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1

Sunday, May 19th 2013, 6:27pm

Gejammer über geplante Steuererhöhung der Grünen

Überall in den (Print-)Medien findet sich die Debatte über die geplante
Steuererhöhung der Grünen wieder. Lassen wir deren Pläne mal
dahingestellt, ich weiß nur bei den ganzen Diskussionen nicht ob ich
lachen oder weinen soll.

Worüber zum Teufel reden die?!

Da kotzen sich sogenannte Politiker, "Finanzexperten", Journalisten und
Konsorten darüber aus, daß man bei den Grünen anscheinend schon ab
60.000 Euro Jahresbrutto als Gutverdiener oder ab 5800 Monatsbrutto als
reich gilt...

Wo ist das Problem?

Ich arbeite auch meine 37.5 Stunden die Woche + Überstunden und bin dabei vor allem körperlich tätig (der Rücken merkts).
Ich habe ein Jahresbrutto von unter 25.000 Euro. Das wird zwar nochmal in
1-2 Jahren etwas mehr, aber in eine Villa werde ich dann auch nicht
umziehen.
Stattdessen versage ich mir selbst ein Auto, Haustiere und den Umzug in eine bessere Wohnung.
Und ich weiß daß ich es noch gut habe, denn andere arbeiten noch härter als ich und haben noch weniger im Monat über.

Natürlich sind Leute mit 5800 Euro Brutto im Monat da für mich schon mehr als Gutverdiener. Was denn auch sonst?
Was da gejammert wird, Buhu - der arme Mittelstand. Und die Paare die da
betroffen sind, wo beide mehr als 10.000 Brutto im Monat haben oder der
Single mit mehr 8.000 usw..
Wir sollten hier auch nicht Mittelschicht und Mittelstand verwechseln und Mittelschicht ist für mich jemand mit über 5000 Eur o Brutto garantiert nicht mehr.

Wo leben diese Leute eigentlich? Was haben die denn für einen Realitätsbezug? Erwarten die da wirklich Mitleid von mir?

Quelle u.a.:

Steuerpläne von Trittin und Co. : Nicht im grünen Bereich - Politik - Tagesspiegel
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2

Sunday, May 19th 2013, 7:54pm

Es ist immer extrem leicht zu schreien "Die anderen sollen/müssen mehr zahlen".
Deswegen fordern das auch die "sozialen" Parteien vor den Wahlen um in der Mittelschicht auf Stimmenfang zu gehen.

Ich bin selbst auch in der Mittelschicht, verdiene etwa 55.000 - 60.000 jährlich brutto, dafür arbeite ich laut Vertrag 40 Std.
Meist aber irgendwas zwischen 48 - 55 Std. in der Woche + Auslandsinbetriebnahmen.
Nach einer langen Inbetriebnahme komme ich schonmal auf 6500 brutto im monat.
wenn ich dann sehe was ich da abzügen habe könnte ich echt kotzen gehen.

und jetzt kommt da irgendein politiker daher und befindet, dass ich auf diese 6500 noch mehr zahlen soll ?
dafür dass ich wochen lang von zu hause weg bin, im hotel rumhänge, mich mit nervigen Kunden rumschlage und genug stress für 1 ganzes arbeitsjahr zusammen habe ?
der einzige grund warum ich das mache ist das geld das ich verdienen kann.

wenn ich mir anschaue was unsre chefs arbeiten und für unser mittelständisches Unternehmen an Verantwortung tragen und was ihnen alles als privat personen entgeht, weil sie sich für die selbstständigkeit entschieden haben, sehe ich das hier exakt genau so.


die permanente forderung immer denjenigen die was haben gleich wieder was wegzunehmen, ist natürlich dann die lösung des ganzen.
wer hat eigentlich die grünen legitimiert zu befinden, dass 8000€ für eine person zu viel sind und daher mehr steuern hermüssen ?
einfach mal so pauschal.
achja der wähler....

und der joschka hockt dann natürlich für lau in irgendwelchen aufsichtsräten irgendwelcher energieunternehmen :D
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Sunday, May 19th 2013, 8:09pm


die permanente forderung immer denjenigen die was haben gleich wieder was wegzunehmen, ist natürlich dann die lösung des ganzen.

