Cannabis - Ja oder Nein?

  • Durch die Verlagerung von Konsumenten die jetzt nicht mehr zum Dealer rennen, werden auf jeden Fall weniger in Kontakt mit anderen illegalen Drogen kommen. Im Coffeeshop gäbe es nur Cannabis, kein Koks, kein XTC nicht mal Alkohol.


    Insgesamt würden die Dealer seltener werden, da Gras der Hauptumsatz für sie ist.


    das ist doch schwachsinn... nur weil eine droge legalisiert werden würde, wird doch nicht automatisch ein abrutsch in härtere sachen verhindert
    akohol ist legal... deswegen wird ja auch nicht ein abrutschen in canabis verhindert
    das wird immer so bleiben wie es ist.. es gibt leute die mit legalen umgehen können und nur bei dem bleiben und es gibt leute die immer wieder ne steigerung suchen und da ist es egal was es ist


    ich hab leute im bekannten kreis die die kiffen und gekifft haben und damit umgehen können
    aber ich hab auch welche die total abgerutsch sind... und jetzt totale crystal freaks sind
    und wenn mal mitkriegt wie die leute drauf sind und welche belastung das für die eltern die ihre kinder lieben und nicht aufgeben wollen und für die geschwister die das dann irgendwann nicht mehr verstehen können, für eine belastung ist, da kann man das irgendwann nicht mehr als harmlos ansehen
    ich bin grundstzlich der meinung man sollte es jeden selbst überlassen, was er macht und kann auch leute verstehen die damit umgehen können und ab und zu kiffen
    aber ich bin trotz dieser einstelleung gegen eine legalisierung
    weil der grossteil icht damit umgehen kann

    8)

  • da kann man sich unendlich lang drehen. fakt ist, leute die zuerst nur gekifft haben, kommen dadurch in kontakt zu härteren drogen, weil beides über den schwarzmarkt läuft. ob jetzt jemand bewusst nach härteren sucht oder ungewollt in kontakt damit gerät, ist nicht entscheidend.
    verhindert wird das nicht aber wie ich es genau formuliert habe: "kiffer werden auf jeden Fall weniger in Kontakt mit anderen illegalen Drogen kommen". wenn jetzt jemand nach crystal sucht dann findet er es auch, ist klar.


    ich kann mit alkohol umgehen, trotzdem gefällt er mir nicht ;) rutsch ich deswegen gleich ab nur weil ich lieber etwas konsumiere was nicht nur meine gehirnzellen betäubt?


    ich versteh genauso wieso man cannabis kritisiert. klar gibt es negativbeispiele - wenn ein teenager, dessen gehirn grade sowieso im umbruch und wachstum ist und dazu vll net so zielgerichtet ist , kifft, dann kann das garantiert schlechte folgen haben und ein schlechter wegbereiter sein.


    das gleiche trifft allerdings genauso auf alkohol zu. (bier und wein ab 16 find ich deshalb auch zu locker, auch wenns halt tradition ist)



    alle denken immer entkriminalisieren/ legalisieren wär gleichzeitig eine Botschaft: Hier fangt alle an zu Kiffen!


    Aber die aktuelle Lage hält auch keinen davon ab. Und kontrollieren lässt sich es so erst recht nicht.


    Meinungen sind nicht gleich Fakten, grade die Drogenbeauftragten blamieren sich ja immer wieder durch ihre veralteten Rechtfertigungen die alle überholt sind. Wenn jemand gegen etwas ist, dann sollte er selber interesse daran haben sich auch über des Thema zu informieren.

  • Für mich ist das Thema Ansichtssache ... Kiffe auch ab und zu
    Kann es bei mir ziemlich gut einschätzen wann wie und wie oft ich es machen will ! Oder " benötige " ja nach der Arbeit oder nach dem Training zum ProteinShake finde ich es entspannend runter zufahren und meinen Abend zu genießen

  • Ich wäre für eine eingeschränkte Legalisierung...z.b. ab 21 Jahren....habe längere Zeit in Holland gewöhnt und finde, dass es da sehr gut funktioniert. Klar gibt es dort auch richtig stark abhängige Opfer, aber die gibt es in DE auch...

  • Meiner Meinung nach sollte man den süchtigen beziehungsweise denen die neugierig auf der Suche nach was neuem sind( Jugendliche etc) nicht unnötig noch einen zufluchtspunkt bieten an dem sie sich die Betäubungsmittel legal probieren bzw konsumieren können, es besteht das Risiko das es zum Trend wird sowie heutzutage das komasaufen... Also ich bin da strikt dagegen!

