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chris_nt

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1

Montag, 2. Juli 2012, 19:22

Der Selbstversuch: Beeinträchtigt Shisharauchen die körperliche Leistungsfähigkeit?

Hallo!

Vor ca. 4 Jahren habe ich mehr oder weniger aufgehört Wasserpfeife zu rauchen. Der Hauptgrund lag wohl daran dass ich sehr viel Sport treibe, und da hat man einfach ein schlechtes Gefühl beim Rauchen. Diesen Winter hatte ich aufgrund einer Verletzung eine Trainingspause, so habe ich mir mal wieder eine Shisha angezündet. Nun hab ich mich das erste mal richtig gefragt: Wie schädlich ist das eigentlich? Und beeinträchtig es meine Leistungsfähigkeit?

Im Internet gibt es zu diesem Thema viel zu lesen, aber auch viel widersprüchliches. Studien sind oft undurchsichtig und die Rahmenbedingungen wirken nicht ideal. Also habe ich entschlossen den Selbstversuch zu machen.

Vorbereitung:

Wie lassen sich die Risiken minimieren?

Da selbstzündende Kohlen mit Treibmitteln versetzt sind, verwende ich ausschließlich Naturkohlen. Diese werden zum vollständigen Glühen gebracht, um die Kohlenmonoxid-Belastung möglichst gering zu halten. Beim ersten Testlauf habe ich beim Ziehen eine Kohlentemperatur von bis zu 643°C gemessen, Ruhetemperatur ca. 400°C. Das beunruhigt mich doch etwas, da die Kohle direkt auf der Alufolie liegt. Aluminium hat einen Schmelzpunkt von ca. 660°C. Daher halte ich es nicht für unwahrscheinlich das beim Rauchen hochgiftiges Aluminiumoxid entsteht.

Daher sieht Mein Kopfaufbau wie folgt aus:
Ein großer Topf wird locker zu 2/3 mit Tabak gefüllt. Eine doppelte Lage Alufolie wird über den Topf gespannt und durchlöchert. Hierauf kommt ein Edelstahlring (Höhe 12mm) und eine runde, gelaserte Edelstahlfolie (1,2 mm stark mit Löchern), welche gut mit dem Ring abschließt. Somit hat die Kohle nur Kontakt mit Edelstahlteilen. Außen um den Kopf wird ein Windschutz aus Alufolie gewickelt zur Temperaturregulierung.

Die verwendete Wasserpfeife ist ein großes Modell eines Premiumherstellers (will keine Schleichwerbung machen). Ebenso wird ein langer Schlauch (2 Meter), ein Diffusor und ein Filter verwendet.


Die Versuchsreihe:

Für 12 Wochen haben ich für mein Rad-Trainingsprogramm folgendes vorgesehen:
4 mal pro Woche steht eine Trainingseinheit an, zweimal werde ich davor eine Wasserpfeife rauchen. Rauchdauer mit Stoppuhr genau 40 min. Tabak immer das selbe Fabrikat, 3 verschiedene Geschmacksrichtungen. (Starbuzz US-Import)
Das Rauchverhalten gestaltete ich immer gleich. Raum gut belüftet,
sitzend auf der Couch. Züge an der Wasserpfeife nicht zu lang, max. 5
Sekunden. Außreichende Pausen zwischen den Zügen. Die Hitze wird immer so
reguliert, dass der Tabak ein gutes Rauchverhalten zeigt aber nicht
kratzig oder stark schmeckt. Ca. 30 min. nach dem Rauchen starte ich das Training. Bei Tagen an denen ich nicht rauche sitze ich ebenfalls die 40 min. auf der Couch, um eine Schläfrigkeit nicht zwingend der Shisha zuschreiben zu müssen.

Die Strecke ist immer die gleiche: 12 Km aufwärmen, 85,3 Km Trainingsfahrt. Die gefahrene Geschwindigkeit wird von meiner Herzfrequenz bestimmt, um Aussagen über das Kohlenmonoxid im Blut machen zu können. Aufwärmpuls ist 120, Trainingspuls 150.

