Kommerz, eine Erfindung der Industrie??

  • Ja... hm schwer zu beginnen. Ich las vor knapp 2 Wochen im Techno Thread. Die neue Hardbass Chapter 14 war gerade raus. Da kam es auf, dass die erste CD jemandem besser gefiel als die zweite. Daraufhin sagte der nächste is ja klar die is mehr auf Kommerz gemacht.


    Wiki sagt: Kommerz (v. latein commercium „Handel, Verkehr, Austausch“) ist im Vergleich zum Handel ausschließlich auf finanzielle Gewinne bedacht, die durch Produktion und Verkauf von Gütern entstehen.


    Aber hierbei stellte sich mir die Frage ist das wirklich so?
    Ist nicht eig der gesamte Sampler für den Kommerz gemacht?
    warum sagen wir immer os schnell kommerz oder kommerziell?
    Ist nicht eig alles für den Kommerz gedacht?



    Naja fragen die mich so mal beschäftigten.


    Ich hoffe es passt hier rein.

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    Guckt es euch an und staunt

  • Es ist ein Synonym, für die Leute die glauben zu meinen nur sie hören die "wahre" Musik.


    Wenn mir jmd. mit sowas kommt oder anfängt mir Vorträge über MEINEN Musikgeschmack zu halten, werde ich diesen jmd. ignorieren.


    Mfg sam


    p.S. Techno ist Scheisse :rolleyes:

    "Don´t destroy what you came to enjoy"


    und


    "Das Leben ist kein Ponyhof"

  • naja grundsätzlich heißt es ja musiker und bands machen ihre musik um ihre gefühle auszudrücken, um den hörern etwas mitzuteilen/ sie auf etwas hinzuweisen usw,....
    Bands oder sänger die oft im radio gespielt werden sagt man nach, dass deren musik schnell und unüberlegt gemacht wird und sie daher keine tiefe habe, diese musik is also kommerziell weil nur mehr an profit gedacht wird und nicht an den ursprünglichen sinn der musik.


    hoffe ih konnte helfen
    mfg mario

  • ok hm vll habe ich mich falsch ausgedrückt es geht mir hier bei diesem Thread nicht primär um Musik. es geht viel mehr um Kommerz an sich. Das Beispiel was ich gewählt habe passte halt und gab mir den Denkanstoß. Warum Musiker musik machen warmir scchon bewusst trotzdem danke.


    Es geht hier also nicht um Musikgeschmack oder sonst irgenetwas sondern vielmehr um den Kommerz an sich. Also in allen lagen.

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  • naja das mit musik war ja auch nur ein beispiel, selbiges gilt für filme, bücher, videospiele,kunst .....
    es geht primär darum profit zu machen, auf kosten der qualität (meistens), weil sich bsp viele künstler darauf verlassen sowiso berühmt zu sein und sie somit sowiso geld machen, egal was sie machen (extrem ausgedrückt)
    dass es zb bei einer band mit dem erfolg zu ende geht erkennt man daran dass sie viele alben mit deren hits herausbringen (is aber nicht verallgemeinerbar)

  • Quote

    Original von Master007
    naja grundsätzlich heißt es ja musiker und bands machen ihre musik um ihre gefühle auszudrücken, um den hörern etwas mitzuteilen/ sie auf etwas hinzuweisen usw,....


    Das ist alles eine sehr naive Sicht. Kein professioneller Musiker macht Musik nur, um seine Seele zu offenbaren. Das war zu Zeiten Bachs nicht so und wird sich auch niemals ändern, denn Musiker müssen eben auch ihre Brötchen verdienen, also wird Musik gleichzeitig zur Leidenschaft und zum Job.

  • Die einen machen Musik, um ihre Gefühle auszudrücken oder Weltbild weiterzugeben. Andere einfach nur, um Spaß zu haben, wieder andere, um sich selbst zu bestätigen (es ist aber auch wirklich ein geiles Gefühl, wenn auch nur 100 Leute, von denen man die Hälfte kennt, einem zujubeln) und andere, um Geld einzunehmen. Bei einigen trifft auch alles mehr oder weniger zu.


