Leider ist ein Trend in Deutschland festzustellen: linke Ansichten und Meinungen gelten in manchen Kreisen schon als Standard, während "rechts" sogar als Abgrenzung zu nicht-linken (die nicht rechts sein müssen!) gebraucht wird. Ein Rechter und ein Linker (keine Extremisten) - eigentlich nur Gegengewichte auf der Waage, die die gesellschaftliche Mitte zeigen sollte. Das ist in Deutschland leider soweit verrutscht, dass Organisationen wie die Antifa - deren Methoden denen gleichen, die sie bekämpfen und denen ich persönlich unterstelle, statt sinnvolle Diskussion nur Straßenschlachten zu suchen - mit öffentlichem Rückhalt ihr Werk tun können, während beispielsweise Demonstrationen der NPD völlig zurecht(!) eingeschränkt werden. Diese Gruppierungen sind extremistisch und haben in der politischen Diskussion allesamt nichts zu suchen, ansonsten soll aber jeder seine freie Meinung auch äußern dürfen - ob links oder rechts. Dann kommt dabei auch eine politisch sehr gemäßigte, produktive und zufriedene Gesellschaft der Mitte heraus, in der die Leute glücklicher sind als in einem radikalen Umverteilungs/Nationalstaat (wo sich die Extreme schon wieder gleichen).
Aus recht aktuellem Anlass zur Partei "die Linke": Ich befürworte Parteineubildungen, wo es nur geht. Allerdings fällt mir zur "Linken" nur negatives auf: sie schüren Ängste der Menschen und stilisieren manche Themen zur Massenpanik hoch, aber sind nicht in der Lage, etwas gegen die Probleme zu unternehmen. Das zeigt nur einmal mehr, dass Politik mehr schon ein Mittel zum Erhalt des Einflusses ist als zur Diskussion..