Das Ergebnis (Durchschnittswerte der gesamten Trainingszeit):
Aufwärmzeit an rauchfreien Tagen: 27 min. 16 sek.
Aufwärmzeit an Rauchertagen: 27 min. 38 sek.
Trainingszeit an rauchfreien Tagen:2 std. 23 min. 44 sek.
Trainingszeit an Rauchertagen: 2 std. 22 min. 59 sek.

Die Blutwerte nach den 12 Wochen waren hervorragend. Auch auf Schwermetalle wurde getestet.


Mein Fazit:

Nach einer Zeit von 12 Wochen lassen sich bei mir definitv keine Einbußen in Sachen Leistungsfähigkeit feststellen. Für die Schwankungen in den Trainingszeiten mache ich die variierende Tagesform verantwortlich. Die Abweichungen sind absolut minimal. Somit vermute ich, dass bei meinem Versuchsaufbau sogut wie kein Kohlenmonoxid ins Blut gelangt. Andere Schadstoffe konnten auch nicht in unüblichen Dosen im Blut nachgewiesen werden, aber das könnte auch an dem kurzen Testzeitraum liegen. Leider habe ich keinen vorher-nachher Vergleich, da die komplette Analyse auf Schwermetalle und Schadstoffe gut 200 Euro kostet. Somit habe ich es bei einer Postmessung belassen. Die Lungenfunktion war druch die Trainingsphase natürlich besser als zu Trainingsbeginn.

Ich schließe daraus, dass bei richtigem Umgang mit der Wasserpfeife und einem Genuss in Maßen keine bösen Überraschungen zu erwarten sind.
Auch ich selbst war schon etwas überrascht, da ich gerade in der Aufwärmphase eine Einschränkung erwartet hätte.

Mit diesem Bericht will ich jedoch nicht den Konsum von Wasserpfeifentabak verharmlosen, ich denke jeder kann sich denken dass es immer schädlich bleiben wird. Aber vielleicht nicht so schädlich wie es unter anderem in den Medien dargestellt wird.

Schöne Grüße,
Chris

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »chris_nt« (2. Juli 2012, 19:42)


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Montag, 2. Juli 2012, 19:35

Super , endlich mal jemand , der wirklich einen Selbstversuch wagt , um die Gefahr des Rauchens für die Leistungsfähigkeit des
Körpers zu hinterfragen .

Schade , das dir für die Analyse der Blutwerte das Geld fehlt , immerhin ist es schon mal ein Schritt , der aufzeigt ,
das unsere Medien diese Thema zu unprofessionell anfassen und sich an Themen wagen , von denen Sie einfach zu wenig Ahnung haben .

Vielen Dank für deine Mühe !

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3

Montag, 2. Juli 2012, 19:41

Yay, schon wieder ein Gesundheitsthema.



Leider muss ich dir widersprechen, kann zwar nicht mit irgendwelchen Laufzeiten aufwarten sondern nur mit meinem subjektiven Empfinden, aber ich bin nach dem Rauchen immer etwas unfitter, besonders wennman mehrere Köpfe hintereinander Raucht merkt man das doch schon, von den dann noch einsetzenden Anzeichen einer leichen Kohlenmonoxid Vergiftung ganz zu schweigen...

€:
Und hört auf mit dem "Wir atmen Aluminium ein" Bullshit. Danke.
90% der Reviews sind Schrott - Ihr lasst euch bezahlen für Aussagen,
seid wegen Gratisprodukten komplett anderer Meinung,
kassiert Cash für eure Videos und verarscht User.

Ihr seid die Prostitution an der Pfeife - Merkt Ihr nichts?!


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4

Montag, 2. Juli 2012, 19:44

gut und schön das du das machst ! aber vor einem training eine shisha zu rauchen ist einfach nur dumm, meiner meinung nach aber naja muss jeder selber wissen!

willimiau

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Montag, 2. Juli 2012, 19:49

Wow, da hast du dir aber viel Mühe gemacht!