  • Also sollen die, die neugierig sind, eher zum Dealer gehen, der ihnen kompetenterweise gleich auch die härteren Sachen zeigen kann?


    Bruder von einem Kumpel hatte mal Peace, das mit Opium verschnitten war. Richtig schön, einer von den Jungs hatte einen Atemstillstand, klasse sowas. So etwas kann bei Legalkauf nicht passieren!

    "Hab ich dir schon mal gesagt, was die Definition von Wahnsinn ist?
    Wahnsinn ist wenn man exakt dieselbe Scheiße immer und immer wieder macht und erwartet, dass sich was ändert.
    Das ist irre."
    - Vaas Montenegro -

  • Ich fände die legale (kontrollierte) Abgabe) auch absolut in Ordnung!
    Wer es probieren will wird es sich besorgen und wer es "braucht" sowieso ... und wenn man sich dabei nicht strafbar machen muss, wäre es doch gut!


    Alkohol ist ja schließlich auch frei verkäuflich ... und das Alkohl nicht "harmlos" ist dürfte bekannt sein.


    Es ist doch albern zu glauben, dass ein Verbot den Konsum reduziert!

  • Eben - legal kaufen = bessere Qualität.
    Allerdings finde ich auch, dass Legalisierung nicht die Lösung des Problems werden sollte. Sprich, wenn man den illegalen Drogenkonsum beheben will, indem man ihn legal macht...das ist irgendwie schwach...

  • Auch wenn ich nicht mehr kiffe bin ich trotzdem für die legalisierung weil wer es machen möchte macht es auch! Also wieso sollte dann jemand beim Dealer gemischte scheiße kaufen? Wär doch besser es im "laden" mit einem gewissen level zu holen mal davon abgesehen dass die potheads dann noch die Kasse auffüllen und paar steuern villeicht runter gehen da die Kiddys auf Snoopdogg machen wollen xD Wenn es legal wird werde ich einen rauchen! Aber nicht jeden tag hab schon zu oft gesehen wozu sowas unter umständen führen kann. Finde es aber auch nicht falsch zu sylvester einen zu rauchen, bringt in die spaßige runde noch bisschen mehr gelache auch wenn es nicht lustig war.... Aber regeln sollt es aufjeden fall geben, will ja nicht bei einem bekifften Piloten z.b. mitfliegen oder bei MCdoof 10x die bestellung wiederholen weil da jemand extra breit sein muss^^ Aber mir wärs egal wenn mein Gärtner bekifft ist solange er noch mein garten pflegt und nicht denn vom NAchbarn

  • Cool, ein Cannabisthread!
    Senf:
    Cannabis finde ich in allen Belangen etwas überbewertet/überdramatisiert. Eine Riesendebatte nur weil abunzu mal einer auf Gras einpennt oder nen Fressflash bekommt, mehr ist Gras einfach nicht.
    Keine Tote, keine ernsthafte Körperliche Sucht möglich (eine psychische aber sehr wohl), neben Vergesslichkeit und Gleichgültigkeit sind keine Langzeitschäden zu befürchten.
    Wenn ich mir die Zahlen von Alkoholtoten und den zugehörigen verursachten Kosten ansehe wird mir ganz anders.


    Zitat Wikpedia: Alkoholkrankheit

    Quote

    7,4 % der gesundheitlichen Störungen und vorzeitigen Todesfälle in
    Europa werden auf Alkohol zurückgeführt. Damit steht er an dritter
    Stelle als Ursache für vorzeitiges Versterben nach Tabakkonsum und
    Bluthochdruck. Er ist zugleich die häufigste Todesursache bei jungen
    Männern in der EU.

    Kenne selbst zwei Todesfälle wg. Alkohol in meinem Bekanntenkreis. War immer das selbe Schema: hochgradig süchtig -> nach Therapie monatelang Abstinent -> Rückfall -> körperlicher Schock -> Herzstillstand
    Alleine von der Sucht loszukommen stelle ich mir in dieser Säufergesellschaft schlimmer vor als von jeder anderen Droge. Es ist einfach immer um einen Herum.
    In dieser Realität überhaupt noch über die Gefährdung durch Cannabis zu reden ist nichts als ein schlechter Witz.


