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Varg

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1

Thursday, February 9th 2006, 4:58pm

Gedichte

Hey!
Ja, ich verstoße damit vielleicht gegen meine eigenen Regeln, aber nach einigem hin und her und so weiter, hab ich mir gedacht, dass es doch eigentlich latte ist, mit den Regeln und man vllt. nur auf die Inhalte achten sollte, also darauf, dass sie nicht zu extrem sind.

Gedichte, bitte nur selbst geschriebene:

neues:
Freudig geben klare Augen
Noch weit klarer' Tränen her,
Sabbernd, schmalzend, niedergaukelnd,
Tönt wie Blut und Krieg und Meer.

Wie die Frühlingssonnenpracht
Und ein kalter Wind im März
Wie ein grauer Regenguss
Trifft das wahre Wort das Herz.

Eiligst schwindet was gewesen
Hastig tanzt das Blütenkleid
Vieles ist uns nicht geblieben
Dem Lichte nah, dem Auge weit.

Besonnen und mit stolzer Pracht,
Gerechtigkeit fängt alle Diebe
Doch das Feuer uns'rer Seelen
Fangt ihr nie,
Niemals die Liebe.



Der Klang der Schritte


Mit einem Groll der Donner kracht
Der Schmetterling ertrinkt im Nebel
Das leere Herz der Wehmut lacht
Komm her, setz meine Segel.

Verschwindend lungert taube Lust
Und lustlos taumelt unser Lied
Besorgnis nährt noch gerne Frust
Wenn Hoffnung trist gen Himmel zieht.

Der Klang der Schritte, als wir gingen
Der Füße Abdruck auf dem Laub
Du sahst sie an, ich hört' sie klingen
Du warst gar blind und ich war taub.


"Bridges"

das grau der satellitenschüssel
blättert langsam ab
die grauen wolken
nehmen ihren platz ein

das rote ziegeldach
vergilbt und wankt alternd
es verliert an halt
müde schau ich raus
und vergesse
das ich fröhlich
sein sollte.



"Vielleicht"

grau peitscht
der regen
auf mein gesicht
meine lider sind schwer
ich wasche mich
in sehnsucht

"mein verstand"
sagtest du
"mein verstand sagt mir"

der regen fließt
langsam über dächer
das grau bedrückt
und verschleiert

"mein verstand"
interessiert mich nicht
mein verstand
blutet nicht

vielleicht kommt
die sonne wieder
vielleicht morgen

dein verstand
ist ein kind
das spielt
und lacht
und kein morgen sieht

vielleicht scheint die sonne wieder
morgen.




"Hinter all diesen Brücken"

hinter all
diesen brücken
wartet das leben
es wartet darauf
dass wir es fangen
und uns
mit ihm kleiden

an all diesen ufern
strandet das leben
es warten darauf
dass wir es retten
und aufnehmen

unter all diesen gräbern
schlummert das leben
es wartet darauf
dass wir es ausgraben
und befreien

überall
wartet das leben
es wartet nur darauf
dass wir es
endlich erkennen
und leben.



"Für einen Freund"

Sorgenvoll und ohne Sorge
ziehen und zogen
wir durch die Welt
Wir haben die Wahrheit nicht gefunden
aber wir haben erkannt
dass sie uns findet -
Gedankenvoll mit leerem Kopf
bekämpfen wir zusammen
die Monster und die Grausamkeit
die Falschen und die Traurigen -
Mutlos doch mit brennendem Herzen
hab ich dich gefunden
weil du gefunden werden wolltest
und ich langsam erlosch
-
Auch wenn sich unsere
Wege
trennen
lass die Freundschaft und die Liebe
in denen die dich finden
weiter
brennen.




"Fall"

blind und regungslos
treiben wir
auf den abgrund zu
die rettende hand
ist ein kerzenflackern
und ein morgengrauen

halt den atem an
und nimm meine hand
sonst ist der fall nur halb so schön.






