Raschelnd treibt der Atem des Windes die bunten Farben des Herbstes kreiselförmig durch die Lüfte. In immer neuen Formen bedeckt der Wind die wuchtigen grauen Quader der Straßen Bielefelds. Samt, Gold und Smaragd schmücken die Häuser, Wege und Autos, jedoch nur einen Augenblick, dann fegt eine befreite Briese die Schönheit des Herbstes wieder hinfort. Hin und her gerissen wird das frische Laub, vorbei an den kahlen, bekrönten Riesen, durch dunstgen Rauch brennenden Holzes über roten Kacheln. Das Treiben des Windes entspannt, ein braun-grünes Blatt im freien Fall. Wie in Zeitlupe gleitet es hinab, über sich dunkelblauen,grauen Himmel, unter sich eine menschenleere feuchte Straße.
Eine Fütze reflektiert das rotes Licht der Abendsonne; und den gelben, flackernden Schein des Feuers, der durch einen Spalt des feuchten hölzernen Beschlages am Fenster der brüchigen Hütte am Waldesrand fällt. Dort legt sich das Blatt, hört Lachen, Rufen, und ein beruhigendes blubbern, riecht Tabak, Apfel und Zimt.
Gülden leuchtet das spritzende Gelb, bedeckt das Holz mit hellem Schaum. „Zum Wohl! Genießt das kühle Pils und fühlt euch wohl hier in meiner Stube. Lasst die Wärme des Herdfeuers in eure müden, kalten Glieder fahren und entspannt euch bei dem angenehmen Rauch der orientalischen Nargile.“