    Zurück zu Weed: Verstehe absolut nicht wie man sich das jeden Tag geben kann, aber bei geeigneten Anlässen mal was in die Shisha ist schon eine feine Sache. :pfeif:

  • Zurück zu Weed: Verstehe absolut nicht wie man sich das jeden Tag geben kann, aber bei geeigneten Anlässen mal was in die Shisha ist schon eine feine Sache. :pfeif:


    Kann man nicht bitte einfach die Shisha Shisha sein lassen und Gras eben Gras?

  • Zurück zu Weed: Verstehe absolut nicht wie man sich das jeden Tag geben kann, aber bei geeigneten Anlässen mal was in die Shisha ist schon eine feine Sache.


    Kann ja jeder halten wie er will, aber Weed hat in ner Shisha mMn nix zu suchen!


    Ich versuche unbedarften Bekannten oder Kollegen immer zu erklären,
    dass ne Shisha nix mit Drogen zu tun hat (das Gerücht hält sich leider hartnäckig).


    Hab früher selbst ganz gerne mal was geraucht und war da mit Rauchgeräten
    eigentlich auch recht kreativ.
    Auf die Idee Gras oder Dope in ner Shisha zu rauchen, käme ich wohl trotzdem nicht.

  • Ich kenne das leider zu gut.. Hatte als ich 18 war eine 2 Jahre jüngere Freundin und ihre Mutter hat sie immer hinten-rum "aufgeklärt" was Shisha denn für eine Einstiegs Droge sei. Naja finde dort keinen Zusammenhang. Da es für mich nicht mal annähernd damit Zutun hat. Das ende der Geschichte ihr jetziger Freund nimmt Gras ist 15 und ist über das Sozialumfeld dazu gekommen. Also Shisha als die Einstiegs Droge zu bezeichnen ist nicht ganz wahr da es viel mehr andere Faktoren gibt die höher liegen. Habe generell nix gegen Cannabis aber man sollte nicht andere Dinge damit verbinden.

    Verstehen
    ist ein dreischneidiges Schwert:
    der Standpunkt der einen Seite,
    der Standpunkt der anderen Seite
    und die Wahrheit.


    Erfolgreich gehandelt mit: Lockdog, Unserem Doc, Vallen, MrCoolProd, l1ns3d, Jerre, Oldsmoker, memento17
    Negativ: -

  • Kann man nicht bitte einfach die Shisha Shisha sein lassen und Gras eben Gras?

    Weil viele immernoch den verpeilten ungepflegten Junkie vor sich haben wenn es um Cannabis geht. Das passt natürlich überhaupt nicht zu heiligen Shisha.
    Tabak benebelt ein bisschen, Cannabis ein bisschen mehr. Sich darüber zu streiten was davon in die Shisha kommt ist ziemlig sinnfrei.


    Die klassischen Konsumformen aka Joint, Bong, Kawumm oder gar Eimer taugen mir überhaupt nicht. Das stinkt, kratzt hat kein schönes Aroma und ist einfach nicht chillig.
    Wenn es mal dazu kommt ist für mich mit riesen Abstand die Shisha die beste Art Cannabis zu vernebeln, hat was von nem Vaporizer. Das Aroma kommt total super durch, macht richtig Spaß da auch mit dem Tabak zu experimentieren.
    Die bis jetzt auch die Gelegenheit dazu hatten waren auch positiv überrascht.
    Kann man machen, muss man aber nicht, kommt bei mir auch nicht häufig vor. Ich will das hier auch ausdrücklich nicht verherrlichen, weder Gras noch Shisha. Soll jeder selber wissen.

  • Ich versuche unbedarften Bekannten oder Kollegen immer zu erklären,
    dass ne Shisha nix mit Drogen zu tun hat (das Gerücht hält sich leider hartnäckig).


    Sich darüber zu streiten was davon in die Shisha kommt ist ziemlig sinnfrei.



    nein, ist es nicht.


    seit Jahren versucht die Shisha-Szene (das Wort benutze ich sonst nie!) vom Image orientalischer Opiumhöhlen wegzukommen.
    deine Argumentation liefert all jenen Ansatzpunkte, die immer wieder versuchen, das Wasserpfeiferauchen zu verteufeln, einzuschränken oder zu verbieten.

  • seit Jahren versucht die Shisha-Szene (das Wort benutze ich sonst nie!) vom Image orientalischer Opiumhöhlen wegzukommen.

