ein Friede wie der Augsburger Religionsfriede kann also nur von kurzer Dauer sein.
Man muss aber auch sagen, dass die Gewalt nicht nur eine Eigenart des Islams, sondern auch des Christentums. Nur hat das Christentum 1000 Jahre gebraucht um das Schwert zu entdecken(hier muss ich eingreifen, das war ein grober Irrtum von mir
), den Muslimen wurde die Gewalt wirklich in die Wiege gelegt, immerhin war Mohammed ein kriegerischer Prophet. Was die Christen hauptsächlich dazu führte Toleranz zu entwickeln und den Universalgedanke abzulegen waren die europäischen Konfessionskriege und das darauf folgende Zeitalter der Aufklärung. Dem Islam steht das noch bevor! Zwar könnte man sagen wir befinden uns schon in einem christlich-muslimischen (fundamentalistischen) Konfessionskrieg. Um diesen aufzuhalten müsste den Muslime klar werden wie gefährlich die Fundamentalisten für die Welt sind, denn vielen ist das gar nicht so bewusst.
d.
Wenn man bedenkt das wir uns in einem Konfessionskrieg befinden und wir , also die Europäer, nur die fundamentalistische Seite des Islam zu Gesicht bekommen, ist es nicht verwunderlich das die rechten Parteien bei dem Volksentscheid leichtes Spiel hatten, indem sie die Mehrheit der Wähler gegen den Bau von Minaretten überzeugten, zeigen Minarette doch explizit den Universalanspruch des Islams. Für die Regierung kam dieses Ergebnis jedoch überraschend zustande.
Allerdings ist dies nicht der richtige Weg. Anstatt über den Bau von Gebäuden abzustimmen sollte man lieber die Islamisierung allgemein diskutieren, denn mit oder ohne Minarett, die 400.000 Schweizer Muslime werden bleiben.
Auch tut man jenen Unrecht, die nicht fundamentalistisch Denken. Nicht jede Familie pocht auf den Universalanspruch und möchte sich nicht assimilieren. Die Gemüter solcher Leute sollte man mit so einem Volksentscheid nicht unnötig erhitzen.
Auch muss bedacht werden, das andere muslimische Länder diesen Akt als feindlich auffassen könnten, ebenso wie Fundamentalisten, was einen Nährboden für Gewalt und Ausschreitungen liefert.
Alles in Allem müssen sich für eine friedliche Koexistenz nicht nur die Muslime ändern sonder auch die Christen Bestimmend aber Rücksichtsvoll sein.
Also wers lesen möchte, viel Spaß!^^
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Auch wenn ich nicht glaube, dass das hier jemand verlinken möchte.