Religion - der Ursprung allen Übels?

  • Hab mir mal die erste halbe Stunde angeschaut und kann nur sagen: Toll er erzählt nichts Neues. Die Entstehungsgeschichte der Bibel ist nicht in einem kulturellem Vakuum passiert. Schaut man sich das Weltbild im Schöpfungsbericht an, so findet man absolut viele Paralellen im Orient.
    Ich finde zwar seine Deutung zum Teil interessant, aber die Wahrheit ist es nicht.
    Zudem pauschalisiert der Mann nicht schlecht. Manche seiner Hypothesen sind einfach aus der Luft gegriffen.


    edit: Hab jetzt einfach mal ein wenig vorgespult, der Typ bringt mich zum lachen.

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

    Edited once, last by Rattig ().

  • Mir ist aufgefallen das Menschen einfacher Bildung an Gott glauben weil es viele Dinge gibt die sie nicht verstehen und welche mittlerer Bildungsschicht zweifeln Gott an sie sagen die Wissenschaft wird eines Tages alles beweisen können sie schieben alles auf Professoren aber diese Wissenschaftler glauben teilweise an Gott weil sie eine Grenze sehen(Stephen Hawking als berühmtes Beispiel). Wenige Menschen glauben aus reiner Überzeugung.

    8) Für Rechtschreib oder Grammatikfehler haftet ganz alein meine Tastatur! 8)

  • Mein beileid für diejenigen, die Zeitgeist für eine objektive Grundlage zur Diskussion hernehmen wollen.


    Quote

    Mir ist aufgefallen das Menschen einfacher Bildung an Gott glauben weil es viele Dinge gibt die sie nicht verstehen und welche mittlerer Bildungsschicht zweifeln Gott an sie sagen die Wissenschaft wird eines Tages alles beweisen können sie schieben alles auf Professoren aber diese Wissenschaftler glauben teilweise an Gott weil sie eine Grenze sehen(Stephen Hawking als berühmtes Beispiel). Wenige Menschen glauben aus reiner Überzeugung.



    Komma und Punkt sind immer willkommen.



    So pauschalisieren kannste das auch nicht. Ich denke eher durch die moderne Zeit und eine gewisse Bequemlichkeit verwehrt man sich damit auseinanderzusetzen, woran man überhaupt glaubt. Dies hat zur Folge, dass insbesondere die "minder gebildeten" perfekter Nährboden für Fanatiker sind, weil die ein Märchenopa schöne Geschichten erzählen, denen man gerne lauscht und dann glaubt, ohne sie selber zu prüfen. Und wie heißt es so schön a: Lasse niemals zu, dass andere für dich denken


    Das zweite Resultat dieser Bequemlichkeit ist eben der große Schwund an Mitgliedern bei Religionen. Jedoch werden viele später im Alter, ähnlich wie der gute Goethe, die Götter nichtmehr herausfordern und sie anzweifeln, sondern versöhnlichere Töne einschlagen, weil eben doch die Angst da ist, dass etwas höheres existiert, was man verärgern könnte.




    Man kann nicht pauschal sagen, dass die Religion die Wurzel allen Übels ist. Ich denke eher, es ist eine Mischung aus dem Mob, der lernesistent ist und gern andere für sich sprechen lässt und die fanatischen Köpfe die genau wissen, wie sie den Mob zu lenken haben.



    Sobald instrumentalisiert, kollektiviert und radikalisiert wird, kann mann sich sicher sein, dass die Religion nicht mehr für den Menschen da ist, sondern der Mensch für die Religion und das führt dann zu intolleranz, Konfliken und Kriegen. Wir besitzen einen freien Willen, wenn überhaupt etwas böse ist, dann sind es wir, aber nicht eine Religion, die einen mit Weisheit füllen und das Leben(sowohl im Alltag als auch emotional) erleichtern soll.

    Edited once, last by Reeko ().

  • Word.
    Religion als solche ist nicht das Übel, sondern immer nur die Plattform auf der die Konflikte ausgetragen werden, deren Ursprung in der Unzufriedenheit mit realen Lebensumständen zu suchen ist.


