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1

Montag, 20. Juli 2015, 13:32

Flüchtlingsunterkünfte in eurer Nähe

Guten Tag,
aus recht aktuellem Anlass versuche ich mal relativ wertfrei darzulegen worum es hier geht und worüber mich andere Meinungen interessieren.

Vor Kurzem gab es auf Google eine Deutschlandkarte auf der Benutzer alle Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland markiert haben.
Mittlerweile hat Google diese Karte entfernt, dennoch interessiert mich die allgemeine Meinungslage hierzu, und auch zu Flüchtlingsunterkünften in eurer direkten Umgebung im Allgemeinen.

Nach ein paar Posts werde ich mich dann hierzu äußern, erfahrungsgemäß lenkt die eigene Meinung eine Diskussion ja schon in eine Richtung.

Danke

Thomas
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MarquezBueño

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Montag, 20. Juli 2015, 13:41

Ich habe in meiner unmittelbaren Umgebung seit letztem Jahr ein Flüchtlingsheim. Unser Jugendzentrum wurde geschlossen und umfunktioniert in ein Flüchtlingsheim. Ich habe sehr gemischte Ansichten über das ganze Thema. Schade finde ich allerdings, dass eine gesunde und sachliche Diskussion im Allgemeinen gar nicht stattfindet. Für mich wird es in der Öffentlichkeit reduziert auf "Weltoffenheit" vs "Ausländerfeindlichkeit". Das ist mMn unangemessen und sehr schade, da bestimmte Meinungen überhaupt nicht zugelassen und unterdrückt werden. Das Prinzip der "Rassismus-Keule" gibt es nicht nur hier, sondern ist auch in den USA und eigentlich überall auf der Welt ein Problem und verhindert sachliche Auseinandersetzungen.

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3

Montag, 20. Juli 2015, 14:36

Bei uns wurden Sozialwohnungen zu Flüchtlingswohnungen umfunkioniert. Sehe das kritisch weil einige Nationen vertreten sind, und sich nicht alle vertragen. Zudem befürchte ich das die Kriminalität steigen wird.

REDRACER1985

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4

Montag, 20. Juli 2015, 18:36

Hallo,

ich muss leider folgendes wiedergeben:
Wohne 10 km vom größten Asylbewerberheim des wunderschönen Saarlandes. Seit ich denken kann, sind Lebach (der eigentliche Standort) und ein Nachbarort immer in den Top 3 der Kriminalitätsstatistiken des Saarlandes...
Die Straftaten beginnen bei Fahrraddiebstahl, Diebstahl und enden bei Vergewaltigung und Messerstechereien.

So wird der Ruf der Flüchtlinge gnadenlos ruiniert...

Natürlich kann man einerseits sagen: Na und? Sind sie doch selbst schuld, dass sie über einen Kamm geschoren werden.
Aber was ich vermisse ist eine einfache Kontrolle! Dafür gibts die Polizei doch (unter anderem)!

De facto ist es zumindest hier so, dass sich ein regelrechtes Ghetto gebildet hat (wer da war, kann es bezeugen...) und die Polizei dieses nur nboch betritt wenn die Bewohner sich mal wieder gegenseitig abstechen (vor knapp 4 Wochen war es mal wieder so weit).

Und wisst Ihr was das traurigste ist: Es beeinflusst mein Denken auch schon.
Vor ein paar Monaten wurde gesagt dass die FschJg-Kaserne nur 1 km weiter geschlossen wird, da das Batallion umzieht. Mein erster Gedanke war: Hoffentlich kommen nicht noch mehr und machen die Gebäude (mit soviel Erinnerungen verknüpft) auch noch kaputt... ;(

TimmysDad

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Dienstag, 21. Juli 2015, 08:37

Sehe das ähnlich wie MarquezBueño, es gibt immer 2 Standpunkte und es ist schwierig für einen zu argumentieren ohne in eine Ecke gedrückt zu werden. Auf der einen Seite die Flüchtlinge die vor furchtbaren Ereignissen geflohen und in ein reiches Land gekommen sind in der Hoffnung auf stabile Verhältnisse und Frieden, auf der anderen Seite ein Land welches auf eine derartige Anzahl von Flüchtlingen überhaupt nicht vorbereitet ist.
Ein systematisches Konzept fehlt ebenso wie Zukunftspläne und ich denke damit schadet man auf lange Sicht allen Parteien. In den 90ern ist man bedeutend organisierter an die Yugoslawien-Flüchtlinge (immerhin fast eine halbe Million) herangetreten, deren heutige Situation und Integration in der Bundesrepublik bzw. in den Heimatländern ist denke Ich (die damaligen Umstände berücksichtigend) ausgezeichnet.

Aus indirekter Erfahrung kann ich sagen dass ein Flüchtlingsheim für die Anwohner ein Ärgernis ist. Sachbeschädigung, Kriminalität und Lärmbelästigung werden hier häufig angeführt, direkt habe ich nur die laufende Belästigung für Frauen und Mädchen erlebt. Die ist jedoch (leider) verständlich, bedenkt man dass die örtlichen afrikanischen Flüchtlinge in der Aufnahmestelle gesagt bekommen haben "Eure einzige Chance in Deutschland zu bleiben ist eine Deutsche zu heiraten". Das ist dann die letzte Chance wenn das Recht auf Asyl verweigert wurde aber man noch "geduldet" wird, meistens weil die Rückreise in das Ursprungsland nicht möglich ist.
Denke ein Problem in der Auseinandersetzung ist das Nimby-Verhalten, Flüchtlinge aufnehmen ist so lange weltoffen, tolerant und Menschenpflicht bis sie im Nachbarhaus aufgenommen werden.
"Ich will nicht parteiisch sein - aber lauft, meine kleinen schwarzen Freunde, lauft!"
Marcel Reif beim Spiel Kamerun gegen Argentinien

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6

Mittwoch, 22. Juli 2015, 09:23

Vielfach bin ich ein wenig... Schockiert über Kommentare zu Berichten und Themen die dieses sensible Thema aufgreifen, oftmals auch ob so viel Un- oder Halbwissen.