FSVMaddin

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6

Montag, 2. Juli 2012, 19:51

Ein interessanter Versuch, den du da durchgeführt hast. Was mich interessieren würde:

War dein subjektives Empfinden unterschiedlich (an den Tagen, an denen du geraucht hast)? Mir gehts meistens so, dass ich mir "einbilde", die Wasserpfeife zu merken, aber beim Sport an sich kommt mir die Leistung doch relativ ähnlich (wie bei deinen Messungen ja auch) vor.

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7

Montag, 2. Juli 2012, 20:24

Gute Idee, dass man an sich selbst zu testen ;)

@Bierbauer -> Wie soll man es sonst testen?
Ich trinke keinen Tee......ich bin Atheist. - Helge Schneider in Jazzclub

chris_nt

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8

Montag, 2. Juli 2012, 20:56

Yay, schon wieder ein Gesundheitsthema.Leider muss ich dir widersprechen, kann zwar nicht mit irgendwelchen Laufzeiten aufwarten sondern nur mit meinem subjektiven Empfinden, aber ich bin nach dem Rauchen immer etwas unfitter, besonders wennman mehrere Köpfe hintereinander Raucht merkt man das doch schon, von den dann noch einsetzenden Anzeichen einer leichen Kohlenmonoxid Vergiftung ganz zu schweigen...€:Und hört auf mit dem "Wir atmen Aluminium ein" Bullshit. Danke.
Zu der Aussage selbst bezüglich der Alufolie kann ich leider nichts sagen. Ein Dozent an der Fachhochschule hat mir hier den Hinweis gegeben. Auch eine Rückfrage beim Hersteller meiner Alufolie ergab, man solle die Alufolie bei Temperaturen über 400°C nicht verwenden. Das reicht mir persönlich als Grund, keinen direkten Kontakt zwischen Kohle und Folie herzustellen.

gut und schön das du das machst ! aber vor einem training eine shisha zu rauchen ist einfach nur dumm, meiner meinung nach aber naja muss jeder selber wissen!
Die einzige sinvolle Begründung nicht vor dem Sport Shisha zu rauchen ist das Kohlenmonoxid. Es bindet sich wesentlich stärker an die roten Blutkörperchen als Sauerstoff und verbleibt dort für längere Zeit. Somit kann das Herz dem Körper bei gleicher Pumpleistung weniger Sauerstoff zur verfügung stellen. Daraus resultiert ein höherer Puls bei gleicher körperlicher Belastung . Die körperliche Leistungsfähigkeit kann sofort über mehrere Stunden eingeschränkt werden. Das war mitunter der Hauptgrund diesen Versuch zu machen. Andere Giftstoffe, Schwermetalle, Nikotin und Teer haben da eher eine Langfristige Wirkung, sodass der Zeitpunkt des rauchens vernachlässigt werden kann. Normalerweise rauche ich nicht direkt vor dem Sport.

Da mein Puls im Training festgesetzt war, hätte ich also langsamer fahren müssen. Das war aber nicht der Fall.

.
Ein interessanter Versuch, den du da durchgeführt hast. Was mich interessieren würde:War dein subjektives Empfinden unterschiedlich (an den Tagen, an denen du geraucht hast)? Mir gehts meistens so, dass ich mir "einbilde", die Wasserpfeife zu merken, aber beim Sport an sich kommt mir die Leistung doch relativ ähnlich (wie bei deinen Messungen ja auch) vor.

Das subjektive Empfinden war damals der Grund, warum ich aufgehört haben. Wenn ich nach dem Rauchen spontan aufgestanden bin hatte ich häufig Schwindel, manchmal nach ein paar Stunden auch Kopfschmerzen. Heute führe ich das eher auf einen falschen Umgang mit der Wasserpfeife oder auf eine schlechte Belüftung zurück.

Tatsächlich hatte ich währen der Versuchsreihe nach dem Rauchen häufig ein "benebeltes Gefühl" welches aber meistens schon wieder weg war bevor ich auf dem Rad gesessen bin. Woran das genau liegt kann ich nicht sagen, es würde mich aber brennend interessieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chris_nt« (2. Juli 2012, 21:06)


runamoK

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9

Montag, 2. Juli 2012, 21:15

Sehr interessanter Bericht, vielen Dank für die Mühen.