    Wenn man Menschen stigmatisiert, ihnen ihre Lebensgrundlagen zunichte macht usw., dann liegt es in der Psyche des Menschen begründet, dass man nach Halt sucht, nach etwas, dass einem Hoffnung gibt und Menschen gleichen Schicksals miteinander zu verbinden vermag. Das ist - wenn auch nicht in jeder Gesellschaft - zumeist die Religion (Beispiel Palästina, Islamisten)


    Oder aber man verfolgt ganz rationale, politische Ziele - hat aber keine öffentliche Legitimation, sie umzusetzen. Da kommt die Religion oftmals wie gerufen (Beispiel Kreuzzüge oder George W. Bush)


    Das Problem der religiösen Schriften ist aber dies, dass Koran und Bibel für die Verhältnisse unserer heutigen Sprache nicht eindeutig interpretierbar sind, so dass sich viele Sätze relativ individuell auslegen lassen. So wird leider oftmals Gewalt gerechtfertigt. Dschihad ist das beste Beispiel dafür.
    Hinzu kommt, dass der Großteil der muslimischen Bevölkerung garnicht den Zugang zu einer Formalbildung hat, die zuließe, den Koran überhaupt lesen und deuten zu können.
    Da haben Extrmisten leichteres Spiel, ihre Ideologien im Volk zu verbreiten.


    Aber unter dem Strich gilt: Je weniger Armut und soziale Ungerechtigkeit, desto weniger Beweggründe bieten sich dar, sich in die Religion zu "flüchten" und auf ihrer Basis Gewalt anzuwenden.

    You and me will all go down in history, with a sad Statue of Liberty and a generation that didn´t agree.

    Edited once, last by Goldene Zitrone ().

  • wenn 1000 user hier ihre meinung dazu schreiben werden wahrscheinlich 999 unterschiedliche auffassungen zu gott, religion und glaube aufkommen.
    jede kultur, glaubensgemeinschaft hat ihre eigene auffassung von religion, da ist is ganz klar dass es in sachen glauben zu verschiedenen meinungen kommt.
    früher wurden kreutüge geführt gegen die "ungläubigen", hexenverbrennungen usw.
    aber ich denke in der heutigen, zivilisierten welt, sollte man doch in der lage sein eine andrer auffassung des glaubens tollerieren zu können.
    ist leider nicht der fall, wenn man die ganzen selbstmordattentate sieht, die in der arabischen welt verübt werden, um ihren islam durchzusetzen.
    wobei diese menschen nicht stellvertretent für den ganzen islam stehen, da der islam,( wenn man sich ein bischen damit beschäftigt hat, weiß man das,) eine friedliche religion ist. zwar steht im koran, dass der islam die einzig ware religion ist un dass die ungläubigen zum islam bekehrt werden sollen, doch in keinster weise ist von gewaltanwendung die rede.

    "Ein leidenschaftlicher Raucher, der von der Gefahren des Rauchens liest, hört in den meisten Fällen auf...
    ...zu lesen..."


    Winston Churchill

  • Quote

    Original von Westkurve
    zwar steht im koran, dass der islam die einzig ware religion ist un dass die ungläubigen zum islam bekehrt werden sollen, doch in keinster weise ist von gewaltanwendung die rede.


    Oh doch. Mit dem Schwert bekehren steht im Koran. ;)
    hier n kleines Zitat:


    Quote

    http://www.al-islam.com
    Koran > Sure At-Tauba> Vers 5
    Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf (wa-q`uduu lahum kulla marsadin)! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. .

    Edited 3 times, last by Pushead ().

  • Quote

    Original von Pushead


    Oh doch. Mit dem Schwert bekehren steht im Koran. ;)


    wenn du das sagst, hab den nicht wörtlich gelesen ;),
    aber schwert und sprengstoff haben nichts miteinander gemeinsam, doch....
    fangen beide mit "S" an.


    nee, aber mal im ernst, ich finde nicht dass wir uns nach über 1000 jahren, nachdem dies aufgeschrieben wurde, noch mit solchen methoden "arbeiten" müssen, um ein ziel zu erreichen.
    man sollte eig. aus der geschichte genug gelernt haben....
    toleranz heißt das zauberwort

    "Ein leidenschaftlicher Raucher, der von der Gefahren des Rauchens liest, hört in den meisten Fällen auf...
    ...zu lesen..."


    Winston Churchill

  • Und wenn jetzt einer herkommt und sagt: "Steht so im Koran also ist es Gesetz". Dann handelt er danach und tötet jeden Ungläubigen. Wo ist da die Toleranz? Der Koran ist nicht tolerant und gegenüber Intoleranz soll man ja nicht tolerant sein.

  • Quote

    Original von Pushead
    Und wenn jetzt einer herkommt und sagt: "Steht so im Koran also ist es Gesetz". Dann handelt er danach und tötet jeden Ungläubigen. Wo ist da die Toleranz? Der Koran ist nicht tolerant und gegenüber Intoleranz soll man ja nicht tolerant sein.


    Dabei sollte aber bedacht werden, dass auch die Bibel soetwas hergeben kann. (ggf. nicht so allgemein, aber Schwulenfeindschaft, auch in Form von Mord, kann man mit der Bibel schon "rechtfertigen")
    Man kann solche Schriften immer mehrdeutig auslegen und je nach Lesart interpretiert man etwas anderes hinein.
    Man kann nicht sagen, dass alle Muslime nun blutrünstige "Heidenmörder" sind. Viele zeigen auch Toleranz.

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • Ich rate jedem der das hier liest sich den ersten Teil des Films "Zeitgeist" anzusehen. Der ist kostenlos auf Youtube und Google zu sehen. Sagt im großen und ganzen aus dass das Christentum ein politisches und soziales Instrument ist um die massen zu kontrollieren. Sehe ich ähnlich. Religion befriedigt nur das Berdüfnis der Menschen die Ursprungsfrage und die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten. Die heutigen Religionen werden irgendwann von neuen abgelöst werden, wie die Religionen der Antike, weil sie irgendwann faktisch nicht mehr tragbar sind. Schon jetzt sehen wir Ansätze davon (geozentrisches Weltbild widerlegt, Genesis widerlegt etc.)

  • Man sollte aber Zeitgeist immer hintefragen. Der Typ macht im Endeffekt das, was er IHNEN vorwirft. Er manipuliert, indem er Dinge einfach einseitig betrachtet, Informationen nicht gibt etc.
    Man muss teilweise auch seinen wohl nordamerikanischen Hintergrund beachten, damit man Dinge versteht. Mit seiner Deutung von Symbolen und der Bibel wendet er sich höchstwahrscheinlich gegen die evangelikalen Gruppen in Amerika, die doch einen recht großen Einfluss hatten in der Ära Bush. (Wie es jetzt aussieht, kann ich nicht sagen.)
    Man kann sich zwar Zeitgeist anschauen, aber diese "Doku" ist echt schlimmer als die Dokumentationsfilme von Guido Knopp.


    Quote

    Die heutigen Religionen werden irgendwann von neuen abgelöst werden, wie die Religionen der Antike, weil sie irgendwann faktisch nicht mehr tragbar sind.


    Frage ist dabei, wieso die antiken Religionen "ausgestorben" sind. Von Religionsfreiheit kann man nämlich in der Zeit gar nicht reden.

    "I found freedom. Loosing all hope was freedom!" - Jack (Fight Club)

  • mit gott haben die menschen früher versucht die fragen zu beantworten die sie sich nicht beantworten konnten aber diese theorien wurden widerlegt. und zwar ausnahmslos alle

  • Quote

    Original von Gaz
    mit gott haben die menschen früher versucht die fragen zu beantworten die sie sich nicht beantworten konnten aber diese theorien wurden widerlegt. und zwar ausnahmslos alle


    Stimmt genau Gaz! Nur fällt mir grad nicht ein, wie die Welt entstanden ist, wie überhaupt das erste Leben entstand und wieso Physik und Chemie - die komplexesten Systeme, die man bis jetzt kennt - so funktionieren!
    Falls das jemand nicht gemerkt hat, das war Ironie.
    Und man kann nicht einfach eine Stelle aus dem Koran nehmen und dann sagen Moslems sind böse wegen dieses Satzes. Genau das tun nämlich die radikalen Muslime. Man muss das ganze Buch kennen, sonst kennt man den Zusammenhang nicht.

    Quote

    Original von Salatalles
    altaaa kugelfang ... nur weil du genasium bist....


    Erfolgreich getauscht mit simon_saz und SirPotter.

  • lord gimme a sign
    i really need to talk to you lord
    since the last time we talked
    the walk has been hard
    now i know u havent left me
    but i feel like im alone
    im a big boy now
    but im still not grown
    and im still goin threw it (what)
    pain and the hurt
    soakin up trouble like rain in the dirt
    and i know homie i can stop the rain
    with just the mention of my saviors name
    in the name of jesus
    devil i rebuke you
    for what i go threw
    and trying to make me do what i used to
    but all that stops right here
    as long as the lord in my life
    i will have no fear
    i will know no pain from the light to the dark
    i willl show no shame spit it right from the heart
    cause its right from the start
    you held me down
    and theres nothing they can tell me now


    den text finde ich sehr beeindruckend, obwohl ich atheist bin. wie menschen sich besser fühlen, besser leben können mit dem glauben an gott, und deswegen akzeptiere ich alle die an gott glauben, oder den glauben als stütze haben.

    Edited 2 times, last by Gaz ().

  • Nun ich kann mir ein Universum das vom göttlichen geschaffen wurde irgendwie nicht genau vorstellen wenn man sich ein wenig mit Astronomie/Physik beschäftigt hat merkt man einfach das alles so komplex und so anders ist als das göttliche in den heiligen schriften es uns beschreibt.
    in unserem universum sind wir nur eine geduldete art ein augenzinkern und uns gibts es nicht mehr unsere sonne wird verlöschen oder implodieren und wir werden auch nichts dagegen tun können (gehe ich jetzt mal von aus) die wahrscheinlichkeit das ein Meteorit unsere Erde trifft und uns komplett auslöscht ist nicht gering sondern sogar allgegenwärtig. unsere Milchstraße wird in einigen milliarden Jahren mit unserer nachbarin der Andromedagalaxie verschmelzen und so geht das immer weiter bis es keine materie in unserem unviersum mehr gibt und wir in einem "abgekühltem universum" sind dann besteht nur noch die dunkle leere (dunkle Energie) im universum die zu 99% bereits vertreten ist.


    mfg

  • Das Universum wird meines Wissens nicht in der Bibel beschrieben ;)
    Und was in einer Milliarde Jahre passieren wird is noch nicht sicher. Es kann immer noch anders kommen. Und ob das dann noch irgendjemand mitbekommt...

    Quote

    Original von Salatalles
    altaaa kugelfang ... nur weil du genasium bist....


    Erfolgreich getauscht mit simon_saz und SirPotter.

  • Nun das ist ja die sache die damaligen Menschen hatten keine ahnung von den Sternen und all dem was um ihnen herum geschieht, und was is einer miliarde jahren ist weiss keiner aber da denke ich eher das wir dann nicht mehr sind denn der Mensch hat oft genug bewiesen das er sich nur selbst vernichten kann.

  • Atheist und neuerdings, weil ich nun weiß wie man es nennt, Agnostiker. Hab mir einige Zeilen und Posts durchgelesen und muss sagen, dass es hier ja noch recht zivilisiert zu geht. Schon einmal eine gute Grundlage für eine Diskusion, für beide Seiten, für die nicht-Gläubigen und die Gläubigen.


    Ich bin zum Thema Religion und Glaube immer mit mir selbst in Diskusion. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich mich zum Thema Glauben eigtl. nur noch in einer Weise äußern möchte.


    "Glauben ist etwas privates, was jeder Mensch für sich selbst defniert und jedem Mensch so unabsprechbar ist, wie seine Würde oder seine Existenz."


    Wenn ich über die Religion rede, muss ich mich oft bremsen, wenn ich merke, dass ich unsachlich werde und die Leute unbedingt von meinem Standpunkt überzeugen möchte. Ich versuche nun hier, ihn vernünftig darzulegen.


    Die Religionswahl, war mir immer offen. Ich war nie ein christliches/jüdisches/muslimisches... Kind aber auch kein atheistisches Kind, ich war ein Kind von aus der Kirch ausgetretenen und mittlerweile leicht atheistischen Eltern. Ich entschied mich für die ungläubigkeit. Warum ich micht nie zu einer Religion bekannt habe, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Aber ich kann sagen, dass ich meine Entscheidung nicht bereue. Ich habe mich über die Jahre relativ viel, als Jugendlicher, mit den Religionen auseinandergesetzt und war größtenteils einfach schockiert. Schockiert über die Vergangenheit, schockiert über die Gegenwart.
    Beim Thema Islam in der Gegenwart, sehe ich die Geschichte der Christen im Mittelalter. Beim Thema Christen in den Bereichen Kreuzzügen, Inquisition, Hexenverbrennung, sehe ich die Geschichte der Christen zur Blütezeit des römischen Reiches. Alles führte zu Leid und Tod. Hat man daraus jemals einen Nutzen für die Menschheit gewinnen können? Ich sehe ihn in der Vergangenheit nicht und ich sehe in bei zahlreichen Konflikte in der Gegenwart nicht, die immer wieder im Namen der Religion geführt werden. Ob die Welt ohne Religion nun friedlicher wäre oder nicht, ich weiß es nicht, vlt. wäre sie besser gebildet und friedlicher, vlt. hätte man aber auch einfach nur andere Gründe sich umzubringen, nur weil der andere anders ist. Ob die Religion also der Ursprung allem Überls ist, ich weiß es nicht und vermag mir auch nicht wirklich ein Urteil darüber zu fällen, vlt. ist sie es, vieles spricht dafür aber wir kennen die Alternative nicht, weil Religionen immer da waren.
    Was mich einfach so gegen die Religion aufbringt, ist der Hass von vielen religiösen Menschen, den ich einfach in keiner anderen Gruppierung so deutlich und so oft auftreten sehe. Schauen wir uns doch nur den nahen Osten an, die teils radikal christlichen Gruppen in Amerika, Irland und "Jugoslawien" in den Neunzigern.
    Nehmen wir uns hier einmal die Toleranz heraus, oft werden hier die Gebote angeführt doch diese beziehen sich heute, wie damals, nur auf die jüdische Bevölkerung, wenn man den Originaltext heran zieht. Es gibt zahlreiche andere moralische und ethische Aspekte, die oft von der Religion vereinnahmt werden. Doch ihr Urspung liegt meist bei den Schriften von Philosophen und Humanisten. Natürlich ist der größte Teil der Gläubigen Menschen vollkommen normal und wie gesagt, ich möchte diesen Menschen den Glauben nicht nehmen. Doch der Ursprung für das, woran sie glauben, zumindest in Bezug auf die Menschlichkeit, kommt nicht komplett von der Religion. Deswegen würden wir auch nicht alle in den Naturzustand zurück fallen, falls die Religionen einfach so weg wären. Zumindest denke ich so. Sonst wäre wir doch ein ganz schön armseliger Haufen oder?! Wenn nur ein Buch uns davon abhält, uns gegenseitig die Kehlen durch zu schneiden.
    Aber naja ich glaube, ich versuche gerade, so wie ich es oft mache, wieder viel zu viel in einen Text zu packen, deswegen mache ich hier auch erstmal Schluß, es ist ja schließlich schon spät.


    Mit freundlichen Grüßen
    sam


    p.S. Mein Heilmittel gegen Religionen: Wissen!

    "Don´t destroy what you came to enjoy"


    und


    "Das Leben ist kein Ponyhof"

    Edited 2 times, last by Sam89 ().

  • Hab die Disukssion nicht ganz gelesen, aber kürzlich nen Buch dazu verschlungen.
    Richard Dawkins - Der Gotteswahn


    Kann es eigentlich nur empfehlen, auch wenn es an vielen Stellen sehr drastisch ist.


    Zum Thema Religion ein Zitat, das es meiner Meinung nach trifft:
    "Die Religion ist das Opium des Volkes"

    So raise your horns to those who died
    Let's drink to fallen friends tonight
    Let's celebrate their glory life
    We'll meet again in Valhall when we die
    When we die!