Zunächst mal, warum gehen eigentlich alle davon aus dass man generell alle Flüchtlinge großartig integrieren muss?
Versetzt euch mal in folgende Situation, kleines Gedankenspiel:

Nazizombies unter der Führung von Zombiehitler übernehmen die Herrschaft über Deutschland und erachten alles Lebende als "minderwertig".
Sind auch genug Hirngourmets um nicht nur extrem witzig zu sein.
Ihr müsst fliehen!

Als Land bietet sich... Sagen wir China an.

Der Kampf gegen Zombiehitler läuft, ihr seid in China angekommen.
Wolltet IHR euch da integrieren?
Oder wollt ihr vielmehr die Zeit einfach abwarten, überleben bis es in Zombiedeutschland wieder sicher für Gehirne wird?
Was habt ihr mit der chinesischen Kultur zu tun?

Klar gibt es Leute die das deutsche Asylrecht ausnutzen wollen, klar gibt es Leute die sich daneben benehmen, die sieht man dann eben, nimmt sie wahr.
Die gigantische Mehrheit dahinter die mit ihren Familien in Jugendherbergen und alten Kasernen haust und sich über warmes Wasser und drei mal Haferschleim am Tag freut, die sieht man eben nicht.
Warum sollen die sich hier integrieren?
Die wollen nicht einmal hier bleiben.

Ich kenne syrische Familien, mehrere, und die schildern die Situation im "islamischen" Staat relativ deutlich. Da gibt es beispielsweise eine Familie, ein Apotheker, da kommt ein Herr in Uniform und sagt "dein Haus ist schön, ist jetzt meins"
Dann hast du zwei Möglichkeiten, du gibst ihm dein Haus, oder...
Naja, akuter Anfall von Schussverletzung, wenn du Glück hast nur das.
Wohlhabende Familien, wirklich, nicht im Sinne von "mein Haus, mein Auto, mein Boot", eher so deutscher Mittelstand, kommen hier hin und weinen vor Glück weil sie ne Heizung und warmes Wasser haben.

Und solche Leute lesen nun unter quasi allem im Netz was auch nur entfernt mit dem Thema zu tun hat "verpisst euch alle nach Hause", in der Regel in gebrochenerem Deutsch als sie es selbst sprechen.
Das Problem was auch hier beschrieben wird, dass man nicht gegen Flüchtlingsunterkünfte sein darf ohne gleich als Rechter abgestempelt zu werden, das gibt es genauso auch umgekehrt.
Typisch intelligenter Satz den ich immer wieder höre, "wieviele Flüchtlinge hast du denn bei dir zuhause aufgenommen?"
Gerne garniert mit "blablabööh Lügenpresse" und "Gutmensch(entum)"

Antwort:
Keinen!
Ich hab ne 80m² Mietsbude und einfach nicht die Möglichkeiten.
Aber deshalb habe ich nichts dagegen dass das brach liegende Altenheim 2km Luftlinie entfernt umfunktioniert wurde und ich jetzt jeden Tag Flüchtlinge sehe.
Machen eigentlich auch nichts anderes als andere Leute mit viel Zeit, hängen an der Ruhr rum und gehen spazieren und so.

In der Hauptsache war ich einfach schockiert von den Reaktionen unter den diversen Berichten zum Thema, Pöbeleien, Anfeindungen, insbesondere beim Thema der "braunen Karte" bei Google, allein dass sie erstellt wurde fand ich gelinde gesagt pervers.
Fühlte mich ein wenig an die Kinderschänderkarten in den USA erinnert.

Irgendwie scheint mir die Empathie zu verschwinden ob der "astronomischen" Zahl von bis dato knapp 180.000 Flüchtlingen dieses Jahr.
Bzw. 180.000 Anträgen, werden ja nicht alle angenommen.

Übrigens, die "rückständige" Türkei hat mal eben auf einen Schlag und ohne viel Gerede 1.500.000 Syrer aufgenommen.

Zu mir, ich bin 29, geborener Deutscher, kein Migrationshintergrund, kein Linksparteiwähler.
Find sowas immer wichtig zu wissen in einer Diskussion.

Gruß

Thomas
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Mittwoch, 22. Juli 2015, 16:41

Zunächst mal, warum gehen eigentlich alle davon aus dass man generell alle Flüchtlinge großartig integrieren muss?
Es geht IMHO nicht um's Assimilieren wie bei den Borg. Integration hat auch eine kurzzeitige Komponente. Grundsätzlich dürften sich die meisten Menschen, die sich in Lebensgefahr befanden, den Helfern gegenüber positiv verhalten. Im Sinne von soviel Wertschätzung entgegen bringen, dass man sich miteinander arrangiert. Ob auf Dauer oder Übergangsweise. Alles andere wäre ein Wegsperren in Quarantäne mit ungewissem open end.