Bestätigt auch meine Theorie das Genussmittel jedweder Art in Maßen die Gesundheit nicht stark beeinträchtigt.
Übertreiben kann man alles. Auch zu viel Sport kann ungesund werden (:
"Wenn das, was Du tust, nicht funktioniert, tu' etwas anderes!"

king_bubbly

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10

Montag, 2. Juli 2012, 21:21

also ich kann seine aussagen eher auch bestätigen...ich mache imemr regelmäßiges ausdauertraining: laufen und rennrad.
habe lange zeit keine shisha geraucht habe jetzt aber wieder angefangen ab und zu eine zu rauchen.
bei mir war es nicht so systematisch wie in dem versuch aber außer das man beim loslaufen sich ein wenig schwächer fühlt habe ich nie veränderungen gespürt....ich laufe auch ziemlich heftige berge wo der puls ziemlich hoch geht und mit pulsuhr kontrolliert daher bin ich mir da ziemlich sicher.

habe aber auch nur maximal einen kopf in der woche und auch nicht zu krass geraucht und immer drauf geachtet das der tabak nicht verbrennt

chris_nt

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Montag, 2. Juli 2012, 21:51

Auch zu viel Sport kann ungesund werden (:
Das kann ich nur bestätigen. Nach einer ausgewachsenen Myokarditis und einer Ermüdungsfraktur am Oberschenkelhals habe ich auch schmerzlich festgestellt, dass falscher Ehrgeiz nichts wert ist. :D

Zumindest werde ich in Zukunft ab und zu meine Shisha rauchen und kein schlechtes Gewissen dabei haben!


Aber gerade die Setup und Kohlen Thematik beschäftigt mich doch noch. Ich bastle gerade an einem Kohlenstoffmonoxid-Messgerät das in eine Versuchswasserpfeife eingebaut wird, ebenso wie ein Temperaturfühler im Tabak. Dann werde ich mal eine ausführliche Messreihe starten. Da Kohlenmonoxid hauptsächlich bei einer unsauberen Verbrennung entsteht, dürfte trockener Tabak davon am stärksten betroffen sein. Ich würde gerne herausfinden ab welcher Temperatur die starke Kohlenstoffmonoxidbildung beginnt, und in welchem Verhältnis das zum Feuchtigkeitsgehalt steht, und ob man den Schwellwert schmecken kann.

king_bubbly

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12

Montag, 2. Juli 2012, 22:10

wow
du musst verdammt viel zeit haben und wohl auch bissl fachwissen zumindest:-P
wie schafft man das?':D

Megahack

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13

Montag, 2. Juli 2012, 22:26

Auf jeden Fall danke für deinen Beitrag und die viele Mühe, die du dir gemacht hast

Ich finde es besonders erstaunlich, dass die Lunge nach dem Rauchen keine Probleme macht, also dass dir die Luft nicht irgendwann wegbleibt
Ich meine man pumpt sich 40 Minuten voll mit Rauch und es funktioniert alles wie vorher, das ist schon krass oder? :D

bensdt

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14

Montag, 2. Juli 2012, 22:30

Sehr guter Bericht....Vielen Dank für diese Mühe die du dir getan hast !!! :thumbsup:
"...ich zieh an der shisha und puste den qualm aus..."

cheafchecker

Großmeister

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15

Montag, 2. Juli 2012, 22:52

Natürlich muss man sagen dass es schön ist dass hier sich leute solch große mühe geben.

Trotzdem finde ich den Bericht etwas irreführend.
Dass man beim Shisha rauchen Kohlenmonoxid zu sich nimmt ist nicht strittig.
Es gibt genug Fälle bei denen Leute wegen überhöhtem "Genuss" im Krankenhaus lagen wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Desweiteren kann ich nicht sagen wie schnell sich Kohlenmonoxid abbaut.