    Und das hat die Szene auch längst geschafft! Im Gegenteil, ich empfinde die heutige "Shisha-Szene" eher als spießig und versnobbt. Kann eigentlich nicht mehr lange dauern bis "Shisha-Reviewer" anerkannter IHK Ausbildungsberuf wird. :rolleyes:


    Dein Argument hat vor 12 Jahren sicher funktioniert. Damals gab es hauptsächlich illegale, steuerfreie Tabakimporte von irgendwelchen windigen Händlern, Shishabars glichen damals eher versifften, zwielichten Spielunken und niemand wusste wie besorgniserregen dieser neue "Trend" nun einzuordnen ist.


    Heute dagegen sind Shishabars absolut salonfähig, einige haben sich von orientalischen Einflüssen sogar komplett gelöst.
    Mittlerweile gibt es tatsächlich diverse Messen mit unzähligen Besuchern.
    "orientalische Opiumhöhlen" im Bezug auf Shisha ist einfach Schnee von gestern.
    Diejenigen, die daran immernoch festhalten werden es nie lernen, völlig unabhängig von den realen Gegebenheiten.

  • Ich machs kurz und bündig. Ja zu Marihuana! Ist ein absolut bedenkenloses Kraut und jedem sollte selbst überlassen sein ob er es raucht oder isst oder vapet oder was auch immer. Überdosis? Gibts nicht. Süchtig macht es auch nicht (Körperlich). Verblöden wird man auch nicht davon, Einstiegsdroge ist es höchstens wenn man es zulässt und sich von fadenscheinigen dealern anderen Mist aufschwatzen lässt.
    Legalisierung hätte massive Vorteile.. Tjoa mehr gibts nicht zu sagen eigentlich :)

    “Everything in moderation, including moderation.”


  • Ich machs kurz und bündig. Ja zu Marihuana! Ist ein absolut bedenkenloses Kraut und jedem sollte selbst überlassen sein ob er es raucht oder isst oder vapet oder was auch immer. Überdosis? Gibts nicht. Süchtig macht es auch nicht (Körperlich). Verblöden wird man auch nicht davon, Einstiegsdroge ist es höchstens wenn man es zulässt und sich von fadenscheinigen dealern anderen Mist aufschwatzen lässt.
    Legalisierung hätte massive Vorteile.. Tjoa mehr gibts nicht zu sagen eigentlich


    Naja so bedenkenlos ist es nicht, wenn man es aus Psychologischer Seite sieht.

  • Naja so bedenkenlos ist es nicht, wenn man es aus Psychologischer Seite sieht.

    Was sieht denn die Psychologische Seite?


    Etwa das mehrer Universitäten wie z.b. die Harvard Medical School festgestellt haben das eine Psychose oder Shizophrenie nicht von Marihuana Konsum her kommt, sondern nur ausgelöst werden können. Da liegt es wieder an jedem selber ob man bei bekannter Familienhistorie von Psychologischen Erkrankungen zum Joint greift oder nicht. Fakt ist aber, das Marihuana selbst keine Psychologische Erkrankung hervorruft. Wäre dies so, wäre die Zahl der psychologischen Erkrankungen nämlich stetig am ansteigen, in der Realität her ist das aber nicht der Fall. Dementsprechend: Argument abgelehnt ;)

    “Everything in moderation, including moderation.”

  • Ich kenne genug Leute die sich dumm gekifft haben, bzw durch ständige Kiffen einfach stehengeblieben sind in der Entwicklung. N bekannter von mir kifft seit er 14 ist jeden Tag. jetzt ist er 22 und wenn man mit ihm länger zusammen ist merkt man, dass er sich immer noch verhält, als wäre er 14. Zwar ist er schon ein wenig erwachsener geworden, aber man merkt ihm den täglichen Konsum schon an.


    Btw: ich bin trotzdem für legalisierung. aber ich bin eher für eine entkriminalisierung fast aller drogen. soll jeder machen, was er für richtig hält. klar sollten drogen, wie crack, crystal und heroin verboten werden. aber dadurch dass man harmlosere drogen, wie cannabis, verteufelt und sagt, wie schlecht das ist, tut man der bevölkerung auch nichts gutes. in der schule wird den kindern immer erklärt, wie gefährlich diese droge ist und dass sie komplett abrutschen werden, wenn sie cannabis konsumieren. dann kommen die ersten joints mit 15/16 und die jugendlichen merken: "hey so schlimm ist das doch nicht, wie alle immer gesagt haben." der weitergehende gedanke zu sagen, dass es bei anderen drogen ja auch nicht so schlimm ist, wie es in der schule immer dargestellt wurde, ist kein großer schritt.