Angenommen, ich würde im Meer treibend von einem Schiff gerettet. Drei Wochen bis zum nächsten planmäßigen Hafen. Dann würde ich nicht erwarten, dass jemand seine Koje für mich räumt. Oder dass der Schiffskoch das Menü nach meinen Ernährungsgewohnheiten umstellt. Ich würde mich auch nicht abkapseln, weil die Mannschaft andere Moral- oder Glaubensvorstellungen hat. Sondern fragen, wie ich mich nützlich machen könnte. Auch wenn ich niemals Seemann werden möchte. Keinesfalls jedoch die Besatzung bestehlen. Und hoffen, dass keiner auf die Idee kommt, mich für den Rest der Reise einzusperren.

Mit Asylbewerbern, Flüchtlingen und Einwanderern habe ich sowohl viele sehr gute als auch einige schlechte Erfahrungen gemacht. Kann ich das pauschalisieren? Nein! Menschen sind nunmal verschieden. Das kommt es auf den Einzelfall, auf die einzelnen Personen vor Ort an. Leider gibt es stattdessen Grundsatzdiskussionen, Talkshows mit "Meinungsmachern", die nicht wirklich beteilligt sind. Die alle Flüchtlinge in "ihre" Schublade stecken. Als Untermenschen-Monster oder als edlen Winnetou. Je nach politischer Grundhaltung. Und die natürlich keine Ausnahme von ihrem Klischee dulden.
Ich hab ne 80m² Mietsbude und einfach nicht die Möglichkeiten.

Aber deshalb habe ich nichts dagegen dass das brach liegende Altenheim 2km Luftlinie entfernt umfunktioniert wurde und ich jetzt jeden Tag Flüchtlinge sehe.
Tja, genau da liegt das Problem. Virtuell diskutieren und dann heldenhaft zustimmen, dass Flüchtlinge in 2 km Luftlinie kaserniert werden. Sorry, mein erstes Zimmer im Studentenwohnheim hatte nur 9,5 qm. Wenn schon 80 qm zu wenig sind, um einen aufzunehmen - warum machst du dann nicht ehrenamtlich bei der Betreuung von Flüchtlingen mit? Du bist tief emotional betroffen, aber suchst die bequeme Lösung. Eine, mit der auch du letztlich nicht mit den Leuten in direkten Kontakt kommst.

Wie dein extrem theoretisches "Zombie-Nazi" Beispiel. Sollen deutsche "Flüchtlinge" sich in der Pekinger Botschaft eingraben, wie Anno 1900 beim Boxeraufstand? Die unverfälschte Kultur bewahren? Die Bayernfahne hissen und den Chinesen Lederhosen anziehen, bis es wieder nach Hause geht? Ich kenne etliche Nachkommen von Deutschen, die nach dem ersten Weltkrieg aus Hungersnot in die USA gingen. Die unter Heimweh und der Trennung von den Zurückgebliebenen litten. Und von denen die meisten trotzdem in den USA blieben. Als Amerikaner, die Wert auf ihre deutschen Wurzeln legten, aber ein neues Leben aufgebaut hatten.

Jede Ghettobildung wirkt sich letztlich nachteilig aus. Weil sich ein künstliches "Biotop", eine Parallelwelt bildet. In dessen Umstände und Regeln sich die Einwohner dann tatsächlich "integrieren". Wie es da jeweils zu geht, erfährt man, wenn man reingeht. Nicht durch abstrakte Gedankenspiele. Meinen Zivildienst habe ich im Jugendzentrum geleistet. Wer mit Problemfällen und jugendlichen Straftätern am besten klar kam, waren nicht die hochstudierten Sozialpädagogen. Sondern ein technischer Angestellter, der privat im Verein Jugendliche betreute und mit beiden Beinen im Leben stand...
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Donnerstag, 23. Juli 2015, 08:56

Natürlich geht's nicht um eine Assimilation, aber wenn jemand von Integration spricht ist meistens genau das gemeint.
"Flüchtlinge sollen gefälligst Deutsch lernen" und so weiter.
Seh ich eben anders, solange sie die Absicht haben wieder ins Heimatland zu ziehen sobald die Situation da besser ist.
Wenn sie hier bleiben wollen, da bin ich voll dabei, dann sollten sie Deutsch lernen müssen und sich zumindest mit unserer Kultur arrangieren.

Gab hier neulich mal in der Ecke nen muslimischen Schützenkönig, Gott, was war der integriert, ging durch alle Medien...
Hätte kotzen können, ehrlich, so ne dämliche Berichterstattung...

Aber das ist n anderes Thema.

Glaube mir, die überwiegende Mehrheit ist verdammt dankbar wenn sie nur hier bleiben dürfen, das Problem sind die vielleicht 5% der Leute die Mist machen, und da geb ich dir Recht, bessere Kontrollen, Knast und meinetwegen auch wieder zurück schicken.

Der Punkt ist aber doch der, in dem Moment wo ich die Unterkunft in meiner Gegend ablehne, verteufle, pauschalisiere ich doch gerade.
Weder glaube ich an den edlen Winnetou, noch an Untermenschen (Brrrr furchtbares Wort), aber ich weiß (!) nun mal dass lange nicht alle so sind.

Um übrigens deinen Vorschlag mit der ehrenamtlichen Tätigkeit aufzugreifen, ich bin IT´ler, habe einige alte PCs zur Verfügung die ich soweit funktionsfähig mache und dann in den Einrichtungen installiere.
Bisschen Spielzeug für die Kinder, Internet und TV aus der Heimat für die Erwachsenen...
Sowas halt, nix Wildes, aber ehrenamtlich und so weiter.
Hey, die Leute freuts!