Kalt, verschwunden
im grauen
Sonnenschein
wie du mich fandest
verloren
mit einer Kerze
und dem Wachs
das mir am
Kinn heruntertropfte

Ich schauen immer
wieder auf das Bild
und sehe die Stille
wie sie in uns heraufkroch
und uns dann auffraß
sie verschlang uns
und sang uns
das Lied von
dem Glück
und der Schönheit
des Regens

Als ich dich
noch einmal anstarrte
wusste ich
dass Blätter so
grün und Blüten so
bunt sind wie die
graue Sonne
und der triste Mond
und das Kind
und das Lachen

Ich weiß
nicht mehr wie
ich es gesagt habe
aber es tat
nur wenig weh
und ich weiß
dass der Sonnenaufgang
schon wieder
fast Farbe
hatte.




altes:

Blechern wie Holz

Deine Visionen
Sind bestimmt nicht verkehrt
Deine Träume
Sind bestimmt nicht falsch
Doch deine Worte
Sind dumpf und kahl
Und deine Musik
Ist blechern wie Holz



Neue Ufer

Lass mich der Seemann sein,
der deine Segel setzt.
Lass mich der Wind sein,
der dich vorantreibt.
Lass mich das Ufer sein,
an das du treibst.
Und lass mich die Hoffnung sein,
mit der du den ersten Schritt
auf das neue Land setzt.



Firmament

Wie ein einsamer Vogel
Wie ein vergessener Traum
Wie eine silberne Perle
Wie ein steinerner Baum

Wie das Rauschen der Blätter
Wie das Singen des Winds
Wie das Lachen des Sommers
Wie das Tollen des Kinds

Wie ein Band an der Nadel
Wie ein Schloss an der Tür
Wie das Pochen des Herzens
Und wie ich dich berühr'


Es gibt so vieles
Auf das man sich stützt
So unendlich wenig
Was einem nützt

Denn alles, was wir
An unsrer Welt haben
Ist schließlich doch nur
Staub, Stein und Farben

Und wenn schließlich uns
die Sonne verbrennt
verbleibt einzig nur
das Firmament



Gedanken

Es bewegt mich;
umwirrt und verzerrt mich.
Es berauscht mich;
verwirrt und bekehrt mich.
Das Gefüge des Seins,
das Begreifen der Welt,
das Verständnis von allem,
von jedem,
von dir,
von mir...

Und dann gibt es
diesen einen Funken,
diesen einen Moment,
der alles umstößt,
der alles verwirft,
der zum Himmel tönt
und deutet
und schreit:

Der Sonnenschein,
der durch die Wolken
bricht
ist zu schade
um an ihn zu denken
ist zu kostbar
als ihn nicht zu fühlen.

Denn manchmal
sind es eben
nicht die
Gedan-
ken.



Wünsche

es kommt noch vor
dass ich dich
anschaue
und daran denke
wie es war
es passiert noch
einmal
in meine gedanken
es passiert wieder
und wieder
ich fädel
die gedanken
wie perlen
auf eine kette
deren anfang der wille
und ende die
hoffnung ist

ich kenne die lösung
den pfad
den richtigen weg
der mich fortführt
von dir
und von den momenten
aber wie
soll ich gehen
wenn meine beine
taub sind
wie meine ohren
für den rat
meiner freunde

ich wünschte
es wäre
einfach
ich wünschte
es wäre ein ende
und ein anfang
ich wünschte
nicht mehr
wünschen
zu müssen.




Die Uhr

wieder und wieder
vergess ich
deine worte
hab sie mir eingeprägt
und aufgeschrieben
und gemalt

du sprichst nie
du redest
dein leben
und erzählst die welt
du sagst so oft
warum es
falsch war

ich bin hoffnungslos
weil ich wieder
und wieder
nicht verstehe
was du meinst

ich höre dir
stundenlang
zu
und bin froh
das ich die Zeit
nicht begreife.




