Beiträge von Dr. Zashen

    Hey Leute,


    vielen Dank für die durchweg positive Kritik. War jetzt in der Tat länger nicht mehr aktiv (nicht nur, weil mir gerade eine neue Vision erschienen ist, die ich in Kürze umsetzten werden). Deshalb nur zur beantwortung einiger Fragen:


    -> Das ganze Ding wiegt mit allem Zubehör rund 4kg und ist damit eigentlich viel zu schwer für einen eigentliche Planung und Nutzung. Allerdings ist das Teil seit der Fertigung in einem völlig einwandfreien Zustand - ist ja quasi völlig Zerstörungsresistent


    -> Die Munitionskiste sollte ursprünglich ein Transportbehältnis sein, passte letztendlich aber leider nicht rein und dient nun als Zubehörlager für rauhe Mengen Tabak, Kohlen und Getränke ;)


    -> Da ich leider keine Zugang zur metallverarbeitenden Industrie habe, musste ich mit für die Verbindungen was einfallen lassen und habe sämtliche Teile mit Zwei-Komponenten-Kleber fixiert (hey, der Airbus ist auch nur geklebt :D) - ist nicht optimal, hat mich bisher aber noch nicht enttäuscht. In einer optimalen Welt, wäre der ganze kram aus Edelstahl oder so ner Science-Fiction-Legierung, aber ich finde die Vergangenheit der Gasflasche hat mehr Charme.


    -> Nur noch mal zur Klarstellung, ich habe mir ein Design gewünscht, was sich stark vom traditionellen, orientalischen Charater abgrenzt. Das hat auch die eigenwillige Bemalung zur Folge.


    -> Und noch mal was generelles: Ja, ich bin Gruppenleiter bei den Pfadfindern (wie offensichtlich ne ganze Menge anderer auch) und für mich stellt das keinen Widerspruch zum Wasserpfeifenrauch dar. Pfadfinder sind kein verkorkster Haufen von Ökoheinis (und kein verdammter Fähnlein Fieselschweif!!!), wies im Fernsehn gern dargestellt wird. Wie anderswo auch, werden da reichlich kippen geschmokt und keiner stört sich dran. Ich finde eher, dass die gelebte Gemeinsamkeit beim Rauchen in gewissem Maße zur Gruppenbildung beiträgt. Das ich aber ein militärisches Motiv gewählt habe, ist ein reiner Gag, weil es so gut zur Fom passte. Die Bemalung steht in keinem Zusammenhang mit der pazifistischen Einstellung der Pfafinderschaft im Allgemeinen. - Die Lilie, die wahrscheinlich nur Eingeweihte erkennen, ist eine kleine, spaßige Randerscheinung, die meine Verbundenheit mit der DPSG zum Ausdruck bringen soll.


    Also, haut rein Leute, bis die Tage!

    Ja, das Teil war ne alte (stahl) Sauerstoffflasche aus Katastrophenschutzbeständen. Kann man aber sicher auch bei eBay bekommen, dort dann vielleicht aus GKF was sicher leichter zu verarbeiten und korrosionsbeständig ist.


    Das mit dem Kohleteller hab ich mir auch schon überlegt. Einer dran wäre sicher besser, aber den dann im Corpus zu verstauen war nicht ganz so einfach, evtl. komm da noch was nach ;)

    Hey,


    danke für das Feedback. Standfüße nicht nicht erforderlich, weil das 50mm Rundstück auf der Unterseite eine Standring bildet. Die richtige Wasserhöhe lässt sich leicht dadurchfeststellen, dass das Steigrohr knapp unter der Wasseroberfläche ist, bevor die Haken gespannt werden. Der Spanndruck gibt da noch 25mm drauf und die Sache passt


    @....ein Kenner ;) !

    Hallo zusammen,


    Ziel meine Projekts war es, eine Wasserpfeife zu entwerfen, die in erster Linie den Ansprüchen von Outdooreinsätzen wie Wanderungen und Lager oder dem gemütlichen Abend an Rhein und Baggersee gewachsen ist.


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    (vor dem Anstrich)


    Wie man sich vorstellen kann, schließen sich Glas, Steckverschlüsse und übermäßiges ortientalisches Brimborium von vornherein aus. Mein Pfeife sollte kompakt, stabil und leicht (leicht isse leider nicht geworden) sein um einen leichten Transport bei gleizeitiger Pflegeleichtigkeit zu garantieren.


    Als Corpus bot sich mir eine 2-Liter Sauerstoffflasche an, die mit zwei Schnitter einer Bandsäge um eine 50mm breiten Ring erleichtert wurde, der im Anschluss als Fuß dienen sollten. Als Verschluss war zunächst ein Gewinde geplant, dies musste aber aus Kostengründen gegen zwei Spannverschlüsse ausgetauscht werden.


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    Um den korrosionsgefährdeten Innenteil des Corpus physiologisch zu versiegeln entschloss ich mich auch ein Epoxidharz zur Trinkwasserisolation zurückzugreifen. Alle anderen Lösungen wie etwa Rostschutzlack oder Klarlack hab ich mal denkbaren Gründen zurückgestellt. -> Für die Außenbeschichtung war das aber völlig ausreichend.


    Ein weitere Gedanke bei der Konzeption war höchste Modularität. So lassen sich alle Ausgänge für den Transport mit Blindstopfen dicht verschließen, optional ein der zwei Kuststoffschläuche anschließen, oder bei Bedarf mittel selbst entworfenen Adaptern reguläre, orientalische Schläuche anbrigen. Selbstverständlich wahlweise mit Überdruckventil (hier silbern zu sehen)


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    Das komplette System ist Luft- und Wasserdicht, zieht wie ne eins, lässt sich komplett mittels Gewinden in der Peripherie zerlegen und zusammen mit den Schlächen im Corpus verstauen. Sollte das Wetter mal rauher sein, ist der Kopf mit Windschutz die Lösung der Wahl.


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    (nochmal groß)



    Alle Fragen, Rat-, Vor-, oder Anschläge gerne als Post oder PN.


    Bis dann
    Dr. Zashen