Daher kenn ich die Situation und die Stimmung in den Unterkünften eben ;)

Das mit den Nazizombies war ein bewusst überzogenes Beispiel, es geht im Grunde nur um den Konflikt im Lande der mich zwingt nach irgendwo auszuwandern.
Von den Flüchtlingen zwingt dir doch auch keiner was auf, oder hast du schon mal von denen nen Koran unter die Nase gehalten bekommen? (Analogie "Chinesen in Lederhosen")
Aber ja, wäre ich in dieser Situation würde ich den ganzen Tag vor meiner wie auch immer gearteten Berichterstattung aus der Heimat sitzen und warten dass ich wieder zurück kann.
Solange ich mich ausreichend verständigen kann brauche ich dafür auch kein Chinesisch zu lernen, und dafür reichen Gesten und gebrochenes Englisch allemal.

Dein Beispiel mit den ausgewanderten Flüchtlingsdeutschen beschreibt doch die Realität des großen Teils der in Deutschland wohnenden Flüchtlinge ziemlich genau.
Ich kenne einige Fälle hier wo Fachkräfte aus Syrien (konkret, ein Architekt als Beispiel) gelandet sind, in Rekordzeit die Sprache gelernt und Arbeitsvisa beantragt haben.
Die gehen immer noch in die Moschee zum beten und arbeiten hier, haben viel mit der recht großen muslimischen Gemeinde hier zu tun, aber "leisten ihren Beitrag".
Sozusagen deutsche die Wert auf ihre syrische Herkunft legen ;)
Übrigens, fantastisches Essen!

Ja, die Fälle die sich daneben benehmen, die gibt es, auch hier, will ich nicht in Abrede stellen (Stichwort "edler Winnetou" und so), aber diese pauschale Ablehnung von Unterkünften nur weil alle vorher schon wissen dass dadurch anarchistische Zustände im Ort entstehen, sorry, aber das ist Mist.
Ich kann nicht einerseits sagen dass man nicht pauschalisieren kann, dass nicht alle Flüchtlinge voll supi sind, nicht in eine Gesinnungsecke gedrückt werden wollen und andererseits pauschal alle ablehnen nur weils in meiner Nähe ist.

Allerdings werden auch kuriose Fehler gemacht, gibt n Dorf mit 43 Einwohnern in Bayern, die haben jetzt 23 Flüchtlinge aufgedrückt bekommen ^^
Unglücklich ^^
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Donnerstag, 23. Juli 2015, 18:16

Aber ja, wäre ich in dieser Situation würde ich den ganzen Tag vor meiner wie auch immer gearteten Berichterstattung aus der Heimat sitzen und warten dass ich wieder zurück kann.

Solange ich mich ausreichend verständigen kann brauche ich dafür auch kein Chinesisch zu lernen, und dafür reichen Gesten und gebrochenes Englisch allemal.
Schau dir mal an, wie lange solche Konflikte im Heimatland dauern. Bis ein Terror-Regime gestürzt wird und Menschen sicher zurückkehren können dauert es Jahre. Und noch viel länger, bis ethnische Gruppen oder Anhänger verschiedener Richtungen sich nicht mehr aus Rache an die Gurgel gehen. 150 Jahre nach dem Bürgerkrieg ist der Rassismus in den USA immer noch nicht Geschichte. 100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern ist die türkische Regierung tödlich beleidigt, wenn das Thema angesprochen wird. Selbst mein Vater hatte in etlichen Jahren Kriegsgefangenschaft perfekt russisch gelernt. Obwohl er weder ein Stalin-Fan war, noch seinen Zwangsarbeits-Urlaub in Sibirien genossen hat.

Dazu kommt die Frage: Wollen sie nach Jahren wirklich zurück? Wenn sich Flüchtlinge oder Auswanderer aber über lange Zeit eingelebt und etabliert haben? Wenn der Lebensstandard, den sie sich zwischenzeitlich erarbeitet haben, höher ist, als was ein Neuanfang zuhause böte? Wenn die soziale Kontakte hier so eng sind, wie früher in der alten Heimat? Das hat nichts mit "Wirtschaftsflüchtlingen" zu tun. Das ist ganz normal. Es gibt Leute, die aus beruflichen Gründen aus ihrer heißgeliebten Großstadt in die entsetzliche Pampa gezogen sind. Und nach 15 Jahren, inzwischen verheiratet, mit Kindern und eigenem Haus, nie wieder dort weg wollen.
Glaube mir, die überwiegende Mehrheit ist verdammt dankbar wenn sie nur hier bleiben dürfen, das Problem sind die vielleicht 5% der Leute die Mist machen, und da geb ich dir Recht, bessere Kontrollen, Knast und meinetwegen auch wieder zurück schicken.

Vollste Zustimmung. Auch bei uns gibt es Asylbewerber, die endlose Verfahren wegen Drogenhandels, Raub/Erpressung und Diebstahl sammeln, ohne dass sie abgeschoben werden. Das ist nur ein kleiner Prozentsatz. Aber auch der prägt leider unterschwellig das Gesamtbild. Ein Aspekt von Fremdenfeindlichkeit ist halt Angst vor Gefahr. Das Ein anderer ist, wenn größere geschlossene Gruppen miteinander zu tun haben. Beides ist wohl noch evolutionsbedingt.