Von wem sollte man es denn sonst nehmen? Von denen die nichts haben?

Steigende Mieten, Engergiekosten, Benzin und allgemeine Teuerungsraten tragen wir eh alle. Egal ob Du am Ende des Monats 800 Euro auf dem Konto hast oder 3000.
Was ist fair daran wenn heute Leute 40 Jahre Vollzeit arbeiten werden und am Ende trotzdem nicht über den Grundbedarf kommen werden?
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4

Sunday, May 19th 2013, 8:22pm

wer was hat bezahlt in diesem land ja schon mehr, als jemand der weniger hat.
vergleich das mal mit anderen länderen, in denen es weniger sozial zugeht.

gegeben den fall, dass du die genannten 8.000 hast brutto und von dir aus sagst "ja ich gebe gern mehr davon ab, ich bin sozial" dann ehrt dich das.
ich sage halt, dass den anteil den ich von meinem brutto abgebe schon ne ordentliche summe ist.
und irgendwo ist mein sozialverhalten mal am ende, nämlich wenn ich den eindruck habe, dass es so sozial wird, dass es für mich selbst ungerecht ist.
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Sunday, May 19th 2013, 10:02pm

die grünen zuwählen ist sowieso keine option.

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6

Sunday, May 19th 2013, 10:13pm

die grünen zuwählen ist sowieso keine option.

Oh, um die Grünen geht es nicht. Es geht auch nicht darum ob deren Steuermodell gerecht ist oder funktionieren könnte. Das war nur der Aufhänger für die Debatte.
Die Frage ist, wie gerechte Steuermodelle bzw. Umverteilung aussehen könnte und ob es gerechtfertigt ist sich ab einer bestimmten Einkommensgrenze über (empfundene) zu hohe Steuerbelastung zu beschweren.
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Sunday, May 19th 2013, 10:51pm

Die meisten Menschen, die mehr verdienen als die anderen, müssen dafür auch mehr arbeiten, oder mussten dafür mehr lernen, oder haben Fähigkeiten die andere nicht besitzen - warum sollte man dafür mit prozentual höheren Steuern bestraft werden...das ist ganz sicher nicht sozial in Anbetracht dessen weil andere nicht soviel arbeiten, nicht soviel gelernt haben oder einfach weniger können.

Das Problem ist doch einfach dass die Löhne nicht mit den gestiegenen Lebensunterhaltskosten gleichgezogen sind und sich dadurch in den letzten Jahren zusammen mit Lohndumping eine abnehmende Mittelschicht ergeben hat.
Das Problem muss einfach bei der Wurzel gepackt - und nicht immer nur mehr Erde drüber gestreut werden!

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Sunday, May 19th 2013, 11:20pm

Wer soll es denn sonst zahlen, außer die Gutverdiener? Im Moment zahlt man bei 10000,-€-Monatseinkommen und Steuerklasse 1 knapp über 30% Steuern. das ist für einen Sozialstaat relativ wenig, und man wird eh nicht vermeiden können diesen Satz zu erhöhen.
Ebenso muss hohes Vermögen wieder besteuert werden, Millionäre haben nunmal eine besondere Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft.
Dringend gehört auch unsere extrem industriefreundliche FDP-Steuerpolitik reformiert, Firmen die Milliardengewinne machen solle auch anständig Steuern zahlen.
Ich muss auch jeden Monat schlucken wenn ich meine Abzüge sehe, andererseits möchte ich auch auf die vielen Annehmlichkeiten unseres Systems nicht verzichten, das ist alles Jammern auf extrem hohem Niveau.
-keine Signatur-

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Sunday, May 19th 2013, 11:51pm

Die meisten Menschen, die mehr verdienen als die anderen, müssen dafür auch mehr arbeiten, oder mussten dafür mehr lernen, oder haben Fähigkeiten die andere nicht besitzen - warum sollte man dafür mit prozentual höheren Steuern bestraft werden...das ist ganz sicher nicht sozial in Anbetracht dessen weil andere nicht soviel arbeiten, nicht soviel gelernt haben oder einfach weniger können.
Oh Oh Oh, mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig.

Aussage 1: Die Menschen arbeiten mehr für Ihr Geld:

Es gibt durchaus Menschen mit 40 Stunden Woche+X Überstunden, die trotzdem nicht mehr in der Tasche haben als andere.
Natürlich machen auch andere 60 Stunden+X, aber pauschalisieren über die reine Arbeitszeit würde ich schon mal nicht.
Hier bestimmt wohl eher der Stundenlohn den Kontostand. Und über körperliche Anstrengung gegenüber anderen Jobs haben wir in dem Fall noch nicht einmal gesprochen.

Aussage 2: Die Menschen haben mehr gelernt

Die Lebensläufe werden heutzutage bunter. Nach der Schule in Firma A einzusteigen und da bis zur Rente zu bleiben, kommt heute immer seltener vor. Generation Praktikum und Mobilität hat da dann schon mal mehrere Punkte aufgelistet, wo sie mal hier und mal da untergekommen und vom eigentlichem Lebensplan abgewichen sind.
Abitur, Studium oder erfolgreiche Aus- und Weiterbildung ist auch nicht zwangsläufig mit höherem Gerhalt verbunden. Da werden dann auch mal Jobs genommen um die Miete zu zahlen und nicht der Traumberuf zu Traumkonditionen. Das sehe ich an meinem Abiturjahrgang, meinen Semesterjahrgang, meiner ehemaligen Berufschulklasse und meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Mein bester Freund hat Abitur mit 1er-Schnitt und fährt heute Brot aus, nur mal so am Rande erwähnt.

Aussage 3: Die Menschen haben mehr Fähigkeiten/ besondere Fähigkeiten

Da ist es wohl auch häufig die Frage, ob die richtigen Fähigkeiten auch richtig honoriert werden in unserer Gesellschaft. Sind die Fähigkeiten so überragend, daß sie das doppelte, dreifache, zehnfache oder xfache Gehalt eines normalen Arbeitnehmers rechtfertigen?
Und wie kommt es, daß wir Berufe die wirklich wichtig sind so schlecht bezahlen? Warum ist die Pflegekraft später von Altersarmut betroffen? Warum zahlen wir Fußballspielern Millionen und Streetworkern werden die Stellen gestrichen? Warum Blicken wir zu Mangern und Bankern hinauf, aber auf einfache Arbeiter herab?

Richtiger wird es da schon im zweiten Teil Deines Postings. Ich habe nichts gegen Millionäre.
Aber es wird zum Problem und kommt zu sozialen Spannungen, wenn die einfachen Löhne an Kaufkraft verlieren.
Ich will auch nicht das der Staat Leistungen verteilen kann, ich will, daß er dies garnicht erst muß, weil die Leute von Ihrem Gehalt leben können.

Da sind wir dann wieder beim Mindestlohn, der ja auch ganz doll böse ist.

Zitat von SonOfOdin:

wer was hat bezahlt in diesem land ja schon mehr, als jemand der weniger hat.

vergleich das mal mit anderen länderen, in denen es weniger sozial zugeht.
-------------------

Das 10% von 100 Euro mehr sind als 10% von 40 Euro will wohl keiner bestreiten. Aber ist es deswegen ungerecht?
Ist denn eine Kopfsteuer gerechter?
Wohl eher nicht.
Mal abgesehen davon gibt es auch genügend Schlupflöcher die genutzt werden und Höchstgrenzen. Oder wächst etwa der Krankenkassenbeitrag z.B. endlos weiter je höher das Gehalt ist?
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10

Monday, May 20th 2013, 11:03am

Naja, es ist immer leicht zu sagen "Ihr Griechen zahlt zu wenig/keine Steuern".
Sobald man selber mal mehr zahlen muss gehts los mit den Protesten.
Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich. -Satz des Pythagoras

Frage nicht, was dein Land für dich tun kannst. Frage, was du für dein Land tun kannst. - Kim Jong-il :D

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Monday, May 20th 2013, 12:30pm

Das 10% von 100 Euro mehr sind als 10% von 40 Euro will wohl keiner bestreiten. Aber ist es deswegen ungerecht?
Ist denn eine Kopfsteuer gerechter?
Wohl eher nicht.
Mal abgesehen davon gibt es auch genügend Schlupflöcher die genutzt werden und Höchstgrenzen. Oder wächst etwa der Krankenkassenbeitrag z.B. endlos weiter je höher das Gehalt ist?
Klar, jeder der gut verdient nutzt natürlich Schlupflöcher und hat ein Konto in der Schweiz.

Mein Wille mich am Sozialstaat zu beteiligen ist mal irgendwann erschöpft.
Ich arbeite in erste Linie für mich, für meine Freundin und für meine Familie.
Dass jeder seinen Teil leisten muss damit das ganze Spiel Sozialstaat funktioniert bestreite ich ja auch nicht.
Aber alles hat seine Schmerzgrenze. Was soviel heisst, dass das was der eine Teil als Sozial bezeichnet der andere Teil als Ungerechtigkeit bezeichnet.
Wenn mir dann am Monatsende noch 1700€ oder sonstwas bleiben weil der Rest abgezwackt wird hätt ich mir mein Studium auch schenken können.

Man könnte jetzt auf nen anderen Thread im Offtopic verweisen, der das hier streift.
Warum soll ich sowas finanzieren ?

Und die Probleme mit dem Sozialstaat werden in Zukunft ja vermutlich nicht besser, mit den schmrumpfenden Geburtenzahlen und der immer größer werdenden Pflegebedürftigkeit von Teilen der Bevölkerung.
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Monday, May 20th 2013, 12:49pm

Aber es geht auch nicht um diejenigen, denen am Ende "nur" 1700 € zur Verfügung stehen würden, sondern die monatlich noch mindestens 4000€ und mehr hätten. Also ich kann so ein Gejammers auch nicht wirklich nachvollziehen. Als ich
noch angestellt und selbständig war, hab ich monatlich mindestens 3000 €
Netto gehabt, wovon höhere Steuern auch nicht wirklich ins Gewicht
gefallen wären (mal in Relation betrachtet). Mit mehr Gehalt bekommt man auch einen anderen Bezug zu Geld und Ausgaben. Was für den 1200€ Verdiener viel Geld ist, ist für einen höher Verdienenden keine wirkliche Summe (habe ich selbst schon erlebt). Aber ich kenne einige im Umfeld, die trotz ihrer 8000 €
Brutto und den vererbten Häusern auf ihrem Geld sitzen bleiben wollen
und den Hals nicht voll genug kriegen. Wer solche Leute unterstützt ist
für mich mindestens genauso behandlungsbedürftig wie diese Leute selbst.

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Monday, May 20th 2013, 12:57pm

Tja, und was schlägst Du vor?
Bei wem soll man noch was abzwacken?

Was willst Du noch bei Leuten abzwacken die aufstocken müssen. Oder schon jetzt so wenig verdienen, daß sie kaum Steuern und Sozialabgaben zahlen, weil sie dann nichts mehr über haben und auch wieder auf Hilfe angewiesen sind. Die jetzt schon wissen, daß am Ende Altersarmut auf sie wartet.

Es geht nicht darum, daß man "denen da oben" alles wegnimmt, es geht darum, daß auch " die da unten" von Ihrem Geld würdevoll leben können. Stattdessen leisten wir uns in Deutschland den Ausbau von 450 Euro-Jobs und ganze Branchen in denen die Leute einen Stundenlohn von 7 Euro oder weniger haben.
Niedriglohn : Millionen Deutsche verdienen unter fünf Euro - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

Da kann man nicht mehr viel auspressen.
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Monday, May 20th 2013, 1:47pm

Aber damit "die da unten" halbwegs überleben können, ist es am einfachsten "denen da oben" alles wegzunehmen. Das löst aber überhaupt nicht das Grundproblem. Arbeit soll allgemein die Existens sichern, dass kann sie in vielen Fällen aber nicht mehr, da die meisten Betriebe auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind und Löhne/Gehälter denen einen Strich durch die Rechnung machen.