Weiter ist zu sagen dass du unter besten Bedingungen und sehr selten geraucht hast, was aber trotzdem einen guten Schein aufkommen lässt.

Mein Fazit ist: Shisha-Rauchen birgt ähnliche risiken wie der Genuss von Zigaretten, man atmet Nikotin, Teer, Blausäure etc. ein
was alles nicht unstrittig ist. Das einzige was an der Schädlichkeit der Wasserpfeife strittig ist, ist das Propenal das bei Verdampfung von Glycerin entsteht.

Ausserdem sind gewisse Inhaltsstoffe wie Schwermetalle oder evtl. auch Aluminiumoxide strittig.

Die grundsätzlichen Gefahren des rauchens sollten nicht aus den Augen verloren werden.
Eine körperliche Einschränkung geschieht übrigens trotzdem, zwar auf lange Sicht aber sie geschieht.

Edit: zum Kohlenmonoxid noch mal: das BFR stützt sich übrigens auch auf die Aussage, dass feuchter Tabak nicht verbrennt sondern glimmt oder nur erhitzt wird.
Das soll zu einer sehr unsauberen Verbrennung beitragen wodurch der Kohlenmonoxidgehalt erheblich steigt.
Natürlich sind das nur spekulationen, aber wir wissen ja alle was das BFR von sich gibt :schlag:

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Raschtadokk (03.07.2012)

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Montag, 2. Juli 2012, 23:09

Sehr interessanter Bericht, zu dem Thema habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.
Dass du etwaige Langzeitfolgen nicht beleuchtest (beleuchten kannst), tut deinem Test nichts ab. Es wäre wiederum ein Test im Zeitraum von einem Jahr interessant, aber das Programm ein Jahr durchzuhalten muss ja nicht sein ;-)
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17

Dienstag, 3. Juli 2012, 00:48

Natürlich muss man sagen dass es schön ist dass hier sich leute solch große mühe geben.

Trotzdem finde ich den Bericht etwas irreführend.
Dass man beim Shisha rauchen Kohlenmonoxid zu sich nimmt ist nicht strittig.
Es gibt genug Fälle bei denen Leute wegen überhöhtem "Genuss" im Krankenhaus lagen wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Desweiteren kann ich nicht sagen wie schnell sich Kohlenmonoxid abbaut.

Weiter ist zu sagen dass du unter besten Bedingungen und sehr selten geraucht hast, was aber trotzdem einen guten Schein aufkommen lässt.

Mein Fazit ist: Shisha-Rauchen birgt ähnliche risiken wie der Genuss von Zigaretten, man atmet Nikotin, Teer, Blausäure etc. ein
was alles nicht unstrittig ist. Das einzige was an der Schädlichkeit der Wasserpfeife strittig ist, ist das Propenal das bei Verdampfung von Glycerin entsteht.

Ausserdem sind gewisse Inhaltsstoffe wie Schwermetalle oder evtl. auch Aluminiumoxide strittig.

Die grundsätzlichen Gefahren des rauchens sollten nicht aus den Augen verloren werden.
Eine körperliche Einschränkung geschieht übrigens trotzdem, zwar auf lange Sicht aber sie geschieht.

Edit: zum Kohlenmonoxid noch mal: das BFR stützt sich übrigens auch auf die Aussage, dass feuchter Tabak nicht verbrennt sondern glimmt oder nur erhitzt wird.
Das soll zu einer sehr unsauberen Verbrennung beitragen wodurch der Kohlenmonoxidgehalt erheblich steigt.
Natürlich sind das nur spekulationen, aber wir wissen ja alle was das BFR von sich gibt :schlag:



Genau so sehe ich das auch. Das wir durch das Shisharauchen Schadstoffe aufnehmen, die unsere Körperliche Leistungsfähigkeit drastisch reduzieren, in dem sie den Transport von Sauerstoff im Blut merkbar hemmen, sollte eigentlich jeden bekannt und verdammt noch mal unbestritten sein. Auf den Mix kommt noch die ganze Menge an Chemie, die wir aufspalten, wo sicher auch noch der ein oder andere lustige Stoff dabei ist.

