Alhovic

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1 101

Montag, 12. Oktober 2015, 11:27

Ich kenne genug Leute die sich dumm gekifft haben, bzw durch ständige Kiffen einfach stehengeblieben sind in der Entwicklung. N bekannter von mir kifft seit er 14 ist jeden Tag. jetzt ist er 22 und wenn man mit ihm länger zusammen ist merkt man, dass er sich immer noch verhält, als wäre er 14. Zwar ist er schon ein wenig erwachsener geworden, aber man merkt ihm den täglichen Konsum schon an.

Btw: ich bin trotzdem für legalisierung. aber ich bin eher für eine entkriminalisierung fast aller drogen. soll jeder machen, was er für richtig hält. klar sollten drogen, wie crack, crystal und heroin verboten werden. aber dadurch dass man harmlosere drogen, wie cannabis, verteufelt und sagt, wie schlecht das ist, tut man der bevölkerung auch nichts gutes. in der schule wird den kindern immer erklärt, wie gefährlich diese droge ist und dass sie komplett abrutschen werden, wenn sie cannabis konsumieren. dann kommen die ersten joints mit 15/16 und die jugendlichen merken: "hey so schlimm ist das doch nicht, wie alle immer gesagt haben." der weitergehende gedanke zu sagen, dass es bei anderen drogen ja auch nicht so schlimm ist, wie es in der schule immer dargestellt wurde, ist kein großer schritt.
Also mag deinem Bekannten ja nichts unterstellen, aber es liegt nicht unbedingt am Gras wenn jemand kein Raketentechniker wird und nix auf die Reihe bekommt ;)
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1 102

Montag, 2. November 2015, 18:15

Ich denke die legalisierung wird daran scheitern das Cannabis also ja ich sag mal Tor zur Hölle gesehen wird. Ich persönlich mach es manchmal rein zur Entspannung in den Niederlanden wo es ja legal ist. ;)


Mfg

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1 103

Montag, 2. November 2015, 23:38

Cannabis, Haschisch und andere THC-haltige Produkte sind aber nicht legal in den Niederlanden .

Weder der Anbau noch der Schmuggel ist erlaubt , dementsprechend bewegen sich sich sowohl
Konsumenten als auch Dealer und Produzenten nach wie vor in einer Grauzone .

Lediglich der Besitz bestimmter , kleiner Mengen wird nicht verfolgt .

Mehr dazu im nachfolgenden Artikel :

Die Drogenpolitik der Niederlande

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DerChRiZz

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1 104

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 12:40

Auf jedenfall gehört es legalisiert, da es schon viele Erkenntnisse gibt, das sich Hanf / Canabis positiv auf die Heilung bestimmter Krankheiten auswirkt oder ausgewirkt hat :thumbsup:

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1 105

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 15:19


Auf jedenfall gehört es legalisiert, da es schon viele Erkenntnisse gibt, das sich Hanf / Canabis positiv auf die Heilung bestimmter Krankheiten auswirkt oder ausgewirkt hat



Legal ist es dan trotzdem nicht, es wird unter das Medikamenten Gesetzt fallen. Das heißt man bekommt es nur auf Rezept, sowie auch andere Medikamente. :)


Mfg

Doomkeks

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1 106

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 20:02

Auf jedenfall gehört es legalisiert [...]

Zitat von »0andivio0«

Legal ist es dan trotzdem nicht [...]
Haha, was? :lol:

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DerChRiZz (26.01.2016)

Polle187

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1 107

Montag, 8. Februar 2016, 21:13

Ich finde dass Graß oft verharmlost wird. Im vergleich mit vielen anderen Drogen mag es ja auch Harmlos sein aber finde ich dass Graß wo man halb ins Koma fällt wenn man es nicht gewohnt ist auch verboten bleiben sollte. Und Kiffen allgemein erst ab 24 Jahren. Wenn man 18 ist und seine Ausbildung und Führerschein macht sollte man es grundsätzlich nicht tun.

Andererseits muss die Krasse Strafverfolgung unter Jugendlichen aufhören. Das verbessert gar nichts ausser dass die Jugendlichen neben ihrem Hirn auch noch ihr Führungszeugniss versaun und kriminelle Kontakte knüpfen werden.

Schnico91

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1 108

Montag, 8. Februar 2016, 21:52

Naja ich weiß nicht was ich von einer Legalisierung halten soll, mann kann dass schlecht vereinheitlichen, da viele Menschen anderst ticken.