Ich persönlich bin noch Schüler und arbeite nicht. Aber ich schaue jetzt schon sehr stark, dass ich meine Ausbildung in einer Branche mache, die sowas wie Zukunft hat. Ich hab leider in der Schule die Laufbahn des Kaufmannes eingeschlagen, geldtechnisch wars das mit meinem Ford Mustang in der Zukunft (Traumwagen, möcht ich unbedingt mal haben), außer ich schaffe es irgendwo in hohe Positionen. Zusätzlich habe ich allerdings auch Informatiker gelernt, was schonmal die geringe Chance auf mehr Geld gibt. Blöd nur, dass ich froh sein kann, irgendwo als Groß- und Außenhandels-, Industri- oder sonstwas Kaufmann angestellt zu werden. Ich arbeite noch nichtmal und seh mich schon als arme Sau für zu wenig arbeiten. Das liegt aber nicht an Steuern, sondern daran, dass der Arbeitnehmer den Betrieben eig. ein Dorn im Auge ist.
Gesegnet ist der Mann, der zahlreiche Feinde hat, denn sie werden ihn zum Helden machen - Verflucht ist derjenige, der anderen Gutes tut, die ihn dafür verspotten, denn man wird ihn verachten!

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Monday, May 20th 2013, 2:01pm

Tja, und was schlägst Du vor?
Bei wem soll man noch was abzwacken?

Was willst Du noch bei Leuten abzwacken die aufstocken müssen. Oder schon jetzt so wenig verdienen, daß sie kaum Steuern und Sozialabgaben zahlen, weil sie dann nichts mehr über haben und auch wieder auf Hilfe angewiesen sind. Die jetzt schon wissen, daß am Ende Altersarmut auf sie wartet.
Die Gesellschaft ist nunmal unterschiedlich. Und alle "gleich machen" damit es keinem schlecht geht kann nicht die lösung sein.
Wenn jemand von seinem Lohn nicht vernünftig leben kann muss das der Ansatzpunkt sein.
Die Einstellung, dass es "jemand schon richten wird" wenn ich nicht auskomme finde ich fatal.
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Monday, May 20th 2013, 3:00pm

Tja, und was schlägst Du vor?
Bei wem soll man noch was abzwacken?

Was willst Du noch bei Leuten abzwacken die aufstocken müssen. Oder schon jetzt so wenig verdienen, daß sie kaum Steuern und Sozialabgaben zahlen, weil sie dann nichts mehr über haben und auch wieder auf Hilfe angewiesen sind. Die jetzt schon wissen, daß am Ende Altersarmut auf sie wartet.
Die Gesellschaft ist nunmal unterschiedlich. Und alle "gleich machen" damit es keinem schlecht geht kann nicht die lösung sein.
Wenn jemand von seinem Lohn nicht vernünftig leben kann muss das der Ansatzpunkt sein.
Die Einstellung, dass es "jemand schon richten wird" wenn ich nicht auskomme finde ich fatal.
Diese Einstellung ist, mit Verlaub gesagt, sehr verallgemeinernd wenn nicht gar naiv.
Es geht weder darum alle gleich zu machen, noch darum das man "denen da oben" alles wegnehmen will. Generell aber allen Leuten mit niedrigen Löhnen zu bescheinigen, daß sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen können und dann wird alles gut bin ich aus dem Mund von FDP-Politikern gewöhnt, aber nicht von dem Großteil der Normalbürger.
Als wenn die Jobs nur auf der Straße liegen würden und die Menschen bräuchten nur danach zu greifen.
Schau Dir allein mal den Einzelhandel an.
Da wird die Arbeitszeit durch längere Öffnungszeiten immer schlechter.
Es wird versucht Arbeitnehmer in Billiggruppen mit niedrigerem Gehalt abzuschieben bzw. Vollzeitstellen abzubauen und mit billigen Packkräften zu besetzen, während einige wenige dann die Aufsicht haben. Die Tarifverhandlungen sind deswegen ja auch erst grade wieder gescheitert,