Ein einzelner Fremder ist weniger Gefahr für die eigene Gruppe, als eine Hundertschaft (Wie bei deinem 43 zu 23 - Beispiel) . Dazu kommt das Problem der Ghettoisierung in zu großen
Flüchtlingsinterkünften. Durch ein Chinatown in den USA zu gehen, oder
Harlem in NY - das ist wie in eine andere Welt gebeamt zu werden. Oder
"Malle" wieviele fliegen da hin, weil das doch "unser" 17. Bundesland
ist? Sich plötzlich im eigenen Land als Fremder zu fühlen, führt zu
Unsicherheit. Oder die Getränkeläden auf der deutschen (!) Seite der
dänischen Grenze. Da war alles Dänisch, selbst die Preise waren in
Kronen, nicht Euro. Und fast nur Dänen unter sich, die zum günstigen
Preis Palettenweise Bier & Schnaps "getankt" haben. Beim ersten
Besuch dort war ich völlig unsicher, auf welcher Seite der Grenze ich
nun war...

Persönlich denke ich, die erfolgreichste "Integration"
geschieht da, wo neu hinzugekommene nicht allein sind, aber auch nicht
in einem Kulturbunker eingepfercht.
Von den Flüchtlingen zwingt dir doch auch keiner was auf, oder hast du schon mal von denen nen Koran unter die Nase gehalten bekommen?
Ja. (muslimischer Aktivist :hail: ). Auch schon einen Baseballschläger (der allerdings "russisch-orthodox" :schlag: ). Doch viel, viel öfter gibt's Gespräche, einen Tee, leckeres Essen oder ein paar hilfreiche Hände. Es sei denn, man schottet sich gegenseitig ab.
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ShishaMitja

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Montag, 27. Juli 2015, 22:54

Ich habe zwar aktuell nicht die Zeit, auf alle Aspekte einzugehen, versuche dennoch eine des Bereichs würdige Antwort die aus mehr als nur einem Einzeiler und ein paar Links besteht, zu verfassen.
An der Uni habe ich ausschließlich gute Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht. Auch hier findet man eben solche, die aus Syrien, Palästina etc. geflogen sind, allerdings innerhalb von wenigen Monaten mehr oder weniger gut Deutsch gelernt haben und auch sehr intelligent sind. Generell ist der Ausländeranteil hier an der Uni relativ hoch, was für den Osten schon eine absolute Seltenheit ist. Ich habe mir ungefähr 10-15 Einzelschicksale angehört, die meisten habe ich über Shisha kennengelernt. Habe mit ihnen zusammen gegessen, Karten gespielt, Shisha geraucht, selbst mal einen Tag lang gefastet (da war irgendein muslimisches Fest), um zu sehen wie sich das anfühlt. Klar fühlt man sich dann mal ausgegrenzt, wenn sie arabische Witze machen, meist haben sie sie mir danach aber erklärt :P Auch gibt es durchaus Phasen, wo sie mal alleingelassen werden wollen, generell empfinde ich sie aber als wissbegierige, junge, aufgeschlossene und äußerst freundliche Leute. Mit einigen treffe ich mich regelmäßig, mit anderen grüßt man sich halt mal. Die arabische Klicke, in der ich ab und an zugegen bin, besteht ausschließlich aus Flüchtlingen/Menschen aus Syrien, Palästina, dem Irak und dem Sudan.
Allerdings werden auch kuriose Fehler gemacht, gibt n Dorf mit 43 Einwohnern in Bayern, die haben jetzt 23 Flüchtlinge aufgedrückt bekommen ^^

Ein anderes Negativbeispiel in der Nähe meines Heimatortes möchte ich aber auch noch kurz anbringen. Es gibt leider wenig neutrale Berichte, die meisten Quellen zu dem Thema sind auf rechten bis rechtsextremen Seiten zu sehen. Allerdings ist die Erstaufnahmeeinrichtung in Hessen, genauer in Gießen-Rödgen eine Kaserne, wo inzwischen wohl knapp 5.000 Flüchtlinge untergebracht sind. Genaue Zahlen findet man nicht. Aber andere Aufnahmeeinrichtungen, auch die in dem Video angesprochenen haben noch nicht geöffnet. Die entsprechende Buslinie 1 ist teilweise hoffnungslos überfüllt. Da gehts wirklich rund und die Situation ist mehr als angespannt, wenngleich natürlich in den anfangs besagten Quellen teilweise maßlos übertrieben wird. Aber sowas zu planen ist schon äußerst kurios.
Hier mal ein halbwegs neutraler Beitrag eines Regionalsenders: Rödgen: Mehr Flüchtlinge als Einwohner - YouTube
Es werden alle aufgenommen und dann ggf. anderen Stationen zugewiesen: Hessische Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in Gießen | Frankenberg / Waldeck
Es ist leider wirklich verdammt schwierig, neutrale Quellen zu dem Thema zu finden. Aber ein paar Polizeimeldungen und Meldungen der Gießener Zeitung habe ich noch gefunden, die unter anderem auch zeigen, dass es innerhalb der Flüchtlinge auch nicht so 100%ig läuft. Sowas führt dann zwangsläufig zu negativen Berichten, das ist für mich Politikversagen erster Güte.
POL-GI: Pressemeldungen vom 15.04.2015:
Großer Polizeieinsatz in Flüchtlingsunterkunft - Unfallfluchten und Einbrüche | Pressemitteilung Polizeipräsidium Mittelhessen - Gießen

POL-GI: Pressemeldungen vom 06.05.2015:
Schlägerei in der Flüchtlingsunterkunft - Taschendiebe unterwegs | Pressemitteilung Polizeipräsidium Mittelhessen - Gießen