Von daher kann ich den Selbstversuch absolut gar nicht nachvollziehen. Absolut nicht, sorry. Wenn ich ein oder zwei mal dran ziehe, dann vieleicht, aber wenn ich über 45 Minuten hinweg einen Kopf alleine rauche, kommt schon einiges zusammen. Das zu bestreiten wäre ungefähr so, wie wenn man sagen würde, dass der Himmel grün ist. Kann man einfach nicht.

Wie gesagt, ich kann nicht mit Sportzeiten dienen, ist aber auch, gerade bei längeren Strecken meiner Meinung nach absoluter Müll nur die Zeiten zu nennen, ich mein wer beim Bund war und schön vorm Sport immer noch ne Kippe durchgezogen hat, wird mir da beipflichten. Je länger die Laufstrecke ist, desto weniger fällt das Zeug ins Gewicht. Klar ich muss am Anfang nen bisschen leiden, aber nach ein paar Minuten hat sich das Ganze dann wieder normalisiert und ich kann die selber Zeit laufen, bzw. konnte, die alle Anderen auch laufen, bzw. in meinem Ramen bleiben, da sich sowohl Lunge als auch Blut recht schnell wieder erholen, da ich meinen Stoffwechsel gerade ja derbe am Fordern bin.

Daher sag ich mal um das Ganze etwas realistischer zu machen, würde ich Vorschlagen, das Experiment zu wiederholen, Sportdisziplin schlage ich vor: 400 Meter Sprint. Dort müsste meiner Meinung nach der Größte Einschnitt zu sehen sein, da ich meine schwache Anfangsphase nicht ausgleichen kann und die Strecke lang genug ist, um mich auch konditionell und damit meine Lunge und mein Blut zu fordern.

Ich würde sogar mal behaupten, dass ich z.B. beim 1000m Schwimmen vergleichbare Abweichungen wie im Selbstversuch erzeugen kann, wenn ich vorher 2 Zigaretten direkt hintereinander rauche, da sich mein Körper über die Distanz wieder normalisiert.

Daher erachte ich den Selbstversuch für nicht aussagekräftig und gewissermaßen auch als gefährlich, da er die Risiken und Nebenwirkungen eben doch sehr stark herunterspielt.
Ich meine mich sogar daran erinnern zu können, dass wir mal nen Schwimmer im Forum hatten, der ähnliches Versucht hat und dabei genau das Gegenteil festgestellt hat. Wie gesagt, ich denke der 400 Meter Sprint wäre die Ideale Testdistanz, oder ähnliche Distanzen unter zehn Minuten.

So viel dazu.

Zu dem Aluminiumproblem:
Find ich immer wieder lächerlich ( jetzt nicht nur auf dieses Thema hier bezogen ), was manche Leute meinen was wir an Mengen von Aluminium durch die Shisha aufnehmen.
Gibt ja ab und an mal wieder jemand, der meint generell vor der Verwendung von Aluminium zu warnen, wegen Alzheimer usw. usw.
Bullshit.
Abgesehen von irgendwelchen Esoterik Wissenschaftlern hat diesen Zusammenhang noch niemand nachweisen können. Da Aluminium ein sehr häufig vorkommendes Element ist, und auch der normale Boden damit durchsetzt ist, nehmen wir schon durch den Verzehr von Pflanzlichen Produkten Aluminium auf, welches die Pflanzen vorher dem Boden entzogen haben. Wenn ich jetzt bedenke, dass ich die Dosis durch die Shisha, welche angeblich ja gefährlich ist usw bla bla, jetzt so hoch ansetzten muss, dass ich damit über dem Verzehr von Pflanzlicher Nahrung liege und damit in den Bereich einer Schädlichkeit für meinen Körper reinrutsche, ja verdammt noch mal, wo wäre ich denn dann ?