Wenn "die da oben" nichts mehr abgeben wollen, dann müssen sie dafür sorgen, daß "die da unten" von Ihrem Gehalt leben können, ohne staatliche Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen.
Aber das wollen viele ja garnicht. Die Reden dann davon, daß der Mindestlohn Abrbeitsplätze zerstören würde. Stattdessen leisten wir uns ein Heer von Lohnsklaven. Ganze Berufsgruppen mit Billiglöhnen.
Wenn ich von meinem Geld leben kann, dann ist es mir egal ob jemand anderes 5000, 100000 oder eine Million am Monatsende nach Hause bringt.
Ist schon merkwürdig, daß wir in einer Demokratie keine Gesetze verabschieden können, die 90% der Bevölkerung nützen würden.
Volker Pispers - Vermögenskrise - Schulden,Hehler und Reichtum - Mitternachtsspitzen - YouTube (ab Minute 6)
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Tuesday, May 21st 2013, 9:27pm

Ich verstehe einfach nicht, warum Reiche einen größeren Anteil an der Gesellschaft zu leisten haben als Ärmere. Warum soll ein selbstständiger mit einer 60-70 Stunden Woche, ein Chef der mittleren Etage mit 45-50 Stunden oder ein auf Provision arbeitender Mensch mit variabler Arbeitszeit prozentual mehr abdrücken?
Warum spielt es eine Rolle ob die Arbeit körperlich oder geistig anstrengend ist?
Jeder kann sich aussuchen was er werden will in einem ziemlich weiten Rahmen.

Ich habe die haargenau selbe Verpflichtung gegenüber allen wie jeder.


Wer meiner Meinung nach definitiv eine größere Verpflichtung hat sind Menschen die jedwede Form von Arbeitslosengeld erhalten - und zwar diesen Zustand zu beenden!
Ein Recht auf Geld nur weil man keine Arbeit"findet" ist einfach lächerlich.(Über eine gemessen an der geleisteten Arbeitszeit gewissen Dauer)
Es gibt immer Arbeit und wenn am Ende nicht viel mehr rauskommt als mit der Hilfe ist das keine Entschuldigung - das ist wie gesagt alles ein Problem mit der Bezahlung der Menschen, aber sicher nicht mit der Besteuerung - am besten führen wir noch die Erbschaftssteuer ab 1 Cent ein - damit auf bereits versteuertes Geld/Sachwerte nochmal Steuern gezahlt werden :wand:


Nene die Reichenbesteuerung führt nur zu einem - noch mehr Steuerhinterziehung, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.


Mehr Bildung ist halt der erste Schritt auch wenns abgedroschen klingt - je weniger Menschen einen Niedriglohnjob machen wollen - weil sie mehr können - desto besser bezahlt wird der Niedriglohnjob auch werden, weil weniger Auswahl an Arbeitskräften vorhanden ist.(Siehe zum Beispiel die Stadtreinigung - Job ohne große Vorbildung - will aber nicht jeder machen - relativ gute Bezahlung)
Daraus resultieren dann mehr Steuereinnahmen und weniger Ausgaben ;-)
Achja und Berlin BER - das ist unfair!

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18

Wednesday, May 22nd 2013, 10:57am

Vielleicht sollten manche, welche das Schubladendenken über Besserverdienende abgelegt haben wollen, auch mal beginnen ihr Schubladendenken über Wenigverdienende aus dem Kopf zu kriegen.

Es gibt nicht die hart-arbeitenden Besserverdienenden und der Rest der Bevölkerung ist dann wie Jaggeline, Schantalle oder der Kai-Kevin, die man auf RTL 2 bestaunen kann.

Weg vom Eingangsposting geht es nämlich, statt beim Thema zu bleiben, jetzt auf einmal darum, daß man keine Sozialschmarotzer durchfüttern will, als wenn das hier irgendwo gefordert worden wäre.

Das der Staat teilweise schlecht haushaltet ist unbestritten. Es geht ja auch nicht darum anderen was wegnehmen zu wollen. Wenn alle für ihre Arbeit normal bezahlt werden würden, dann wären keine Steuererhöhungen nötig. Die Leute brauchen dann keine Hilfe und zahlen zudem selbst noch in die Kasse mit ein.
Aber wir wollen ja lieber, das die Schokolade bei LIDL 5 Cent billiger ist. Das derjenige der sie einräumt und uns verkauft am Monatsende auch bei einer 40+X Stundenwoche mit Spätdienst kaum was in der Tasche hat ist dann ja egal.
Wer einen Vollzeitjob hat, darf imo nicht unter 1200-1400 Euro Netto am Monatsende darstehen. Punkt.

Und wenn keine Armen beköstigt werden sollen, kann ich mich auch mal Fragen, warum ich von meinen Steuern u.a. Opernhäuser und Theater finanzieren soll, wo ich mir wiederum keine Eintrittskarte für leisten kann.

Das Argument das jeder der will sich weiterbilden kann und dann einen guten Job bezahlt ist imo nach wie vor ein Mythos, Natürlich gelingt es einigen Menschen. Aber längst nicht allen.
Was Vermögensverteilung, Chancengleichheit usw. angeht sieht es in Deutschland halt (gewollt) düster aus.
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19

Wednesday, May 22nd 2013, 5:34pm

Das habe ich weder so gemeint noch gesagt - Eine Eintrittskarte in die Oper oder ins Ballet kostet mitunter weniger als Karten fürs 1 Liga Spiel deiner Mannschaft.
In keinster Weise Drücke ich irgendwelches Schubladendenken aus über Geringverdiener (ich kriege übrigens weniger als 1000 Euro netto im Monat)
Es war letztendlich nur eine Erweiterung des Themas mit meinen Gedankengängen nichts weiter.

Und warum ich mir so sicher bin dass es kein Mythos ist? Weil ich täglich eine Fülle von Bewerbungen abarbeite für unsere Ausbildungsplätze in der Firma und Schwarz auf Weiß sehen kann, dass ich Recht habe. Je geringer der Bildungsstand, desto schlechter das Deutsch, die Noten, die Fähigkeiten und irgendwo auch die soziale Entwicklung. So kommts sicher zu keiner Einstellung/Geld.

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20

Friday, May 24th 2013, 10:42am

Natürlich ist Bildung wichtig. Wer will das Bestreiten? Es ist aber ein Irrglaube, daß man es mit Bildung und Anstrengung automatisch zu einem guten Einkommen bringt. Das wäre dann wieder ein anderer Thread, eben genauso wie das Thema in wie weit man Arbeitslose finanziell unterstützen sollte.

Hier geht es erstmal darum, daß diejenigen die Arbeit haben auch anständig dafür bezahlt werden. Das war mein 1400 Euro-Posting. Müssen wir auch nicht am Geld festmachen, immerhin hatten wir in Deutschland ja schonmal unheimlich viele Milliardäre und Multimillionäre. Dummerweise sind die dann mit Säcken voll Geld los um ein Brot oder einen Sack Kartoffeln davon kaufen zu können. Inflation halt.

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Mobilität (günstiges Auto/Bus-/Bahnticket)
Zugang zu Medien (TV, Zeitungen, Internet)
antändiges Essen
Bezahlbarkeit von Medikamenten
Kleidung
Minimum für soziales Zusammenleben (Verein, Kino, Hobby, kleine Freuden...)

Das ist imo das Minimum auf das jemand Anspruch hat, wenn er in Vollzeit beschäftigt ist. Ganz gleich wo und ganz gleich in was. Das muß sich dann jeder leisten können, ohne auf Zuschüsse angewiesen zu sein.

Wenn jemand meint mehr verdienen zu müssen, dann kann er das ja tun. Ich selbst könnte vielleicht auch eine Stufe höher, aber warum soll ich mir den Stress antun? Da kommen dann ein paar hundert Euro mehr bei rum, gleichzeitig habe ich dann aber nur noch Druck von oben und bin für alles und jeden verantwortlich und muß deutliche Mehrbelastung und Verzicht an Freizeit (und Nerven) erbringen. Das ist es mir als Single nicht wert.
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