POL-GI: Pressemeldungen vom 25.06.15:
26 - Jähriger nach Messerangriff verletzt - Lamm geschächtet - Kontrolleur attackiert | Pressemitteilung Polizeipräsidium Mittelhessen - Gießen

POL-GI: Pressemeldungen vom 07.07.2015:
Konflikte in der Flüchtlingsunterkunft - Schlägerei an der Tankstelle - | Pressemitteilung Polizeipräsidium Mittelhessen - Gießen

Private Feuerwehr für Gießener Erstaufnahmeeinrichtungl
Mehr Personal auf Gießener Problembusliniel
Angriff auf Feuerwehr verurteilt

Natürlich steht außer Frage, dass die Leute entsprechend aufgenommen werden müssen. Zusammenfassend persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht, Nahe meines Heimatortes gehts dann doch ziemlich rund, wobei ich hier eindeutig die Politik hauptverantwortlich sehe und nicht die betroffenen Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen.
Meine Handelspartner
Dschinni Gamerschlauch im Test
Coming soon: Gamerschlauch V2 im Test

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ShishaMitja« (27. Juli 2015, 23:03)


Doomkeks

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Donnerstag, 13. August 2015, 13:49

Mein Senf zur Flüchtlingsdebatte:
Mir fällt vor allem auf, dass die Leute jedes noch so absurde Gerücht sofort glauben. Da heißt es immer (bei mir im Kaff) dass die Flüchtlinge permanent Frauen/Mädchen "belästigen".
Das ist in aller Munde, interessant ist aber wenn man mal nachfragt: Keiner sagt dass er/sie belästigt wurde oder direkt jemanden kennt der belästigt wurde, Polizeimeldungen darüber gibt es in meiner Gegend auch nicht.
Trotzdem verbreiten alle das Gerücht und halten daran fest, die Leuten hören das was sie hören wollen. Auf einmal passt dann alles in deren Köpfen zusammen.

Geht noch absurder: Wenige km von meiner Heimat ist die "Problemunterkunft" Mainstockheim, die nun geräumt wurde (Klick Hier). Dort waren in einem 1900 Seelen-Kaff 20 Flüchtlinge untergebracht.
Mehrfach hatte sich ein Bürger-Mob direkt vor dem Heim gebildet. Zuletzt mit 300(!) Menschen aus dem gesamten Umkreis. Deren Absichten sind noch völlig im Dunklen, die wollten wahrsch. einfach nur Ärger machen. Ihr Ziel haben sie ja jetzt erreicht.
Wenn man sich die Bilder davon ansieht erkennt man hauptsächlich Gesichter und Autos die sonst immer nachts am Mäc und an den Tankstellen stehen, die ganz harten Jungs also :rolleyes:

Gab scheinbar auch mal Auseinandersetztungen zwischen Flüchtlingen und den Tankstellengangsters, wer da die Aggressoren waren weis ich nicht. Denke eher dass da Deutsche gepöbelt haben.
Dazu gab es auch viele Gerüchte, z.B. dass die Flüchtlinge in Mainstockheim auf die Hauptstraße gehen und Autos anhalten und ausrauben. Ähm ja. Auch hier: Keiner sagt dass es ihm passiert ist oder jmd kennt dem das passiert ist.
Fast täglich fahre ich durch Mainstockheim durch (zur Uni), zu verschiedensten Uhrzeiten, ich hab da noch nie irgendetwas in der Art gesehen. Trotzdem glaubt jeder solche Geschichten sofort, "man hat es ja gleich gewusst"

Wenn man die Flüchtlinge hier in der Öffentlichkeit sieht kann ich auch nichts negatives Berichten. Ich fahre häufig Zug und am Bahnhof sind eigentlich immer einige Flüchtlinge, die sich aber ganz normal benehmen und freundlich sind.
Im Gegenteil dazu sieht man manchmal Deutsche, die Ärger machen. Letztlich erst als ein lautstarker Streit in einer kleinen deutschen Clique am Bahnhof eskaliert ist. Ein Teilnehmer hat sich im Affekt auf die Gleise gestürtzt (wurde aber sofort wieder hochgezogen).

Fazit: Wenn Gerüchte und Halbwahrheiten auf naive Deutsche stoßen entwickelt sich der Hass auf Flüchtlinge besonders gut. Jegliches kritisches Denken wird hinter sich gelassen und der "Lügenpresse" glaubt man sowiso nicht...

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12

Donnerstag, 13. August 2015, 16:20

Das Problem an der ganzen Geschichte ist, das immer gerne pauschalisiert wird.

Man hat auf der einen Seite ganz vernünftige Menschen, die hierher kommen, weil sie es müssen und auch dankbar sind, das wir sie aufnehmen.
Auf der anderen Seite hat man aber auch ganz klar den Abschaum, der hier versucht, oder besser gesagt nicht willig ist zu verstehen, das wir hier unsere Kultur haben, das es vollkommen normal ist auch mal nen Bikini oder nen Minirock zu tragen, das man hier nicht auf die Straße scheißt und seinen Müll um den nächsten Baum verteilt.

Das ist aber immer eine Einzelfall Betrachtung, bzw. macht eben diese erforderlich.
Zu sagen alle Flüchtlinge sind scheiße und laufen rum und vergewaltigen etc. blabla ist genau so falsch wie das Gegenteil zu behaupten.

Aufgrund von des Verhaltens von Personen oder eben auch Gruppen Rückschlüsse auf die Gesamtheit zu ziehen funktioniert nie. Das wäre dann so, wie wenn jemand anhand des Beispiels von Ronny dem ollen Ossinazi erklärt, das Ostdeutschland komplett rechtsradikal wäre.