6:17

wieder einmal
nichts gelernt
und nichts
begriffen

nur verstanden
dass wir manche
tage nur leben
um am geschehen
der welt
teilzunehmen

manchmal wache
ich auf
und hör mich
sagen
es ist doch schön
und denke
wie schön du lügst
und dann
stehe ich auf
und verbringe
meinen tag
damit
ein teil
dieser welt
zu sen
und nicht damit
die welt
einen teil
von mir
zu
machen



Sterne

Sandmann
sing mir ein Lied
von Wolken und Sternen.
Besudel mich
mit Pech und Nacht
und führ mich fort
von hier.

Christus
belüge mich
und scherze von
Gott und Leben.
Glaube nicht
an deine Sterne
und fürchte nicht
vor deinem Eid.

Wir leben nur
um zu sterben
und retten was
uns führt zu dir.
Wir eilen nur
um zu warten
und singen nur
für dich.

Für dich
nur dich.

Singen von dir
singen von Sternen
und warten bis
das Leben ruft.

Und wenn der Heiland
uns ereilt
dann wissen wir
"Es ist soweit"
und tragen fort
was uns bepfortet
und wissen doch
was uns ereilt.



(Gem)einsam

Für kurze
Zeit
dachte ich
gewonnen
zu haben.

Dann
hab' ich verstanden
dass nur du
mich gewinnst.



Einst

ich sitze bei dir
neben deinem stein
und lese dich
du legst mir deine
seiten offen
ich lese dich
und weiß
dass manche sachen
nur darum
der vergangenheit
angehören
weil sie dort
auch bleiben sollen.





Das ist bisher so von mir entstanden, more to follow.
Vielleicht möchtet ihr euch dazu ja äußern, vielleicht möchtet ihr gerne selbst etwas schreiben.

Grüße
Varg



PS:

Der Vogel auf der Weide grün
saß ungern ganz alleine dort
so zwitschert' er ganz keck und kühn
doch niemand kam, so flog er fort.


:)
Moderating since 2005.


Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.
Johann Wolfgang von Goethe
28.08.1749 - 22.03.1832
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2

Thursday, February 9th 2006, 5:03pm

Es war ein mal eine Shisha sie hatte sieben Raucher,
Die Raucher fragten sie,
"Shisha erzähle uns eine Geschichte"
da fing die Shisha an denn sie hatte den richtigen richer.
Es war ein mal eine Shisha sie hatte sieben Raucher,
Die Raucher fragten sie,
"Shisha erzähle uns eine Geschichte"
da fing die Shisha an denn sie hatte den richtigen richer.
Es war ein mal eine Shisha sie hatte sieben Raucher,
Die Raucher fragten sie,
"Shisha erzähle uns eine Geschichte"
da fing die Shisha an denn sie hatte den richtigen richer.
Es war ein mal eine Shisha sie hatte sieben Raucher,
Die Raucher fragten sie,
"Shisha erzähle uns eine Geschichte"
da fing die Shisha an denn sie hatte den richtigen richer.
.... und so weiter...

die geschichte is einfach geil

chucky

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3

Thursday, February 9th 2006, 5:03pm

Sehr schön Varg.

Ich möchte jedoch nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, das nur selbstgeschriebene Gedichte gepostet werden dürfen. Alles Andere ist eine Urheberrechtsverletzung und kann teuer werden!!!

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4

Thursday, February 9th 2006, 6:39pm

Der Herbst (war ein Schulprojekt, musste in 20 min. fertig sein):

Langsam schleichend und allmählich
kommt der Herbst mit aller Macht.
Vollmondstrahlen fallen spärlich
durch den Nebel in der Nacht.

Äste brechen durch die Winde,
totes Holz zerfällt zu Staub;
auf der einst so grünen Linde
wird ein letztes Blatt zu Laub

Ich weiß, das ist jetzt nicht so der Burner und Versmaß/Reimschema sind ziemlich Konservativ, aber ich wollte halt auch mal meinen Senf dazugeben!