Dann wäre ich in einem Bereich des Materialverlusts meiner Aluminiumshisha, den ich sogar messen könnte und das ist einfach verdammt noch mal verdammt unrealistisch, also hört auf diesen Bullshit zu verbreiten, ich schaffs sicher nicht meine Shisha wegzurauchen.
Abgesehen von den Wanderern und Campern und Soldaten usw. die aus Aluminiumflaschen und Aluminium Essgeschirr (nicht beschichtet) essen und trinken und mit entsprechenden Töpfen kochen, wobei auch hohe Temperaturen vorhanden sind. Wäre das so super duper schädlich wie hier immer mal wieder gerne getan wird, ja scheiße noch eins, dann wären wir wohl der größten Verschwörung aller Zeiten, nach den CIA Gehrinmanipulationsstrahlen auf der Schliche und dann wunderts mich, dass noch niemand erfolgreich geklagt o.Ä. hat. Ist schlichtweg Bullshit.

Alufolie, sehe ich da sehr ähnlich. Sicherlich wird sich da mal was verfärben, aber ich würde sagen, jeder der seine Alufolie öfters verwendet hat da noch keinen Lochfraß oder ähnliches beobachten können, da würde ich mir um einiges mehr Sorgen um die Inhaltsstoffe des Tabaks machen, welche wir in unserem kleinen Öfchen (Kopf) so lustig aufspalten. Da weiß keine was drin ist und in was sich Glyzerien so lustig zersetzt sollte ja bekannt sein. Das Wasser wird das auch nicht alles filtern, wenn dann die Rauchsäule oder das Tauchrohr, die Filterwirkung des Wasser geht gegen null. Also ist das relativ egal, welche Spaltprodukte wasserlöslich sind und welche nicht, dafür reicht die Zeit und die Oberfläche der Rauchblasen einfach nicht aus, selbst im Diffusor nicht.


So fassen wir das Ganze jetzt nochmal für die Lesefaulen zusammen:

Das Experiment halte ich für absolut nicht aussagekräftig.
Den Anti - Aluminium Hype halte ich für so wahrheitsgetreu wie Inside 9/11 oder die gafakte Mondlandung.
90% der Reviews sind Schrott - Ihr lasst euch bezahlen für Aussagen,
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cheafchecker (03.07.2012), Madame•La•Mielleuse (03.07.2012)

king_bubbly

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18

Dienstag, 3. Juli 2012, 01:05

da hier so viel gerüchte über aluminium im umlauf sind ?( möchte ich da mal für ein wenig aufklärung sorgen:

kurze fassung:
alufolie ist vollkommen unschädlich!!!


lange fassung:
aluminium an sich ist ein metall und als solches gift für unseren körper wenn es aufgenommen wird. bevor jetzt jeder angst bekommt ist es glücklicherweise so, dass aluminium so unedel ist dass es sofort mit luftsauerstoff reagiert und zwar zu al2o3 - aluminiumoxid oder tonerde -
aluminiumoxid ist nicht schädlich für den körper! glück gehabt:-P
alufolie wie wir sie kennen ist auch kein aluminium sondern eigentlich an der oberfläche oxidiertes aluminium, also aluminiumoxid welches ja nicht giftig ist. wird bei alufolie usw auch technisch gemacht, nennt sich "eloxieren"
jetzt nochmal zum kopf mit alufolie: wir haben den kopf dadrauf alufolie dadrauf kohle--->kohle wird verdammt heiß nehmen wir in ausnahmefällen mal an bis 700°
oha das ist ja über dem schmelzpunlt von aluminium-----rauche ich jetzt alu?
nein tut man nicht, da eben kein reines aluminium vorliegt sondern eben aluminiumoxid welches erst bei ca. 2000° schmilzt was niemand mit kohle erreichen wird.

nur so nebeninfo für interessierte:
wie verdammt unedel alu ist kann man wunderbar bei der beliebten thermit reaktion sehen -> eisenoxid + aluminium = 2400° da das aluminium so eine starke triebkraft hat zum aluoxid zu werden=)


dasselbe gilt natürlich auch für alu in der shisha falls welches vorhanden sein sollte---> aluoxid schmilzt bei 2000° und ist vollkommen ungiftig

hoffe ich konnte helfen und diesen irrglauben aufheben :thumbsup:

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cheafchecker (03.07.2012)

chris_nt

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19

Dienstag, 3. Juli 2012, 12:20

Die persönliche Meinung zu einem Erfahrungsbericht bleibt jedem selbst überlassen. Das meine persönlichen Erfahrungswerte nicht automatisch für alle Personen übertragbar sind, ist gut möglich - war auch nicht mein Anspruch. Ich weise nochmal darauf hin das es ein persönlicher Erfahrungsbericht ist, scheinbar sind hier einige der Definition nicht ganz bewusst. Desweiteren habe ich nochmal darauf hingewiesen, dass es nicht meine Absicht ist den Konsum zu verharmlosen.

Die Messwerte sind noch vorhanden (48 Logfiles). Aufgezeichnet wurden Strecke, Geschwindigkeit, Zeit, Puls und Trittfrequenz, sowie Blutdruck vor/nach dem Training. Diese Werte sind also nicht frei erfunden, sondern nachweisbar.

Meine Aussage war:
Da ein Zusammenhang aus Kohlenmonoxid, Herzfrequenz und körperlicher Belastung nicht strittig ist, und ich für mich keinen Unterschied feststellen konnte, habe ich zwangsläufig so wenig Kohlenmonoxid aufgenommmen, dass es mich nicht wesentlich einschränkt. Das ist Fakt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chris_nt« (3. Juli 2012, 12:55)


cheafchecker

Großmeister

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20

Dienstag, 3. Juli 2012, 13:17



Meine Aussage war:
Da ein Zusammenhang aus Kohlenmonoxid, Herzfrequenz und körperlicher Belastung nicht strittig ist, und ich für mich keinen Unterschied feststellen konnte, habe ich zwangsläufig so wenig Kohlenmonoxid aufgenommmen, dass es mich nicht wesentlich einschränkt. Das ist Falsch.


Richtig :D das ist falsch, wenn auch von mir editiert ;)

Es ist eben unstrittig dass beim Shisha rauchen eine derarte Kohlenmonoxid Belastung entsteht die für den Körper nicht als geringe Menge angesehen werden kann.
Den Schwindel den du nach dem Rauchen hast entsteht nicht weil du dir Mariuhana ins Köpfchen gelegt hast sondern durch den Sauerstoffmangel der durch das Kohlenmonoxid bedingt ist.

Kopfschmerzen sind hier sehr schöne Anzeichen einer sehr leichten Kohlenmonoxidvergiftung.
Abgesehen davon ist es unstrittig dass - ich würde sagen täglich - genug Menschen wegen überhöhtem Shisha rauchen im Krankenhaus landen
Diese liegen dort, weil sie eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten haben.

Somit ist gänzlich ausschließbar dass beim Shisha rauchen eine geringe Menge Kohlenmonoxid aufgenommen wird.
Viel mehr würde ich davon ausgehen dass dein Körper nicht 2 Stunden braucht um dieses wieder zu einer geringen Menge abzubauen.

Natürlich nimmst du bei 45 Minuten rauchen unter perfekten Bedingungen nicht die Menge Kohlenmonoxid zu dir die gefährlich ist.
Eine Körperliche beeinträchtigung wirst du aber definitiv in den ersten Minuten haben. Das ist Fakt und Unstrittig.

Ich sage nichts gegen deinen Allgmeinen Selbstversuch und finde das soweit auch ganz schön. Aber bitte red hier nichts schön.
Es gibt genügend 14 - bzw. noch jüngere - Menschen die so etwas auffassen und die Shisha dann als gänzlich unschädlich dastehen lassen.

Shisharaucher, bitte akzeptiert endlich dass euch euer Hobby schadet. Ich als Alkoholiker und Raucher werde sowieso früh sterben :cry:

Edit: Ein besonderer Dank noch einmal an Raschtadokk der das ganze noch einmal wunderbar erläutert hat und mir Rückenwind gab.
Ausserdem Danke für die sehr gute Erklärung mit dem Aluminium an king bubbly

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