Was aber sicherlich auch falsch ist, ist das Verhalten einiger bayrischer Schulen, die dann ihren Schülern, bzw. den Schülerinnen nahelegen sich doch bitte züchtig zu kleiden, damit es nicht zu "Missverständnissen" kommt. Wir sollten nicht diejenigen sein, die ihre Kultur jetzt zu ändern haben, weil wir so nett sind und Flüchtlinge aufnehmen. Eine solche Herangehensweise und entsprechende Warnschreiben sind einfach nur kontraproduktiv und schührt entsprechende Ängste und Misstrauen, ob nun berechtig oder nicht.

Wir sind ein Einwanderungsland und auf Einwanderung angewiesen. Das ist so.
Ich habe absolut kein Problem mit Flüchtlingen, sofern diese sich eben auch vernünftig verhalten. Da kann mir dann auch niemand mit anderer Kultur, in der Frauen eben nichts wert sind und deßhalb sollen wir uns anpassen kommen, wenn hier jemand zu Gast ist, gillt eben das deutsche Recht und unsere Wertevorstellung und nicht die Sharia.

Ich sehe das Problem eher nicht in den Flüchtlingen, sondern in unserer einfach total verbohrten und falschen Integrationspolitik.
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13

Donnerstag, 13. August 2015, 22:42

Das Problem an der ganzen Geschichte ist, das immer gerne pauschalisiert wird.
Vollkommen richtig. Dazu kommt, dass die eigene Pauschalblindheit natürlich nicht gesehen wird :whistling:

Beweis: Ein Blick auf deine Signatur...

Zitat

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Freitag, 14. August 2015, 06:52

Deutschland ist selbst schuld.

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15

Freitag, 14. August 2015, 12:58

Deutschland ist selbst schuld.

Wieso fliehen die? Wegen dem Krieg!
Wer führt Krieg? USA und schosshund NATO
Wieso überhaupt Krieg? Öl? Aber bestimmt nicht wegen IS oder sonst ein selbstgegründeter US/CIA terorristen.

Das ist einfach nur so dumm und falsch, das es weh tut. So richtig weh tut. Also abgesehen vom Mitleid auch körperlich.
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16

Freitag, 14. August 2015, 12:59

Ich denke, KIZ hat das perfekt beschrieben.
"Denkt ihr, die Flüchtlinge sind in Partyboote gestiegen, mit dem großen Traum im Park mit Drogen zu dealen?"
Natürlich gibts viele kriminelle Flüchtlinge. Aber wieso sind die denn kriminell? Sie kommen aus dem Krieg, wo sie jeden Tag um ihr Leben gefürchtet haben, sind jetzt in einem komplett neuen Land, wo sie dank der brauen Drecksbrut immer noch Angst haben müssen, dass sie im Schlaf verbrennen und noch dazu haben sie weder Hilfe, noch Perspektive. Ist doch klar, dass da bewusst kriminelle ihre Fühler ausstrecken und denen das Blaue vom Himmel verpsrechen. Wenn man so verzweifelt ist steigt man halt ein und ab da geht der Teufelskreis los.

Und jetzt kommt mir niemand mit "die kriegen ja so viel vom Staat" - das ist absoluter Schwachsinn, schaut euch mal so ein Heim an, dann reden wir weiter.

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17

Samstag, 15. August 2015, 21:58

Natürlich gibts viele kriminelle Flüchtlinge. Aber wieso sind die denn kriminell? Sie kommen aus dem Krieg, wo sie jeden Tag um ihr Leben gefürchtet haben, sind jetzt in einem komplett neuen Land, wo sie dank der brauen Drecksbrut immer noch Angst haben müssen, dass sie im Schlaf verbrennen und noch dazu haben sie weder Hilfe, noch Perspektive. Ist doch klar, dass da bewusst kriminelle ihre Fühler ausstrecken und denen das Blaue vom Himmel verpsrechen. Wenn man so verzweifelt ist steigt man halt ein und ab da geht der Teufelskreis los.
Versuchen wir das "kriminell" mal aufzudröseln:

Flüchtlinge: Wer aus Lebensgefahr flüchtet, ist nie "kriminell". Flucht vor Krieg, Verfolgung, Vertreibung, oder vor dem Verhungern ist ein Menschenrecht. Diese Menschen brauchen unsere Hilfe und haben auch einen Anspruch darauf. Ohne wenn und aber.

Doch: Unter jeder großen Gruppe von Menschen befinden sich immer auch wenige wirklich "Kriminelle". Also Menschen, die Straftäter sind/werden ohne dass es dafür einer tiefgründigen "Begründung" bedarf. Beispiel Bundesliga. Fussball hat ein positives Ansehen, genauso wie die Millionen Spieler und Fans hier. Trotzdem sind auch einige wenige "Kriminelle" darunter. Die reichen vom Hooligan bis Hoeneß... Aber sie prägen nicht den Fussball, sondern sind Randerscheinungen. Es gibt halt immer einige Egoisten, die "ihr Ding" auf Kosten anderer ausleben. IMHO wäre es kontraproduktiv, Drogendealer (um dieses abgedroschene Klischee zu bemühen) noch zu verteidigen. Niemand muss hier als Flüchtling mit Drogen dealen, um zu überleben. Und 99% der Flüchtlinge sind ohnehin zu anständig, um sowas zu machen.

Schleuser/Schlepper: Die sind extrem kriminell, weil sie kassieren, falsche Versprechungen machen und Flüchtlinge Lebensgefahr allein lassen.

