Vorwort: Ich rauche seit knapp 10 Jahren Wasserpfeife mit Standardköpfen und habe meine Erfahrungen damit gemacht. Dabei rausgekommen ist, dass in meinen Augen jeder Kopf perfekt rauchbar ist - egal mit welchem Tabak. Vorausgesetzt man kennt die Eigenschaften und Hitzverträglichkeit der Sorte, muss man den Abstand zum Tabak einfach regulieren. Voller Erwartungen aufgrund des durchweg positiven Feedbacks habe ich mir nach vielen Jahren einen neuen Kopf gegönnt, den Saphire No. 5.
Ich erspare mir im Folgenden den Standard zur Beschreibung des Kopfes und möchte eher aufs Feedback eingehen.
Setupschwierigkeitsgrad: Bei wenig Tabak ziemlich umständlich. Durch die hohe Anordnung der Löcher muss man den Tabak aufbäumen, was jedoch dazu führt, dass die obere Schicht leicht verbrennt, da die Molasse nach unten zu laufen beginnt. Nach jeder Session musste ich bislang feuchten Tabak, der sich am Boden befand wegschmeissen. Der Abstand vom Tabakreservoir und der Kohle ist zu dicht und muss durch Abstandsringe nachjustiert werden.
Hitzeverteilung: Gut, jedoch bemerke ich keinen Unterschied zu No-Name Köpfen. Die "Made in Germany" und "Echter Ton" Phrase ist für mich reine Geldmacherei.
Tabakverbrauch: Hoch. Bedingt durch Ausschuss!
Rauchdauer: Im Vergleich zu anderen Köpfen: Kein Unterschied zu anderen Köpfen bemerkt. Rauchdauer hängt vom Tabak und de Kohle ab!
Durchzug: Normal.
Ästhetik: Pluspunkt! Sehr schöne Verzierungen und außergewöhnliche Designs!
Fazit (Preis/Leistung):
Mangelhaft.
Nach knapp 5 Testläufen äußer ich mich hochkritisch gegenüber diesem Kopf. Der Kopf raucht genauso wieder jeder herkömmliche China Kopf, bzw. kleinere Vertreter und das zu einem extremen Preis. Hierbei ist das Setup lange nicht unkompliziert wie viele es beschreiben, wenn man nicht gerade 15g Tabak verbrauchen und dabei 10g später entsorgen muss. "Made in Germany" ist hier scheinbar nur eine Masche, um mehr Geld einzuspielen. Der Aufbau des Kopfes eignet sich schlichtweg nicht für kleinere Sessions, da bei wenig Tabak Verbrennen angesagt ist und Molasse verloren geht, bzw. sich an nicht rauchbaren Stellen an der Unterseite ansammelt.
Zum Vergleich habe ich mit einem Noname Einloch Glaskopf und einem gewöhnlichem Mya Kopf geraucht - Weitaus bessere Ergebnisse für weitaus kleineres Geld. Weniger ist manchmal mehr.