    Solange die Gruppe der Konsumenten der Musik, ganz egal in welcher Form (CDs, Konzert, unvorbereitet vor 20 Freunden auf ner Party oder sonstwas) glücklich wird, ist es völlig egal, welche Intention oder welches Label dahintersteht.

  • Quote

    Original von iLLumination


    Das ist alles eine sehr naive Sicht. Kein professioneller Musiker macht Musik nur, um seine Seele zu offenbaren. Das war zu Zeiten Bachs nicht so und wird sich auch niemals ändern, denn Musiker müssen eben auch ihre Brötchen verdienen, also wird Musik gleichzeitig zur Leidenschaft und zum Job.


    ja klar isses naiv, nur das is die beste beschreibung.
    wie schon gesagt wurde isses heutzutage sowiso nicht mehr der fall und daher eig. sinnlos zu sagen eine band macht kommerzielle musik die andere nicht.

    wie oldboy bereits gesagt hat würde der begriff mainstream besser passen

  • Meiner Meinung nach ist komerz was was "allen gefällt/gefallen könnte"


    Viele Musiker machen am anfang ihr eigenes ding, sind vertraglich an plattenfirmen gebunden die versuchen geld zu machen.
    um einen möglichst hohen absatz zu machen, wird die musik oft "komerziell"..beste beispiel is meiner meinung nach korn oder clueso...


    die haben früher ihr eigenes ding gemacht, wurden bekannt..und zack kommt fast nurnoch mist bei raus.


    Meiner Meinung nach ist es keine "erfindung der industrie" sondern nur ein weiteres absatzmittel um mehr gewinne einzufahren.


    Sprich: Sie nutzen es nur aus.

  • Jo Mainstream passt wohl zu den meisten Sachen eher besser als Kommerz wobei ich finde das die beiden Begriffe nah zusammenhängen da heutzutage eigntl alles was Mainstream is grade im Bezug auf Musik auch iwi mit purem Kommerz zu tun hat
    Eigntl. kann man sagen das heutzutage alles iwi Kommerz is , jeder zielt in der heutigen Zeit meistens darauf den größten Gewinn rauszuschlagen

  • Also ich hör Musik immer noch danach ob sie mir gefällt oder nicht. Ob die Band damit Erfolg hat oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal. Ob es viele hören oder nicht ebenso. Den Erfolg einer Band automatisch mit Kommerz gleichzusetzen halte ich für völlig falsch. Musik soll Spass machen, Emotionen wecken oder was auch immer. Gibt sicher auch negative Beispiele, aber dieses Kommerzgeschrei kann ich so langsam wirklich nicht mehr hören.

    Quote

    Original von Kopfschuss
    Es ist kurz nach 24 Uhr, es ist warm, ich bin nicht betrunken und ich war grade kacken

  • Für mich fängt Kommerz an wenn man mehr durch den Verkauf der Cd mehr einehmen will als zur Herstellung benötigt.


    Es gibt ja auch viele Sänger die meinen die Musik für sich selbst zumachen.
    Da hat 50 cent, der sonst nur schrott labbert, es mal auf den Punkt gebracht:
    "Wenn er meint er macht die Musik für sich selbst,dann soll er sie auf Kasette aufnehmen und sich selber anhören und sie nicht verkaufen. Ich will einfach mein Geld machen."

  • Quote

    Original von OldBoy
    Ersetze Kommerz durch den Begriff "Mainstream" und dann wird eher nen Schuh draus - egal in welchem Bereich,


    Bei uns wird kommerzielle Musik auch Kirmes genannt (man denke an Autoscooter).