Es gibt die bei denen fängt es mit Canabis an und die haben sich dann auch nicht weiter im Griff und kommen somit auf andere/härtere Drogen.
Dann gibt es Menschen die sowas ab und zu machen und es dabei auch belassen und auch nicht übertreiben(sich dann auch soweit im Griff haben und nein sagen können) und es gibt die Personen die permanent Gebrauch von Canabis brauchen und auch wollen und sich dann auch nicht mehr so wirklich im Griff haben.

Es geht hier nicht um die Leute die dass einmal im Jahr an Silvester oder alle 2-3 Monate 1 mal machen, sondern eben genau um die anderen 2, die sich dann einfach nicht mehr im Griff haben und deren Leben dann durch Drogen stark beeinflusst wird.

Ich finde aber auch das Strafen angepasst werden sollen, da es von vielen dass Leben auch kaputt machen kann.

Bear12

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1 109

Dienstag, 16. Februar 2016, 10:56

Ich denke das ist ein kniffliges Thema :/
Es gibt von viele Pro und von viele Kontra.

Von meiner Seite aus bleib ich bei Kontra. Ich denke wir haben genug sachen die Schaden verbreiten.

dEEkAy2k9

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1 110

Montag, 4. Juni 2018, 16:48

Meiner Meinung nach sollte Cannabis legalisiert werden. So kann es viel besser kontrolliert werden. Die Qualität kann geprüft und sichergestellt werden und Steuern ließen sich damit auch super verdienen welche wiederum in andere "Töpfe" fließen könnten.

eM-Gee

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1 111

Dienstag, 5. Juni 2018, 08:32

Den einzigen Vorteil, den ich in einer Legalisierung sehe: kein Schwarzmarkt und keine dubiosen und kriminellen Dealer. Ich gehe mal davon aus, dass hier der Genusskonsum gemeint ist und kein medizinisches Cannabis. Ich finde es viel schlimmer, dass man sich bei Gras echauffiert und es illegal lassen möchte, bei Zigaretten werden Warnhinweise aufgedruckt aber bei Alkohol ist alles in Ordnung, wobei Alkohol viel mehr das Potential hat das sowohl Familien als auch das eigene und fremde Leben zu zerstören. Meiner Meinung nach dürfte hochprozentiger (!) Alkohol gerne etwas teurer sein und in Mindestabgabemengen von 0,7l verkauft werden. Das würde die ganzen Alkoholiker und Obdachlosen schon mal etwas von dem Zeugs wegbringen, denn ich kenne sonst niemanden, der sich diese kleinen Fläschen im Kassenbereich kauft. Entsprechendes finde ich auch bei Zigaretten: Stellt euch mal vor, wie viele Jugendliche nicht rauchen würden, wenn man Zigaretten stangenweise kaufen müsste. Für so einen Jugendlichen tun 60€ auf einen Schlag viel mehr weh, als 10 Mal 6€.

Worauf ich damit hinaus will: Sollte Cannabis für den "Spaß"- und "Genuss"konsum legalisiert werden, so bin ich für eine solche Preisgestaltung, dass es für Jugendliche unattraktiv wird.
[Positiv gehandelt mit]
Al-Fakher96, ickerns_finest, SeverallNevada, Jerre

[Negativ gehandelt mit]
bisher zum Glück noch gar nicht :thumbsup:

Keisura

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1 112

Dienstag, 5. Juni 2018, 13:41

Den einzigen Vorteil, den ich in einer Legalisierung sehe: kein Schwarzmarkt und keine dubiosen und kriminellen Dealer.
Viel größer ist imho aber der Vorteil, daß Leute, die Verantwortungsvoll mit dem Konsum umgehen nicht weiter unnötig kriminalisiert werden und dadurch Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte erheblich entlastet werden.


Meiner Meinung nach dürfte hochprozentiger (!) Alkohol gerne etwas teurer sein und in Mindestabgabemengen von 0,7l verkauft werden. Das würde die ganzen Alkoholiker und Obdachlosen schon mal etwas von dem Zeugs wegbringen, denn ich kenne sonst niemanden, der sich diese kleinen Fläschen im Kassenbereich kauft.
So einfach funktioniert das leider auch nicht... Gerade bei "Hardcore-Alkoholikern" mit niedrigem bzw. ohne Einkommen erhöhst du so erstmal nur den "Aufwand" ("Beschaffungskriminalität") um an den Stoff zu kommen. Btw. kaufe ich ab und an mal eine der kleinen Flaschen im Kassenbereich, wenn ich was bestimmtes zum Kochen oder Backen brauche...
Längerfristig könnte es natürlich den "Nachwuchs" einschränken, wobei du so halt auch Gefahr läufst, daß gerade Jugendliche auf (dann) günstigere und noch viel gefährlichere Rauschmittel ausweichen.


Worauf ich damit hinaus will: Sollte Cannabis für den "Spaß"- und "Genuss"konsum legalisiert werden, so bin ich für eine solche Preisgestaltung, dass es für Jugendliche unattraktiv wird.
Auch wenn sich das erstmal evtl. doof anhört... Ich denke, daß eine Legalisierung alleine Jugendlichen den "Zugang" schon erschwert. Aktuell ist es für Jugendliche einfacher an Weed zu kommen, als an Zigaretten.Wenn du die Abgabe regulierst und auf eine bestimmte Menge pro Woche begrenzt, wird sich auch der "Schwarzmarkt" in Grenzen halten.

Gruß Kei

eM-Gee

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1 113

Mittwoch, 6. Juni 2018, 08:46


unnötig kriminalisiert werden und dadurch Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte erheblich entlastet werden.


Das ist ja der positive Rattenschwanz an der ganzen Sache ;-)


Btw. kaufe ich ab und an mal eine der kleinen Flaschen im Kassenbereich, wenn ich was bestimmtes zum Kochen oder Backen brauche...


Ohne zu wissen, wie gekleidet du rumläufst und wie du in natura rüber kommst, gehe ich davon aus, dass du nicht dem Bild des Penners/Alkis/etc. entsprichst, der sich das Zeugs holt, um sich die Lunte anzuzünden. Vermutlich stehst du an der Kasse und hast nicht nur ein so ein Fläschchen und 2 Dosen 5,0-Bier oder was anderes. Bei dir wird man vermutlich normale Lebensmittel oder Backsachen sehen ;-) Dass es überall Ausnahmen gibt, ist mir bekannt. Da ich selber gerne backe, weiß ich, dass es das Zeug, dass zum Backen benutzt wird, nochmal separat bei den Backsachen steht (Kirschwasser, Himbeergeist, etc.). Ich habe noch nie einen Kuchen oder eine Creme mit Doppelkorn gesehen... umgekehrt habe ich auch noch nie gesehen, dass sich ein Alki so ein Mini-Fläschchen - welches noch kleiner ausfällt als die Flaschen im Kassenbereich - kauft, um sich zu betrinken.


Längerfristig könnte es natürlich den "Nachwuchs" einschränken, wobei du so halt auch Gefahr läufst, daß gerade Jugendliche auf (dann) günstigere und noch viel gefährlichere Rauschmittel ausweichen.


Hier bin ich nicht deiner Meinung! Meiner Meinung nach ist Cannabis eine "weiche Droge" (wobei der Begriff auch schlecht gewählt ist). Bei Cannabis macht es die Gelegenheit, dass Leute dann anfangen es zu konsumieren. Ich persönlich hatte mit ca. 16 auch die Möglichkeit bzw. Gelegenheit, Gras zu probieren. Ich habe auch ca. 1 Jahr regelmäßig Gras konsumiert und dann einfach damit aufgehört. Ich habe damit angefangen, weil ich die Gelegenheit hatte, es zu probieren und es anhand meiner Freunde, die geraucht haben, als ungefährlich eingestuft habe. Es war bei mir nicht so, dass ich konsumieren wollte und händeringend nach einer Möglichkeit gesucht habe.

Was ich damit sagen möchte: Ich hatte die Möglichkeit, Cannabis zu probieren und hatte es probiert. Hätte ich in dem Moment die Möglichkeit gehabt Kokain, LSD oder Meth zu probieren, dann hätte ich es nicht gemacht. Umgekehrt glaube ich, dass wenn Jugendliche auf "günstigere und noch viel gefährlichere Rauschmittel ausweichen" diese so oder so konsumieren möchten und es ihnen egal ist, was es letztendlich wird. Sollte der Cannabis-Preis so bleiben und die können sich es nicht leisten, dann kommen die an deren Ersatz... und wenn es Klebstoff ist.


Auch wenn sich das erstmal evtl. doof anhört... Ich denke, daß eine Legalisierung alleine Jugendlichen den "Zugang" schon erschwert. Aktuell ist es für Jugendliche einfacher an Weed zu kommen, als an Zigaretten.Wenn du die Abgabe regulierst und auf eine bestimmte Menge pro Woche begrenzt, wird sich auch der "Schwarzmarkt" in Grenzen halten.


Naja, ich war damals auch 15-16 und kam bei Bedarf vor Parties und Schützenfesten an Bier und Hochprozentiges. Man hat halt Freunde... und Freundesfreunde. Vielleicht sogar ältere Geschwister, die der Sache aufgeschlossen gegenüber stehen. Oft genug haben wir einfach andere gefragt, ob die uns was kaufen.

Ein anderer Aspekt ist: Alles, was legal ist, kannst du im Internet kaufen... mit Glück auch ohne Alterskontrollen. Wenn ich es legalisieren würde, dann zum Beispiel so, dass man es nur über Apotheken beziehen kann. Meiner Meinung nach muss es das dann nicht an jeder Tankstelle und an jedem Kiosk geben. Ein anderer Vorteil davon wäre, dass es die Akzeptanz erhöhen würde. Wenn man nun anfängt, Cannabis-Automaten in Diskotheken aufzustellen, würde das das schlechte Bild nur verstärken. Sollte aber genau dieses Cannabis in der Apotheke hinter der Theke bei den Kopfschmerztabletten und Schlafmitteln stehen, so strahlt es schon was komplett anderes aus.
[Positiv gehandelt mit]
Al-Fakher96, ickerns_finest, SeverallNevada, Jerre

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bisher zum Glück noch gar nicht :thumbsup:

Keisura

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1 114

Mittwoch, 6. Juni 2018, 13:49

Was ich damit sagen möchte: Ich hatte die Möglichkeit, Cannabis zu probieren und hatte es probiert. Hätte ich in dem Moment die Möglichkeit gehabt Kokain, LSD oder Meth zu probieren, dann hätte ich es nicht gemacht. Umgekehrt glaube ich, dass wenn Jugendliche auf "günstigere und noch viel gefährlichere Rauschmittel ausweichen" diese so oder so konsumieren möchten und es ihnen egal ist, was es letztendlich wird. Sollte der Cannabis-Preis so bleiben und die können sich es nicht leisten, dann kommen die an deren Ersatz... und wenn es Klebstoff ist.
Naja... so ist halt jeder anders. Ich war damals eher aufgeschlossen und sehr experimentierfreudig. Sicher kommt da in der einen oder anderen Situation auch noch eine Portion Gruppenzwang dazu, aber es gab durchaus Situationen in denen ich konsumieren wollte... ;)

Daher kommt auch mein allgemeines Problem bei "Drogendiskussionen"... Ich tue mir da immer etwas schwer mit der Definition. Imho ist die Anlage I des BtMG eine relativ willkürlich zusammengestellte Liste. Ich kenne eine Menge Stoffe, die weitaus "härter" sind als Cannabis, auf der Liste aber gar nicht auftauchen.

Trotzdem war Cannabis oft das "Mittel der Wahl", weil es halt verfügbar, günstig und vor allem berechenbar in der Wirkung war.
Wäre Cannabis wesentlich teurer oder nicht verfügbar gewesen, wären wir mit Sicherheit (öfter) auf andere "Stoffe" ausgewichen, die bestimmt nicht "besser" sind...


Naja, ich war damals auch 15-16 und kam bei Bedarf vor Parties und Schützenfesten an Bier und Hochprozentiges. Man hat halt Freunde... und Freundesfreunde. Vielleicht sogar ältere Geschwister, die der Sache aufgeschlossen gegenüber stehen. Oft genug haben wir einfach andere gefragt, ob die uns was kaufen.
Deswegen meinte ich ja auch eine kontrollierte Abgabe (z.B. ab 18 und mit Registrierung) und einer realistischen max. Menge. Klar könnten sich dann auch Nicht-Konsumenten registrieren und ihr Zeug verkaufen, was sich aber imho bei einer sinnvoll limitierten Menge nur bedingt lohnt.

Klar werden Jugendliche immer an "Rauschmittel" kommen. Sei es Alk, Cannabis oder sonstwas. Aber längerfristig würde hier vernünftige und realistische Aufklärung und Anleitung zum vernünftigen Umgang wesentlich mehr helfen, als ein Verbot, das für viele die Sache nur noch interessanter macht und unsere Doppelmoral was Rauschmittel im allgemeinen angeht.

Gruß Kei

AlMan

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1 115

Mittwoch, 11. Juli 2018, 16:45

Naja, irgendwie iest es doch schon so halb legalisiert? Ich kenne niemanden, der in den letzten Jahren mit MJ gepackt wurde und irgendeine Strafe davongetragen hätte. Klar, man sollte nicht direkt vor der Exekutive nen Dübel ansegeln, aber ansonsten... Ach pff