Varg

Ehrenmitglied

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5

Friday, February 10th 2006, 12:40am

Blubberhamster:
Wow, das gefällt mir wirklich, wirklich gut!
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6

Friday, February 10th 2006, 3:08am

sehr schöne gedichte, leute! :D

liebe grüße,
cH4os

ps: hab meinen songtext hier wieder rausgenommen, da ich jetzt daran weiterarbeite.

Pico

Intermediate

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7

Friday, February 10th 2006, 1:02pm

Der Feind der Natur

Spürst Du das Weinen
der vom Mensch geschändeten Pflanzen?
Interessiert es eigentlich keinen,
dass sie nicht mehr im Winde tanzen?

Gott beging den größten Fehler
als er den Mensch erschuf,
eine Rasse voll Hehler
und niemand hört den Ruf.

Im Sterben liegt sie,
ihr Atem ist fast erloschen,
gerettet wird sie nie,
zu viel wurde auf sie eingedroschen.

Aufmerksamkeit erlangt sie, wenn sie grün ist,
im Geiste lebt sie noch,
in Wahrheit ist sie jedoch trist
und schreit vor Schmerz, der in sie kroch.


Gewalt

Ist es nur die Sprache der verbal Machtlosen,
die sich nicht anders zu helfen wissen?
Meist sind es die Großen,
die zuschlagen, als wäre man ein Kissen.

Persönlich schwach, doch in der Gruppe stark,
pöbeln sie Leute nach Geld an,
manche ihrer Opfer landen im Sarg,
gefühlsarm treten sie stets heran.

Den Frust des Versagens zeigend,
indem sie Wehrlose verletzen,
zu Provokation neigend,
machen sie den Leuten Angst, sie nicht zu verpetzen.

Wenn jemand nicht spurt,
der Schlag ist angeeignet,
wie ein Motor, der surrt,
den Schwachen zu treffen, dass er nichts mehr spürt.


Liebe

Kann man es erklären?
Ein unglaubliches Gefühl,
es folgt keinen Lehren,
selten lässt es einen kühl.

Wenn man lange getrennt ist,
begrüßt einen ein starker Schmerz,
der einen förmlich auffrisst,
seine Adresse lautet: Herz.

Schlaflos durch all diese Zeit,
gefüllt nur mit Emotionen,
man spürt nur Abhängigkeit,
es muss auf dem Hirn thronen.

Sobald es schließlich heißt
‚Ich muss mit Dir reden, es ist Schluss!’
alles um einen beißt,
man sehnt sich nach einem letzten Kuss.


Unwissenheit

Man kann nicht mehr als schätzen,
was die anderen denken.
Wissen kann man nur Fetzen,
falsche Annahmen kränken.

Sich selbst stark hineinsteigern,
in Melancholie fallen,
mit der Zeit wird man feiger,
der Schmerz könnte ja schallen.

Man will endlich Gewissheit,
anders ist es wie eine Wand,
irgendwann ist man es leid,
es trotzt wie ein Sack voll Sand.

Ein Licht am Ende des Gangs,
das ‚komm her zu mir’ schreit.
Die Wonne des feinen Klangs,
man weiß, es ist die Wahrheit.


Leben

Es sind sechsmilliarden Menschen,
welche auf der Erde leben.
Schnell finden sie ihre Grenzen,
die des Verstandes bestreben.

Planlos kommen und gehen sie,
nicht über die Welt nachdenkend,
bewusste Wahrnehmung gibt’s nie,
alle Dinge schnell abstempelnd.

Es gibt sie eben nur selten,
ein sehr niedriger Prozentsatz,
Leute, die innerlich melden,
sie haben den nötigen Platz.

Erlauben ihre Gedanken,
zu fühlen und zu verstehen,
weit hinaus über die Schranken,
um wahrheitsgetreu zu sehen.


Gefängnis der Gedanken

Ist es doch das Ungewisse,
welches einem zu schaffen macht?
Gefangen in einer Kulisse,
deren Gitter man nicht bedacht.

Irgendwann kommt der Augenblick,
versperrt, es gibt keinen Ausgang.
Keine Chance, kein einziger Trick,
findet einfach keinen Einklang.