Flüchtlinge "nur" aus finanzieller Not: Da wird es schwierig. Leute, die aus "sicheren" Drittländern "normal" einreisen, sind eigentlich "Einwanderer" die schneller als bisher zurückgeschickt werden müssten, wenn sie die entsprechenden Bedingungen nicht erfüllen. Bei Menschen, die aus Seenot gerettet werden und die alles verloren haben, würde ich dennoch auf Aufnahme plädieren.
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18

Sonntag, 16. August 2015, 00:08

Natürlich gibts viele kriminelle Flüchtlinge. Aber wieso sind die denn kriminell? Sie kommen aus dem Krieg, wo sie jeden Tag um ihr Leben gefürchtet haben, sind jetzt in einem komplett neuen Land, wo sie dank der brauen Drecksbrut immer noch Angst haben müssen, dass sie im Schlaf verbrennen und noch dazu haben sie weder Hilfe, noch Perspektive. Ist doch klar, dass da bewusst kriminelle ihre Fühler ausstrecken und denen das Blaue vom Himmel verpsrechen. Wenn man so verzweifelt ist steigt man halt ein und ab da geht der Teufelskreis los.
Das ist mMn falsch.
Die Kriminalität im Gastland hat absolut nichts damit zu tun, das da wo die Flüchtlinge herkommen Krieg war/bzw. Krieg ist.
Man bedenke, das haben die jetzt hinter sich gelassen. Der Grund jetzt kiminell zu werden ist dann nochmal welcher ?


Viel hat in der Tat mit kulturellen/religiösem Hintergrund zu tun, zumindest das was uns im Zusammenhang Flüchtlinge interessiert. Das der ein oder andere davon jetzt auch noch eine andere kriminelle Karriere startet ist ganz normal. Schließlich bekommen wir einen Schnitt durch alle Schichten, wenn man den selben Schnitt bei uns auch macht, findet man nicht nur weiße Westen.
Was sicherlich eine große Rolle spielt, ist die Integration, nach dem klar ist, das der ein oder andere länger bleibt, aber das sind dann schon keine Flüchtlinge mehr und ein anderes Thema.
Man darf auch nicht vergessen, das die Leute hier herkommen, um reich zu werden, oder um jetzt auf einmal den gloreichen Lebensstandard einer deutschen Unterschichtenfamilie oder besser zu haben, das sind Flüchtlinge. Es sollte auf beiden Seiten schon klar sein, dass das kein instant Reichtum gib, nur weil man jetzt in Deutschland ist.
Flüchtlinge, gerade wegen Krieg und nicht wegen pol. Verfolgung können zwar zu Immigranten werden, aber das ist nichts was einfach so passiert nur weil man hier ist.
Da wir auf Einwanderer angewiesen sind, wäre das für uns alle zwar toll, aber dieser Gedanke hey wir sind in D und jetzt gehts uns gut, ist einfach nur falsch, von beiden Seiten.
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19

Sonntag, 16. August 2015, 01:34

Zitat

Das ist mMn falsch.

Die Kriminalität im Gastland hat absolut nichts damit zu tun, das da wo die Flüchtlinge herkommen Krieg war/bzw. Krieg ist.

Man bedenke, das haben die jetzt hinter sich gelassen. Der Grund jetzt kiminell zu werden ist dann nochmal welcher ?
Es ist zwar möglich dem Krieg zu entfliehen, die entstanden seelischen Schäden kann man aber nicht so einfach "zurücklassen".

Zitat

Viel hat in der Tat mit kulturellen/religiösem Hintergrund zu tun,
zumindest das was uns im Zusammenhang Flüchtlinge interessiert. Das der
ein oder andere davon jetzt auch noch eine andere kriminelle Karriere
startet ist ganz normal.
Ich hab mal vor einiger Zeit ne Statistik gesehen, wonach die meisten von Flüchtlingen begangenen Starftaten sich im Bereich des Diebstahls bewegen (wobei die absolute zahl ziemlich niedrig ist). Wertsachen werden geklaut, verkauft und vom Erlös besorgt man sich dann was zu essen. Die Polizei geht von Bandenkriminalität mit Landeskundigen Führern an den Spitzen aus. Härtete Strafen würden an dieser Stelle rein gar nichts bringen. Diese Menschen haben die Hölle auf Erden durchlebt und werden sich von Strafen nicht abhalten lassen. Man muss die Hintermänner schnappen und man muss sich um die Flüchtlinge umfangreich kümmern, sodass diese keinen Grund haben zu klauen um auch mal satt zu werden.

PS: In einigen Regionen wo die Flüchtlinge herkommen, werden Dieben die Hand abgehackt. Sollte deren Kriminalität also wirklich einen kulturellen Hintergrund haben, dürfe Diebstahl also abolut gar nicht vorkommen.
Manche Leute kaufen Dinge, die sie nicht brauchen,
von Geld, das sie nicht haben,
um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen!

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20

Sonntag, 16. August 2015, 02:46

Natürlich gibts PTSD, wenn man vorm Krieg flieht, keine Frage. Solche "seelische Schäden" äußern sich aber definitiv nicht in Beschaffungskriminalität. Das hat absolut keine Verbindung.

Was die von mir angesprochene kulturelle und religiöse Seite angeht, missverstehst du mich. Ich meine damit definitiv keinen Diebstahl, geht eher um den Umgang mit Frauen, unseren Wertevorstellung, Religionskritik, Reaktionen auf Verhalten Anderer etc. etc...
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