    Für mich die zwei markantesten Aspekte an Kirmes:
    1. Richtungen, die in einer bestimmten „Randgruppe“ Trends und Maßstäbe gesetzt haben, werden massenkompatibel produziert, aber unter gleichem Namen vermarktet. So gewinnt man Menschen, die eigentlich keine eigene Meinung haben, aber „cool“ sein und dazugehören wollen. Dabei gehen die Produzenten vor, wie McDonalds beim Essen, es wird die größtmögliche gemeinsame Basis immer und immer wieder genutzt, ohne mal in eine Extreme zu gehen. Die meisten Menschen wollen nun mal immer wieder das Gleiche hören (siehe Radio).
    2. Höchstmöglicher Gewinn bei möglichst niedrigem Einsatz. Es werden keine eigenen Ideen genutzt, keine Experimente gemacht, es wird das „missbraucht“ was eh schon funktioniert. Es werden immer die gleichen Sampels genutzt, zum einen aus Kostengründen/Faulheit, zum anderen um einen Wiedererkennungswert zu haben.


    Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass man mit kommerzieller Musik andere Ziele verfolgt und eine andere Zielgruppe ansteuert. Kirmes ist für Kinder, Leute, die sagen, sie hören alles, Gelegenheitshörer, Mantafahrer u.ä.


    Und wer mit dem Argument der Verkaufszahlen kommt, dem sei gesagt, dass Erfolg im Musikbusiness nichts mit Qualität zu tun hat, sondern mit sehr sehr viel Werbung. Die Tracks werden so oft im Radio und TV gespielt, bis man sich daran gewöhnt hat und es anfängt zu mögen. Das ist psychologisch belegt. Die meisten Menschen suchen nicht aktiv nach Musik, sondern lassen sich berieseln, von dem, was ihnen die Industrie vorkaut. Es gibt viel guter Musik abseits von Mainstream, mit der werden sie aber nie in Berührung kommen.


    Ich sag immer, „wer hinter der Herde her läuft, frisst Schei$$e und kein Gras“ oder „Milliarden Fliegen können nicht irren: Schei$$e schmeckt gut!“.

  • Ein Gutes Beispiel für Kommerz ist, wenn die Veranstalter des Musikfestivals "Rock(!!!) am Ring/im Park" anno 2006 den deutschen HIP-HOPER Bushido einladen - da wird jedes Prinzip des sog. ROCK-Festivals gebrochen nur um mit Bushido eine breitere Masse an möglichen Festivalbesuchern zu locken.


    Für mich eine perfekte Demonstration von Kommerzialisierung.

    Quote

    shishacool
    von euch hat bestimmt auch jemand mal beim shsiha rauchen gewichst und ich habe das erste mal gemacht und mir wurde halt schlecht! heut werde ic hes wiedser probiern und wenn mir schlecht wird lasse ich das shisha rauchen!
    Wenn meine eltern mich erwischen dann bin ich tod, aber es geheim zu machen törnt einfach an!

  • GambaJo ist nix hinzuzufügen.


    Ich bekomms bei der Musik auch mit.


    Dj Networx, ebenso wie die HBC, haben viele Lieder im Mix die in den Medien vertreten sind, damits halt von der Masse gekauft wird. CD2, ob jetzt vom Waveliner oder halt anderen Djs, enthaelt halt puren Hardstyle, welcher leider auch immer bekannter wird.
    Selbst die Future "Trance" besteht fast ausschliesslich aus dem kommerziellen HandsUp-Genre, damit die Verkaufszahlen erhalten bleiben.


    Durch Scooter/Cascada/Bangbros ists halt in den Medien vertreten und wird dadurch halt bekannt. Wenn etwas bekannt wird hats meistens auch die Kommerzialisierung als Folge :/


    Ob jetzt Musik, Mode(Techno) oder auch dem Shisharauchen, wir werden halt von den Medien und der Umwelt beeinflusst und passen uns an, ob wir wollen oder nicht....


    Unsere Wirtschaft wuerde halt ohne nicht so gut laufen ;)


    lg


    PS: Morgen erstmal zur Sensation Black :):):)

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    Original von sec101
    Ein Gutes Beispiel für Kommerz ist, wenn die Veranstalter des Musikfestivals "Rock(!!!) am Ring/im Park" anno 2006 den deutschen HIP-HOPER Bushido einladen - da wird jedes Prinzip des sog. ROCK-Festivals gebrochen nur um mit Bushido eine breitere Masse an möglichen Festivalbesuchern zu locken.


    Für mich eine perfekte Demonstration von Kommerzialisierung.


    naja, rock am ring ist ja schon ne ganze weile auf eine breite masse von hörern abgestimmt.
    da verwundert es ja auch nichtmehr wenn da halt bushido nen auftritt hat.
    aber es gehn ja trotzdem noch genug leute hin... naja, selbst schuld wer sichs antun mag^^
    ich finde es viel besser ne eher unbekannte band in ner kneipe oder sowas zu sehen, wo man nach dem auftritt mit dem bassisten auch mal nen bierchen trinken kann ;)


    um mal zu einem weiteren thema des kommerz zu kommen.
    fußball ist da auch ein sehr sehr gutes beispiel.
    an sich mag ich fußball, aber ich finde es absolut übertrieben was da für gelder fließen. fußballer die etliche millionen euro im jahr verdienen oder ob es halt ein wm/em -ticket ist was mal locker 500 euro kostet.
    man stellt sich nur mal vor, man bezahlt 500 euro nur um leute beim "spielen" zu beglotzen...


    mhh, ich glaube einfach die leute haben zu viel geld.
    und diese entwicklung sieht man ja in allen bereichen, dagegn tun kann man ja an sich nicht wirklich was.

    Elitärer Tangiersraucher mit Hang zur Stahllunge


    :blubber:

  • Vllt. gehen ja gerade deswegen genug Leute dahin, weil auch fuer die Hopper Bushido etc da sind^^


    GambaJo.


    Ja mein ich ja, CD1 beim HBC is eher kommerziell, CD2 hingegen nicht. Hab mich falsch ausgedrueckt^^


    Aber Kommerz is ja von Land zu Land verschieden. War ja gestern auf der Black und in Holland scheinen z.B. Hardstyle und Hardcore sowas von kommerziell. Auf der Fahrt wurden sich Vids von der Decibel und der Qlimax angesehn, wo man sehen konnte, wieviele Anhaenger diese Musikrichtung eig hat...


    Naja egal, sind wohl alle fast gezwungen mehr oder weniger mit dem Strom zu schwimmen, um in der heutigen Gesellschaft akzeptiert zu werden.


    lg

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  • Großteil meiner Freunde hört Techno, Hardstyle, Hard-/Softcore (für mich Begriffe aus anderen Themenbereichen :D), manche haben vorher auch HipHop und andere Sachen gehört. Doch dann auf einen Schlag Techno. Ok...,dass ist mir ja erstmal auch egal aber ein Großteil der Leute finden jede andere Musikrichtung schlecht, teilweise ohne sie vorher jemals gehört zuhaben.


    Ich höre nich unbedingt Musikrichtungen sondern die Bands/Musiker die für mich am besten zur jeweilige Situation passen, einfach Texte haben die einen zum Nachdenken anregen oder einfach nur tierisch abgehen.


    Da ist mal gerne Coldplay, Patrice, U2 dabei und dann auch mal ein DMX oder Fatman Scoop oder mal ein DJ"HaumichTod" wenn ich mich beim Trainig pushen will.


    Mein Problem ist einfach, was ich vermehrt vor 2 Jahren beim HipHop und jetzt eben bei Techno mitbekomme und in 2 Jahren in einer anderen Musikrichtung, dass viele Leute einfach keine Toleranz mehr bei anderen Musikrichtungen haben und man sich teilweise Sprüche in seinem eigenen Auto anhören muss, wenn man seine eigene Musik hört. So als würde sie sich an ihre Musik als letzten Fels in der Brandung klammern.


    Zwar etwas am Thema vorbei aber kam mir grad so in den Sinn, schönen Morgen noch ;)


    p.S. Scheisst doch drauf was Kommerz ist und was nicht tragt, hört, tut die Sachen die euch zurzeit gefallen und selbst wenn es grade in Mode ist, na und?! Wenn man es nicht tut und dann extra was anderes machen obwohl es einem wirklich gefällt, hintergeht man sich selbst. :P

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    und


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