Denn selbst übermäßige Kraft
ändert nichts, nur neue Wunden.
Bis der Geist immer mehr erschlafft,
braucht’s lediglich ein paar Stunden.

So ausweglos ist die Lage,
kein winziges, entferntes Licht
ist zu sehen, nicht einmal vage.
Einzig der Raum, der niemals bricht.


Meinungen

Kaum ist ’ne Diskussion entfacht,
argumentiert jeder im Raum.
Man denkt erst drüber nach wenn man klagt,
es tangiert sie nicht mal im Traum.

Die eigene nicht ersetzen,
nicht einer Meinung entgegen,
das sind leider die Tendenzen,
die sich auch nicht mehr bewegen.

Wahres Fehlereingestehen
ist ziemlich schwer in der Praxis,
sie können Aspekte nur drehen,
mehr schaffen sie nicht ohne Tricks.

Es ähnelt eher einem Streit,
zeigt absoluten Nonsens,
vollkommen getrieben vom Neid,
denn so kommuniziert der Mensch.


Näher denn je

Sehr häufig Wahrgenommenes,
längst bekannt und abgehakt.
Meistens ist es Zerronnenes,
steht plötzlich auf und wird beklagt.

Ein stark entscheidender Einschnitt,
wirft einen in neue Muster,
keine Idee, dass es eintritt,
doch wenn, ist man umso trister.

Man ist davon abgelenkt,
anderes ist nicht mehr wichtig,
man ist sozusagen gekränkt,
Auslöser war ein kleiner Klick.

Weswegen musste das so sein?
Gab’s ne andre Möglichkeit?
Ist alles verloren? Nein,
denn es lebt die Vergangenheit!


Missverständnisse

Etwas wurde ausgesprochen,
völlig konventionell gemeint
und doch wurde der Sinn gebrochen
oder mit anderem vereint.

Man steht in anderem Licht da,
als dort, wo man sich einschätze.
Es ist wie auf einem Radar,
die Verschiebung gleicht 'ner Hetze.

Ist man einmal dort gefangen,
fällt's schwer, die Schlüssel zu heben,
die einen zum Rückweg tragen
und eben dies auch belegen.

Doch was passiert, wenn die Wärter
den Radarbildschirm erkunden?
Sind dann Dinge noch verdrehter,
folgen vielleicht sogar Wunden?

Doch erweist es sich als so schlimm,
zu weit erscheinen die Schluchten,
muss man Ruh' finden in sich drin,
um sich wieder auf das Gleis der Vernunft zu wuchten.


Unverständnis

Sie pöbeln, andere schau’n weg,
sie schlagen, aber niemand greift ein,
sie gehen, keiner wird kommen,
weil niemand etwas bemerkt hat.

Ein einziger würde helfen,
doch dieser ist nicht zur Stelle.
„Es sind ja nur Jugendliche,
man kennt ja die Hintergründe nicht.“

„Die regeln das schon unter sich!“
„Die Gefahr lauter überall,
lieber ’n großen Bogen machen,
denn hier ist sie überdeutlich!“

Zivilcourage ist ihnen fremd,
nicht einmal im Nachhinein
reagieren sie auf diese Dinge.
„Das ist doch vollkommen normal!“

Ereilt sie diese Situation,
reagieren dann andere,
dann verstehen sie plötzlich
ihr eigenes Versäumnis.



chronologisch
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

sebbofoe

Trainee

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8

Friday, February 10th 2006, 1:18pm

reim dich
oder ich hau dich
pico

das von blubberhamster find ich auch nett.
Zitat Lucciano : "glycerin scheint eine tabakfirma zu sein oder was??"

oO

Pico

Intermediate

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9

Friday, February 10th 2006, 1:23pm

Quoted

Original von sebbofoe

reim dich
oder ich hau dich
pico



Joa, ich weiß, ich bin manchmal zu perfektionistisch, aber das hab ich beim letzten ja auch gelassen. Andererseits kommt es mir überhaupt nicht drauf an, ob meine Gedichte nun gefallen oder nicht, da ich sie hauptsächlich nutze, um gewisse Stimmungen besser verarbeiten zu können.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

Mr.Nice

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Date of registration: Mar 17th 2004

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10

Friday, February 10th 2006, 1:31pm

gehen auch raps oder sonstige arten von prosa?

sebbofoe

Trainee

Date of registration: Jan 8th 2005

Location: stade

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11

Friday, February 10th 2006, 2:21pm

geht mir genauso pico...schreibe aus den gleichen grund. aber da finde ich reim eher hinderlich, hab meine ganz eigene form von schema gefunden.
Zitat Lucciano : "glycerin scheint eine tabakfirma zu sein oder was??"

oO

kaiser-k

Beginner

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Friday, February 10th 2006, 4:07pm

Träumend

Wenn die zeit verschlingt
was sie einst selber schuf,
und es dir nicht gelingt
zu entgehen ihrem ruf;

du dich zu deinesgleichen niederlegst,
du dich selber weinen siehst,
leise die letzte träne fließt,
kein einziges gefühl mehr für dich hegst;

auf rotem ross du gen himmel fegst,
langsam aus deinem körper fliehst,
traurig vor dir selber kniest
und kein einzges glied mehr regst;

wirst du erkennen, dass es zu ende ist,
alles was du warst, vielleicht noch bist.
nun ist es aus, nun ist’s vorbei,
der letzte faden reißt entzwei,
die kerzenflamme fast erlischt.

es öffnet sich bereits das tor,
die pforte, sie ist offen.
am anfang und ende steht das hoffen,
beweg dich nur zwei schritte vor,
in grellem licht wirst du ersoffen!

nun kannst du zeigen wo du stehst,
nun komm ruhig, komm zu mir!
du und ich, wir könnten herrschen hier!
doch was? Ich seh wie du dich drehst...
und gehst






kaiser-k
06.04.2001
BUTTONS vom Forum:
http://shisha-forum.de/thread.php?threadid=22521&hilight=buttons

Torbi

Beginner

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13

Tuesday, February 14th 2006, 9:48pm

oH yeah

Hehe, wusste gar nich das ihr auch Schreibt xD
so dann poste ich auch mal meins :P is zwar mit zu vielen gefühlen,aber is eg0l :P


Ein Gedicht von Torbi =)@all die ich HDL habe xD
Dich hat der Liebe Himmel in einer Einzigartigkeit aus einer Sternschnuppe gezaubert.
Jetzt stehst Du vor mir, es gibt nichts,
was ich mir mehr wünschen könnte.

Tief, in meiner Seele,
versteckt
in meinem Herzen, sind so viele Dinge, die ich dir sagen möchte.

Doch ich sitze hier,
vor mir ein leeres Blatt,
und alles,
was ich schreibe,
klingt wie das singen der Vögel,
tausendmal gehört, aber nie verstanden
intensiver als ein
„Ich Liebe Dich“
viel mehr als ein
„Du Fehlst Mir“

Und langsam füllt sich das Blatt mit meinen Tränen.
Ein Brief, ohne Worte, doch alles sagend.
„ICH LIEBE DICH“

Ein Moment mit dir voll Glück,
voll Wärme und Geborgenheit,
war nur ein kurzer Augenblick
für´s jetzt und für die Ewigkeit!

chucky

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14

Tuesday, February 14th 2006, 10:06pm

(noch) etwas abgehackt

Nun steh´ich hier, und denk an Dich
Die Tränen, sie überschlagen sich
Kann keinen klaren Gedanken fassen
Fange an das Schicksahl zu hassen
Jetzt bist Du weg
Fliegst mir davon
Ich hoff, das unsre Wege wieder zusamm´ komm´
Doch glaub ich´s kaum
Ich wünscht, es wäre alles nur ein Traum

Sebbe

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15

Tuesday, February 14th 2006, 10:36pm

Mal was von mir.(ich reime immer gerne eher lustige Sachen. Manchmal mit nicht allzu viel Sinn :wink: ):

Die Pfeife, ja die ist mein Star,
sie blubbert...es ist wunderbar,
der Rauch, so dicht so voll so weiß
er schmeckt wie feines Apfeleis
langsam steigt er gar nach oben
der Wind lässt ihn in Kreisen toben
die Ringe steigen grad nach oben
die nächsten durch in durch nach droben
das war ein schöner Shishatag, ja ganz so, wie ich es mag.

Naja :oops: ^^

Quoted

DaGee

Quoted


Original von diho
ich hab nen koala

wie du hast nen Koala?

Rauchkehrfeger

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16

Tuesday, February 14th 2006, 10:51pm

Eine Shisha im Winter ist richtig gut
auf der Alu es beist schon die heisse Glut
wen der Nakhla nicht raucht hab ich gleich wider Wut
und der Schlauch schmeckt seit Jahren auch schon nicht mer gut
Ich denke ich ich lasse das rauchen heut sein
und gönn mir lieber ein Glässchen voll mit Reis, Baby

... Rauchkehrfeger

EDIT: eins hab ich noch von früher und über HL2 das beste Game der Welt!!!

Ravenholm

Es ist die Nacht die den Ort beherscht
an dem schon der erste Frost an den leiblosen Körpern haftet
Die Lichter brennen schon lang nicht mer
Es ist der Ort ohne Wiederkehr
Mann hört nur die Schreie der Toten im Wind

Ein mann zu hören in ferner Not
Die Wand wo er stand ist getaucht in ein Rot
Ein Rot des Schmerzes
Ein Rot von Ausdruck
Der Nebel dückt die Dächer schwer
Es herscht eine Stille wie schon lang nicht mer
Es ist Zeit man ruft die Armee for Ort
damit diese schnell schlichtet des teufels komplot

Tausende Combines zogen in den Ort
zerschossen zerstückelten die Toten sofort
Die Zeit war knapp den jeder weis
Die Rotoren der Fabriken laufen langsam heis
Und das ist für die Stadt ein grosser Gewinn
Den auf den Strasen werden Morgen Zehn neue Leichen liegen

Eine Stadt der Qualen und des Hases
Die Häuser erzählen ihre eigene Geschichte
Die Bewohner der Stadt spiegeln das leiden der Welt

Die Combines versuchten den frieden zu bringen
Zehn Wochen kämpften sie an forderster Front
doch jeder von ihnen muste um sein leben ringen
Ihre Lungen ... benetzt mit blutigem geruch
Über den Horizont legte sich
das Leichentuch

verkauft/gekauft/getauscht:
fine2k (+++),DennisD (+++),hOmbre (+++),wassermelone (+++)

Solvant

Großmeister

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17

Wednesday, February 15th 2006, 12:38am

Quoted

Original von chucky

(noch) etwas abgehackt

Nun steh´ich hier, und denk an Dich
Die Tränen, sie überschlagen sich
Kann keinen klaren Gedanken fassen
Fange an das Schicksahl zu hassen
Jetzt bist Du weg
Fliegst mir davon
Ich hoff, das unsre Wege wieder zusamm´ komm´
Doch glaub ich´s kaum
Ich wünscht, es wäre alles nur ein Traum


Ich finds geil!!!

MFG

Solvant :blubber:

chucky

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18

Wednesday, February 15th 2006, 9:51am

Danke Solvant,
das Gedicht bekommt eine Freundin von mir zugesteckt wenn sie in den Flieger steigt und nach Argentienen zieht.

Trinidad

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19

Wednesday, February 15th 2006, 3:22pm

Bimmel Bimmel
macht der Pimmel
und Steht dabei zum Himmel!

nicht von mir.... :D
Wotan statt Odin!
Cogito, ergo sum

Torbi

Beginner

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20

Wednesday, February 15th 2006, 3:36pm

oH yeah

@chucky ....
muss man schon sagen echt sehr nice ,weil das ding is das reimt sich auch xD sehr nice :wink: